{"id":8559,"date":"2017-02-06T18:12:23","date_gmt":"2017-02-06T17:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8559"},"modified":"2017-02-06T18:12:23","modified_gmt":"2017-02-06T17:12:23","slug":"voi-dezember-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-dezember-2016\/","title":{"rendered":"Voi Dezember 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein bemerkenswerter Beginn des Dezembers, denn Emilys Ex-Waisen-Herde stattete in ihrer majest\u00e4tischen Art den Voi-Stallungen einen Besuch ab. Es war das erste Mal, seit sie f\u00fcr die Trockenzeit zur Mgeno-Farm gegangen waren, um dort nach Futter zu suchen. Wir freuen uns riesig, Emilys Herde wieder zu Hause zu haben und waren froh, sie alle gesund und munter zu sehen. Emily kam mit Ndara, Mweya, Icholta, Sweet Sally, Laikipia, Siria, Wasessa, Rombo, Edie und Morani. Thoma, die erst vor kurzem ihr erstes Kalb Thor zur Welt gebracht hatte, fehlte noch; wir vermuten, dass sie mit ihrem Baby noch auf dem Weg war. Thors Kinderm\u00e4dchen Seraa sowie Irima und Lolokwe waren ebenfalls nicht mit von der Partie.<br \/>\nLaikipia hat eine Schw\u00e4che f\u00fcr die Babys Eden und Emma und legte seinen R\u00fcssel liebevoll \u00fcber die R\u00fccken der beiden. Emma und Eden hatten jede Menge Spa\u00df dabei, auf ihrem Lieblingsfelsen an den Stallungen zu klettern, und Eve kratzte sich wundersch\u00f6n an ebendiesem Felsen unterhalb der Babys. Mashariki und Arruba forderten Emma zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das von Mweya und Ndara genau beobachtet wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201762156-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde besucht die Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war sch\u00f6n, und alle Waisen genossen ihre Milch und das Erg\u00e4nzungsfr\u00fchst\u00fcck, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kenia, Embu, Nelion und Suswa \u00fcbernahmen die F\u00fchrung und brachten die Anderen die Westseite des Mazinga-Bergs hinauf. Kenia war heute fest entschlossen, die Spitze zu erreichen, stand damit aber allein da. Ihr Adoptivbaby Araba gab das Vorhaben auf halber H\u00f6he auf und blieb mit dem Rest der Waisengruppe dort.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr das Mittagsschlammbad und die Milch war, blieb Kenia zur\u00fcck, da sie f\u00fcr sich allein futterte. Sie schloss sich dem Rest der Gruppe und ihrem Liebling Araba nach der Milchf\u00fctterung am Schlammloch wieder an. Den Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201763032-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siria freundet sich mit Kenia an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es k\u00fchl; die abh\u00e4ngigen Waisen kamen aus ihren Gehegen und versammelten sich f\u00fcr ihre Milchflaschen, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Sie hatten einen wunderbaren Vormittag und grasten in einer Reihe n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs. Sie alle genossen das saftige gr\u00fcne Gras, das jetzt nach den anhaltenden Regenf\u00e4llen \u00fcppig sprie\u00dft. Um 11:30 Uhr n\u00e4herten sich zwei wilde Bullen den Waisen, als diese gerade grasten. Ishaq-B verliebte sich sofort in sie und graste mit ihnen zusammen. Sie versuchte sogar, sich ihnen anzuschlie\u00dfen, als sie in Richtung des Voi-Flusses davongingen.<br \/>\nAuch dieser Tag war auf seine Weise einmalig. Lolokwe, von dem wir dachten, er w\u00e4re bei Thoma zur\u00fcckgeblieben, als der Rest von Emilys Herde am 1. Dezember vorbeigekommen war, kam heute an den Stallungen an und soff Wasser, ehe er wieder aufbrach. Thoma, Seraa und Irima haben wir noch nicht gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11120176388-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen fr\u00f6hlich und gut gelaunt aus ihren Gehegen, tranken ihre morgendliche Milch und genossen das Fr\u00fchst\u00fcck, das f\u00fcr die bereitgelegt worden war. Dann gingen sie zur Nordseite des Mazinga-Bergs und begannen zu grasen. Als sie es sich dort bequem gemacht hatten, kratzte sich Arruba an einem Baum, der ein Loch in seinem Stamm hatte. Sie steckte ihre R\u00fcssel hinein und schnupperte mutig, was wohl darin sein mochte. Das zog Kiharis Aufmerksamkeit auf sich, und auch sie ging hin\u00fcber, um das Loch zu untersuchen.<br \/>\nNach einer wunderbaren Milchf\u00fctterung am Mittag grasten die Waisen nachmittags in der N\u00e4he des gro\u00dfen Wasserlochs. Tassia und Kivuko schlossen sich ihnen gegen 14 Uhr an. Kivuko hatte heute ein Auge auf Bada geworfen und graste den Nachmittag \u00fcber in seiner N\u00e4he. Die Waisen beschlossen den Tag damit, in den vom Regen ausgesp\u00fclten Gr\u00e4ben im Boden zu spielen, bevor sie f\u00fcr die Nacht zu den sicheren Stallungen zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201771847-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba untersucht ein Loch im Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nFr\u00fchaufsteher an den Stallungen war heute Morani, der um 6:30 Uhr allein ankam und sich den abh\u00e4ngigen Waisen beim Zusatzfutter anschloss, nachdem diese ihre Milchflaschen geleert hatten. Mbirikani und Bada bewunderten Morani, fra\u00dfen in seiner N\u00e4he und genossen seine Gesellschaft an den Stallungen sehr. Die abh\u00e4ngigen Waisen verlie\u00dfen dann die Stallungen, angef\u00fchrt von Lentili und Ishaq-B, und lie\u00dfen Morani an der Akazie fressend zur\u00fcck. Nelion \u00fcbernahm, als sie drau\u00dfen im Busch waren, und brachte die Gruppe zum vormitt\u00e4glichen Grasen den halben Weg den Berg hinauf. Nach drei Stunden, in denen sie flei\u00dfig gefuttert hatten, kamen sie den Berg wieder herunter und gingen zum mittleren Wasserloch, um dort ihre Mittagsmilch zu trinken und ein Schlammbad zu nehmen. Den Rest des Tages blieben sie in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201773135-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Morani schlie\u00dft sich fr\u00fch am Morgen den Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, als die Waisenelefanten ihre morgendliche Milch und das Fr\u00fchst\u00fcck genossen. Rorogoi spielte heute Leitkuh, doch sie hat noch nicht soviel Erfahrung damit. Sie ging recht schnell voraus und stellte dann fest, dass sie ganz allein unterwegs war. Also kehrte sie um und eilte zur\u00fcck, um sich der Gruppe wieder anzuschlie\u00dfen, die langsam vorw\u00e4rts ging, da die anderen Waisen mit Grasen besch\u00e4ftigt waren.<br \/>\nNdii versuchte, ihren Freunden ein Staubbad mit etwas feuchtem Sand schmackhaft zu machen, doch niemand war interessiert; es war noch recht fr\u00fch am Tag, und das Grasen hatte Priorit\u00e4t. Obwohl Naipoki sich ihr kurz darauf bei einem zweiten Versuch anschloss, konnten sie auch gemeinsam niemanden weiter zum Mitmachen \u00fcberreden.<br \/>\nDie Waisen grasten n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs und kamen am Nachmittag am mittleren Wasserloch an. Taveta wurde sp\u00e4ter am Tag beobachtet, wie er auf der Suche nach den Waisen um den Mazinga-Berg wanderte. Er fand sie aber nicht, weil sie schon fort waren und nun in der N\u00e4he des mittleren Wasserlochs grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111201774024-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen aus ihren Gehegen und versammlten sich f\u00fcr ihre Milchflaschen. Danach fra\u00dfen sie die speziellen Luzernenheu-Pellets, Kopra und Zusatzfutter. Als sie schon fast mit dem Fr\u00fchst\u00fcck fertig waren, kam Laikipia an. Seine Gr\u00f6\u00dfe sch\u00fcchterte viele der Waisen ein, die schnell aufbrachen und zu grasen begannen. Laikipia blieb zur\u00fcck und soff Wasser aus der Tr\u00e4nke. Mbirikani und Ndii hielten an, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, bevor sie sich dem Rest der Waisenherde drau\u00dfen im Busch anschlossen. Laikipia hing eine halbe Stunde an den Stallungen herum, genoss die Reste vom Fr\u00fchst\u00fcck und ging dann zur\u00fcck in den Hauptteil des Parks.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11120177471-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani und Ndii unterhalten sich mit Laikipia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein gro\u00dfartiger Tag, denn Nguvu, der die ganze Zeit an den Stallungen gewesen war, seit er vor zwei Monaten gerettet worden war, durfte heute das erste Mal mit hinaus. Er war sich nicht so ganz sicher, ob er sich vollst\u00e4ndig unter die anderen Waisen mischen sollte, und nahm lieber ein privates Staubbad etwas abseits. Embu war die Erste, die seine Anwesenheit bemerkte und ging zu ihm, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen. Ndii sah ihn auch bald und folgte ihm danach immerzu. Nguvu rannte immer wieder vor ihr weg, weil er nicht wusste, was sie vor hatte.<br \/>\nBald erschallte fr\u00f6hliches Trompeten an den Stallungen, denn Seraa und Thoma brachten den kleinen Thor vorbei, nachdem sie den ganzen Weg von der Mgeno-Farm gelaufen waren. Die Keeper waren gleicherma\u00dfen froh und \u00fcberrascht, sie zu sehen. Thoma war recht aggressiv gewesen, als sie Incas Kinderm\u00e4dchen war, doch nun, nach Thors Geburt, ist sie viel entspannter. Seraa hielt Wache und lie\u00df die abh\u00e4ngigen Waisen nicht an Winzling Thor heran. Sp\u00e4ter am Tag sahen wir Irima am Fu\u00df des Bergs in Begleitung eines wilden Bullen. Die beiden kamen aber heute nicht zu den Stallungen. Thoma und Seraa brachten Thor dann zum mittleren Wasserloch, wo sie alle ein Bad nahmen, das sie sehr genossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112017235259-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thor und Thoma kommen an den Stallungen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Start in den Tag, als Nguvu aus seinem \u00fcblichen Gehege herauskam. Er hat sich gut eingelebt, ist aber noch etwas vorsichtig den anderen Jungs wie Nelion und Bada gegen\u00fcber, die ihn sehr gern zum Kr\u00e4ftemessen herausfordern wollen. Um sich von ihnen fernzuhalten, hat er damit begonnen, sich in der Gruppe ganz vorn aufzuhalten und voranzugehen. So bekommt er Zeit, sich mit jedem einzeln anzufreunden, bis er sich wohl genug f\u00fchlt, sich unter die anderen Waisen zu mischen. Er frisst wie ein Scheunendrescher und verbringt die meiste Zeit mit grasen.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung lief Bada am Nachmittag Nguvu hinterher und schien mit ihm rangeln zu wollen. Das jagte Nguvu Angst ein, sodass er an der Nordseite des Mazinga-Bergs in das dichte Geb\u00fcsch rannte. Nach dreist\u00fcndiger Suche fanden ihn die Keeper, doch er wollte nicht so recht zur\u00fcckkehren. Also kam der Rest der Waisengruppe w\u00e4hrend einiger Regenschauer zwei Kilometer zu ihm gelaufen, damit sie alle zusammen zu den Stallungen zur\u00fcckgehen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220170438-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nguvu geht voraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die Waisen kamen voller Energie aus ihren Gehegen. Sie tranken ihre Milch und gingen dann zum Erg\u00e4nzungsfutter weiter. Nguvu schien sich heute bei den anderen wohler zu f\u00fchlen und verbrachte den Vormittag damit, zufrieden in Masharikis und Pandas Gesellschaft zu grasen. Kenia blieb dicht bei Araba und \u00fcberlie\u00df es den j\u00fcngeren Waisen, sich um Nguvu zu k\u00fcmmern, damit er sich willkommen f\u00fchlte. Er schaute interessiert zu, wie Bada, Tundani und Nelion einen Bade-Wettbewerb im Schlammloch hatten. Wenig sp\u00e4ter konnte man dann Araba und Nguvu sehen, wie sie sich fr\u00f6hlich in der Mitte des Wasserlochs mit schlammigem Wasser einspr\u00fchten. Ndii rundete die Vorstellung ab und zeigte Nguvu, welche hervorragenden Badetechniken sie beherrscht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201701639-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen verlassen die Stallungen nach leichtem Regen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und die Waisen kamen bei leichten Regenschauern aus ihren Gehegen. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, schloss sich ihnen Taveta bei dem leckeren Kopra an. Taveta genoss dann zusammen mit Suswa ein tolles Kratz-Event an den Felsen neben der Tr\u00e4nke. Suswa war etwas sch\u00fcchtern mit so einem gro\u00dfen Bullen neben sich und schloss sich schlie\u00dflich den anderen Waisen an, die zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen.<br \/>\nNguvu schien heute noch entspannter als gestern und mischte sich unter die Waisen. Er bekam von Mbirikani einen kleinen Schubser ab, als offizielle Begr\u00fc\u00dfung in der Waisenherde. Ajali, der Waisenbulle, der auf der Mombasa-Nairobi-Schnellstra\u00dfe von einem Fahrzeug angefahren worden war, erholt sich auch gut und humpelt nun fast nicht mehr. Nun, da Nguvu sich den anderen Waisen im Busch angeschlossen hat, ist Ajali der einzige, der tags\u00fcber noch in den Gehegen bleibt. Er legt an Gewicht zu und frisst gen\u00fcsslich das Grewia und das Zusatzfutter, das die Keeper ihm geben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201704349-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen in den Regenschauern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Regen der Nacht hielt am Morgen unvermindert an, und ein heftiger Sturm fegte \u00fcber das gesamte Gegend um Tsavo. Kurz nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen waren, wurde sogar eines der Geheged\u00e4cher vom Sturm herunter geweht!<br \/>\nDie Waisen grasten in einer Reihe und besuchten mittags das Wasserloch. Rorogoi und Araba hatten einen tollen Wettbewerb im Schlammbad; Rorogoi gab ihr Bestes, und rutschte fachm\u00e4nnisch immer wieder ins Wasser hinein und wieder heraus. Nguvu war auch im Wasser und genoss das Bad mit den Anderen. Bada suchte sich etwas abseits seiner tobenden Freunde eine ruhige Ecke zum Baden und beschmierte sich dabei mit dickem, roten Matsch. Arruba hielt einen Mittagsschlaf auf der warmen Erde, w\u00e4hrend Ndii, Kenia, Kihari und Suswa ihr Bad in der Mitte des Schlammlochs genossen. Lentili, Kenia und Rorogoi nutzten dann verschiedene Baumst\u00e4mme, um sich herrlich daran zu kratzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201705743-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das Bad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein perfekter Tagesanbruch, als die Waisen herauskamen und ihre Milchflaschen leerten. Danach fra\u00dfen sie Zusatzfutter, ehe sie Ndii, Kenia und Naipoki zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Als sie den n\u00f6rdlichen Fu\u00df des Mazinga-Bergs erreicht hatten, bemerkten Mbirikani, Bada und Ndoria, dass Taveta und Tassia etwas weiter oben auf dem Berg grasten. Die drei machten sich daran, hinauf zu gehen, mussten aber auf halbem Weg aufgeben, denn niemand von den anderen Waisen folgte ihnen. Sie kamen gegen Mittag wieder herunter und schlossen sich den anderen auf dem Weg zum Schlammloch an.<br \/>\nDie Waisen tranken ihre Mittagsmilch in drei Gruppen, die jeweils von Mashariki, Naipoki und Kihari angef\u00fchrt wurden. Nguvu trank ganz entspannt seine Milch und schien sich noch wohler zu f\u00fchlen als in den vergangenen Tagen. Den Rest des Tages grasten die Waisen dann in der N\u00e4he, nachdem sie noch ein sch\u00f6nes Schlammbad genommen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1122017124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani sucht sich die Zweige weiter oben aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie Sonne schien hell am Morgen, als sich die abh\u00e4ngigen Waisen f\u00fcr ihre leckeren Milchflaschen und das Zusatzfutter versammelten. Danach verlie\u00dfen sie die Stallungen unter der F\u00fchrung von Ishaq-B und Lentili. Zwei Stunden sp\u00e4ter kamen Thoma, Thor, Seraa und Mweya zu Besuch zu den Stallungen. Ganz offensichtlich haben nun Thoma und Seraa Emilys Herde wieder eingeholt, denn Mweya war zuvor mit Emily unterwegs gewesen. Thor spielte fr\u00f6hlich mit einem Stock, bis es f\u00fcr ihn Zeit war, mit Mama und den Kinderm\u00e4dchen Seraa und Mweya in den Park zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nAls die Waisen n\u00f6rdlich der Stallungen grasten, kamen sie an einer gro\u00dfen Puffotter vorbei, der sie aber erfolgreich aus dem Weg gingen. Der Rest des Tages verging ohne besondere Vorkommnisse; die Waisen futterten flei\u00dfig, und Embu brachte sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201711242-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thoma und Thor sind wieder zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen genossen wie \u00fcblich ihre Milch und das Fr\u00fchst\u00fcck. Danach gingen sie zur Ostseite des Mazinga-Bergs und kamen mittags am mittleren Wasserloch an. Kaum hatten Ndoria und Mudanda ihre Milchflaschen geleert, lauerten sie Nguvu auf, der noch immer Milch trank. Die Keeper eilten ihm schnell zu Hilfe und hielten die beiden frechen Waisen von ihm fern. Sie hatten dann alle viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen im Schlamm, und Nguvu nahm seinen rechtm\u00e4\u00dfigen Platz im Schlammloch zusammen mit den anderen Waisen ein. Am Nachmittag blieben sie zum Grasen in der N\u00e4he des Wasserlochs, und Rorogoi und Suswa genossen es am Abend, alle zu den Stallungen zur\u00fcck zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201712617-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba genie\u00dft die saftigen gr\u00fcnen Bl\u00e4tter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen; die Waisen konzentrierten sich auf ihr Erg\u00e4nzungsfutter, nachdem sie die leckere Milch hinuntergeschlungen hatten. Wenig sp\u00e4ter kam Lesanjus Herde, bestehend aus Lesanju selbst sowie Tassia, Kivuko, Dabassa und Sinya zu den Stallungen. Die f\u00fcnf Ex-Waisen schlossen sich den Kleinen beim Fr\u00fchst\u00fcck an, bevor sie ein wenig mit ihnen spielten. Kivuko begr\u00fc\u00dfte Rorogoi, und die beiden umarmten sich innig mit ihren R\u00fcsseln. Lesanju bemerkte Nguvus Anwesenheit und ging gleich zu ihm, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen und sich mit ihm anzufreunden. Ndii sagte Sinya Guten Morgen, und zusammen mit Kivuko soffen sie aus der Wassertr\u00e4nke. Kenia hatte es dann eilig, ihre Truppe zum Abmarsch zu bewegen und sie weg von den \u00e4lteren Elefanten zu bringen.<br \/>\nDabassa, der scheinbar Tassia vermisst hatte, forderte ihn zu einem ausf\u00fchrlichen Kr\u00e4ftemessen heraus. Die Rangelei dauerte l\u00e4nger als erwartet, und irgendwann griff Lesanju ein, um das Spiel zu beenden. Kaum war Tassia ein paar Schritte zur\u00fcck gegangen, f\u00fchlte sich Dabassa wie der Sieger und feierte seinen Triumph, indem er auf Tassias R\u00fccken kletterte. Lesanjus Herde brach ebenfalls zu den Weidegr\u00fcnden auf, nachdem die Waisen schon weg waren, traf aber heute nicht noch einmal auf die Babys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201713246-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi begr\u00fc\u00dft Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie Waisenelefanten kamen aus ihren Gehegen und hatten ihre Milch in Nullkommanichts geleert, bevor sie sich dem Fr\u00fchst\u00fcck zuwandten. Panda kratzte sich an einem Felsen, musste sich dann aber beeilen, weil die Anderen schon zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Die Waisen grasten sehr sch\u00f6n den Vormittag \u00fcber, bevor sie das mittlere Wasserloch besuchten, wo sie wieder Milch bekamen, Wasser soffen und ein Schlammbad nahmen. Bada und Ndii rannten ins Wasser und hatten einen tollen Plansch-Wettbewerb, w\u00e4hrend die restlichen Waisen zusahen.<br \/>\nDen Nachmittag verbrachten sie damit, in der N\u00e4he zu grasen, und um 15:30 Uhr schloss sich ihnen eine wilde Elefantenherde an. Diese brach wieder auf, nachdem sie \u00fcber 20 Minuten lang mit den Waisen zusammen gegrast hatte, doch Nguvu ging mit ihnen mit! Der Landcruiser des Antiwilderei-Teams wurde zusammen mit den Keepern losgeschickt, um Nguvu von der wilden Herde weg zu man\u00f6vrieren und ihn zu den Stallungen zur\u00fcckzuholen, denn er ist noch nicht soweit, dass er sich ihnen anschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201713835-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda kratzt sich schnell noch einmal<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag; die Waisen brachen von den Stallungen in den Busch auf, sobald sie ihren \u00fcblichen Morgen an den Stallungen abgearbeitet hatten. Sie grasten sich n\u00f6rdlich der Stallungen voran, wo es hohes gr\u00fcnes Gras gab. Nachdem sie drei Stunden unterwegs gewesen waren, schlossen sich ihnen Thoma, Thor und Seraa in Begleitung von Emilys kompletter Herde an! Die Ex-Waisen hatten zwei wilde Elefantenbullen dabei. Wir vermuten, dass Laikipia, Lolokwe und Irima, die fehlten, von den wilden Bullen aus der Gruppe verscheucht worden waren.<br \/>\nAlle wildgeborenen Babys Emma, Eden, Safi, Inca und Thor sahen gut aus, waren gl\u00fccklich und genossen es, mit den abh\u00e4ngigen Waisen zu spielen. Emma hatte eine herrliche Rangelei mit Mudanda und Bada, und auch Rorogoi schloss sich ihnen sp\u00e4ter noch an. Emma forderte dann Kenia heraus, sodass Araba etwas eifers\u00fcchtig wurde und sie in die Seite stie\u00df. Lentili hatte sich in Thor verguckt und blieb immer in seiner N\u00e4he, w\u00e4hrend sie fra\u00dfen. Einer der wilden Bullen war schon eine zeitlang bei Emilys Herde gesehen worden und verfolgte heute die Spiele der Waisen sehr interessiert.<br \/>\nAls sich die \u00e4lteren Elefanten zum Voi-Fluss aufmachten, positionierte sich Nguvu mitten unter ihnen und ging mit ihnen. Es musste erneut Verst\u00e4rkung von den Stallungen kommen und Nguvu zur\u00fcck geholt werden &#8211; er ist noch immer milchabh\u00e4ngig und muss daher noch bei den Waisen bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201714921-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Waisen und Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief ruhig, und die milchabh\u00e4ngigen Waisenelefanten widmeten sich ihrer Milch und dem Erg\u00e4nzungsfutter, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Kurz nachdem sie weg waren, kam Emilys Herde an. Es waren wieder zwei wilde Elefantenbullen bei ihnen, ebenso wie der langj\u00e4hrige Freund der Waisen mit nur einem halben R\u00fcssel. Dieser wilde Bulle kratzte sich gen\u00fcsslich den Hintern an dem Felsen neben der Tr\u00e4nke. Emma und Eden tollten herrlich an der Tr\u00e4nke herum und bespritzten sich mit Wasser. Mweya legte sich hin, damit Eden und Inca auf ihrem Bauch herumklettern konnten, was allen viel Spa\u00df machte. Dabassa verwickelte Safi in eine Schubserei, aber er wandte nur sehr wenig Kraft an, damit sich Safi nicht \u00fcberfordert f\u00fchlte und weiter mit ihm spielen w\u00fcrde. Lesanju spielte ein wenig Verstecken mit Emma und Eden, und sie jagten sich gegenseitig auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220172137-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eden und Emma spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen herrschte gute Laune, und die Waisen gingen auf schnellstem Wege zur Milchf\u00fctterung und zum Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie noch eine Weile an den Stallungen spielten. Dann marschierten sie Lentili und Ishaq-B hinterher zur Nordseite der Stallungen, wo sie den Vormittag \u00fcber geruhsam grasten. Sie staubten sich auch ausf\u00fchrlich in einem Graben ein, und Nguvu machte sch\u00f6n mit den restlichen Waisen mit. Arruba ging zu ihm und bet\u00e4tschelte ihn rundherum mit ihrem R\u00fcssel, sodass Nguvu etwas genervt war und sich davonstahl.<br \/>\nDie Waisen besuchten in Vierergruppen das mittlere Wasserloch, genossen ihre Milchflaschen und hatten danach ihren Spa\u00df im Schlamm. Den Rest des Tages grasten sie in der N\u00e4he des Wasserlochs, und Mudanda und Tundani freuten sich, dass sie die Gruppe am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220172946-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda f\u00fchrt den Weg zum Wasserloch an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und der erste Besucher war Laikipia, der wieder aufbrach, nachdem er Wasser gesoffen hatte. Bald folgten Dabassa und dann Tassia, und kaum war Tassia angekommen, entwickelte sich ein verbissenes Kr\u00e4ftemessen zwischen den beiden. Die abh\u00e4ngigen Waisen konnten es als Zuschauer aus der ersten Reihe verfolgen und waren gespannt, wer wohl gewinnen w\u00fcrde. Nachdem das Spiel beendet war, folgten die beiden Ex-Waisen den Kleinen zum Grasen in den Busch, brachen aber sp\u00e4ter zur Wasserpipeline auf.<br \/>\nEmilys und Lesanjus Herden wurden sp\u00e4ter auf dem Weg zum gro\u00dfen Wasserloch gesehen, doch die beiden Ex-Waisen-Gruppen trafen heute nicht auf die Waisen, die sich am Fu\u00df des Mazinga-Bergs aufhielten. Mudanda war heute beim Grasen ganz vorn mit dabei, und Mbirikani, Ndii, Bada und Ishaq-B gl\u00e4nzten beim Schlammbad, das nach der Mittagsmilch stattfand. Die Waisen grasten dann in Richtung des gro\u00dfen Wasserlochs, bevor sie umkehrten und nach Hause zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/112201722549-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia und Dabassa beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war perfekt, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen bei ein paar Regentropfen aus ihren Gehegen. Sie widmeten sich ein paar wunderbaren Versteckspielen nach der Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck und brachen dann zu den Weidegr\u00fcnden auf. Es regnete im Laufe des Tages immer wieder, und die Waisen bekamen ihre Milch n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs, wo sie ganz damit besch\u00e4ftigt waren, das feuchte Gras zu fressen. Sie unterbrachen dann das Grasen f\u00fcr ein tolles Staubbad. Nelion zeigte, dass er der Beste bei diesem Spiel ist, doch Tundani beendete seine Show, indem er auf seinen Bauch kletterte. Nelion steckte fest und rief nach Ishaq-B, damit sie ihm helfen und ihn vor Tundani retten w\u00fcrde. Bada und Ndoria sahen auch, was mit ihrem Freund Nelion passierte und beschlossen, lieber etwas abseits der anderen Waisen zu staubbaden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220172314-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani klettert auf Nelion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen waren ganz in ihre \u00fcbliche Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck vertieft, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Nelion und Mbirikani f\u00fchrten sie auf der Westseite des Mazinga-Bergs bis auf halbe H\u00f6he hinauf.<br \/>\nUm 9:30 Uhr zogen Emilys und Lesanjus Herden grasend am Fu\u00df des Bergs an ihnen vorbei. Heute waren auch Lempaute, Layoni und Mzima mit von der Partie, die zuvor eine ganze Weile gefehlt hatten. Au\u00dferdem waren auch noch drei neue wilde Elefantenbullen bei ihnen, ebenso wie ihre altbew\u00e4hrten drei wilden Freunde &#8211; inklusive dem Bullen mit dem halben R\u00fcssel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11220172403-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys und Lesanjus Herden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und die Waisen kamen gutgelaunt aus ihren Gehegen. Sie leerten ihre morgendlichen Milchflaschen, bevor sie sich dem Fr\u00fchst\u00fcck zuwandten. Ishaq-B nutzte heute die Gelegenheit, die anderen Waisen zu den Weidegr\u00fcnden zu f\u00fchren. Mudanda, Embu und Lentili folgten dicht dahinter. Ishaq-B weigerte sich, Mudanda \u00fcberholen zu lassen, was sie auf dem Weg in den Busch versuchte. Als sie dort angekommen waren, wo sie grasen wollten, setzten sich Embu, Nelion und Ndoria ab und fra\u00dfen etwas abseits der anderen Waisen. Nach einer Stunde schlossen sie sich dem Rest der Gruppe wieder an. Den Vormittag \u00fcber grasten sie \u00f6stlich der Stallungen, gingen dann nach Norden und kamen am Nachmittag am mittleren Wasserloch an. Es gab viel Spa\u00df beim Bad im Schlammloch, und den Rest des Tages grasten die Waisen in der N\u00e4he des Wasserlochs. Naipoki und Mashariki brachten die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320170425-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B geht voraus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Tag begann wieder mit Milch und Zusatzfutter f\u00fcr die Waisenelefanten. Anschlie\u00dfend machten sie sich auf den Weg zu den Weidegr\u00fcnden n\u00f6rdlich des Mazinga-Bergs und grasten dort in einer Reihe.<br \/>\nEmilys und Lesanjus Herden tauchten ebenfalls am Fu\u00df des Bergs auf, und zwar mit Lempaute, Mzima, Layoni und dem kompletten Rest von Lesanjus Herde. Auch zwei wilde Bullen waren bei ihnen, sodass sie eine der gr\u00f6\u00dften Herden des ganzen Tsavo-Schutzgebiets bildeten. Sie grasten eine Weile, und Kivuko, Lesanju und Mzima be\u00e4ugten die Babys Emma, Eden, Safi, Inca und Thor. Mzima begann eine kleine Rangelei mit Emma, doch ihre Schwester Eve hatte etwas dagegen und stellte sich ihm in den Weg. Emilys Herde marschierte dann zum mittleren Wasserloch, ging am gro\u00dfen Wasserloch vorbei und machte sich schlie\u00dflich an der Voi-Flussbiegung breit. Die Waisen begegneten ihnen heute nicht noch einmal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201704952-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emma, Eden und Safi spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war gut, und im Laufe des Tages gab es einiges an Regen. Die abh\u00e4ngigen Waisen hatten ein wunderbares Staubbad an den Stallungen, nachdem sie die Milchf\u00fctterung das Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten. Dann grasten sie auf dem Mazinga-Berg, angef\u00fchrt von Mbirikani und Nelion. Am Nachmittag kamen sie wieder den Berg herunter und leerten ihre Milchflaschen. Danach war weiter Grasen angesagt, bis es Zeit war, f\u00fcr die Nacht zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201705353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nAm Morgen schien die Sonne hell, als die Waisen wie an einer Perlenschnur aufgereiht an den Stallungen aufbrachen und Kihari und Lentili zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Emilys und Lesanjus Herden kamen etwa zwei Stunden nachdem die Babys gegangen waren an. Sie soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke und spielten einige Spielchen an den Stallungen. Ein junger Elefantenbulle, der bei ihnen war, versuchte, auf Mweya zu klettern und sich mit ihr zu paaren. Er hatte aber keinen Erfolg, denn Mweya wollte nichts davon wissen und schubste ihn weg. Inzwischen bewachte ein anderer gro\u00dfer wilder Elefant den schlafenden Safi, w\u00e4hrend dessen Mutter Sally dabei stand. Rombo kratzte sich gen\u00fcsslich den Hals an einem Felsen bei der Tr\u00e4nke. Schlie\u00dflich brachen sie wieder in die Wildnis auf, trafen heute aber nicht auf die abh\u00e4ngigen Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201705934-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya setzt sich gegen die Ann\u00e4herungsversuche eines wilden Bullen zur Wehr<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen wanderten zu den Weidegr\u00fcnden, nachdem die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck beendet waren. Nachdem sie drei Stunden zufrieden gegrast hatten, fiel Bada und Tundani auf, dass sie noch eine Rechnung offen hatten, und sie begannen einen verbissenen Zweikampf. Er dauerte eine ganze Weile, bis Ndii sich einmischte und Bada zum Grasen mit sich nahm. Tundani gab daraufhin Ruhe und folgte ihnen nicht.<br \/>\nDie Waisen grasten sehr sch\u00f6n mit einer gro\u00dfen wilden Elefantenherde zusammen, die ihnen im Busch begegnet war. Ndii und Bada gingen ein St\u00fcck mit ihnen mit, und auch die anderen Waisen kamen hinzu. Als die wilde Herde wieder aufbrach, blieb ein gro\u00dfer Bulle zur\u00fcck; er soff beinahe das komplette Wasser aus den Tonnen leer, ehe er davonging. Panda folgte ihm kurz, kehrte dann aber zu ihrer Herde am Wasserloch zur\u00fcck. Dort hatten die Waisen ein tolles Schlammbad, denn es war ein sehr warmer Tag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201712413-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle leistet den Waisen Gesellschaft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nDer Morgen war ruhig, und Lolokwe war der Erste, der sich an den Stallungen meldete. Er kam um 6 Uhr allein an, soff Wasser aus der Tr\u00e4nke und brach wieder auf, noch bevor die Waisen aus ihren Gehegen kamen und die Chance hatten, mit ihm zu spielen. Als sie zum Grasen in den Busch gingen, trafen sie Laikipia, der gerade auf dem Weg zu den Stallungen war. Sie traten an den Wegesrand, um ihm genug Platz zu lassen, damit er passieren konnte. Laikipia soff ebenfalls an der Tr\u00e4nke und fra\u00df dann noch eine halbe Stunde von der Akazie auf dem Gel\u00e4nde, ehe er in den Park zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nDie Waisen grasten heute an der Nordseite des Mazinga-Bergs. Eine durstige Elefantenherde n\u00e4herte sich ihnen und eilte zum Saufen zum Wasserloch. Das beunruhigte die Waisen ein wenig, die vorher friedlich dort gegrast hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201713124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe schaut fr\u00fch am Morgen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kamen wieder Emilys und Lesanjus Herden an und bedienten sich an dem Wasser aus der Tr\u00e4nke, als die abh\u00e4ngigen Waisen noch in ihren Gehegen waren. Heute war es Lolokwe, der versuchte, sich mit Mweya zu paaren; er kletterte auf ihren R\u00fccken, scheiterte aber, als es ernst wurde! Die Ex-Waisen brachen wieder auf, noch bevor die Waisen aus ihren Gehegen kamen.<br \/>\nDie Kleinen grasten sehr sch\u00f6n im Park, trafen aber heute nicht auf Emilys Herde; diese war zur Wasserpipeline, die die Mzima-Quelle und Mombasa verbindet, aufgebrochen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/113201713829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe macht Mweya sch\u00f6ne Augen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Dezember 2016<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, an dem Lesanju allein an den Stallungen ankam, um die abh\u00e4ngigen Waisen zu begr\u00fc\u00dfen, als sie am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Mudanda schien ihre Adoptivmama Lesanju sehr vermisst zu haben und rannte ihr entgegen, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Da Lesanju eine gute Mutter f\u00fcr alle Babys ist, wanderte sie einmal die Gehege ab, um nach neuen Waisen Ausschau zu halten. Sie traf Nguvu und Embu in den Einzelgehegen, die dort zus\u00e4tzliches Futter bekommen, damit sie wieder kr\u00e4ftiger werden. Lesanju begr\u00fc\u00dfte sie durch die Absperrung hindurch. Dann schloss sie sich den Waisen an, die zur Westseite des Mazinga-Bergs gingen, um dort den Vormittag \u00fcber zu grasen. Eine Stunde sp\u00e4ter ging sie wieder hinunter zum Rest ihrer Herde, der in Begleitung von Emily und ihren Kollegen graste. Sie alle waren gerade auf dem Weg zu den Stallungen, um dort ihren Durst zu l\u00f6schen. Am Nachmittag regnete es leicht, und die Waisen freuten sich sehr dar\u00fcber.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11320171435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda freut sich, Lesanju zu sehen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-dezember-2016\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Dezember 2016 Es war ein bemerkenswerter Beginn des Dezembers, denn Emilys Ex-Waisen-Herde stattete in ihrer majest\u00e4tischen Art den Voi-Stallungen einen Besuch ab. Es war das erste Mal, seit sie f\u00fcr die Trockenzeit zur Mgeno-Farm gegangen waren, um dort nach Futter zu suchen. 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