{"id":8452,"date":"2017-01-04T18:18:44","date_gmt":"2017-01-04T17:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8452"},"modified":"2017-01-04T18:18:44","modified_gmt":"2017-01-04T17:18:44","slug":"ithumba-november-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2016\/","title":{"rendered":"Ithumba November 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und trafen auf Sugutas Ex-Waisen-Gruppe, der sie sich beim Luzernenheu anschlossen. Suguta und Narok schienen sich zu unterhalten, und wir fragten uns, ob Suguta vielleicht Narok \u00fcberzeugen wollte, sich ihnen beim Leben in der Wildnis anzuschlie\u00dfen. Zurura kam dazu und fra\u00df auch mit, bevor die Ex-Waisen wieder in den Busch aufbrachen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Boromoko, einer unserer j\u00fcngeren Sch\u00fctzlinge, die Waisen zum Grasen. Narok und Shukuru warfen Erdh\u00e4ufchen in die Luft, von denen manche auf ihren K\u00f6pfen landeten. Beim Grasen kletterte Bomani auf Sirimon, und auch Orwa und Sokotei spielten miteinander. Kithaka kratzte sich an einem Felsen, w\u00e4hrend Shukuru sich auf dem Boden herumrollte.<br \/>\nSp\u00e4ter schloss sich ihnen ein wilder Bulle an, bevor sie zum Schlammbad aufbrachen; Sokotei gab den Weg vor. Dort angekommen, zeigte Olsekki, wie schlau er ist, als er ohne Hilfe seine Milchflasche aufhob und austrank. Es war sehr hei\u00df, und alle Waisen spielten im Schlamm, sogar Kithaka und Orwa, die sonst das Bad nicht besonders m\u00f6gen. Sie kamen im G\u00e4nsemarsch wieder heraus und begaben sich zum Staubbad, um in der Erde zu spielen. Schlie\u00dflich brachen sie wieder zu den Weidegr\u00fcnden auf. Es blieb hei\u00df, und alle versuchten, so viel zu fressen wie sie konnten. Sokotei brachte die Waisen am Abend nach Hause zur\u00fcck. An den Stallungen kamen Wendis Gruppe und ein paar wilde Bullen vorbei, die Wasser soffen und danach wieder aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12720166238-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok und Mutara tratschen an den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten heute Morgen keine Besucher, als sie ihre Gehege verlie\u00dfen und zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen. Nach einer Weile kamen sieben wilde Bullen an, die Wasser soffen und danach wieder verschwanden. So konnten die Waisen in aller Ruhe ihr Luzernenheu fressen, ohne von Ex-Waisen oder wilden Artgenossen gest\u00f6rt zu werden. Orwa kratzte seinen Hals an Laragai, und irgendwann brachen dann alle in den Busch auf. Dort war konzentriertes Grasen angesagt; Bomani kratzte sich dabei hinter den Ohren.<br \/>\nLemoyian gab schlie\u00dflich den Weg zum Schlammbad vor, wo sie alle in den Matsch gingen und spielten. Alle Waisen hatten Schlammflecken an ihren K\u00f6rpern, als sie wieder herauskamen und in den Busch zur\u00fcck gingen. Nur Orwa und Shukuru genossen vorher noch ein Staubbad. Beim nachmitt\u00e4glichen Grasen war es sehr hei\u00df, und so versteckten sich alle im Schatten, bevor sie wieder herauskamen und weitergrasten. Sp\u00e4ter hielten sie es auch in der Sonne aus, und marschierten gegen Abend zur\u00fcck zu den Stallungen. Sie waren alle ganz wild darauf, vorneweg zu gehen, als sie nach Hause kamen und sich auf ihre Milch freuten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12720166832-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei mampft Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen konnten sich die Waisen \u00fcber das frische, gr\u00fcne Luzernenheu hermachen, das gestern Abend angekommen war. Enkikwe begann, sich Hals und Bauch zu kratzen, w\u00e4hrend Narok ihm dabei zusah. Der Frieden war aber bald vorbei, als die Ex-Waisen aus Wendis und Olares Gruppe ankamen. Auch sie steuerten direkt auf das Luzernenheu zu. Wiva war sehr verspielt und ging sp\u00e4ter zu den Felsen, wo sie sich zu kratzen begann. Naisula schien sich auf der anderen Seite mit Bomani zu unterhalten. Die Waisen machten sich dann mit ihren Keepern zu den Weidegr\u00fcnden auf, und die Ex-Waisen blieben auch nicht mehr lange, gingen aber in eine andere Richtung. Drau\u00dfen im Park hatten die Waisen alle H\u00e4nde voll zu tun, um in dieser hei\u00dfen und trockenen Gegend nach gen\u00fcgend Futter zu suchen. Boromoko und Barsilinga suchten sich den gleichen Baum zum Kratzen aus, und Shukuru graste mit ihren Freunden auf der anderen Seite.<br \/>\nSchlie\u00dflich gingen sie alle zum Schlammbad, wobei Sirimon und Sokotei den Weg vorgaben. Dort waren acht wilde Bullen zu Besuch, die zum Saufen gekommen waren und dann anfingen, im Matsch zu spielen. Nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich den wilden Bullen an, die aber bald wieder gingen. Einer von ihnen kam noch einmal kurz zur\u00fcck, verabschiedete sich aber doch bald wieder. Dann kam das Tankfahrzeug mit frischem Wasser an, und nachdem die Waisen zuvor nichts abbekommen hatten, weil die wilden Bullen alles leer gesoffen hatten, kamen sie herbei und soffen das Wasser direkt aus dem Tank!<br \/>\nSp\u00e4ter machten sie sich wieder auf in den Busch, wo Bongo seinen R\u00fcssel lang machte, um an die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter an einem sehr hohen Baum heranzukommen. Narok spielte unterdessen und rollte sich auf dem Boden herum, w\u00e4hrend sie Erdh\u00e4ufchen zusammensammelte und sie sich auf den R\u00fccken warf. Lemoyian brachte die Herde am Abend zur\u00fcck nach Hause. An den Stallungen kam abends Mutaras Gruppe vorbei. Sie soffen Wasser und fra\u00dfen das \u00fcbriggebliebene Luzernenheu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201661514-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe kratzt sich beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es k\u00fchl, und die Waisen bekamen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck keine Konkurrenz von Ex-Waisen oder wilden Elefanten. Boromoko war schlau und klemmte sich sein Luzernenheu zwischen Mund und R\u00fcssel, um sich zum Fressen in eine stille Ecke zur\u00fcckzuziehen. Bongo dagegen nahm sich Luzernenheu f\u00fcr sp\u00e4ter auf dem Kopf mit. Siangiki kratzte sich den Bauch und Narok den Hals. Die Waisen gingen zum Saufen zur Tr\u00e4nke und danach zum Grasen in den Busch. Orwa und Vuria veranstalteten ein Kr\u00e4ftemessen und rangelten miteinander, w\u00e4hrend Garzi und Bomani ein Schw\u00e4tzchen hielten. Laragai warf Erde in die Luft und auf ihren R\u00fccken, w\u00e4hrend sie gleichzeitig mit den Sto\u00dfz\u00e4hnen im Boden herumstocherte und Wurzeln zum Vorschein brachte, die sie fressen konnte.<br \/>\nSokotei f\u00fchrte dann den Weg zur Mittagsmilch und dem Schlammbad an. Dort gingen Sokotei, Sirimon, Boromoko, Olsekki, Siangiki und Enkikwe direkt zum Wasserloch und begannen, darin zu spielen. Als sie wieder herauskamen, kratzten sich Boromoko und Sokotei ihre B\u00e4uche an der Sitzbank f\u00fcr die Besucher. Bongo \u00fcberzeugte ein paar der Waisen, noch einmal in den Matsch zu gehen und zu spielen, w\u00e4hrend Barsilinga und Kithaka einen Ringkampf starteten. Barsilinga f\u00fchrte die Herde dann zur\u00fcck in den Busch, wo sich alle beeilten, um genug zu grasen. Nachdem sie bis zum Abend gefressen hatten, brachte Sokotei sie nach Hause zur\u00fcck.<br \/>\nEs gibt erste Anzeichen von Regen, aber bisher ist noch keiner gefallen. Wendis Herde mit den Babys Wiva und Gawa schaute zum Saufen an den Stallungen vorbei und brach kurz darauf wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12720166218-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo frisst Luzernenheu und wedelt mit den Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. November 2016<\/strong><br \/>\nKithaka war heute schlecht gelaunt und versperrte Sokotei den Weg, als dieser aus dem Gehege kommen wollte. Er versuchte sogar, ihn zur\u00fcck zu schieben. Die Waisen sahen alle aktiv und sehr zufrieden aus und l\u00e4chelten, als sie herauskamen. Garzi kratzte sich den Hintern, w\u00e4hrend Bomani sich dehnte, streckte und den Hals kratzte. Das Luzernenheu hatten sie ganz f\u00fcr sich, da keine Ex-Waisen in der N\u00e4he waren. Nachdem sie in den Busch aufgebrochen waren, rangelte Vuria mit Orwa. Danach machte sich Orwa ans Grasen, wobei er sich mit Boromoko unterhielt. Die Anderen grasten auch flei\u00dfig, und Shukuru war an vorderster Front und hielt Ausschau nach frischem Futter. Es war heute nicht besonders hei\u00df, und es nieselte sogar ein wenig, sodass wir 2mm Niederschlag verzeichnen konnten! Olsekki schleckte etwas Regenwasser von einem Felsen.<br \/>\nLemoyian f\u00fchrte dann den Weg zum Schlammbad und der Mittagsmilch an. Es war nicht besonders hei\u00df, aber Laragai ging mit einigen der Waisen, darunter Bongo, Narok, Garzi, Barsilinga und Vuria zum Wasserloch, und sie begannen zu spielen. Nach einer Weile kamen sie wieder heraus, und Shukuru kratzte sich mit der Seite an einem Baum, um einige Insekten loszuwerden. Orwa ging zu ihr. Sie unterhielten sich und gingen dann mit den Anderen zur\u00fcck zum Grasen. Am Nachmittag wurde es hei\u00dfer, und die Waisen mieden die brennende Sonne, indem sie sich in den Schatten der B\u00e4ume begaben. Als sie am Abend zur Milch zur\u00fcck zu den Stallungen kamen, sahen sie sehr m\u00fcde aus. Mutaras Gruppe kam auch zum Saufen vorbei, ging aber bald wieder. Auch Tomboi lie\u00df sich heute an den Stallungen sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/127201662546-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru genie\u00dft ihr Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen ihre Gehege und teilten sich das Luzernenheu mit den Ex-Waisen von Olares Gruppe, die schon die ersten Ballen bekommen hatten. Sie spielten alle miteinander, und Chemi Chemi rangelte mit Orwa, w\u00e4hrend Barsilinga und Narok ihre R\u00fcssel umschlangen. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zur Tr\u00e4nke, um Wasser zu saufen, bevor sie in den Park aufbrachen. Dort grasten Barsilinga und Kithaka zusammen, und Vuria streckte sich, um an die leckeren Bl\u00e4tter hoch oben in einem Baum heranzukommen.<br \/>\nAls sie beim Schlammbad ankamen, war wieder Spielen angesagt. Sokotei rannte mit seiner Milchflasche zum Schlammloch und lie\u00df sie erst fallen, nachdem er sie bis auf den letzten Tropfen geleert hatte. Zwei wilde Bullen kamen zum Saufen und blieben danach noch eine Weile. Schlie\u00dflich gingen die Waisen wieder zur\u00fcck in den Busch. Es war sehr hei\u00df, und sie versuchten, sich im Schatten vor der Sonne zu verstecken. Irgendwann war das Verlangen nach Futter aber doch gr\u00f6\u00dfer, und sie kamen wieder hervor, um weiter zu grasen. Boromoko brachte die Gruppe am Abend nach Hause. Auch Olare und ihre Kollegen kamen dann wieder an den Stallungen an und soffen noch etwas Wasser, bevor sie wieder aufbrachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201682252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olares Gruppe besucht die Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen standen die drei Ex-Waisen Kilaguni, Chaimu und Ishanga an den Stallungen bereit, bevor die Waisen aus ihren Nachtquartieren kamen. Als es soweit war, schlossen sie sich den drei \u00c4lteren an und fra\u00dfen mit ihnen zusammen Luzernenheu &#8211; ganz ohne Geschubse. Nachdem sie genug gefressen hatten, machten sich die Waisen mit ihren Keepern auf zum Grasen in den Busch. Dort streckte Shukuru sich, um hoch h\u00e4ngende Bl\u00e4tter zu erreichen, w\u00e4hrend Kithaka sich an dem Baum kratzte und Barsilinga und Bongo ihm zuschauten. Teleki spielte lustig auf dem Boden und rollte sich herum, w\u00e4hrend Olsekki mit Siangiki rangelte und Bomani mit Lemoyian.<br \/>\nSp\u00e4ter begaben sie sich zum Schlammloch. Dort wurde es heute spannend, als alle Waisen hinein gingen und begannen, wild zu spielen und herumzuspritzen. Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite w\u00e4lzte sich eine Gruppe wilder Elefanten darin herum, und es war interessant, den beiden Herden zuzusehen. Die Waisen kamen dann heraus, um zu saufen und danach wieder zum Grasen in den Busch zu gehen. Kithaka war sehr eingeschlammt, obwohl er eigentlich Wasser an seinem K\u00f6rper gar nicht leiden kann! Er begann eine kleine Rangelei mit Lemoyian. Danach gingen sie zusammen mit Barsilinga und Orwa zum Staubbad, und Kithaka rollte sich auf dem Boden herum, w\u00e4hrend Barsilinga auf ihn kletterte. Einigen der Waisen war sehr hei\u00df, und sie versteckten sich eine Weile im Schatten, bevor sie weitergrasten. Am Abend f\u00fchrte Vuria den Weg zur\u00fcck nach Hause an.<br \/>\nAn den Stallungen kamen heute Galana mit Gawa und der Rest der Ex-Waisen zum Saufen vorbei. Gawa war sehr ausgelassen und spielte mit Suguta, Kanjoro und danach auch noch mit Sities. Kilaguni, Ishanga und Chaimu kamen auch mit der Gruppe zusammen zur\u00fcck. Au\u00dferdem waren noch 15 wilde Bullen da, und Gawa marschierte geradewegs zur Tr\u00e4nke und stellte sich zum Saufen zwischen sie und die anderen Elefanten. Die Ex-Waisen machten sich erst sp\u00e4t am Abend wieder auf den Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121320168288-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen kommen aus den Gehegen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein interessanter Morgen, an dem eine gro\u00dfe Gruppe wilder Elefanten zum Saufen an den Stallungen auftauchte. Die Waisen rannten aufgeregt durcheinander, als die Gruppe ankam, denn sie dachten, sie wollten ihnen das Futter wegfressen! Sp\u00e4ter kamen noch Kilaguni, Chaimu und Ishanga dazu, die mit ihnen Luzernenheu fra\u00dfen, doch die wilden Bullen wollten nur Wasser saufen. Laragai, die ein schlaues Kind ist, nahm sich einen gro\u00dfen Haufen Heu mit und fra\u00df es etwas abseits. Die drei Ex-Waisen fr\u00fchst\u00fcckten friedlich zusammen mit den Waisen, ohne dass sie St\u00f6rungen zu bef\u00fcrchten hatten. Lemoyian fra\u00df zusammen mit Chaimu und Ishanga. Wenig sp\u00e4ter gingen sie alle Wasser saufen und danach zum Grasen in den Busch. Dort suchten sie in aller Ruhe nach genug Futter f\u00fcr den Vormittag und trafen dabei auf Mutaras Gruppe, bei der noch Sities, Turkwel, Kainuk, Suguta, Kanjoro, Kilaguni, Chaimu und Ishanga waren. Garzi spielte mit Vuria, w\u00e4hrend Sokotei und Boromoko zusammen grasten.<br \/>\nSokotei gab dann den Weg zum Schlammloch vor, wo es Milch gab. Auch Wendis Gruppe mit Wiva war beim Schlammbad, dazu noch ein paar wilde Bullen. Die Waisen gingen zum Spielen in den Matsch, nachdem sie ihre Milch geleert hatten, und hatten dort ihren Spa\u00df mit den Ex-Waisen und den wilden Elefanten. Wiva alberte mit ihrer Mutter und ihren Kinderm\u00e4dchen Kinna und Lenana im Schlammloch herum, und auch Mulika war mit Tochter Mwende da. Schlie\u00dflich gingen die Waisen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Es war hei\u00df, und so blieben sie noch ein wenig im Schatten, bevor sie wirklich weitergrasten. Boromoko, Sokotei und Sirimon fra\u00dfen zusammen, und am Abend brachte Lemoyian alle wieder nach Hause. An den Stallungen war heute eine Gruppe wilder Bullen zusammen mit Mutaras kleiner Herde zu Besuch. Auch Galana mit Baby Gawa und ihren Nannys, darunter Sidai, Naserian, Sunyei und Chyulu, kam zum Saufen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121320168346-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, als Olares Gruppe sehr zeitig an den Stallungen auftauchte, um sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck anzuschlie\u00dfen. Olare und Olsekki kratzten sich den Hals an allen m\u00f6glichen Stellen an einem Felsen. Wilde Bullen kamen zur Tr\u00e4nke und soffen dort in aller Ruhe, und einer von ihnen gesellte sich zu den Waisen und Ex-Waisen beim Luzernenheu. Er war aber sehr gut erzogen und kam gut mit den Kleinen zurecht. Narok und Boromoko schuffelten sich Nacken und Beinen an einem Felsen. Garzi begann einen Ringkampf mit Chemi Chemi, dem j\u00fcngsten der Ex-Waisen, w\u00e4hrend Kibo und Orwa sich ein wenig unterhielten. Danach kuschelten Orwa, Kibo und Laragai zu dritt, bevor Kibo versuchte, auf Orwa zu klettern. Es war sehr lustig anzusehen, wie er sich hinkniete, um auch Chemi Chemi zum Mitmachen zu \u00fcberreden.<br \/>\nSchlie\u00dflich brachen sie zum Grasen auf. Orwa spielte sehr lieb mit den Keepern, und Olsekki graste auf der anderen Seite und war nur mit seinem R\u00fcssel besch\u00e4ftigt. Als sie am Schlammloch ankamen, tobten einige, wie Narok, Bongo, Shukuru, Barsilinga, Lemoyian, Laragai, Sirimon und Sokotei wild im Wasser herum. Bomani kletterte von au\u00dferhalb des Wasserlochs auf Sirimon. Dann kratzte er sich an der Sitzbank und rangelte schlie\u00dflich mit Lemoyian. Die Waisen gingen dann zum Staubbad und schlie\u00dflich zur\u00fcck in den Busch. Drei wilde Bullen tauchten noch auf, und Bongo soff furchtlos wie ein Gro\u00dfer mit ihnen zusammen. Beim Grasen blieben die meisten Waisen f\u00fcr sich, nur Orwa und Boromoko fra\u00dfen lieber bei den Keepern und genossen ihre Gesellschaft. Am Abend kehrten die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck, wo Mutaras Gruppe mit Sities, Suguta, Kanjoro, Kainuk und Turkwel vorbeischaute. Sp\u00e4t am Abend kam noch eine gro\u00dfe Gruppe wilder Bullen an. Noch immer hat es nicht geregnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121320168520-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen und Waisen beim Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein sehr sch\u00f6ner Morgen, als Galana und ihre Kollegen zusammen mit einer Gruppe wilder Elefanten fr\u00fch an den Stallungen ankamen, um zu saufen. Galana hatte die Kinderm\u00e4dchen Lualeni, Sidai, Lenana, Naserian und Chyulu dabei, sowie noch ein paar weitere Ex-Waisen. Nach ein paar Minuten kam auch Wendis Gruppe mit Wiva und ihren Nannys Kinna, Nasalot, Sunyei, Yatta, Yetu, Mulika, Mwende und noch mehr Ex-Waisen dazu. Wiva nuckelte an ihrer Mama, w\u00e4hrend Kinna mit Mulika spielte und sich an ihr kratzte. Wiva war wieder sehr aufgeweckt und jagte sogar hinter den Keepern her, die um sie herum liefen. Mwende nuckelte an ihrer Mutter Mulika, w\u00e4hrend Kinna sich an einem Felsen kratzte. Galana nutzte auch einen Felsen zum Kratzen, und ihre Tochter Gawa machte es ihr nach und rieb ihren Kopf unter ihr daran. Dann ging sie zu Sidai, die eine ihrer Nannys ist, und kratzte neben ihr auch ihren Mund an dem Felsen. Wiva spielte mal hier und mal dort, und Barsilinga, Garzi und Orwa umarmten sich zu dritt. Danach begann Orwa einen Ringkampf mit Kibo. Bomani und Laragai gingen zusammen mit Chyulu zur\u00fcck in ihr Gehege. Kithaka und Lemoyian trugen einen Ringkampf aus, und sp\u00e4ter rangelte Lemoyian auch mit Bomani.<br \/>\nAls die Waisen zum Grasen in den Park aufbrachen, begleiteten sie einige der Ex-Waisen, darunter Madiba, einige aus Olares Gruppe und auch Meibai. Sie grasten bis zur Schlammbadzeit zusammen, und Olsekki war der erste, der dort ankam. 13 wilde Bullen und ein paar Ex-Waisen, die die Kleinen begleitet hatten, waren heute dort. Die Waisen gingen nach ihrer Milch direkt in den Matsch und begannen zu spielen. Einer der wilden Bullen kam dazu und war sehr freundlich. Die Waisen gingen dann hinaus zum Staubbaden, wobei Kithaka Erdh\u00e4ufchen zusammensammelte und in die Luft und auf seinen R\u00fccken warf. Sie spielten alle ausf\u00fchrlich im Staub, und Orwa rollte sich wild auf dem Boden. Madiba jagte herum, w\u00e4hrend Shukuru rannte, um den Waisen, die das Schlammbad schon verlassen hatten, hinterher zu eilen. Barsilinga f\u00fchrte seine Kollegen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Dort war es sehr hei\u00df, und alle taten ihr bestes, um etwas zum Fressen aufzutreiben. Orwa nutzte seine Gr\u00f6\u00dfe aus, um an h\u00f6here Pflanzen heranzukommen als die anderen Waisen. Im Busch trafen die Waisen auf Mutara und Sities, die den Rest des Tages bei ihnen blieben. Am Abend gingen sie zur\u00fcck zu ihrer Milch an den Stallungen, immer noch in Begleitung von Mutara und Sities, und dazu noch Rapsu.<br \/>\nEinige wundersch\u00f6ne Blumen fangen schon an zu bl\u00fchen, was hoffen l\u00e4sst, dass die Regenzeit bald beginnen wird. Heute gab es noch keinen Regen, aber wir rechnen jetzt jeden Tag damit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201685736-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok, Gawa und Galana<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. November 2016<\/strong><br \/>\nEine wilde Familie mit einer Mutter und ihren beiden K\u00e4lbern besuchte heute Morgen die Stallungen. Das j\u00fcngere Kalb war etwa vier Jahre alt und nuckelte an seiner Mutter. Die Waisen lie\u00dfen sich in Ruhe das Luzernenheu schmecken, und Laragai war wieder so schlau, ihr Heu mitzunehmen und etwas abseits der Anderen zu fressen ohne gest\u00f6rt zu werden. Es war ein herrlicher Sonnenaufgang. Narok kratzte sich gen\u00fcsslich das Hinterbein, bevor die Waisen zur Tr\u00e4nke gingen, um sich mit Wasser zu versorgen, und dann in den Park hinaus marschierten. Es war ziemlich hei\u00df und trocken, und Sokotei rupfte ein paar Wurzeln zum Fressen heraus. Alle grasten gewissenhaft, und auch Shukuru wollte sich das nicht entgehen lassen. Boromoko und Sirimon nutzten den gleichen Baum, um sich zu kratzen. Lemoyian t\u00e4tschelte Kithaka und lud sp\u00e4ter noch Bomani ein, mit ihnen zu knuddeln. Auch Barsilinga schuffelte sich an einem Baum.<br \/>\nSirimon war dann der erste beim Schlammbad. Die Waisen waren beim Baden sehr aktiv, und Challa schloss sich ihnen im Schlammloch an. Als sie heraus kamen, gingen sie zum Saufen zur Tr\u00e4nke. Bomani und Sirimon starteten einen Ringkampf, w\u00e4hrend Barsilinga sich ein neues Outfit zulegte, indem er Erdh\u00e4ufchen auf sich warf. Dann widmeten sich Barsilinga und Lemoyian einem Kr\u00e4ftemessen, Orwa kratzte sich und Bongo spielte noch immer im Matsch. Schlie\u00dflich begaben sich Orwa und Kithaka zum Staubbad, w\u00e4hrend Bongo die Warzenschweine verscheuchte, die zum Saufen und Baden zum Wasserloch gekommen waren. Inzwischen waren auch Garzi und Barsilinga in einen Ringkampf verwickelt.<br \/>\nZur\u00fcck im Busch schnappte sich Vuria ein paar Zweige aus Orwas Mund. Sie trafen auf Wendis Herde und grasten eine Weile mit ihnen zusammen, bevor Vuria die Waisen nach Hause f\u00fchrte, wo sie ihre abendliche Milch bekamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121320169614-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Kuh und ihre zwei K\u00e4lber wollen auch etwas vom Luzernenheu abhaben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute morgen war allerlei los an den Stallungen, als Wendis gro\u00dfe Gruppe mit allen vier K\u00e4lbern auftauchte: Mulika mit Mwende, Yatta mit Yetu, Wendi mit Wiva und Galana mit Gawa. Gawa ist wunderbar und ein lebhaftes Baby; heute wurde sie von ihren Kinderm\u00e4dchen Sidai und Loijuk und von Narok gut bewacht. Sie spielte mit Narok, und die beiden legten sich auf den Boden. Es war sehr lustig anzusehen, wie sie mit all den \u00e4lteren Elefanten spielte. Danach rannte sie zu ihrer Lieblings-Nanni Lualeni. Wiva nuckelte w\u00e4hrenddessen an einer anderen Stelle an ihrer Mutter. Das Gebiet mit dem Luzernenheu war voller Ex-Waisen, und auch ein paar wilde Elefanten waren dabei. Die Waisen machten sich schlie\u00dflich aus dem Staub und lie\u00dfen ihre \u00e4lteren Artgenossen zur\u00fcck. Im Busch konzentrierte sich Shukuru ganz aufs Grasen, und alle Anderen waren auch gut besch\u00e4ftigt. Garzi und Barsilinga rangelten miteinander, w\u00e4hrend Boromoko mit einem Baumstamm spielte.<br \/>\nKithaka ging zur Mittagsmilch am Schlammloch voran. Olsekki, Siangiki und Boromoko gingen auf geradem Wege ins Wasser und begannen zu spielen, und sp\u00e4ter schlossen sich ihnen Sokotei, Bomani und Sirimon an. Lemoyian kam auch noch dazu und startete einen Ringkampf mit Bomani. Schlie\u00dflich machte sich die Waisenherde wieder auf zum Grasen, angef\u00fchrt von Shukuru. Olsekki verlegte sich darauf, die Wurzeln von verschiedenen Pflanzen auszugraben und zu fressen &#8211; sonst findet sich nicht viel zu fressen, denn die Regenf\u00e4lle lassen immer noch auf sich warten. Wir hoffen alle inst\u00e4ndig, dass es bald soweit ist! Die Waisen suchten jedenfalls flei\u00dfig Futter. Orwa muss dabei etwas ins Auge bekommen haben, denn er kratzte es sich eine ganze Weile. Am Abend folgten die Waisen Barsilinga zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201692546-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Loijuk schaut Narok und Gawa beim Spielen zu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken und dann hinaus gingen, um Luzernenheu zu fressen. Dort fanden sie eine wilde Elefantenkuh mit zwei K\u00e4lbern von etwa acht bzw. drei Jahren vor, die mit ihnen fressen wollte. Sie wurden herzlich willkommen gehei\u00dfen, wurden aber bald frech und versuchten, die Waisen herumzuschubsen. Wir scheuchten sie von ihnen weg und gaben ihnen etwas abseits noch etwas Luzernenheu. Enkikwe hatte den Mund voller Heu und kratzte sich gleichzeitig. Makireti, Kasigau und Kilabasi kamen noch vorbei und schlossen sich den Kleinen an. Kithaka und Garzi begannen ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend der Rest der Waisen schon in den Busch aufbrach. Makireti und ihre Gruppe folgten ihnen. Bomani stibitzte etwas Futter aus Olsekkis Mund, das dieser gerade verspeisen wollte, und Olsekki konnte nichts dagegen tun. Alle versuchten, soviel Futter wie m\u00f6glich zu finden. Es nieselte ein wenig, und die Waisen genossen die kleine Abk\u00fchlung bei den sonst so hohen Temperaturen. Kithaka und Barsilinga k\u00fcssten sich mit ihren R\u00fcsseln, w\u00e4hrend die Anderen mit Grasen besch\u00e4ftigt waren. Dann gingen alle zum Schlammloch.<br \/>\nDort war es trotz des Nieselregens am Vormittag sehr hei\u00df. Sechs wilde Bullen kamen zum Saufen und schlossen sich dann den Waisen im Matsch an, um zu spielen. Sp\u00e4ter kamen die Waisen wieder heraus und lie\u00dfen die Bullen im Schlammloch zur\u00fcck. Barsilinga ging sich an einem Baum kratzen, w\u00e4hrend Bomani mit Lemoyian spielte. Orwa und Bongo rangelten auch ein wenig. Narok spielte und rollte sich auf dem Boden herum, wobei Orwa, Kithaka und Sokotei sie von hinten schoben. Schlie\u00dflich stand sie auf und begann eine Rangelei mit Orwa. Lemoyian gab den Weg zur\u00fcck in den Busch vor. Es blieb den ganzen Tag hei\u00df, und die Elefanten mussten sich wieder in den Schatten der B\u00e4ume zur\u00fcckziehen. Als sie weitergrasten, beeilten sie sich, um die verlorene Zeit wieder wettzumachen.<br \/>\nAm Abend ging Barsilinga nach Hause voran. An den Stallungen kamen heute drei wilde Bullen vorbei, um Wasser zu saufen. Auch Chaimu, Murka und Ishanga tauchten auf, um ihren Durst zu l\u00f6schen, und bekamen dann noch Gesellschaft von Makireti, Kasigau und Kilabasi. Sie alle soffen Wasser und gingen dann zur\u00fcck in den Park. Wir hoffen weiter auf mehr Regen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201693821-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe hat viel Luzernenheu gehamstert<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen konnten die Waisen ihr Luzernenheu ohne St\u00f6rungen durch die Ex-Waisen oder wilde Elefanten genie\u00dfen. Laragai und Barsilinga nahmen ihren Anteil mit und gingen in einiger Entfernung in Deckung, um zu fressen. Shukuru war heute etwas tr\u00e4ge und spielte etwas abseits im Staub, ohne vom Luzernenheu zu fressen. Bongo kratzte sich w\u00e4hrenddessen an den Felsen. Auch Olsekki und Teleki nutzten jeder f\u00fcr sich die Felsen, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kithaka und Shukuru gingen zu einem anderen Felsen und kratzten sich dort, w\u00e4hrend Bongo zufrieden in einer Ecke sein Luzernenheu futterte. Lemoyian, Narok und Kithaka waren die ersten, die sich zur Tr\u00e4nke begaben, um zu saufen. Lemoyian begann einen Ringkampf mit Kithaka, und dieser spielte sp\u00e4ter noch mit Bomani. Dann spielte er mit einem Baumstamm und rollte ihn in der Gegend herum, w\u00e4hrend er einen Stock im Mund hatte.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch waren die Waisen sehr umtriebig, und einige von ihnen, wie Vuria, rollten sich auf dem Boden, w\u00e4hrend Narok und Bomani zusahen. Es war immer noch sehr trocken, aber etwas k\u00fchler als gestern, nachdem es am Morgen noch einmal genieselt hatte. Alle versuchten fieberhaft, etwas Futter zu finden, bevor es zur Mittagsmilch ging. Sokotei war der erste dort, und heute war es frischer, sodass niemand im Wasser spielen wollte. Nachdem sie ihre Milch geleert hatten, gingen sie alle zum Grasen zur\u00fcck. Als der Tag fortschritt \u00e4nderte sich das Wetter noch einmal und es wurde pl\u00f6tzlich sehr schw\u00fcl. Die Waisen ruhten sich eine Weile im Schatten aus, bevor sie weitergrasten. Shukuru wurde nun etwas aktiver; sie fra\u00df zielstrebig und suchte das beste Futter zum Grasen. Sokotei und Boromoko grasten zusammen, und gegen Ende des Tages marschierten sie alle zur\u00fcck zu den Stallungen, um ihre Milch zu trinken und dann schlafen zu gehen.<br \/>\nAn den Stallungen tauchte heute Wendis Gruppe mit Galana und Gawa auf. Wir bekamen einen geh\u00f6rigen Schrecken, als wir Wendi ohne Wiva ankommen sahen, und suchten die ganze Gegend und die Herde ab, ohne sie zu finden! Pl\u00f6tzlich kamen die Nannys Kinna, Lenana und Naserian mit Wiva an, und Wendi, Lualeni und Loijuk gingen ihnen entgegen, als sie zur Tr\u00e4nke kamen. Sie kamen nur kurz vorbei, soffen und gingen dann wieder zur\u00fcck in die Wildnis. Inzwischen kommen schon weniger Elefanten zum Saufen zu den Stallungen, da es in anderen Teilen des Nationalparks schon heftig geregnet hat und dort schon viel zu wachsen beginnt. An den Stallungen gab es allerdings heute au\u00dfer etwas Nieselregen nicht viel Niederschlag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201694441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko kratzt sich am Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war heute Morgen etwas k\u00e4lter, als die Waisen friedlich ohne Ex-Waisen ihr Luzernenheu fra\u00dfen. In der Nacht hatte es geregnet, und die Gegend ist jetzt sehr ruhig. Orwa fra\u00df sein Heu von einem Felsen. Barsilinga verwickelte Garzi und Narok Kithaka in ein Kr\u00e4ftemessen. Shukuru spielte ein St\u00fcck weiter mit einem Zaunpfosten und schuffelte ihre Sto\u00dfz\u00e4hne und ihren R\u00fcssel daran. Die Waisen gingen zum Saufen zur Tr\u00e4nke und machten sich dann mit ihren Keepern auf in den Busch. Dort warfen Kithaka und Bomani Erdbrocken in die Luft, w\u00e4hrend Laragai sich gen\u00fcsslich kratzte. Orwa nutzte einen gro\u00dfen Baobab, um seinen R\u00fcssel daran zu kratzen, und die anderen Waisen grasten flei\u00dfig.<br \/>\nBarsilinga ging den Anderen voran zum Schlammloch und zu ihrer Mittagsmilch. Alle Waisen spielten im Matsch &#8211; au\u00dfer Shukuru. Narok und Orwa tobten wild herum, w\u00e4hrend Garzi auf der anderen Seite des Wasserlochs seinen Spa\u00df f\u00fcr sich allein hatte. Sokotei schuffelte seinen Hintern an der Sitzbank f\u00fcr die Besucher. Sie kamen alle aus dem Schlammloch heraus, und Bomani, Orwa und Shukuru beschlossen, sich ein Staubbad zu g\u00f6nnen. Shukuru hatte keine Lust auf das Schlammbad, aber das Einstauben genoss sie sehr. Die Gruppe ging dann zur\u00fcck, um weiterzugrasen.<br \/>\nWeder Ex-Waisen noch wilde Elefanten kamen heute zum Schlammbad oder zu den Stallungen. Am Abend konnten wir 8mm Niederschlag verzeichnen &#8211; der erste vern\u00fcnftige Regen, den es dieses Jahr gegeben hat! Endlich ist es soweit, und der Regen bringt etwas Erleichterung f\u00fcr alle in der Gegend; Fauna und Flora haben einiges durchstehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1213201694921-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa und Narok unterhalten sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen, nachdem es in der Nacht heftig geregnet hatte und 28mm Niederschlag zu verzeichnen waren. Die Waisen waren gl\u00fccklich dar\u00fcber und voller Tatendrang, als sie aus ihren Gehegen kamen. Laragai nahm sich wie \u00fcblich einen gro\u00dfen Haufen Luzernenheu mit und zog sich damit zur\u00fcck, um es ganz allein aufzufressen. Olsekki kratzte seinen Hals, w\u00e4hrend Shukuru ihren R\u00fcssel auf Vurias R\u00fccken ablegte. Enkikwe dagegen kratzte sich am Bauch, und Shukuru hob ihren R\u00fcssel hoch und schnupperte in der Luft nach irgendetwas. Bongo begann, im Matsch zu spielen und Barsilinga machte kurz mit, bevor schlie\u00dflich alle zum Grasen in den Busch aufbrachen. Alle suchten sie nach Futter, und Vuria kratzte sich an einem Baum, w\u00e4hrend Shukuru und Kithaka versuchten, von den h\u00f6heren \u00c4sten desselben Baumes zu fressen. Dann ging Shukuru Wasser von einem Felsen herunterschl\u00fcrfen, bevor die Waisen sich zum Schlammbad aufmachten.<br \/>\nDie Waisen gingen zum Schlammloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, aber bespritzten sich nur ein wenig und f\u00e4rbten ihre Haut entsprechend ein. Danach gingen sie zur Tr\u00e4nke und soffen Wasser. Boromoko begann, seine Ohren an einem Baum zu kratzen, w\u00e4hrend Barsilinga nach Rinde zum Fressen suchte. Das Wasser im Matschloch war sehr kalt, aber die Waisen waren schlau und fanden eine Pf\u00fctze mit warmem Wasser am Wegesrand und tollten darin herum. Shukuru war heute besonders aktiv und rollte sich im Matsch herum und versuchte, auf Narok zu klettern. Bongo spielte auch im Schlamm und stocherte mit seinem Sto\u00dfzahn in der Erde herum. Vuria spritzte mit Wasser herum. Lemoyian kletterte weiter hinten auf Kithaka, und Orwa und Barsilinga lieferten sich ein Kr\u00e4ftemessen. Als sie weitergrasten, versuchten alle, gutes Futter zu finden, und Bomani streckte sich, um an das Gr\u00fcn an den h\u00f6chsten \u00c4sten der B\u00e4ume heranzukommen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Sokotei die Gruppe zur\u00fcck nach Hause. Keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten besuchten heute die Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201623859-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai bringt ihr Luzernenheu in Sicherheit<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute verlie\u00dfen die Waisen nach ihrer morgendlichen Milch die Gehege und hatten das Luzernenheu ganz f\u00fcr sich. Die gewitzte Laragai nahm wieder ihren Anteil mit und fra\u00df ihn ungest\u00f6rt in einer Ecke. Bevor die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen, gingen sie noch an der Tr\u00e4nke vorbei, um zu saufen. Barsilinga, Bomani und Narok waren die ersten, und Orwa t\u00e4tschelte Narok neben der Tr\u00e4nke und umr\u00fcsselte sie. Vuria machte sich w\u00e4hrenddessen lang, um leckere Rinde von einem Baum zu erwischen. Dann gingen die Waisen los. Beim Grasen im Busch legte sich Barsilinga auf den Boden, w\u00e4hrend Orwa Erde aufsammelte und auf seinen R\u00fccken warf. Barsilinga schob dann Boromoko weg, als dieser mit der Erde, die Barsilinga zusammengeh\u00e4ufelt hatte, spielen wollte. Die Anderen grasten alle flei\u00dfig.<br \/>\nBeim Schlammloch fanden die Elefanten, dass es ihnen zu kalt war, um im gro\u00dfen Wasserloch zu spielen, und so gingen sie stattdessen zu den gro\u00dfen Pf\u00fctzen, die vom Regenwasser entlang des Fahrwegs gebildet worden waren und die etwas w\u00e4rmer waren. Die meisten spielten ausgelassen im Schlamm, sogar Shukuru, die ihren Kopf und R\u00fcssel auf Vurias R\u00fccken ausruhte. Teleki, Bongo und Kithaka waren ordentlich mit Matsch bedeckt, nachdem sie sich gew\u00e4lzt hatten. Die Anderen gingen voraus und begannen, sich einzustauben, um wieder trocken zu werden. Shukuru kam herbei und spielte mit Garzi, und Sirimon brachte die Waisen dann mit den Keepern zur\u00fcck in den Busch. Alle beeilten sich, um m\u00f6glichst viel zu fressen, bevor es am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck ging. Die Vegetation ist immer noch ziemlich trocken, und wir hoffen auf mehr Regen. Keine Ex-Weisen oder wilden Elefanten lie\u00dfen sich heute beim Schlammbad oder an den Stallungen blicken. Es regnete heute nicht in Ithumba.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201624213-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko lernt Ringkampftechniken bei Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. November 2016<\/strong><br \/>\nWie jeden Morgen gingen die Waisen nach ihrer Milch zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck, und sie sahen alle fit und munter aus, als sie bei dem bereitgelegten Heu ankamen. Laragai nahm ihren Haufen wieder mit. Vuria kratzte sich das Hinterteil, und Kithaka beschloss, es ihm nachzumachen, allerdings an einem anderen Felsen. Dann gingen sie an der Tr\u00e4nke vorbei, soffen Wasser und marschierten dann ab in den Busch. Dort grasten alle gesch\u00e4ftig. Barsilinga fra\u00df neben Bomani, und sie unterhielten sich von Zeit zu Zeit. Orwa streckte sich, um an die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter hoch oben im Baum heranzukommen. Es sieht immer noch ziemlich trocken aus &#8211; die Flora muss sich erst einmal von der D\u00fcrre erholen, und obwohl es heute 16mm Regen gab, brauchen wir auf jeden Fall noch mehr. Narok rollte sich auf dem Boden herum und spielte mit Vuria, indem sie ihn ber\u00fcsselte.<br \/>\nKithaka ging dann zum Schlammbad voraus. Die Waisen schienen nicht so recht ins Wasser gehen zu wollen, aber Bongo musste es nat\u00fcrlich versuchen. Er blieb aber der einzige, der im Wasserloch spielte; die anderen Waisen gingen wieder zum Weg und genossen die Regenpf\u00fctzen, die w\u00e4rmeres Wasser haben. Narok, Barsilinga, Kithaka, Garzi und Vuria tollten heute am meisten herum. Auch Shukuru machte mit; obwohl sie mit ihren gelegentlichen gesundheitlichen Problemen langsamer als die anderen Babys ist, w\u00e4lzte sie sich ausf\u00fchrlich im Schlamm und genoss das Regenwasser. Zur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden grasten die Waisen um die Wette und gaben sich gr\u00f6\u00dfte M\u00fche, sich satt zu fressen, bevor sie zu den Stallungen zur\u00fcck mussten. Sie freuten sich \u00fcber die nach dem Regen frisch gekeimten Spr\u00f6sslinge, die sehr lecker sind und die sie fr\u00f6hlich fra\u00dfen. Jeder suchte nach ihnen. Auch heute bekamen wir keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten zu Gesicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201624657-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru und Olsekki auf dem Weg zum Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen heute Morgen in aller Ruhe ihr Luzernenheu. Shukuru war gut gelaunt und futterte ihr Heu von einem Felsen herunter. Kithaka und Bomani kratzten ihre Hintern an zwei verschiedenen Felsen. Bald machte sich die Gruppe auf, um im Busch zu grasen. Dort fra\u00dfen Bongo und Teleki zusammen von den Zweigen hoch oben in den B\u00e4umen. Bongo ging dann mit Narok spielen, und danach unterhielt Narok ihre Freunde, indem sie sich auf dem Boden herumrollte, w\u00e4hrend Lemoyian und Bomani auf ihr herumkrabbelten.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen alle zu ihrer Milch am Schlammloch. Bongo konnte man beim Herumtollen im Matsch am Wegesrand erleben, und die anderen Waisen schlossen sich ihm bald an. Alle durften mitmachen und im Schlamm spielen. Sie gingen beim Spielen auf die Knie, und Boromoko, einer unserer J\u00fcngsten, lag auf der Erde, schob die Erde mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen herum und warf sie sich auf den K\u00f6rper. Orwa und die Anderen waren gl\u00fccklich und zufrieden mit der Pf\u00fctze, und keiner von ihnen wollte ins gro\u00dfe Wasserloch gehen.<br \/>\nBomani brachte sie alle zur\u00fcck zum Grasen. Orwa dehnte und streckte seine Beine beim Kratzen. Barsilinga und Kithaka fanden noch eine Pf\u00fctze und soffen etwas Wasser daraus. Das brachte alle anderen Elefanten auf die gleiche Idee, und sie schlossen sich ihnen an. Sp\u00e4ter hatten Kithaka und Shukuru eine kleine Unterhaltung mit Bomani und Barsilinga, als sie alle zusammen von einem Baum grasten. Lemoyian und Orwa warfen sich Erde auf den R\u00fccken, und auch das machten ihnen die Anderen nach; bald hatten sie alle rote Erde auf den K\u00f6pfen! Barsilinga ging am Abend auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen voraus. Heute regnete es insgesamt nur wenig, und wieder tauchten keine Ex-Waisen und wilde Elefanten auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201625044-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo und Narok haben ihren Spa\u00df<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war sehr rutschig in den Gehegen, nachdem der Regen den Boden in Matsch verwandelt hatte. Die Waisen mussten langsam und vorsichtig herauskommen, als sie zum Luzernenheu gingen. Nach der Milch hatte es wieder angefangen zu nieseln, was einige Waisen sehr froh machte, andere aber gar nicht! Barsilinga kratzte sein Hinterteil an Bongo. Nach einer Weile wachten sie aber alle auf und rannten fr\u00f6hlich herum. Narok spielte mit Barsilinga und kletterte auf ihm herum. Boromoko, Lemoyian, Bomani und Garzi hatten ihren Spa\u00df, als Lemoyian auf Bomani krabbelte. Sie machten sich dann langsam auf in den Park und spielten dabei weiter. Orwa rollte sich auf dem Boden herum und bedeckte sich mit Erde. Bomani kam dazu, um mitzumachen, und bald war auch der Rest der Gruppe da und hatte sich um die beiden versammelt, die sich in der nassen Erde tummelten. Bongo, die Wasserratte, fand eine Pf\u00fctze und begann, darin zu spielen. Es war herrlich, den Waisen zuzusehen, wie sie gl\u00fccklich und zufrieden herumtollten.<br \/>\nKithaka war der erste bei der Milch am Schlammloch. Die Waisen leerten ihre Flaschen und gingen dann direkt zur Pf\u00fctze am Fahrweg, die ihr neues Lieblingswasserloch geworden ist, da das Wasser darin etwas w\u00e4rmer ist als das im eigentlichen Schlammloch. Vuria brach einen Ast ab, um die Rinde zu fressen, und versuchte auch, ein paar Wurzeln auszugraben. Bongo und Vuria gingen zum Weg voran, und sie hatten alle ihren Spa\u00df dort. Sokotei und Lemoyian knieten sich hin, um im Wasser zu spielen. Sogar Shukuru machte mit und rollte sich begeistert im Matsch herum. Kithaka war von allen Waisen am meisten eingeschlammt! Sirimon spielte mit Boromoko, und Bomani kam dazu und versuchte, auf Boromokos R\u00fccken zu klettern. Schlie\u00dflich ging die Waisenherde zum Grasen zur\u00fcck &#8211; sie waren alle ziemlich matschig, aber sehr zufrieden. Insgesamt gab es letzte Nacht und am Morgen immerhin 9mm Niederschlag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201641154-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani und Lemoyian beim Spielen am Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. November 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war alles nass und ruhig, denn in der Nacht hatte es noch einmal 8mm Regen gegeben. Die Elefanten waren alle gl\u00fccklich und zufrieden, als sie aus den Gehegen kamen und zum Luzernenheu gingen. Shukuru war die erste, die ihr H\u00e4ufchen nahm und damit zu einem ruhigen Pl\u00e4tzchen ging, um es zu fressen. Siangiki widmete sich einer Kratzeinheit, w\u00e4hrend Orwa seinen Anteil zur Laderampe trug und dort in Ruhe fra\u00df. Laragai stibitzte Luzernenheu aus Kithakas Mund, und Orwa, Narok und Shukuru gingen zusammen zur Tr\u00e4nke. Barsilinga und Narok trugen einen Ringkampf aus, und Orwa mischte sich ein, um die beiden zu trennen. Dann fingen Kithaka und Lemoyian an zu rangeln, w\u00e4hrend Orwa auf Narok zu klettern versuchte, nachdem er ihren Ringkampf mit Barsilinga beendet hatte. Drau\u00dfen im Busch rollten sich Barsilinga und Bongo auf dem Boden herum. Shukuru war ganz mit Grasen besch\u00e4ftigt, und Garzi und Sokotei widmeten sich einem Kr\u00e4ftemessen. Alle spielten oder waren sonst irgendwie aktiv: Orwa wollte auf Boromoko klettern, Vuria auf Orwa, Lemoyian nahm sich Garzi vor, und so hatten alle etwas zu tun. Narok w\u00e4lzte sich auch auf dem Boden, und Shukuru graste noch immer flei\u00dfig. Bongo streckte sich, um an die frischen Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen zu kommen.<br \/>\nAls sie zum Schlammloch gingen, kamen sie an einer gro\u00dfen Pf\u00fctze vorbei und begannen, darin zu spielen. Danach wollte niemand mehr im gro\u00dfen Wasserloch spielen, und die Waisen soffen nur Wasser und gingen dann zur\u00fcck in den Busch. Sie waren alle vollauf mit Fressen besch\u00e4ftigt, und alle R\u00fcssel suchten in den B\u00e4umen nach den frischesten Bl\u00e4ttern. Am Abend gab Lemoyian den Weg zur\u00fcck zu den Stallungen vor, wo sie ihre Milch bekamen. Auch heute waren keine Ex-Waisen und auch keine wilden Bullen zu sehen und weiteren Regen gab es nicht zu verzeichnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201642049-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi und Narok rangeln mit hocherhobenen K\u00f6pfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war der Himmel klar, und die Waisen kamen heraus und begaben sich wieder zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Die Sonne schien hell auf die Waisen und lie\u00df sie bunt leuchten, ganz besonders Orwa. Alle waren sehr ruhig und genossen ihr Heu, nur Barsilinga und Kithaka spielten am Zaunpfosten und sch\u00e4rften ihre Sto\u00dfz\u00e4hne daran. Vuria nahm heute einen gro\u00dfen Haufen mit und fra\u00df ihn in einer ruhigen Ecke. Orwa und Narok gingen voran zur Tr\u00e4nke, um zu saufen. Dann unterhielten sich Lemoyian und Orwa noch kurz, bevor die ganze Gruppe zum Grasen aufbrach. Es war heute k\u00fchl, nachdem es gestern geregnet hatte, und alle konnten das Grasen vollauf genie\u00dfen. Kithaka versuchte, von den hoch oben an den B\u00e4umen h\u00e4ngenden frischen Bl\u00e4ttern zu fressen. Boromoko und Sokotei grasten zusammen, und Bomani und Siangiki fra\u00dfen am selben Ast. Teleki rollte sich auf dem Boden herum und bedeckte sich mit roter Erde.<br \/>\nBeim Schlammloch wollte keiner der Weisen ins Wasser gehen. Bongo und Laragai bespritzten sich nur etwas mit Matsch. Orwa spielte mit Narok und versuchte wieder einmal, auf sie zu klettern. Bongo kratzte sich an der Besucherbank, bevor er zum Schlamm am Wegesrand ging und sich dort w\u00e4lzte. Er bekam bald Gesellschaft von Boromoko und Orwa. Die restlichen Waisen waren damit besch\u00e4ftigt, von dem gr\u00fcnen Gras um das Schlammloch herum zu fressen. Sp\u00e4ter gingen sie in einem kleinen Teich nahe des Schlammbads spielen, und dann brachte Kithaka alle wieder zur\u00fcck in den Busch, um weiter zu grasen. Keine wilden Tiere tauchten heute an den Stallungen auf, und es regnete nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201642530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa l\u00e4sst sich von der Sonne bescheinen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck gingen. Bomani und Orwa liefen schnurstracks auf den Felsen zu, wo sie ihre Hinterteile kratzten. Bomani begann sich dann mit Barsilinga zu unterhalten, w\u00e4hrend er sich noch kratzte. Heute waren die Waisen etwas umtriebiger. Shukuru hatte eine lange Unterhaltung mit Narok, und nach einer Weile gingen alle zur Tr\u00e4nke, um zu saufen und danach hinaus in den Busch zu wandern. Dort grasten Lemoyian und Barsilinga zusammen. Alle wollten von dem hoch oben wachsenden und frischen Gr\u00fcn fressen. Sie machten die R\u00fcssel lang, um an die Bl\u00e4tter oben an den B\u00e4umen heranzukommen. Shukuru war auch dabei, und sie hatte den Vorteil, dass sie relativ gro\u00df ist.<br \/>\nKithaka ging dann auf dem Weg zum Schlammbad voran. Als sie ankamen, begannen sie alle, im Wasser zu spielen. Bongo, Garzi, Vuria, Narok und Orwa waren heute die verspieltesten Elefanten. Die freche Laragai kletterte auf Garzi und tauchte ihn beim Spielen im Wasser unter. Als die Waisen herauskamen, versuchte Vuria, Bongo zur\u00fcck ins Wasser zu schieben, und die beiden begannen einen Ringkampf. Sp\u00e4ter gingen alle zu einer Pf\u00fctze mit dickem Matsch, wo sie wieder anfingen zu spielen. Orwa, Bongo, Vuria und Barsilinga tollten herum, und Orwa w\u00e4lzte sich, w\u00e4hrend Vuria auf ihm sa\u00df. Boromoko, Bomani und Kithaka spielten in einer anderen Pf\u00fctze in der N\u00e4he. Garzi gab dann den Weg zur\u00fcck zum Grasen in den Busch vor.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden fra\u00dfen die Waisen konzentriert, obwohl die Sonne heute sehr hei\u00df war. Shukuru leistete den j\u00fcngeren Waisen Boromoko, Sokotei und Sirimon Gesellschaft. Laragai f\u00fchrte die Herde am Abend zu ihrer Milch zur\u00fcck nach Hause. An den Stallungen wie auch beim Schlammbad waren heute wieder keine wilden Elefanten oder Ex-Waisen zu sehen. Es regnete auch nicht, allerdings war es sehr schw\u00fcl, sodass vermutlich bald noch mehr Regen kommen wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201643845-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich ausf\u00fchrlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen heute Morgen ihr Luzernenheu, und Bomani kratzte sich dabei, w\u00e4hrend Kithaka den R\u00fcssel in der Luft herumschwenkte. Bongo war dabei sehr konzentriert. Keeper Abdi hielt ein Schw\u00e4tzchen mit Boromoko, und Kithaka und Lemoyian gingen rangeln. Lemoyian spielt sehr gerne und rannte auch zu Bomani hin\u00fcber. Bald gingen sie gem\u00e4chlich hin\u00fcber zur Tr\u00e4nke, um zu saufen. Narok rollte sich ein wenig auf dem Boden herum und k\u00fcsste beim Spielen Vuria mit dem R\u00fcssel. Schlie\u00dflich machten sie sich auf in den Busch, wo alle flei\u00dfig mit Grasen besch\u00e4ftigt waren. Sokotei und Sirimon hatten sich zusammengetan, und Kithaka und Bomani starteten ein Kr\u00e4ftemessen. Barsilinga und Laragai spielten auch, nachdem sie sich mit den R\u00fcsseln begr\u00fc\u00dft hatten, und danach ging Barsilinga hin\u00fcber zu Bongo. Shukuru rollte sich lebhaft auf dem Boden herum, und Orwa nutzte seine Gr\u00f6\u00dfe aus, um von den h\u00f6heren B\u00e4umen zu fressen. Lemoyian rangelte mit Kithaka, und Garzi kniete beim Spielen auf dem Boden.<br \/>\nGegen Mittag gingen sie zum Schlammloch. Nachdem sie dort ihre Milch bekommen hatten, gingen sie alle ins Wasserloch und begannen zu spielen. Shukuru schwamm sehr elegant und genoss das Wasser. Dann kamen sie heraus, um zum Staubbad \u00fcberzugehen, und Shukuru kratzte den Matsch von ihren Beinen herunter. Nach einer Weile machte sich die Herde wieder auf in den Busch, und nachdem die Waisen ausf\u00fchrlich gegrast hatten, gingen sie am Abend zur\u00fcck zu den Stallungen. Auch heute kamen keine anderen Elefanten zu Besuch, und obwohl es nach Regen aussah, blieb es trocken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12142016622-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani kratzt sich den Hintern am Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kratzte sich Bongo und fra\u00df gleichzeitig Luzernenheu neben seinem Freund Barsilinga. Die Waisen konnten ihr Fr\u00fchst\u00fcck in aller Ruhe genie\u00dfen; keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten wollten es ihnen streitig machen. Als sie in den Busch gingen, grasten sie alle flei\u00dfig, und Shukuru warf sich Erdh\u00e4ufen auf den R\u00fccken. Enkikwe beschloss, sich an einem Baum zu kratzen. Als die Waisen an einem kleinen Schlammloch vorbei kamen, gingen sie direkt hinein, um zu spielen.<br \/>\nBeim richtigen Schlammbad war es nicht allzu hei\u00df, sodass sich viele Waisen nicht im Wasser w\u00e4lzen wollten. Nur Bongo, Orwa und Narok waren heute daf\u00fcr zu begeistern. Nach ein paar Minuten begannen die Waisen schon wieder mit dem Abmarsch zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Dabei konnte man Orwa beim Kratzen sehen. Als sie eine Weile unterwegs waren, kamen sie im Busch an einem Schlammloch mit jeder Menge Wasser vorbei, und sie beschlossen, dort zu spielen. Bongo, Boromoko, Teleki, Barsilinga, Sokotei, Sirimon und Bomani tobten darin herum, und Barsilinga k\u00fcsste Sirimon mit dem R\u00fcssel. Schlie\u00dflich gingen sie alle wieder grasen. Garzi kuschelte mit Barsilinga, w\u00e4hrend Bongo mit Kithaka spielte. Shukuru staubbadete, und dann wurde wieder weiter gefressen. Ex-Waisen und wilde Elefanten waren heute wieder nicht zu sehen, und es regnete erneut nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420166535-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe und Garzi fressen Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. November 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein heller Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und gingen wie immer zur Luzernenheuf\u00fctterung. Nur wenig sp\u00e4ter gingen sie auch schon in den Busch, um dort zu grasen. Die Vegetation wird nun langsam wieder gr\u00fcner, und die Waisen k\u00f6nnen sich die frischen Keimlinge und Bl\u00e4tter an den B\u00fcschen schmecken lassen. Barsilinga suchte sich die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter hoch oben in den B\u00e4umen aus. Olsekki und Boromoko sammelten Erde zusammen und warfen sie in die Luft und auf ihre R\u00fccken. Shukuru war heute wieder sehr aufgeweckt und spielte aufgeregt mit einem Frankolin im Geb\u00fcsch. Barsilinga graste dann zusammen mit Garzi, und Shukuru mit Bongo. Sp\u00e4ter gingen Barsilinga und Garzi zum Ringkampf \u00fcber, und Lemoyian rangelte mit Bomani.<br \/>\nOlsekki war als erster beim Schlammloch. Es war nicht besonders hei\u00df, aber heute gingen alle Waisen ins Wasser, um sich zu w\u00e4lzen, und einige begannen zu spielen. Narok, Vuria, Orwa und Bongo tollten herum, und nachdem sie fertig waren, gingen sie zur\u00fcck in den Busch, um weiterzugrasen. Dort kamen Orwa, Vuria und Bongo an einer Pf\u00fctze mit warmem Wasser vorbei und spielten darin gleich noch einmal. Sie genossen es in vollen Z\u00fcgen und gingen sich danach beim Staubbad abtrocknen. Danach waren die Waisen bem\u00fcht, die verlorene Zeit beim Grasen wieder aufzuholen, und sie hatten jede Menge Gr\u00fcn zur Auswahl, von dem sie fressen konnten. Am Abend machten sie sich auf den Heimweg zu ihrer Milch. Weder an den Stallungen noch beim Schlammbad tauchten heute irgendwelche anderen Tiere auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/121420166958-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka hat den Mund voll mit Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. November 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen waren die Waisen sehr verschlafen und fra\u00dfen nur konzentriert ihr Luzernenheu. Nach kurzer Zeit machten sie sich schon auf in den Busch.<br \/>\nBeim Schlammbad ging Orwa voraus ins Wasser, und die Waisen begannen zu spielen. Barsilinga und Olsekki trugen auf der anderen Seite einen Ringkampf aus, w\u00e4hrend der Rest der Herde ihren Spa\u00df im Schlammloch hatte. Sp\u00e4ter kamen Yatta und ihre Ex-Waisen-Kollegen vorbei, die kurz soffen und den Waisen Hallo sagten, bevor sie wieder gingen. Kinna g\u00f6nnte sich noch ein kurzes Schlammbad, bevor die Herde wieder verschwand. Zurura und Orwa spielten ein bisschen in einer kleinen matschigen Pf\u00fctze, die sie gefunden hatten. Zurura startete auch noch ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Garzi, bevor es wenige Minuten sp\u00e4ter wieder zum Grasen in den Busch ging. Die Ex-Waisen marschierten in Richtung der Stallungen, w\u00e4hrend die Waisen weiter im Busch grasten. Damit waren sie den ganzen Nachmittag besch\u00e4ftigt, w\u00e4hrend die Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbeikamen und dann wieder in den Park zur\u00fcck gingen. Heute sah es weit und breit nicht nach Regen aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201661412-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen lassen sich das Luzernenheu in aller Ruhe schmecken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen lie\u00dfen sich heute wieder ihr Luzernenheu schmecken, ohne dabei von Ex-Waisen gest\u00f6rt zu werden. Laragai nahm wie immer ihr Heu mit und versteckte es vor den Anderen. Nach und nach gingen die Waisen dann in den Busch. Barsilinga begann einen Ringkampf mit Vuria, w\u00e4hrend die anderen Waisen flei\u00dfig grasten. Die ganze Gruppe zog sich in den Schatten zur\u00fcck, als die Sonne immer hei\u00dfer wurde. Kithaka und Barsilinga quatschten stundenlang miteinander &#8211; sie sind immer noch beste Freunde, es ist wunderbar anzuschauen!<br \/>\nSirimon f\u00fchrte die Gruppe an, als es zur Mittagsmilch am Schlammloch ging. Bongo, Laragai, Vuria und Boromoko spielten ausgelassen im Matsch, und danach gingen alle zur n\u00e4chsten Pf\u00fctze und begannen, sich auch dort zu w\u00e4lzen. Teleki und Boromoko brachten die Herde dann zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Als sie am Nachmittag grasten, begann es zu regnen. Sie kratzten sich an den Felsen und B\u00e4umen um sich herum und befreiten so ihre Beine und K\u00f6rper vom Schlamm. Enkikwe kratzte sich am Hals, Boromoko am Hintern und Orwa sah den beiden dabei zu. Narok rollte sich im Schlamm herum, und Barsilinga, Bongo und Shukuru suchten sich ein neues Wasserloch aus, in dem sie spielen konnten. Es ist herrlich, die Waisen alle so fr\u00f6hlich und ausgelassen herumtollen zu sehen.<br \/>\nAm Abend ging es zur\u00fcck zur Milch an den Stallungen. Yattas Ex-Waisen-Herde kam nach einiger Zeit wieder vorbei, um Hallo zu sagen. Sie waren seit Beginn der Regenf\u00e4lle nicht mehr da gewesen. Dabei waren Kinna, Mulika, Mwende, Ithumba, Meibai, Makena und noch ein paar Andere. Heute konnten wir insgesamt 12mm Niederschlag verzeichnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201661842-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai spielt mit Olsekki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute wieder sehr aktiv. Sirimon kratzte sich den Hals an den Felsen, w\u00e4hrend Olsekki sein Hinterteil und seinen R\u00fcssel schuffelte. Nachdem Bongo Luzernenheu gefressen hatte und satt und zufrieden war, versuchte er, auf Lemoyian zu klettern, als die beiden rangelten. Lemoyian nahm sich dann Olsekki vor, bevor er es noch einmal mit Bongo versuchte. Er war heute Morgen der verspielteste Elefant. Schlie\u00dflich brachen sie in den Busch auf, und nach wenigen Minuten trafen sie auf Yattas Gruppe, die gerade zum Saufen kam. Als sie dies erledigt hatten, verabschiedeten sich die beiden Herden wieder voneinander, denn die Waisen gingen zum Grasen in eine andere Richtung als die Ex-Waisen. Bomani scheuchte ein paar Frankoline im Geb\u00fcsch herum.<br \/>\nBoromoko f\u00fchrte die Waisen am Mittag zum Schlammloch. Das Wasser sah kalt aus, sodass die Waisen beschlossen, heute nicht darin zu spielen. Sie soffen nur Wasser und gingen dann zur\u00fcck zum Grasen. Wieder im Busch angekommen waren sie noch immer voller Tatendrang und spielten viel im Schlamm, nachdem es wieder etwas genieselt hatte. Am Abend folgten sie Barsilinga zur\u00fcck nach Hause. An den Stallungen oder am Schlammloch kamen heute keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201662329-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olsekki kratzt sich das Hinterteil<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. November 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen wie immer am Morgen aus ihren Gehegen geschlendert und begannen ihr Tagewerk damit, sich die Hinterteile an den Felsen zu kratzen, w\u00e4hrend sie sich gleichzeitig das Luzernenheu schmecken lie\u00dfen. Siangiki streckte den R\u00fcssel aus, um etwas Heu, das auf der anderen Seite eines Felsens herunterhing, zu erwischen. Sirimon kratzte an dem selben Felsen gerade seine Hinterbeine. Lemoyian rangelte mit Bomani und danach umarmten sich die beiden. Dann brach die Herde zum Grasen auf. Olsekki stocherte dabei mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen im Boden herum, und Barsilinga stand daneben und sah ihm zu. Die anderen Waisen waren ganz mit Grasen besch\u00e4ftigt, wobei Orwa hoch oben in den B\u00e4umen nach leckeren Bl\u00e4ttern suchte. Boromoko kehrte Erde zusammen, um sie in die Luft und auf sich selbst zu werfen. Orwa und Kithaka machten es ihm nach, w\u00e4hrend Narok sich lieber auf dem Boden herumrollte und sich den Staub auf den R\u00fccken blies. Als Vuria kam und versuchte, sie zu besteigen, stand sie aber auf.<br \/>\nSchlie\u00dflich ging die Herde zum Schlammloch, wo es die Milch gab. Es war k\u00fchl, und wieder wollte niemand ins Wasser gehen. Bongo ging zum n\u00e4chstkleineren Wasserloch und spielte dort. Die restlichen Waisen soffen nur Wasser und machten sich wieder zu den Weidegr\u00fcnden auf. Nachmittags begann es wieder zu regnen, diesmal aber sehr heftig, sodass die Waisen die Orientierung verloren und wild durcheinander rannten. Die Keeper waren gezwungen, sie im str\u00f6menden Regen wieder einzusammeln; es dauerte ein paar Stunden, bis sie sie wieder zusammen und beruhigt hatten. Danach gingen sie langsam zur\u00fcck zu den Stallungen, w\u00e4hrend es immer weiter regnete. Dort bekamen sie ihre Milch. Auch zum Ende des Monats kamen keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten mehr zu Besuch. Insgesamt kamen heute 42mm Niederschlag zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1214201663720-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Boromoko marschiert durch den Busch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. November 2016 Es war ein ruhiger Morgen. Die Waisen kamen aus ihren Gehegen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und trafen auf Sugutas Ex-Waisen-Gruppe, der sie sich beim Luzernenheu anschlossen. Suguta und Narok schienen sich zu unterhalten, und wir fragten uns, ob Suguta vielleicht Narok \u00fcberzeugen wollte, sich ihnen beim Leben in der &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-november-2016\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba November 2016\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8453,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-8452","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8452"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8454,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8452\/revisions\/8454"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}