{"id":8479,"date":"2017-01-16T18:02:55","date_gmt":"2017-01-16T17:02:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8479"},"modified":"2017-08-04T17:37:08","modified_gmt":"2017-08-04T16:37:08","slug":"jahresrueckblick-2016-rettet-die-elefanten-afrikas-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/jahresrueckblick-2016-rettet-die-elefanten-afrikas-e-v\/","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2016-\u00a0&#8211;\u00a0 RETTET DIE ELEFANTEN AFRIKAS e.V."},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Jahr 2016 ist zu Ende, und es ist damit Zeit, Bilanz zu ziehen, ob und wie sich die Situation der Elefanten verbessert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wilderei<\/strong><\/p>\n<p>Die Wilderei an Afrikanischen Elefanten ist zum Gl\u00fcck seit 5 Jahren stetig zur\u00fcckgegangen, aber immer noch ist die T\u00f6tungsrate h\u00f6her als die Geburtenrate. In diesem Jahr wurden nun die Ergebnisse der Gro\u00dfen Elefantenz\u00e4hlung bekanntgegeben. Die Zahlen sind erschreckend: Es gibt nur noch 352.271 Savannen-Elefanten in 18 afrikanischen L\u00e4ndern. Fast 30 % der Savannenelefanten wurden zwischen 2007 und 2014 gewildert. Das bedeutet 144.000 get\u00f6tete Tiere und ein R\u00fcckgang der Population von 8 % pro Jahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei den Waldelefanten gab es die best\u00fcrzende Beobachtung, dass zwischen den Jahren 2002 und 2013 &#8211;\u00a065-\u00a0% aller Waldelefanten umgebracht worden sind. Wegen ihrer besonders langsamen Vermehrung sch\u00e4tzen Experten, dass es mindestens 90 Jahre dauert, bis sie diese Verluste wieder wettmachen k\u00f6nnen &#8211; falls der Mensch ihnen eine Chance dazu gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insbesondere in Angola sind die Verluste herb. Von 200.000 Elefanten vor dem B\u00fcrgerkrieg \u00fcberleben bis heute nur noch 3400.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen Ende des Jahres wurde auch im Tschad seit l\u00e4ngerer Pause wieder Wilderei vermerkt.<\/p>\n<p>In Mali wurden leider wieder zahlreiche W\u00fcstenelefanten get\u00f6tet, wodurch deren Ausrottung innerhalb von nur drei Jahren droht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die zweitausend \u00fcbriggebliebenen Elefanten \u00c4thiopiens leiden stark unter der Wilderei. Fast unbemerkt von der \u00c3\u2013ffentlichkeit wird auch in Kenias Massai Mara stark gewildert. Im S\u00fcdsudan dezimieren Verbrecher weiterhin die Elefantenpopulationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt verlagert sich der Fokus der Wilderer sp\u00fcrbar mehr auf den S\u00fcden Afrikas. Sogar im bisher als sicher gegoltenen Botswana sind in diesem Jahr zig Elefanten gewildert worden, ebenso ist die Elefantenwilderei erstmals seit vielen Jahren im Kr\u00fcger Nationalpark S\u00fcdafrikas und in Namibia steil angestiegen. In einigen Gebieten Simbabwes ist die Wilderei verheerend, wobei die wiederholte Vergiftung von Elefanten mit Zyankali im Hwange Park und im Nordwesten des Landes besorgniserregend ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kampf gegen die Wilderei<\/strong><\/p>\n<p>Der Kampf gegen die Wilderei seitens der Natursch\u00fctzer wird nun immer moderner: Drohnen\u00fcberwachung von Gebieten und DNA-Analyse von beschlagnahmtem Elfenbein erm\u00f6glichen die Verfolgung von Wilderern und Schmugglern \u00fcber L\u00e4nder hinweg. In vielen L\u00e4ndern Afrikas wurden die Gesetze gegen Wilderei versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schmuggelfunde<\/strong><\/p>\n<p>Frachtkontrollen an Grenzen, immer h\u00e4ufiger unterst\u00fctzt von Sp\u00fcrhunden, bringen viele Ergebnisse, zeigen jedoch mit der Unmenge an beschlagnahmten Sto\u00dfz\u00e4hnen auch, wieviele Elefanten nach wie vor tagt\u00e4glich abgeschlachtet werden, vor allem angesichts der Tatsache, dass die Funde ja nur ein Bruchteil des tats\u00e4chlich geschmuggelten Elfenbeins sind. Allein in Vietnam fanden Zollbeamte 6,5 Tonnen des illegalen Materials. Weitere gro\u00dfe Beschlagnahmungen gab es in Malaysia, Kenia, Tansania, Kambodscha, Thailand und im S\u00fcdsudan. Doch auch in Europa wurden gewaltige Posten von Elefantenz\u00e4hnen entdeckt: Neben Spanien, Frankreich und \u00c3\u2013sterreich ger\u00e4t nun auch der illegale Handel in Deutschland ins Rampenlicht: In einem PKW auf der Autobahn bei W\u00fcrzburg, am Flughafen Sch\u00f6nefeld in Berlin und in einer illegalen Elfenbeinwerkstatt in Koblenz wurden insgesamt 1,3 Tonnen Elfenbein entdeckt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Elfenbeinzerst\u00f6rungen<\/strong><\/p>\n<p>Da illegales Elfenbein nicht verkauft werden darf, haben sich im Jahr 2016 mehrere Staaten entschlossen, ihre Elfenbeinlager zu zerst\u00f6ren. In Asien zerst\u00f6rten Sri Lanka, Malaysia, Singapur und Vietnam gro\u00dfe Mengen Elfenbein. In Hongkong wurde die letzte Charge von insgesamt 28 Tonnen zerst\u00f6rt. In Afrika fanden in Malawi, Kamerun und im S\u00fcdsudan Elfenbeinzerst\u00f6rungen statt. Die weitaus gr\u00f6\u00dfte Menge von Elfenbein, n\u00e4mlich 106 Tonnen, wurde bei der spektakul\u00e4ren Verbrennung in Kenia zerst\u00f6rt. In Europa war Italien das einzige Land, das eine Zerst\u00f6rung durchf\u00fchrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00c3\u2013ffentlichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl Papst Franziskus als auch islamische Geistliche in Indonesien und Malaysia sprachen sich gegen Wilderei und Elfenbeinschmuggel aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Zeitung &#8222;The Guardian&#8220; ist nun dabei, ein Jahr lang \u00fcber alle Aspekte der bedrohten Lage der Elefanten zu berichten, und der Filmstart von &#8222;The Ivory Game&#8220; sorgte ebenfalls f\u00fcr viel Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr und mehr Menschen wissen um die drohende Ausrottung von Elefanten. Das Thema ist weltweit erheblich bekannter geworden als es noch vor einigen Jahren war. Und die \u00c3\u2013ffentlichkeit ist zunehmend beunruhigt. Eine weltweite Umfrage ergab, dass die meisten Menschen Elfenbeinhandel ablehnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Konferenzen<\/strong><\/p>\n<p>Neben verschiedenen internationalen Treffen zum Wildtierschutz war es speziell die Arten-schutzkonferenz in Johannesburg, die das Jahr 2016 f\u00fcr alle Vereine und Organisationen, die sich um Artenschutz k\u00fcmmern, pr\u00e4gte und alle menschlichen &#8222;Resourcen&#8220; mit unz\u00e4hligen Vorbereitungen in Atem hielt.<\/p>\n<p>Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass sowohl Namibia als auch Simbabwe wieder mit Elfenbein handeln wollten und ensprechende Antr\u00e4ge einreichten. Ganz im Gegensatz hierzu setzte sich die aus 29 L\u00e4ndern bestehende African Elephant Coalition nachdr\u00fccklich f\u00fcr die h\u00f6chste Schutzstufe der Elefanten ein und brachte entsprechende Vorschl\u00e4ge ein. Die IUCN und das EU-Parlament stimmten in eigenen Konferenzen f\u00fcr die Schlie\u00dfung aller lokalen Elfenbeinm\u00e4rkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ergebnisse der Artenschutzkonferenz in Johannesburg waren letztendlich<\/p>\n<p>&#8211; die Resolution zur Schlie\u00dfung aller lokalen Elfenbeinm\u00e4rkte,<\/p>\n<p>&#8211; die Beendigung eines geplanten Elfenbeinhandelssystems,<\/p>\n<p>&#8211; die Ablehnung der Handelsantr\u00e4ge von Namibia und Simbabwe,<\/p>\n<p>&#8211; jedoch auch die Verwehrung der h\u00f6chsten Schutzstufe f\u00fcr die Elefanten aller L\u00e4nder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Resultate bedeuten eine erhebliche Verbesserung der Schutzstellung der Elefanten, jedoch ist das Handelsverbot weiterhin eingeschr\u00e4nkt. Die Botschaft an Wilderer, Schmuggler und K\u00e4ufer bleibt gef\u00e4hrlich uneindeutig: Einiges Elfenbein ist verboten, anderes nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lesen Sie N\u00e4heres \u00fcber die Beschl\u00fcsse der Artenschutzkonferenz hier: <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2016\/12\/rea-position-zu-ergebnissen-von-cites-cop17.pdf\"><em>http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2016\/12\/rea-position-zu-ergebnissen-von-cites-cop17.pdf<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>M\u00e4rkte, L\u00e4nder<\/strong><\/p>\n<p>Eine <strong>ETIS-Studie<\/strong> zeigte auf, dass sich der illegale Elfenbeinhandel weltweit verst\u00e4rkt hat. Andererseits sind die Preise f\u00fcr Elfenbein in China, dem weltgr\u00f6\u00dften Markt, gefallen. Gro\u00dfe Online-Unternehmen wie eBai, Etsy, Pinterest usw. haben Wildtier-Produkte aus ihren Programmen genommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>EU<\/strong> hat einen Aktionsplan gegen Wildtierhandel erstellt. EU-Parlamentarier riefen zu einem vollst\u00e4ndigen, EU-weiten Elfenbeinhandelsverbot auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den <strong>USA<\/strong>, dem nach China zweitgr\u00f6\u00dften Elfenbeinmarkt, wurde ein Verbot erlassen, das es verbietet, Elfenbein innerhalb der diversen US-Staaten zu importieren und exportieren. Jedoch gibt es nur innerhalb von New Jersey, New York, Californien, Washington, Oregon und Hawaii ein Elfenbein-handelsverbot, das auch innerhalb dieser Staaten gilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Malawi, Mosambik, Angola<\/strong> und vor allem <strong>Tansania<\/strong> machen nun deutliche Anstrengungen, die Wilderei mit strengeren Gesetzen und deren tats\u00e4chlicher Durchf\u00fchrung zu bek\u00e4mpfen. In <strong>Kenia<\/strong> und <strong>Tansania<\/strong> wurden Elfenbeinschmuggler schon mit 20 Jahren Haft bestraft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Botswana<\/strong> gab auf der Artenschutzkonferenz bekannt, dass es seine Elefanten freiwillig unter den Schutz von CITES Appendix I (h\u00f6chste Schutzstufe) stellt und dr\u00e4ngte auf ein weltweites Elfenbeinhandels-verbot.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider gab es auch wieder Exporte von Dutzenden von lebenden Elefanten aus <strong>Swaziland<\/strong> und <strong>Simbabwe<\/strong> f\u00fcr Zoos in den USA und in China zu vermelden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In <strong>Thailand<\/strong> wurden Anstrengungen unternommen, den lokalen Elfenbeinhandel besser zu kontrollieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Malaysia<\/strong> und <strong>Singapur<\/strong> entpuppten sich als Hauptdrehkreuze f\u00fcr den illegalen Elfenbeinhandel.<\/p>\n<p><strong>Japan<\/strong> stellte sich in einer Studie als ein weiterer gro\u00dfer, \u00e4u\u00dferst unkontrollierter Elfenbeinmarkt heraus. Das Land hat auf der Artenschutzkonferenz eindeutige Absichten ge\u00e4u\u00dfert, weiterhin handeln zu wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In <strong>Kambodscha, Vietnam, Myanmar<\/strong> und <strong>Laos<\/strong> wurde vermehrter Elfenbeinhandel im Grenzverkehr mit Chinesen festgestellt. Nachdem es in <strong>China<\/strong> schwieriger wird, geschmuggelte Ware zu verkaufen und die chinesische Regierung gegen\u00fcber Wildtierverbrechen h\u00e4rter durchgreift, weichen die kriminellen H\u00e4ndler und die K\u00e4ufer auf die umgebenden L\u00e4nder aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang des Jahres sorgte <strong>Hongkong<\/strong> f\u00fcr eine Sensation mit der Ank\u00fcndigung, den Import und Export von Elfenbein verbieten zu wollen, entt\u00e4uschte dann aber mit der Enth\u00fcllung eines Stufenplanes, mit dem der Handel erst in f\u00fcnf Jahren (bis Dezember 2021) beendet sein soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>China<\/strong> hingegen machte kurz vor Jahresschlu\u00df die Ank\u00fcndigung, seinen Markt bereits in einem Jahr, also zum Jahresende 2017, zu schlie\u00dfen! Auf einen solchen Plan hatten viele Artenschutzorganisationen seit Jahren hingearbeitet und gehofft. China ist der gr\u00f6\u00dfte Elfenbeinmarkt, und die meisten aufgefundenen Schmuggelsendungen sind f\u00fcr China bestimmt. Dass dieser Markt geschlossen wird, und zwar in einem so relativ kurzen Zeitraum, ist die beste Neuigkeit, die es unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden f\u00fcr Elefanten geben kann! Wir gratulieren China zu dieser Entscheidung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hinweis: Kurznachrichten zum Elefantenthema k\u00f6nnen Sie auch immer hier nachlesen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?page_id=5056\"><em>http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?page_id=5056<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>T\u00e4tigkeiten unseres Vereins (REA)<\/strong><\/p>\n<p>Nicht zuletzt hat unser Verein mit vielen Aktionen einen Beitrag daf\u00fcr geleistet, den Bekanntheitsgrad der bedrohten Lage der Elefanten zu erh\u00f6hen, u.a. mit der Organisation von mehreren Demonstrationen im Zuge der weltweiten &#8222;Globalen M\u00e4rsche f\u00fcr Elefanten und Nash\u00f6rner&#8220;, die 2016 in mehr als 140 St\u00e4dten weltweit stattfanden. Experten gaben bekannt, dass diese Demonstrationen mit der Aufmerksamkeit, die sie wecken, den Tieren aktiv helfen. Der Lichtelefant, den unser Vereinsmitglied, Christian Felix, erdacht und erbaut hat, war der Mittelpunkt der M\u00fcnchner Demonstration und Thema in den Medien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>REA hatte in diesem Jahr Kontakt zum deutschen Umweltministerium aufgenommen und war erstmals als Beobachter auf der Artenschutzkonferenz. Unser Verein war Mitunterzeichner von diversen offenen Briefen an offizielle internationale Stellen mit Forderungen f\u00fcr besseren Elefantenschutz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten Ihnen, liebe Elefantenfreunde, noch einmal sehr herzlich f\u00fcr die vielen Unterschriften auf unserer Petition gegen den Elfenbeinhandel danken, die Sie f\u00fcr uns get\u00e4tigt und gesammelt haben. Die Petition wurde an alle Parteien der Artenschutzkonferenz \u00fcbermittelt und vor Ort in Johannesburg gemeinsam mit anderen, sehr \u00e4hnlich lautenden Petitionen, vom Delegierten des Landes Benin in seiner Rede f\u00fcr die Listung aller Elefanten im h\u00f6chsten Schutzstatus erw\u00e4hnt. Leider konnte die h\u00f6chste Schutzstufe f\u00fcr alle L\u00e4nder dieses Mal noch nicht erreicht werden, aber wir geben nicht auf und werden dieses Ziel unbeirrt weiter verfolgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir verzeichnen reges Interesse an unseren Regionalgruppen, die wir an einigen Orten starten konnten und sind hocherfreut \u00fcber die vielen Sonderaktionen f\u00fcr Elefanten, die aus Ihren Reihen kamen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Ihren Spenden haben wir nicht nur den Ihnen bekannten Projekten des David Sheldrick Trust, des Amboseli Trust for Elephants und Save the Elephants in Kenia, sowie der WAG beim Schutz von Elefantengebieten in Malawi kr\u00e4ftige Hilfe gew\u00e4hren k\u00f6nnen, sondern konnten auch neue Projekte wie die dringend ben\u00f6tigte Unterst\u00fctzung von Rangern der Organisation MAPP in Simbabwe und das Aufkl\u00e4rungsprojekt Peace for Conservation in Tansania bezuschussen. Ohne Ihre Hilfe h\u00e4tten wir diese f\u00fcr Elefanten so hilfreichen Projekte nicht f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Noch einmal tausend Dank f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung unserer Elefantenprojekte im vergangenen Jahr!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gesamtres\u00fcmee f\u00fcr die Elefanten f\u00fcr 2016 lautet: Es konnten weltweit und bei uns in Deutschland erhebliche Fortschritte erreicht werden, jedoch sind die Elefanten damit bei weitem nicht gerettet. Es werden immer noch rund 30.000 Elefanten pro Jahr get\u00f6tet, und die Gefahr der Ausrottung in den kommenden Jahrzehnten ist nach wie vor real. Wir m\u00fcssen weiterarbeiten und werden auch im neuen Jahr alles tun, was in unserer Macht steht, um die Grauen Riesen f\u00fcr unsere Nachwelt zu erhalten.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/jahresrueckblick-2016-rettet-die-elefanten-afrikas-e-v\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Jahr 2016 ist zu Ende, und es ist damit Zeit, Bilanz zu ziehen, ob und wie sich die Situation der Elefanten verbessert hat. &nbsp; &nbsp; Wilderei Die Wilderei an Afrikanischen Elefanten ist zum Gl\u00fcck seit 5 Jahren stetig zur\u00fcckgegangen, aber immer noch ist die T\u00f6tungsrate h\u00f6her als die Geburtenrate. 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