{"id":8602,"date":"2017-03-04T17:13:05","date_gmt":"2017-03-04T16:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8602"},"modified":"2017-03-04T17:13:05","modified_gmt":"2017-03-04T16:13:05","slug":"ithumba-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2017\/","title":{"rendered":"Ithumba Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. Januar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen standen Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk, Kanjoro, Suguta, Makireti, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni vor den Stallungen bereit, noch bevor die Kleinen herauskamen. Als es soweit war, gingen Boromoko und Sirimon zu Kanjoro und tauschen morgendliche Gr\u00fc\u00dfe mit ihm aus, indem sie R\u00fcssel umschlangen. Die Jungs waren dann in Spiellaune, als sie zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Enkikwe forderte Kanjoro heraus, aber es dauerte nicht einmal eine Minute, bis er geschlagen war. Orwa \u00fcbernahm und attackierte Kanjoro, w\u00e4hrend Sities mit Vuria rangelte. Vuria war aber der kr\u00e4ftigen Sities auch nicht gewachsen. Orwa, der gerne mit \u00c4lteren k\u00e4mpft, ging dann weiter zu Kilabasi und nahm sich sp\u00e4ter auch Sities vor. Garzi versuchte sich an Kanjoro und erreichte immerhin ein Unentschieden.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch \u00fcbte sich Vuria eine Weile am Umsto\u00dfen von B\u00e4umen, um f\u00fcr die Ringk\u00e4mpfe mit seinen \u00e4lteren Kollegen zu trainieren. Als er genug hatte, forderte er Chaimu heraus; aber es reichte nicht, und er verlor wieder deutlich. Narok graste zusammen mit Naseku, Kauro und Kamok, w\u00e4hrend sich Lemoyian mit Kilabasi und Makireti zusammenschloss. Vuria verwickelte dann Barsilinga in ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete.<br \/>\nZum mitt\u00e4glichen Schlammbad wurden die Waisen von den Ex-Waisen begleitet. Zwei wilde Bullen, die zuvor schon angekommen waren, fra\u00dfen ein St\u00fcck entfernt. Nachdem Oltaiyoni ihre Milch getrunken hatte, setzte sie an, sich den wilden Bullen anzuschlie\u00dfen, und die Keeper mussten eingreifen und sie zu ihren Freunden zur\u00fcckholen. Sie wollte nicht so recht und ging immer wieder ein St\u00fcck den Bullen hinterher, auch wenn die Keeper sie riefen. Am Ende gelang es ihnen aber, sie von den wilden Bullen loszueisen und zur\u00fcckzubringen. Nach dem Schlammbad staubten sich die Waisen noch ein und gingen dann zur\u00fcck zum Grasen.<br \/>\nAm Nachmittag machten sie es sich am Kanziku gem\u00fctlich. Vuria unterbrach kurz das Fressen, um sich ein Staubbad zu g\u00f6nnen. Naseku f\u00fchlte sich ganz offensichtlich wohl, und man h\u00e4tte meinen k\u00f6nnen, sie w\u00e4re schon seit Jahren in Ithumba zu Hause &#8211; ganz im Gegensatz zu Kauro, der immer nahe bei den Keepern graste. Naseku \u00fcbernahm sogar ab und zu das Kommando \u00fcber die Gruppe und man\u00f6vrierte sie in die Richtung, in die sie gerade gehen wollte. Am Abend eskortierten die j\u00fcngeren Ex-Waisen die Kleinen zur\u00fcck zu den Stallungen und machten sich dann in unbekannte Richtung auf, w\u00e4hrend die Waisen in ihre Gehege zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2820176302-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilabasi spielt mit Orwa<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. Januar 2017<\/strong><br \/>\nBald nachdem Enkikwe aus dem Gehege gekommen war, begann er, sich an der Tr\u00e4nke zu kratzen, w\u00e4hrend Lemoyian versuchte, auf Boromoko zu klettern. Das \u00e4rgerte Boromoko, und er drehte sich um, um sich zu verteidigen. Das Kr\u00e4ftemessen dauerte eine ganze Weile an, bis Vuria dazu kam und die beiden Jungs auseinander schob. Die Waisen grasten den Vormittag \u00fcber im Kone-Gebiet, und alles blieb ruhig, sodass sie ohne St\u00f6rungen futtern konnten.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad schloss sich Kasigau den Waisen an und begleitete sie zur F\u00fctterung. Am Wasserloch waren sie heute z\u00f6gerlich hineinzugehen. Sogar unsere Wasserratte Bongo stand stand nur im Wasser, ohne sich richtig zu w\u00e4lzen, und spritzte sich nur etwas Wasser hinter die Ohren. Barsilinga forderte Laragai heraus, und Lemoyian spielte mit Sokotei. Kasigau unterbrach dann Laragai und Barsilinga und trennte die beiden. Unterdessen nutzte Boromoko aus, dass Narok sich gerade hingelegt hatte, und kletterte auf sie.<br \/>\nAm Nachmittag war es wieder hei\u00df, sodass die Waisen ein wenig unter den B\u00e4umen ausruhten, bevor sie wieder grasen gingen. Sirimon verwickelte Olsekki in ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden ausging. Gegen Abend kam Kasigau mit den Waisen zur\u00fcck zu den Stallungen und machte sich dann auf die Suche nach seinen Kolleginnen Makireti und Kilabasi.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201733434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe kratzt sich an der Tr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. Januar 2017<\/strong><br \/>\nKasigau wartete am Morgen wieder am Eingang zu den Stallungen, als die Waisen herauskamen. Boromoko und Sirimon waren als erste drau\u00dfen und gingen zu ihm, sagten Guten Morgen und sch\u00fcttelten R\u00fcssel. Lemoyian und Bomani w\u00e4rmten sich mit einem morgendlichen Ringkampf auf. Lemoyian, der Ringk\u00e4mpfe sehr mag, beendete dann das Spiel mit Bomani und ging zu Kithaka, w\u00e4hrend Bomani sich an einem Felsen kratzen ging. Drau\u00dfen im Busch graste Bomani mit Teleki, und Lemoyian trug einen Ringkampf mit Boromoko aus. Kurz bevor es zum Schlammbad ging, spielte Kithaka noch mit Barsilinga und Olsekki mit Enkikwe.<br \/>\nAm Schlammloch bekamen die Waisen Gesellschaft von Kasigau und einem j\u00fcngeren wilden Bullen. Naseku, Lemoyian, Narok, Kasigau, Boromoko, Siangiki, Bongo, Tusuja und Garzi schlammbadeten flei\u00dfig. Orwa und der wilde Bulle standen nur im Wasser herum, und ab und zu steckte Orwa seinem Artgenossen den R\u00fcssel in den Mund. Nach dem Schlammbad genehmigten sich die Waisen auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden noch ein kurzes Staubbad. Diesmal war es Lemoyian, der zu Narok hin\u00fcber ging, die sich gerade wieder auf den Boden gelegt hatte, und auf ihr herumkletterte. Nachmittags grasten Kasigau und der wilde Elefant zusammen mit den Waisen, und Vuria bekam die Gelegenheit, ein paar neue Ringkampftechniken von dem wilden Bullen zu lernen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020173391-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani und Lemoyian beim Aufw\u00e4rmen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. Januar 2017<\/strong><br \/>\nAls sie am Morgen das Gehege verlassen hatten, umschlangen Lemoyian und Bongo ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung. Narok gab den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor, wo Sokotei und Enkikwe ihr Tagewerk mit einem Ringkampf begannen. Enkikwe ergab sich schlie\u00dflich, sodass sich Sokotei nach einem neuen Gegner umsehen musste. Er landete bei Lemoyian, der immer f\u00fcr eine Rangelei zu haben ist, aber diesmal verlor er. Garzi lud Bomani zum Ringkampf ein, aber Bomani verzichtete, aus Sorge, sich zu verletzen &#8211; seine dicke Haut ist an der Stelle aufgerissen, wo nun endlich sein rechter Sto\u00dfzahn hervor kommt. Garzi beschloss dann, sich die Zeit mit auf dem Boden Herumrollen zu vertreiben.<br \/>\nZur Mittagszeit gingen Siangiki, Kithaka, Laragai, Barsilinga, Olsekki, Enkikwe, Bongo und Orwa ins Wasser und w\u00e4lzten sich darin herum. Bongo und Orwa hatten ihren Spa\u00df im Wasser und verwickelten sich gegenseitig in einen Ringkampf. Enkikwe kam ganz aufgeregt aus dem Schlammloch und jagte in der Gegend herum; keiner wusste, was er gesehen hatte, denn es war nichts Auff\u00e4lliges zu beobachten. Barsilinga und Laragai hatten ein Kr\u00e4ftemessen, und auch Bongo und Vuria rangelten kurz, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe mit dem Staubbad besch\u00e4ftigt war. Am Nachmittag brannte die Sonne hei\u00df, sodass die Waisen unter einem Baum entspannten, bis es sich wieder etwas abgek\u00fchlt hatte und sie weitergrasen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201734241-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi versucht, Bomani zum Spielen zu \u00fcberreden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. Januar 2017<\/strong><br \/>\nMutara, Kanjoro, Turkwel, Kainuk, Sities, Suguta und Kasigau meldeten sich vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Die jungen Ex-Waisen schlossen sich den Waisen an, nachdem diese herausgekommen waren. Vuria forderte Kainuk zum Ringkampf heraus, bei dem Kainuk gewann. Danach ging Vuria mit Sities spielen, aber verlor wieder. Orwa leistete sich ein Kr\u00e4ftemessen mit Mutara, und Teleki spielte mit Kanjoro. Sp\u00e4ter startete Barsilinga einen Ringkampf mit Sities, der aber nach ein paar Sekunden schon entschieden war, nachdem Sities ihm einen kr\u00e4ftigen Sto\u00df versetzt hatte. Oltaiyoni futterte bei Roi, Kanjoro graste mit Enkikwe und Kasigau mit Tusuja. Turkwel hatte eine kurze Unterhaltung mit Naseku, w\u00e4hrend Vuria ein wenig staubbadete.<br \/>\nZur Schlammbadzeit herrschten angenehme Temperaturen, und nur Bongo, Boromoko, Lemoyian, Siangiki und Kanjoro nahmen am Bad teil. Die anderen Waisen gingen sich lieber mit der roten Erde einstauben. Lemoyian und Boromoko starteten ein Kr\u00e4ftemessen im Wasser, das sich dann bis an Land fortsetzte. Lemoyian versuchte sogar, auf Boromoko zu klettern, was dieser aber kategorisch ablehnte. Am Nachmittag wollte Boromoko bei einem Ringkampf mit Suguta neue Techniken lernen, mit denen er dann besser gegen seine Kumpels ankommen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201734740-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt mit Mutara<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen aus den Gehegen kamen und sich kurz auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen entspannten. Bomani, Siangiki, Barsilinga und Kithaka kratzten sich an den umliegenden Felsen. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden, verwickelte Barsilinga Teleki in einen Ringkampf, verlor aber. Mittags war es angenehm warm, und Narok, Naseku, Lemoyian, Bongo, Boromoko, Barsilinga, Enkikwe, Shukuru, Laragai, Garzi und Vuria gingen alle schlammbaden. Nachdem sie aus dem Matsch gekommen waren, forderte Lemoyian Boromoko zum Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend Enkikwe Garzi attackierte. Narok spielte mit Barsilinga und Bongo mit Teleki. Am Nachmittag kam Buchuma zu Besuch, der fast eine Stunde lang bei den Kleinen blieb. Als es auf den Abend zuging, legten Vuria und Bomani noch einmal eine Pause ein, um sich einem Staubbad zu widmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201735127-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki rangelt mit Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. Januar 2017<\/strong><br \/>\nTusuja, Bomani, Sirimon und Siangiki starteten mit einer Kratz\u00fcbung an den Felsan in den neuen Tag. Auf dem Weg in den Busch gingen die Waisen an der Tr\u00e4nke vorbei und soffen genug Wasser, um damit \u00fcber den Vormittag zu kommen. Der blaue Himmel k\u00fcndigte einen hei\u00dfen Tag an. Die Waisen machten sich im Kone-Gebiet breit, und kurz vor dem Mittagsschlammbad unterbrachen Barsilinga und Laragai das Fressen und rangelten stattdessen miteinander.<br \/>\nBeim Schlammloch war es hei\u00df, und so w\u00e4lzten sich alle Waisen ausf\u00fchrlich im Wasser. Als Laragai genug vom Schlammbad hatte, ging sie heraus und versuchte dann, Barsilinga den Weg hinaus zu versperren. Barsilinga musste sich den Weg frei k\u00e4mpfen, und schlie\u00dflich gab Laragai auf und lie\u00df ihn passieren. Nach dem Schlammbad nahmen Shukuru, Bomani und Barsilinga noch ein Staubbad. Vuria, Bongo und Garzi waren die letzten, die aus dem Matsch kamen; Vuria und Bongo hatten viel Spa\u00df darin gehabt und sich einen langen Ringkampf geliefert. Der Nachmittag verlief ruhig, und es war hei\u00df, sodass die Waisen unter gro\u00dfen B\u00e4umen mit viel Schatten grasten und dabei st\u00e4ndig mit den Ohren wedelten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201735522-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siangiki kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDer Himmel war heute morgen ein wenig bew\u00f6lkt, als die Waisen herauskamen. Narok f\u00fchrte sie auf direktem Wege zum Grasen in den Busch, wo sie Gesellschaft von Chaimu, Makireti, Kilabasi und Kilaguni bekamen. Vuria forderte Kilaguni zum Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Orwa mit Kilabasi spielte. Kurz darauf wechselte Orwa von Kilabasi zu Kilaguni \u00fcber. Teleki rangelte kurz mit Kauro, aber Kauro gab binnen einer Minute auf, da er noch zu klein ist. Teleki konnte sich daraufhin Makireti vornehmen, aber dieses Kr\u00e4ftemessen verlor er. Barsilinga traf sich kurz mit Chaimu, bevor er mit Bongo spielen ging.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad war es wieder hei\u00df, sodass alle Waisen baden gingen. Lemoyian krabbelte auf denen herum, die unter ihm im Wasser lagen, und Barsilinga forderte noch im Wasser Kilaguni zu einer lockeren Rangelei heraus. Nachdem die Waisen ihr Bad beendet hatten, rangelte Barsilinga mit Bomani und Teleki mit Bongo. Am Nachmittag spielte Narok mit Lemoyian, w\u00e4hrend Sokotei eine Pause beim Grasen einlegte, um sich einzustauben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020174129-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok geht mit Laragai grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. Januar 2017<\/strong><br \/>\nShukuru kamn mit einem Zweig im Mund aus dem Gehege, an dem sie weiter knabberte, w\u00e4hrend ihre Freunde sich ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck machten. Lemoyian und Sokotei hatten das erste Kr\u00e4ftemessen des Tages, und Laragai rollte sich ein wenig auf dem Boden herum. Das Spiel der beiden Jungs endete, als Lemoyian versuchte, auf Sokotei zu klettern. Gegen 9 Uhr schlossen sich Makireti, Chaimu, Kilaguni und Kilabasi den Waisen an. Nach einer Stunde verschwanden die Ex-Waisen pl\u00f6tzlich mit Orwa, um gegen 11 Uhr beim Schlammbad wieder aufzutauchen. Auf dem Weg dorthin erschreckte eine Gruppe l\u00e4rmender Paviane Oltaiyoni, Naseku und Roi. Die drei rannten vor Schreck tief ins Geb\u00fcsch hinein, kamen aber zur\u00fcck, als die Keeper sie riefen. Nachdem die Waisen ihre Milch bekommen hatten, gingen sie schlammbaden. Das Bad war vorbei, als Lemoyian versehentlich einen Fehlalarm ausl\u00f6ste. Alle rannten um die Wette aus dem Schlammloch und verschwanden im Geb\u00fcsch. Makireti und ihre Gruppe grasten dann zusammen mit den Waisen und begleiteten sie um 17 Uhr zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201741526-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa und Lemoyian fressen Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen, und Nebel umh\u00fcllte den Ithumba-Berg. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, fr\u00fchst\u00fcckten sie das Luzernenheu und bekamen dabei Gesellschaft von Mutara, Suguta, Sities, Kanjoro, Kainuk und Turkwel. Shukuru, Naseku und Sirimon kratzten sich eine Weile an den Felsen. In den Weidegr\u00fcnden grasten Olsekki, Bongo und Lemoyian zusammen, und Roi, Boromoko und Bomani nahmen ein Staubbad. Kithaka und Garzi stritten sich wegen irgendetwas, und sie begannen deshalb eine Rangelei. Wenig sp\u00e4ter beschloss Garzi, sich ein wenig auf dem Boden herumzurollen, und Bongo begann einen Ringkampf gegen Barsilinga.<br \/>\nKurz bevor es Zeit war, zum Mittagsschlammbad zu gehen, tauchten Makireti, Kilabasi, Chaimu, Kasigau und Kilaguni auf. Mutara verschwand zusammen mit ihrer Gruppe im Park, als Makireti und ihre Kollegen sich den Waisen anschlossen. Beim Schlammbad tranken die Waisen ihre Milch und nahmen dann ein kurzes Bad, bevor es gleich zur\u00fcck zum Grasen ging. Orwa forderte Kilaguni zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das aber nicht lange andauerte, da Barsilinga schon bereit stand und darauf wartete, auch mit Kilaguni rangeln zu d\u00fcrfen. Bongo kratzte seinen Hintern an einem nahegelegenen Baum. Gegen Abend gingen die Waisen noch einmal am Schlammloch vorbei, um sich eine abendliche Abk\u00fchlung zu verschaffen. Inzwischen schauten Galana, Gawa, Lualeni, Naserian, Ithumbah, Madiba, Sidai, Taita, Buchuma, Meibai, Ololoo und noch vier wilde Elefanten an den Stallungen vorbei, wo sie kurz Wasser soffen und dann wieder verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201743131-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDer Himmel war klar und die Sonne schien hell, als die Waisen aus den Gehegen kamen und sich ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck machten. Die kurze Trockenzeit hat jetzt ganz offensichtlich begonnen &#8211; fr\u00fcher als \u00fcblich. Die Waisen gingen an der Tr\u00e4nke vorbei, um genug Wasser f\u00fcr den Vormittag zu saufen. Drau\u00dfen im Busch begannen Sokotei und Lemoyian erst einmal einen Ringkampf, der von Bomani beendet wurde, indem er die beiden auseinander schob. Ansonsten passierte den Vormittag \u00fcber nicht viel, und die Waisen grasten in aller Ruhe.<br \/>\nZur Schlammbadzeit waren die Temperaturen schon betr\u00e4chtlich gestiegen, was die Waisen dazu veranlasste, sich ausf\u00fchrlich im Wasser zu w\u00e4lzen. Nur Orwa wollte nicht mitmachen. Auf dem Weg zur\u00fcck zum Grasen forderte Enkikwe Lemoyian heraus, und Kithaka spielte mit Bongo. Am Nachmittag schlossen sich Makireti, Kasigau und Kilabasi den Waisen an. Kilabasi fra\u00df zusammen mit Boromoko, und Orwa verwickelte Kasigau in ein Kr\u00e4ftemessen. Makireti und ihre Gruppe begleiteten die Kleinen am Abend auch zur\u00fcck nach Hause. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen nach und nach viele wilde Elefanten an den Tr\u00e4nken an. Das l\u00e4sst vermuten, dass die nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6cher schon schneller als erwartet austrocknen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201765554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian spielt mit Sokotei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. Januar 2017<\/strong><br \/>\nChaimu, Kilaguni, Makireti, Kilabasi und Kasigau hatten es sich vor den Stallungen gem\u00fctlich gemacht, als die Waisen herauskamen. Das Luzernenheu wurde ausgegeben, und auch die f\u00fcnf Ex-Waisen futterten mit. Kasigau versuchte, die kleineren Jungs zum Spielen zu \u00fcberreden und legte sich hin, aber es war keiner so richtig interessiert. Nur Orwa kam vorbei und sch\u00fcttelte kurz R\u00fcssel mit ihm, bevor er weiterging. Dann versorgten sich die Waisen wieder an der Tr\u00e4nke mit ausreichend Wasser, bevor sie in den Busch aufbrachen. Dort graste Barsilinga mit Kamok, w\u00e4hrend Naseku auf die Knie ging, um einen Busch zu fressen, den sie mit dem R\u00fcssel nicht herausziehen konnte. Die Waisen bekamen dann Gesellschaft von Taita, Lualeni und zwei wilden Bullen, die auch mit ihnen zum Schlammbad kamen. Dort w\u00e4lzten sie sich nur kurz, und gingen danach gleich zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden. Lualeni, Taita und die zwei wilden Elefanten blieben noch etwas da und badeten weiter. Der Nachmittag verlief ruhig, und die Waisen konnten sich ganz aufs Grasen konzentrieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21320176717-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau legt sich zum Spielen hin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. Januar 2017<\/strong><br \/>\nGalana, die offenbar dabei ist, ihre eigene Herde zu gr\u00fcnden, meldete sich fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Die Ex-Waisen in ihrer Gruppe schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Gawa bekam \u00c4rger mit Roi, als sie versuchte, Heu aus Rois Mund zu stibitzen. Roi schob sie vorsichtig weg und gab ihr zu verstehen, dass sie besser lernen sollte, etwas von dem vielen Heu auf dem Boden aufzusammeln. Turkwel hatte ein lockeres Kr\u00e4ftemessen mit Orwa, w\u00e4hrend Kithaka ein wenig mit Lemoyian rangelte. Sp\u00e4ter forderte Orwa noch Kainuk heraus, musste aber klein beigeben.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden wollte Boromoko Ringkampftechniken von Ololoo lernen und verwickelte ihn in einen Kampf. Nach einer Stunde verabschiedeten sich die Ex-Waisen erst einmal, bevor sie dann beim Schlammbad wieder auftauchten. Auch Wendi kam mit ein paar weiteren Ex-Waisen vorbei. Vier wilde Bullen hatten es auf Lualeni abgesehen, die in der Paarungszeit zu sein scheint. Die Sonne schien unerbittlich, und sowohl die Waisen als auch ihre \u00e4lteren Artgenossen badeten im Schlammloch. Orwa unterhielt sich kurz mit Wiva, bevor er mit Ishanga spielen ging. Nach dem Bad gingen die Waisen zum Grasen zur Westseite des Ithumba-Bergs, w\u00e4hrend sich die Ex-Waisen Richtung Imenti aufmachten. Gegen Abend kamen die Waisen wieder am Schlammloch vorbei, um sich noch einmal abzuk\u00fchlen, bevor sie zur Nachtruhe zu den Stallungen zur\u00fcck gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/213201761251-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Galana mit Baby Gawa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. Januar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen waren wieder zahlreiche Ex-Waisen an den Stallungen versammelt; dabei waren Wendi und Wiva, Galana und Gawa, Loijuk, Lualeni mit ihrem Liebhaber Taita, Lenana, Chyulu, Zurura, Meibai, Sidai, Makena, Naserian, Ithumbah, Ololoo und Tomboi. Die Babys Gawa und Wiva waren in Spiellaune, und kaum waren die Waisen herausgekommen, fing Wiva an, mit Roi zu rangeln. Dann spielte sie noch mit Olsekki, Laragai, Bomani und Narok. Orwa forderte Ololoo heraus, und sp\u00e4ter versuchten Orwa und Oltaiyoni, mit den Ex-Waisen zu verschwinden. Die Keeper bekamen es aber rechtzeitig mit und brachten sie zu ihren Freunden zur\u00fcck. Drau\u00dfen im Busch spielte Kithaka mit Barsilinga, und Vuria staubbadete.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df, und alle Waisen k\u00fchlten sich beim W\u00e4lzen im Matsch ab. Zwei Nilg\u00e4nse nahmen auch am Schlammbad teil, was zu einer Konfrontation zwischen ihnen und Bongo f\u00fchrte. Die G\u00e4nse gaben aber nicht nach, sodass Bongo sein Vorhaben, sie zu verscheuchen, aufgab und einfach weiter badete. Nach dem Schlammbad g\u00f6nnte sich Lemoyian ein Staubbad, bei dem er Gesellschaft von Barsilinga bekam. Orwa und Shukuru kratzten sich an den B\u00e4umen in der N\u00e4he. Lemoyian und Boromoko entspannten sich unter einem Baum mit viel Schatten, aber lie\u00dfen es sich dabei nicht langweilig werden, sondern starteten einen Ringkampf. Nachmittags grasten die Waisen dann in der Gegend n\u00f6rdlich des Schlammlochs, an dem sie gegen Abend noch einmal zum Abk\u00fchlen vorbei gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/213201763426-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die in der Wildnis geborenen Babys Gawa und Wiva mit den Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein strahlender Sonnenaufgang, und die Waisen machten sich am Morgen \u00fcber ihr Luzernenheu her. Shukuru war damit besch\u00e4ftigt, sich an den umliegenden Felsen zu kratzen. Dann kam Yattas Ex-Waisen-Herde an und fr\u00fchst\u00fcckte mit. Sie spielten eine Waile mit den Waisen, bevor diese zum Grasen in den Busch aufbrachen. Dort trafen sie auf Mutaras Herde. Barsilinga spielte wild mit Suguta, und Teleki und Mutara standen nicht weit voneinander entfernt und unterhielten sich. Die Neulinge aus Nairobi sp\u00fcrten die Hitze und suchten den Schatten. Mit der Zeit kamen auch die anderen Waisen dazu, denn es wurde immer hei\u00dfer.<br \/>\nSchlie\u00dflich gingen alle zum Schlammloch, wo die Waisen ihre Milch bekamen. Es blieb hei\u00df, und alle Elefanten spielten im Wasser, um sich abzuk\u00fchlen. Besonders die Neuank\u00f6mmlinge waren sehr aktiv, au\u00dfer Kauro, der das Spielen im Matsch boykottierte. Naseku war am wildesten, und auch Shukuru tobte herum und sah gesund und munter aus. Schlie\u00dflich kamen sie alle wieder heraus, und Sokotei begann eine Kratz\u00fcbung an einem schr\u00e4g gewachsenen Baum. Danach gingen sie wieder zur\u00fcck zum Grasen. Es dauerte nicht lange, bis sie wieder den Schatten der B\u00e4ume aufsuchten, und gegen Abend gingen sie noch einmal zum Schlammloch. Dort k\u00fchlten sie sich erneut ab, und diesmal waren Naseku, Bongo, Laragai, Shukuru und Sokotei die verspieltesten Bade-Elefanten. Wendis Gruppe mit Gawa und Wiva kam auch noch einmal vorbei, um Wasser zu saufen, und ging dann wieder in den Park zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/213201764050-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yatta mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. Januar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen ging Vuria geradewegs zum Felsen, um sich daran zu kratzen, und Lemoyian kam dazu, um es ihm nachzumachen. Sokotei kratzte sich ebenfalls sein Hinterteil. Den neuen Waisen aus Nairobi schmeckte das Luzernenheu sehr gut, aber Shukuru ging lieber schon einmal voraus, um frisches Gras zu fressen. Nachdem sie genug vom Luzernenheu hatten, machten sich die Waisen auf den Weg hinaus in den Park. Dort sammelten sich Shukuru und Vuria Erdh\u00e4ufchen zusammen, um sie dann in die Luft und auf den R\u00fccken zu werfen. Die Neulinge Oltaiyoni, Kamok, Roi, Tusuja, Naseku und Kauro grasten zusammen und blieben in der N\u00e4he der Keeper.<br \/>\nBoromoko brachte die Gruppe dann zum Schlammbad. Es war wieder hei\u00df, aber nicht alle Waisen wollten im Matsch baden. Die meisten gingen aber hinein, und nach einer Weile kam Wendis Gruppe an, bei der auch Galana, Gawa und Wiva waren. Wiva fing an, im Schlamm zu spielen, lie\u00df sich dann aber von den Waisen einsch\u00fcchtern und kam wieder heraus. Gawa war damit besch\u00e4ftigt, an ihrer Mama Galana zu nuckeln. Wiva wollte mit Gawa spielen, aber diese sagte ihr nur kurz Hallo und ging dann wieder zu Mamas Brust zur\u00fcck.<br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen machten sich dann wieder auf zum Grasen. Zur\u00fcck im Busch spielten Orwa, Naseku und Barsilinga und rollten sich auf dem Boden herum. Shukuru stand auf der anderen Seite im Schatten. Es war sehr hei\u00df, und die Waisen gingen sp\u00e4ter zur\u00fcck zum Schlammloch, um sich noch einmal abzuk\u00fchlen. Laragai scheuchte Olsekki in den Matsch, damit sie spielen konnten. Die Waisen tollten im Schlamm herum, und kurz darauf kamen auch noch ein paar Ex-Waisen dazu. Schlie\u00dflich verlie\u00dfen die Kleinen das Schlammloch und machten sich auf den Weg nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/213201764534-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDie Elefanten kamen aus den Gehegen, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten, und gingen Luzernenheu fressen. Shukuru trank ihre beiden Flaschen Milch aus und schloss sich dann den anderen Waisen an. Kithaka verlie\u00df die Gruppe, nachdem er von Orwa umgeschubst und weggescheucht worden war. Die Neuen, Kamok und ihre Kollegen, waren sehr umtriebig und besch\u00e4ftigten sich viel mit den anderen Waisen, vor allem Olsekki, Sokotei, Boromoko, Siangiki, Sirimon und Enkikwe. Makiretis Gruppe kam an und leistete ihnen noch ein wenig Gesellschaft. Irgendwann brachen sie dann aber in den Busch auf, wo alle gesch\u00e4ftig grasten. Roi und Naseku blieben zusammen, bewarfen sich mit Erdh\u00e4ufchen und kratzten sich die R\u00fcssel an Baumst\u00fcmpfen. Auch Oltaiyoni und Kamok grasten zusammen. Enkikwe sch\u00e4rfte sich an einem Felsen die Sto\u00dfz\u00e4hne, und Roi schuffelte sich an Kauro.<br \/>\nBeim Schlammbad herrschten ertr\u00e4gliche Temperaturen. Einige der Waisen, wie Naseku, Bongo, Lemoiyan und Roi spielten ausgelassen im Matsch. Shukuru schloss sich ihnen auch kurz an, ging dann aber wieder hinaus. Dann kam Wendis Gruppe und hatte Tomboi dabei. Garzi spielte neben dem Schlammloch mit Ex-Waise Challa und t\u00e4tschelte ihn mit dem R\u00fcssel. Die kleine Wiva flitzte herum und spielte mit einigen der Waisen. Naseku kam aus dem Wasser und rollte sich spielend auf dem Boden umher. Schlie\u00dflich war nur noch Tomboi im Matsch und genoss sein Bad. Garzi startete einen Ringkampf mit Ex-Waise Ishanga. Wiva rannte mal hier und mal da in der Gegend herum, immer gefolgt von ihrem Kinderm\u00e4dchen Lenana und Waise Narok. Sie war sehr gut gelaunt und scherzte sogar mit den Keepern herum! Schlie\u00dflich sammelten Lenana und die Ex-Waisen sie aber ein und gingen davon, als die Waisen auch gerade wieder in den Busch aufbrachen.<br \/>\nZur\u00fcck beim Grasen waren sie alle sehr aktiv und lie\u00dfen sich auch nicht von der brennenden Sonne aufhalten. Shukuru futterte flei\u00dfig und nahm auch ein Staubbad &#8211; das zeigt, dass es ihr wohl wieder gut geht. Sp\u00e4ter gingen die Waisen noch einmal zur Abk\u00fchlung am Wasserloch vorbei. Sie tummelten sich im Matsch, und auch Kamok und ihre Freunde scheinen sich jetzt eingelebt zu haben, dann sie spielten ausf\u00fchrlich mit den anderen Waisen. Teleki l\u00e4utete das Staubbad ein, und am Ende traten alle Waisen den Weg nach Hause an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/213201765326-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau und Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein sonniger Morgen, und bei blauem Himmel schlenderten die Waisen l\u00e4ssig aus ihren Gehegen. Bald nachdem sie sich ans Luzernenheu gemacht hatten, bekamen sie Besuch von Mutara und ihrer Gruppe. Garzi und Kanjoro trafen sich zu einem kurzen Kr\u00e4ftemessen, und Orwa ging mit Tusuja zum Staubbaden. Mutara und ihre Kollegen begleiteten die Kleinen zu den Weidegr\u00fcnden, wo Barsilinga und Suguta ein wenig miteinander rangelten. Nach zwei Stunden verabschiedete sich Mutaras Gruppe von den Waisen und ging in unbekannte Richtung davon.<br \/>\nAm Nachmittag machten sich die Waisen im Kone-Gebiet breit. Es herrschten wieder hohe Temperaturen, sodass sie sich unter einem Baum versammelten, bis es wieder etwas ertr\u00e4glicher geworden war. Danach konzentrierten sie sich ganz aufs Grasen und lie\u00dfen sich auch den Rest des Tages durch nichts ablenken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21320176570-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi spielt mit Kanjoro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. Januar 2017<\/strong><br \/>\nKaum waren die Waisen herausgekommen, bekamen sie Gesellschaft von Wendi, Baby Wiva, Challa, Nasalot, Meibai, Ololoo, Sidai, Makireti, Kilabasi und drei wilden Elefanten. Narok teilte sich das Luzernenheu mit Wiva, und Ololoo verwickelte Orwa in einen Ringkampf, der damit endete, dass Ololoo versuchte, auf Orwas R\u00fccken zu klettern. Als sie fertig waren, ging Orwa mit Kilabasi spielen, w\u00e4hrend Sokotei sich Ololoo vornahm. Eine Stunde sp\u00e4ter gingen die Ex-Waisen wieder ihrer Wege. Die Gegend um Ithumba trocknet jetzt zunehmend aus, und die Waisen verloren keine Zeit, soviel wie m\u00f6glich zu fressen, um nicht am Abend mit knurrendem Magen nach Hause zu kommen.<br \/>\nRoi, Naseku und Sirimon waren die ersten drei Waisen, die bei der mitt\u00e4glichen Milchf\u00fctterung ankamen. Nachdem Roi und Naseku ihre Milch geleert und genug vom Baden hatten, gingen die beiden staubbaden. Ihre Freunde kamen auch dazu, bevor sie alle zusammen wieder zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden gingen. Barsilinga graste erst mit Shukuru und ging dann zu Laragai. Gegen Abend kamen die Waisen zum Kalovoto-Fluss und hatten Gl\u00fcck, dass dieser noch nicht ganz ausgetrocknet war, sondern noch etwas Wasser in ein paar Pf\u00fctzen stand. Dort k\u00fchlten sie sich ab, bevor sie noch ein wenig grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21320177153-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Meibai, Sidai und Nasalot<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. Januar 2017<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen mit ihrem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck fertig waren, gab Narok den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor. Unterwegs trafen sie auf Mutara und ihre Gruppe. Es gab gro\u00dfes Hallo, und allerseits wurden morgendliche Gr\u00fc\u00dfe ausgetauscht und R\u00fcssel gesch\u00fcttelt. Barsilinga begr\u00fc\u00dfte Suguta, Vuria Kainuk, Turkwel Bomani und Sities Teleki. Kanjoro verwickelte dann Kithaka in einen kurzen Ringkampf. Nach einer halben Stunde verabschiedeten sich die beiden Gruppen wieder voneinander. Roi legte eine Pause ein, um sich einem Staubbad zu widmen.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammloch schlossen sich Chaimu und Kilaguni den Waisen an. Chaimu forderte Garzi zu einem kleinen Ringkampf heraus, der damit endete, dass Garzi sich ergab. Sp\u00e4ter rangelte Chaimu auch noch mit Kithaka, und auch Kithaka zog den K\u00fcrzeren. Nach dem Baden nahmen die Waisen noch ein Staubbad, bevor sie wieder zum Grasen zur\u00fcckkehrten. Chaimu und Kilaguni blieben im Schlammloch zur\u00fcck, und kurz darauf kamen die \u00e4lteren Ex-Waisen dazu. Auch Wiva und Gawa waren dabei, die mit jedem neuen Tag kr\u00e4ftiger werden.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs. Zeitweise war die Sonne wieder so hei\u00df, dass sie sich unter einem Baum ausruhten, bis es wieder k\u00fchler geworden war. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen gingen sie erneut am Schlammloch vorbei und w\u00e4lzten sich zur Abk\u00fchlung noch einmal.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201723043-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sites schnuppert an Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDer Himmel war am Morgen teilweise bew\u00f6lkt, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Kilaguni, der vor Sonnenaufgang an den Stallungen angekommen war, schloss sich ihnen beim Luzernenheu an. Kurz darauf tauchte auch Mutara mit ihrer Gruppe auf, und schlie\u00dflich kam auch noch Tomboi aus westlicher Richtung heran, und alle nahmen sie am Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck teil. Auf dem Weg zum Grasen, verwickelte Kanjoro Garzi in einem Ringkampf, und Kilaguni hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Orwa. Beim Grasen forderte Barsilinga Garzi zum Ringkampf heraus, der aber nur kurz war und unentschieden endete. Enkikwe spielte unterdessen mit Olsekki. Naseku kam an einem sch\u00f6nen Baum vorbei, an dem sie prima die linke Seite ihres Bauchs kratzen konnte.<br \/>\nZur Mittagszeit zeigte Shukuru eine gro\u00dfe Show, als sie sich im Schlamm herumrollte und im Sitzen Wasser mit dem R\u00fcssel herumspritzte. Sirimon lie\u00df sich ein St\u00fcck auf Rois R\u00fccken mitnehmen und kletterte sp\u00e4ter noch auf Olsekki. Nach dem Schlammbad hatten Lemoiyan und Kithaka noch eine Rangelei, bei der Kithaka bald aufgab. Am Nachmittag grasten die Waisen in der Imenti-Gegend. Orwa und Olsekki nahmen sich eine kleine Auszeit und entspannten sich unter einem Baum, und Laragai und Kithaka taten es ihnen gleich. Die Sonne brannte immer noch hei\u00df herunter, und so gingen die Waisen noch einmal zur abendlichen Abk\u00fchlung am Schlammloch vorbei.<br \/>\nKurz nach 17 Uhr begannen wilde Elefanten, in Begleitung von ein paar Ex-Waisen an den Stallungen aufzukreuzen, um aus der Tr\u00e4nke zu saufen. Unter den Ex-Waisen waren Yatta, Yetu, Mulika, Mwende, Lualeni, Orok, Buchuma, Makena, Nasalot und Ololoo. Nach einer Weile waren insgesamt 50 Elefanten an den Stallungen versammelt, und als sie ihren Durst gestillt hatten, machten sie sich wieder auf in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420172504-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilaguni und Tomboi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. Januar 2017<\/strong><br \/>\nLualeni, die die Nacht direkt vor den Gehegen verbracht hatte, schlief tief und fest, als die Waisen am Morgen herauskamen. Die Unruhe, die die Waisen beim Aufstehen machten, weckte sie allerdings, und sie schloss sich ihnen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Wenig sp\u00e4ter tauchten die anderen Ex-Waisen auf und kamen auch zum Luzernenheu. Wiva und Gawa waren gut gelaunt. Wiva ging zwischen den Waisen hindurch und begr\u00fc\u00dfte jeden von ihnen, angefangen bei Roi, bis sie schlie\u00dflich mit Bomani aufh\u00f6rte. Sie ist ihrer Mutter sehr \u00e4hnlich, und begann, im Sitzen auf dem Boden zu spielen und sich herumzurollen. Das lockte Gawa an, die her\u00fcber kam und auf Wivas R\u00fccken kletterte. Nach einer Stunde verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder.<br \/>\nEs war heute bew\u00f6lkt, und die Waisen genossen die niedrigen Temperaturen. Zur Schlammbadzeit war es immer noch k\u00fchl, und keiner der Waisen versp\u00fcrte die Notwendigkeit, zum Baden in den Matsch zu steigen. Am Nachmittag lichteten sich dann die Wolken und die Sonne schien. Da versammelten sich die Elefanten f\u00fcr kurze Zeit unter einem Baum, und Naseku, Kauro, Oltaiyoni, Roi und Kamok genehmigten sich ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201725653-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. Januar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es k\u00fchl, und der Ithumba-Berg war von Nebel verh\u00fcllt, als die Waisen sich ans Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck machten. Tusuja ging geradewegs zum Felsen, wo er mit einer Kratzeinheit in den Tag startete. Bald kam auch Roi dazu. Makireti, Kilabasi und Kasigau tauchten aus westlicher Richtung auf, und Chaimu und Kilaguni kamen von Osten her; alle schlossen sie sich den Waisen beim Luzernenheu an. Kilabasi forderte Narok zu einem kurzen Kr\u00e4ftemessen heraus, bei dem Narok sich ergab. Danach ging Kilabasi mit Bomani spielen. Auch Kilaguni und Kasigau hatten einen kurzen Ringkampf, bevor sie wieder auseinander gingen.<br \/>\nDie Waisen nutzten heute das angenehme Wetter und grasten konzentriert. Nur Kithaka legte eine Pause ein, um sich an einem umgefallenen Baum zu kratzen, an dem er vorbeigekommen war. Am Schlammloch war es recht windig, und keiner der Waisen wollte baden gehen. Am Nachmittag klarte es wieder auf, sodass die Sonne schien. Die Waisen grasten bis zum Abend und gingen dann noch einmal am Schlammloch vorbei, um sich kurz abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420173119-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fressen Luzernenheu an einem k\u00fchlen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen Luzernenheu fr\u00fchst\u00fccken gingen. Als sie fertig waren, gab Narok den Weg zu den Weidegr\u00fcnden vor, und Shukuru ging Seite an Seite mit Roi. Drau\u00dfen im Busch verwickelte Bongo Barsilinga in einen Ringkampf, bei dem Barsilinga schlie\u00dflich aufgab. Lemoyian tat sich zum Grasen mit Sirimon zusammen und Kamok mit Naseku. Kurz vor 11 Uhr ging Kauro voran zum Schlammloch, wo die Waisen Gesellschaft von Wendi, Wiva, Kilaguni, Kilabasi, Makireti, Rapsu, Orok, Ololoo und dem wilden Bullen Half Trunk bekamen. Ein paar der Waisen gesellten sich beim Saufen zu Half Trunk, w\u00e4hrend Garzi versuchte, Ololoo zu einer Rangelei zu \u00fcberreden. Die kleine Wiva schloss sich den anderen Elefanten beim Staubbaden an. Nachmittags war es wieder hei\u00df, und Boromoko und Bongo ruhten sich eine Weile unter einem Baum aus, bevor sie weitergrasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420173629-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ololoo, Wiva, ein wilder Elefant und Wendi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten wieder einen ruhigen und friedlichen Morgen. Eine halbe Stunde, nachdem sie ihr Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, tauchten Yattas und Mulikas Herden auf. Die Waisen waren schon fast fertig mit Fressen, und um allzu viel Gedr\u00e4ngel mit den Ex-Waisen zu vermeiden, brachen sie sogleich zum Grasen auf. Orwa graste zusammen mit Sirimon, w\u00e4hrend Boromoko einen umgefallenen Baum entdeckt hatte, an dem er sich den Bauch kratzte. Die Sonne schien schon kr\u00e4ftig, sodass die Elefanten sich schon am Morgen einmal in den Schatten eines Baumes fl\u00fcchten mussten.<br \/>\nBeim Schlammbad machten alle Waisen flei\u00dfig mit, und der Wasserlliebhaber Bongo war der letzte, der herauskam. Kurz darauf forderte Teleki Lemoyian zum Ringkampf heraus, der schnell mit einer Niederlage von Lemoyian endete. Narok und Olsekki kratzten sich eine Weile an den umstehenden B\u00e4umen, und Garzi spielte mit Kithaka. Den Nachmittag verbrachten die Waisen grasend auf der Westseite des Ithumba-Bergs, und gegen Abend nahmen sie noch einmal ein k\u00fchlendes Bad im Schlammloch. Nur Bomani wollte sich dieses Mal nicht mit w\u00e4lzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420173111-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waise Kinna mit Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. Januar 2017<\/strong><br \/>\nKurz nachdem sich die Waisen am Morgen \u00fcbers Luzernenheu hergemacht hatten, tauchten Buchuma von Westen und Tomboi von Osten her auf und schlossen sich den Kleinen an. Buchuma unterhielt sich ein wenig mit Orwa, w\u00e4hrend Laragai Tomboi zur Tr\u00e4nke begleitete, wo sie zusammen Wasser soffen. Garzi und Boromoko kratzten sich unterdessen an den umliegenden Felsen. Eine Stunde nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, kam dann die Ex-Waisen-Herde zum Saufen zu den Stallungen.<br \/>\nDie Waisen machten sich in der Kanziku-Gegend breit, und bis zum Mittagsschlammbad war alles ruhig. Dann f\u00fchrte Naseku die erste Gruppe auf dem Weg zur Milchf\u00fctterung an. Wieder kamen Buchuma und Tomboi zu Besuch, und Lemoyian leistete Tomboi beim Saufen an der Tr\u00e4nke Gesellschaft. Dann ging er staubbaden, gerade als seine Freunde schon wieder zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Lemoyian ging ihnen hinterher, als er sich hinreichend eingestaubt f\u00fchlte. Nachmittags legten Teleki und Orwa eine Pause unter einem Baum ein, als ihnen zu hei\u00df wurde. Gegen Abend k\u00fchlte es nur leicht ab, und so genehmigten sich die Waisen noch einmal ein Schlammbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201733845-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Buchuma mit den Kleinen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. Januar 2017<\/strong><br \/>\nWendi und Wiva verbrachten die Nacht vor den Gehegen, und am Morgen trafen sie auf die Waisen und gingen gemeinsam zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Roi und Wiva hatten ihren Spa\u00df dabei, auf dem Boden herumzurollen. Wenig sp\u00e4ter kamen Naseku, Garzi und Oltaiyoni zu Wiva her\u00fcber und wollten ihr aufhelfen, weil sie wohl dachten, sie habe Schwierigkeiten, von allein aufzustehen. Nachdem sie genug vom Luzernenheu hatte, verschwand Wendi mit ihrem Baby wieder im Park, nur um anschlie\u00dfend zum Mittagsschlammbad wieder aufzutauchen.<br \/>\nAm Nachmittag statteten die Ex-Waisen den Kleinen einen kurzen Besuch ab und machten sich dann mit Narok und Bongo aus dem Staub! Die Keeper merkten erst sp\u00e4ter, dass die beiden von den Ex-Waisen entf\u00fchrt worden waren, und gingen ihren Spuren nach. Bis zum Einbruch der Dunkelheit hatten sie sie aber nicht wiedergefunden. Erst als es schon l\u00e4ngst dunkel war, kamen Narok und Bongo zu den Stallungen zur\u00fcck, und konnten so eine halbe Nacht in der Wildnis ausprobieren. Wir werden sehen, ob es ihnen gefallen hat, oder ob sie beschlie\u00dfen, lieber doch noch eine Weile bei ihrer menschlichen Familie zu bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201734321-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wendi und Wiva bei den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. Januar 2017<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen wieder zum Luzernenheu, nachdem sie die Gehege verlassen hatten. Es dauerte nicht lange, dann kamen auch Mutara, Suguta, Sities, Turkwel, Kanjoro und Kainuk dazu. Kanjoro sagte Narok Guten Morgen, bevor er sich dem Luzernenheu widmete. Nach einer Stunde verabschiedeten sich die Waisen von Mutara und ihrer Gruppe. Beim Grasen im Busch, begannen Bongo und Vuria eine Rangelei, die eine ganze Weile andauerte. Danach ging Bongo mit Barsilinga spielen, w\u00e4hrend Enkikwe zusammen mit Siangiki graste. Kithaka kam an einem verwachsenen Baum vorbei, an dem er gut seine Brust kratzen konnte.<br \/>\nZur Mittagszeit war es eher frisch, und keiner der Waisen traute sich zum Schlammbaden ins Wasser. Am Nachmittag tat sich Vuria zum Grasen mit Siangiki zusammen, w\u00e4hrend Sirimon mit Sokotei graste. Gegen 14 Uhr klarte der Himmel auf und die Sonne begann zu scheinen. Shukuru, Boromoko und Laragai nahmen eine kleine Auszeit und entspannten sich unter einem Baum. Sp\u00e4ter nahmen die Waisen noch ein abendliches Schlammbad, bevor Kamok den Weg zur\u00fcck zu den Stallungen anf\u00fchrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201735320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Enkikwe und Siangiki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. Januar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war alles ruhig, und Garzi, Kauro und Barsilinga gingen sich erst einmal an den Felsen kratzen. Kauro ging zu Kamok hin\u00fcber und wollte sein Ohr an ihr schuffeln. Nach einer halben Stunde kamen die Ex-Waisen an den Stallungen an, und gesellten sich zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck zu den Waisen. Gawa war putzmunter und verwickelte erst Roi und dann noch Bomani in eine spielerische Rangelei. Garzi ging mit Ithumbah spielen, die heute auch dabei war. Orwa, der daneben stand, unterst\u00fctzte Garzi bei seinem Ringkampf mit Ithumbah. Danach versuchte sich Garzi an Ex-Waise Taita, kam aber nicht gegen den starken Bullen an und musste aufgeben. Schlie\u00dflich gingen die Waisen ihrer eigenen Wege und machten sich zum Grasen im Kanziku-Gebiet auf. Sie futterten den ganzen Tag ruhig vor sich hin, ohne dass bemerkenswerte Dinge passierten. Siangiki schloss sich mit Sirimon zusammen, und am Nachmittag machten sie es sich im Kone-Gebiet gem\u00fctlich. Es wurde wieder hei\u00df, und so unterbrachen die Waisen das Grasen ab und zu, um sich im Schatten der B\u00e4ume auszuruhen. Erst als es ihnen wieder angenehmer erschien, grasten sie weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201741158-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. Januar 2017<\/strong><br \/>\nMakireti, Kilaguni, Kasigau, Kilabasi und Chaimu meldeten sich noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Die f\u00fcnf jungen Ex-Waisen schlossen sich den Kleinen an, als diese herauskamen. Sokotei, Boromoko, Lemoyian, Roi und Oltaiyoni begannen ihr Tagewerk damit, sich an den Felsen zu kratzen. Shukuru ging Wasser saufen und stellte sich dann ein St\u00fcck entfernt zum Staubbad auf. Dabei kollerte sie ihren Freunden zu und gab ihnen zu verstehen, dass es Zeit wurde, zum Grasen aufzubrechen, bevor die Sonne zu hei\u00df werden w\u00fcrde. Kamok stimmte zu und f\u00fchrte den Rest der Gruppe hin\u00fcber, um sich Shukuru anzuschlie\u00dfen. Drau\u00dfen im Busch unterbrach Roi kurz das Grasen, um sich ein Staubbad zu g\u00f6nnen.<br \/>\nBeim Schlammloch um 11 Uhr hatten die Waisen einen wilden Bullen zu Besuch, der sich friedlich mit ihnen das Wasser teilte. Vier Warzenschweine kamen aus dem Geb\u00fcsch und jagten Oltaiyoni einen Schrecken ein. Kithaka sah sie und beschloss, sie zu verscheuchen. Die Warzenschweine wichen ihm aber geschickt aus, und obwohl irgendwann auch Narok mitmachte, schafften es die beiden nicht, sie davon zu jagen. Die Warzenschweine lie\u00dfen sich nicht beeindrucken, und schlie\u00dflich gaben Kithaka und Narok auf. Nachmittags blieb es hei\u00df, und Kamok und Kauro suchten den Schatten der B\u00e4ume zum Ausruhen. Die Waisen gingen zum Grasen zum unteren Kalovoto, wo sich Tusuja, Sokotei und Sirimon in einer Pf\u00fctze abk\u00fchlten, die noch vom Kalovoto-Fluss, der nur in der Regenzeit Wasser f\u00fchrt, \u00fcbriggeblieben war.<br \/>\nAm Abend kamen die Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei, und nachdem sie wieder aufgebrochen waren, tauchten noch zehn wilde Elefanten auf, die auch alle auf das Wasser aus waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21420174252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kasigau und Kilaguni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 31. Januar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger und friedlicher Morgen, als die Waisen aus den Gehegen kamen und Luzernenheu fressen gingen. Danach \u00fcbernahm Shukuru, die sich jetzt offenbar viel besser f\u00fchlt und genauso aktiv wie ihre Freunde ist, das Kommando auf dem Weg in den Busch. Sie gesellte sich dann zum Grasen zu Olsekki, w\u00e4hrend Enkikwe mit seiner besten Freundin Siangiki futterte. Es war bew\u00f6lkt und die Temperaturen gerade richtig, sodass die Waisen flei\u00dfig grasen konnten. Beim Schlammbad kamen die Ex-Waisen zusammen mit drei wilden Bullen zu Besuch. Die Kleinen mischten sich unter ihre \u00e4lteren Artgenossen, und Enkikwe rangelte mit Chaimu, w\u00e4hrend Boromoko mit Lemoyian spielte. Barsilinga versuchte sich an Makena, scheiterte aber kl\u00e4glich, als Makena ihm einen so heftigen Schubser versetzte, dass er aufschrie. Garzi verwickelte Zurura in einen kleinen Ringkampf, w\u00e4hrend es Boromoko nun bei Makena versuchte. Makena war aber gn\u00e4dig mit ihm und fertigte ihn nicht so ab wie sie es mit Barsilinga getan hatte. Laragai bekam die Gelegenheit, Babysitter f\u00fcr Gawa zu spielen. Sp\u00e4ter beendete Lemoyian die Schlammbad-Aktivit\u00e4ten mit einem Kr\u00e4ftemessen mit Garzi. Die Waisen verabschiedeten sich von den Ex-Waisen und machten sich zum Kanziku-Gebiet auf, wo sie den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/214201742919-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru staubbadet<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-januar-2017\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. 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