{"id":8698,"date":"2017-04-06T21:03:43","date_gmt":"2017-04-06T20:03:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8698"},"modified":"2017-04-06T21:03:43","modified_gmt":"2017-04-06T20:03:43","slug":"ithumba-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-februar-2017\/","title":{"rendered":"Ithumba Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Februar 2017<\/strong><br \/>\nShukuru, Narok und Enkikwe begannen den neuen Monat mit einer Kratzeinheit an den Felsen. Kurz darauf schlossen sich Mutaras Gruppe und ein paar \u00e4ltere Ex-Waisen den J\u00fcngeren an. Boromoko plauderte ein wenig mit Sities, w\u00e4hrend sich Narok und Laragai um Wiva k\u00fcmmerten. Eine Stunde sp\u00e4ter brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden auf und lie\u00dfen die Ex-Waisen an den Stallungen zur\u00fcck. Nur Chyulu beschloss, ihre j\u00fcngeren Artgenossen zum Kanziku-Gebiet zu begleiten, wo sie sich kurz mit Teleki und Garzi unterhielt, bevor sie zu ihren Freunden zur\u00fcckging. Shukuru tat sich zum Grasen mit Bongo zusammen, und Vuria legte eine Pause ein, um etwas zu staubbaden. Mittags am Schlammloch tranken die Waisen nur ihre Milch und etwas Wasser, bevor sie wieder grasen gingen. Danach machten sie es sich am Imenti gem\u00fctlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201765016-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru kratzt sich<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Februar 2017<\/strong><br \/>\nChaimu, Kilaguni, Makireti, Kilabasi, Kasigau, Turkwel und Kainuk fra\u00dfen heute Morgen zusammen mit den Waisen Luzernenheu. Kainuk und Turkwel, die normalerweise mit Mutaras Gruppe unterwegs sind, haben sich scheinbar selbstst\u00e4ndig gemacht; vielleicht wollten sie nicht so weit laufen und blieben daher lieber mit Chaimus Gruppe in der N\u00e4he der Stallungen. Orwa unterhielt sich kurz mit Kilabasi, und Boromoko teilte sich das Futter mit Barsilinga. Dann gingen die Waisen an der Tr\u00e4nke vorbei, um genug Wasser f\u00fcr den Vormittag zu saufen. Makireti und ihre Kollegen verabschiedeten sich und lie\u00dfen Turkwel und Kainuk bei den Waisen. Drau\u00dfen im Busch kam Siangiki an einem Baum vorbei, an dem sie sich den Bauch kratzen konnte. Boromoko und Olsekki genehmigten sich ein Kr\u00e4ftemessen, aus dem Olsekki als Sieger hervorging. Die Temperaturen waren heute ertr\u00e4glich, und so nutzten die Waisen die Gelegenheit, um ausf\u00fchrlich zu grasen.<br \/>\nBeim Schlammloch bekamen sie Besuch von einem einzelnen wilden Bullen, der mit ihnen Wasser soff. Nur Shukuru, Bongo, Narok und Teleki badeten heute ordentlich. Danach nahmen die Waisen ein Staubbad in der roten Erde, bevor sie wieder zur\u00fcck in den Busch gingen. Kainuk und Turkwel, die auch nach ihrer Auswilderung gute Freunde geblieben sind, rollten sich zum Spielen auf dem Boden herum, und Turkwel schuffelte sich an Kainuk. Am Nachmittag grasten die Waisen auf der Westseite des Ithumba-Bergs. Die Wolken l\u00f6sten sich auf, die Sonne schien, und so kamen sie abends noch einmal zum W\u00e4lzen zum Schlammloch.<br \/>\nEinige Ex-Waisen meldeten sich am Abend an den Stallungen. Darunter waren Yatta, Mulika, Wendi, Galana und die Babys Gawa und Wiva, sowie f\u00fcnf wilde Elefanten. Wir warten noch auf Olare und ihre Gruppe &#8211; diese Ex-Waisen waren das letzte Mal Anfang November zu Besuch und verschwinden h\u00e4ufig f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit. Nachdem jetzt die Trockenzeit begonnen hat, kommen sie hoffentlich bald wieder zum Saufen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201765334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa unterh\u00e4lt sich mit Kilabasi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Februar 2017<\/strong><br \/>\nTurkwel und Kainuk haben sich nun offenbar f\u00fcr eine Gruppe entschieden und verbrachten die Nacht vor den Stallungen. Am Morgen schloss sich die ganze Gruppe, angef\u00fchrt von Mutara, den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Danach begleiteten sie die Kleinen noch zu den Weidegr\u00fcnden, wo sie sich nach einer Stunde verabschiedeten. Die Waisen hatten einen ruhigen Vormittag, und beim Mittagsschlammbad bekamen sie Besuch von Half Trunk und zwei seiner Freunde. Einer der Bullen wollte nichts mit den Waisen zu tun haben und versuchte, sie von der Tr\u00e4nke zu verscheuchen, sodass die Keeper ordentlich L\u00e4rm machen mussten. Half Trunk ging hinunter, um ein Schlammbad zu nehmen, und Sokotei stand daneben und bewunderte seine Badek\u00fcnste. Shukuru, Kamok und Enkikwe w\u00e4lzten sich auch kurz, bevor sie sich ihren Freunden anschlossen, die frisches Wasser aus der Tr\u00e4nke soffen.<br \/>\nAm Nachmittag ruhten sich die Waisen unter den B\u00e4umen aus, um sich vor der brennenden Sonne zu verstecken. Gegen 16 Uhr gingen sie wieder zur Abk\u00fchlung am Schlammloch vorbei. Am Abend tauchte Makiretis Gruppe zusammen mit Kilabasi und Kasigau und gefolgt von Rapsu, Zurura und einem wilden Elefanten an den Stallungen auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/37201765846-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Half Trunk und Sokotei beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Februar 2017<\/strong><br \/>\nMutaras Herde begr\u00fc\u00dfte die Waisen am Morgen wieder, als diese herauskamen. Die zwei Herden teilten sich friedlich das Luzernenheu. Kamok, Oltaiyoni und Bomani kratzten sich eine Weile an den umliegenden Felsen. Dann eskortierten Mutara und ihre Kollegen die Kleinen hinaus in den Busch, bevor sie ihrer eigenen Wege gingen; sie verschwanden in unbekannte Richtung, nachdem Mutara, Kainuk und Sities sich noch ein Staubbad genehmigt hatten. Auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden schlossen sich Makireti, Kilabasi und Kasigau den Waisen an. Nach dem Schlammbad forderte Lemoyian Kithaka heraus, w\u00e4hrend sich Barsilinga Kasigau vornahm. Sp\u00e4ter versuchte er sich auch noch an Kilabasi, verlor diesen Ringkampf aber.<br \/>\nAm Nachmittag kam die Gruppe der Ex-Waisen um Olare, die ihren eigenen Kopf haben, an den Stallungen an. Sie waren seit drei Monaten nicht mehr da gewesen, und so waren wir hocherfreut, sie wiederzusehen. Sie waren alle bei bester Gesundheit und sahen rund und wohlgen\u00e4hrt aus. Sie soffen Wasser und schlammbadeten, bevor sie sich den \u00e4lteren Ex-Waisen anschlossen, die sich gerade an den Stallungen entspannten. Nach zwei Stunden machten sie sich alle gemeinsam wieder auf den Weg und verschwanden im Park. Die Waisen schauten auf dem Heimweg am Abend noch einmal am Schlammbad vorbei, um sich abzuk\u00fchlen, da es ein hei\u00dfer Tag war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/372017759-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEine halbe Stunde nachdem die Waisen am Morgen herausgekommen waren, meldeten sich Olare und ihre Gruppe. Sie waren lange weg gewesen und genossen es, wieder zur\u00fcck zu sein. Sie teilten sich das Luzernenheu mit den Kleinen. Orwa freute sich, dass er mit vielen Freunden spielen konnte, und tat sich mit Murka, Chemi Chemi, Naisula, Kitirua und Kibo zusammen, als diese zum Saufen zur Tr\u00e4nke gingen. Wenig sp\u00e4ter brachen die Waisen auf und lie\u00dfen Olare und ihre Gruppe an den Stallungen zur\u00fcck. Beim Grasen kam Sirimon an einem Baumstumpf vorbei, an dem er sich hervorragend den Hals kratzen konnte. Er wurde dann allerdings von Barsilinga weggeschoben, der sich daran das Kinn kratzen wollte. Nach dem Mittagsschlammbad machten es sich die Waisen im Kone-Gebiet gem\u00fctlich. Naseku graste zusammen mit Siangiki, und Kithaka mit Barsilinga.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3720177825-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naisula<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDie Waisen wurden heute Morgen von Rapsu begr\u00fc\u00dft, als sie aus ihren Gehegen kamen. Er fra\u00df mit ihnen das Luzernenheu und zog danach wieder los. Den Vormittag \u00fcber war es bew\u00f6lkt, und die Waisen konnten in aller Ruhe grasen, ohne dass etwas bemerkenswertes passierte. Beim Mittagsschlammbad traute sich keiner ins Wasser, weil es so windig war. Sie tranken nur alle ihre Milch, soffen etwas Wasser und gingen zur\u00fcck in den Busch.<br \/>\nAm Nachmittag staubbadete Olsekki ein wenig, w\u00e4hrend Lemoyian Garzi in einen Ringkampf verwickelte. Sp\u00e4ter stie\u00df auch Kithaka hinzu und suchte sich Lemoyian zum Kr\u00e4ftemessen aus. Naseku und Roi sahen leckere gr\u00fcne Bl\u00e4tter an einem hohen Baum und versuchten, die R\u00fcssel nach ihnen auszustrecken. Sie gaben sich alle M\u00fche, aber kamen nicht heran; so mussten sie sich anderes Gr\u00fcn zum Fressen suchen. Im Verlauf des Tages klarte es dann auf und die Sonne schien. Lemoyian, Teleki und Naseku legten beim Grasen eine Pause ein und ruhten sich unter einem Baum aus. Sie fra\u00dfen erst weiter, als die Temperaturen wieder etwas angenehmer geworden waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3820177345-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rapsu besucht am fr\u00fchen Morgen die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein windiger Morgen, als die Waisen herauskamen und Luzernenheu fra\u00dfen. Olsekki und Siangiki kratzten sich an ihrem Lieblingsfelsen. Orwa versuchte, etwas Luzernenheu von Boromoko zu konfiszieren, doch Boromoko spielte nicht mit &#8211; er nahm sein H\u00e4ufchen und rannte damit davon. Drau\u00dfen im Busch schlossen sich Kauro und Olsekki Bomani beim Staubbad an, und Orwa versuchte, Kithaka zu einer \u00e4hnlichen Aktion zu \u00fcberreden. Kithaka lehnte die Einladung aber ab und ging weg. Garzi, der ein paar Meter daneben gegrast hatte, trat auf den Plan und startete ein kleines Kr\u00e4ftemessen mit Orwa.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Tomboi und einem wilden Bullen. Tomboi ging mit einigen der Kleinen zur Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend Siangiki sich zusammen mit dem wilden Bullen am Wasserloch mit Wasser bespritzte. Wenig sp\u00e4ter machten sich Tomboi und der wilde Elefant wieder auf den Weg, und die Waisen gingen zum Grasen zur Westseite des Ithumba-Bergs. Am Nachmittag kam wieder die Sonne heraus, sodass die Waisen am Abend auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen noch einmal am Schlammloch Halt machten. Hier w\u00e4lzten sie sich ausgiebig und nahmen danach noch ein Staubbad. Sp\u00e4ter am Abend tauchten Mutara und ihre Sechsergruppe zum Saufen an den Stallungen auf, und bekamen bald noch Gesellschaft von Rapsu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3820177723-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Alle Waisen saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Februar 2017<\/strong><br \/>\nMutara und ihre Kollegen hatten die Nacht au\u00dferhalb der Gehege verbracht und schlossen sich am Morgen den Waisen an. Kurz darauf kamen auch Tomboi und Rapsu an. Nachdem sie mit dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck fertig waren, brachte Mutara alle zur Tr\u00e4nke, um zu saufen, bevor sie schlie\u00dflich zum Grasen in den Busch aufbrachen. Dort forderte Barsilinga Bongo zu einer Rangelei heraus, hatte aber Pech, dass er ausrutschte und so Bongo zu einem leichten Sieg verhalf. Kurz vor dem Mittagsschlammbad verwickelte Barsilinga noch Garzi in ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden endete. Beim Schlammbad war es windig, und keiner der Waisen wollte zum Baden ins Wasser gehen.<br \/>\nNachmittags grasten sie westlich des Ithumba-Bergs. Lemoyian spielte mit Garzi und Kithaka mit Barsilinga. Orwa rangelte mit Bongo, und Sirimon startete ein Kr\u00e4ftemessen mit Boromoko. Schlie\u00dflich klarte es wieder auf und die Sonne kam heraus, sodass die Waisen unter den B\u00e4umen Schutz suchten. Gegen Abend gingen sie noch einmal am Schlammbad vorbei, wo sie sich abk\u00fchlten und gleich noch ein Staubbad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/38201771019-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rapsu s\u00e4uft zusammen mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und gingen Luzernenheu fressen. Auch Makiretis Gruppe und ein wilder Bulle kamen dazu. Roi kratzte sich am Felsen, und Tusuja schaute ihr dabei zu. Dann gingen sie alle zum Grasen in den Busch. Lemoyian und Sokotei grasten flei\u00dfig, w\u00e4hrend Naseku in Spiellaune war: Sie stellte die Ohren auf und stampfte herum. Sirimon machte sich an einem Baum zu schaffen, doch die anderen Waisen waren mit Grasen besch\u00e4ftigt. Dann begannen Barsilinga und Vuria einen Ringkampf, und Kithaka und Shukuru sammelten Erdh\u00e4ufchen zusammen, um sie in die Luft und auf ihren R\u00fccken zu werfen. Shukuru war komplett rot auf dem R\u00fccken, als sie zur Mittagsmilch am Schlammloch voran ging.<br \/>\nDort hielt sich eine Gruppe wilder Bullen auf, die im Wasser rangelten. Tomboi, Rapsu und Buchuma waren auch da, und sie spielten ein wenig, bevor sie wieder aufbrachen. Bongo wollte offenbar auch ein wenig im Wasser spielen und ging hinein; er kam aber bald wieder heraus, weil es heute nicht so hei\u00df war, dass man sich ausf\u00fchrlich w\u00e4lzen konnte. Schlie\u00dflich brach die Waisenherde wieder in den Busch auf. Sie grasten den Rest des Tages gesch\u00e4ftig und kamen wieder zum Schlammbad zur\u00fcck, nachdem sie in der Sonne gewesen waren. Danach machten sie sich auf den Heimweg zu ihrer Milch. Als die Waisen schon in den Gehegen waren, kam eine Gruppe wilder Bullen zum Saufen vorbei und machte sich danach wieder in den Busch auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3820177138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru hat ihren Spa\u00df beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es ruhig, und die Elefanten spazierten gem\u00e4chlich zum Luzernenheu, wo sie auf Wendis Gruppe trafen. Sie spielten eine Weile mit ihnen und teilten sich das Luzernenheu. Galana und ihr Baby Gawa waren sehr mit Fressen besch\u00e4ftigt, und Wiva war bei Kinna. Gawa tollte herum und spielte mit den Keepern, als sie ein Foto von ihr machen wollten. Yatta und der Rest der Ex-Waisen futterten auch ordentlich Heu. Sie besch\u00e4ftigten sich auch mit den Waisen, bis diese in den Busch aufbrachen. Trotz des windigen Wetters am Morgen waren die Waisen sehr aktiv, sogar Shukuru, die flei\u00dfig graste. Kauro fra\u00df bei Olsekki und unterhielt sich dabei mit ihm, bis die Gruppe schlie\u00dflich gegen Mittag zu ihren Milchflaschen am Schlammloch aufbrach.<br \/>\nMittags war es immer noch kalt, und keiner wollte im Matsch spielen. Nur ein paar der Waisen soffen Wasser, und danach gingen sie zur\u00fcck in den Busch. Orwa versuchte, beim Spielen auf die J\u00fcngeren zu klettern, die sich aber wehrten. Als sie zur\u00fcck zum Grasen gingen, wollte er ein paar von ihnen entf\u00fchren und mit ihnen zu den Stallungen zur\u00fcckgehen. Vielleicht dachten sie, wenn sie mit Orwa an den Stallungen aufkreuzten, bek\u00e4men sie etwas extra Milch! Dabei waren Naseku, Roi, Tusuja, Oltaiyoni, Boromoko und Bomani. Sie wurden aber von den Keepern zu ihren Waisenfreunden zur\u00fcckgebracht und grasten bei ihnen weiter.<br \/>\nEs wurde am Nachmittag sehr hei\u00df, und alle Elefanten wedelten immer wieder mit den Ohren, w\u00e4hrend sie grasten. Am Abend gingen sie zum Schlammbad zur\u00fcck, um sich noch einmal abzuk\u00fchlen. Sie spielten ausgelassen darin und kamen erst heraus, als ein wilder Bulle auftauchte und sich auch im Matsch w\u00e4lzen wollte. Daraufhin \u00fcberlie\u00dfen sie ihm das Schlammloch und gingen schnell nach Hause, wo ihre abendlichen Milchflaschen auf sie warteten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/38201771918-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waise Galana mit ihrem Baby Gawa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute Morgen herauskamen, warteten die Ex-Waisen schon beim Luzernenheu auf sie. Mutaras und Makiretis Gruppen waren da. Sie schlossen sich ihnen beim Fr\u00fchst\u00fcck an, wobei Kanjoro sich mit Lemoyian zum Kratzen an den Felsen zur\u00fcckzog, w\u00e4hrend die anderen Elefanten flei\u00dfig futterten. Auch Shukuru kratzte sich dann an den Felsen, bevor alle zum Grasen in den Busch aufbrachen. Dort versuchten alle, so viel wie m\u00f6glich zu fressen, bevor es Zeit f\u00fcr das Mittagsschlammbad wurde. Kamoks Sechsergruppe, die Waisen, die als letzte aus dem Waisenhaus nach Ithumba gekommen waren, grasten zusammen. Sie trafen eine Gruppe wilder Bullen und unterhielten sich ein wenig mit ihnen, bis Laragai schlie\u00dflich alle zum Schlammbad brachte.<br \/>\nDort kratzte sich Kithaka an einem Baum, w\u00e4hrend Garzi damit besch\u00e4ftigt war, einige Warzenschweine vom Schlammloch wegzujagen. Es war ein wenig hei\u00df, sodass die meisten Elefanten im Matsch badeten. Kithaka soff das Wasser direkt mit dem Mund aus dem Rohr des Wassertransporters. Shukuru spielte im Schlammloch und ging dann direkt zum Staubbad. Bomani, Garzi und der Rest rollten sich ausgiebig im Staub herum. Lemoyian kuschelte erst mit Kithaka und startete dann einen Ringkampf mit ihm!<br \/>\nSchlie\u00dflich gingen die Waisen zur\u00fcck zum Grasen. Trotz des hei\u00dfen und trockenen Wetters grasten am Nachmittag alle konzentriert. Sp\u00e4ter kamen sie zum Schlammloch zur\u00fcck, um sich wieder abzuk\u00fchlen. Danach ging es langsam zur\u00fcck zu den Stallungen. Am Abend versammelten sich dort \u00fcber 60 Elefanten, die Wasser saufen wollten, darunter auch Wendi, Galana, Yatta und Mulika mit ihrem Nachwuchs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3820177261-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naseku kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen tauchten die Ex-Waisen aus Mutaras Gruppe wieder auf, die rechtzeitig zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck mit den Kleinen ankamen. Laragai kratzte sich an den Felsen, Naseku kratzte sich den Hals und Vuria den Bauch. Dann kam auch Makiretis Gruppe an, die ebenfalls Luzernenheu abhaben wollte. Die Waisen brachen irgendwann in den Busch auf, um zu grasen. Barsilinga und Bomani rangelten miteinander, w\u00e4hrend die anderen Waisen mit Futtern besch\u00e4ftigt waren.<br \/>\nKamok gab dann den Weg zum Schlammloch vor. Es war sehr hei\u00df, und die meisten Elefanten w\u00e4lzten sich ausgelassen im Matsch, um sich darin abzuk\u00fchlen. Shukuru sah gesund und munter aus und kratzte sich an einem Baum, nachdem sie lange im Schlamm gespielt hatte. Garzi kratzte sich das Hinterteil, w\u00e4hrend Barsilinga mit Laragai plauderte und mit ihr rangelte. Dann gingen sie zum Staubhaufen weiter und staubten sich dort ein. Sie sahen alle gl\u00fccklich und zufrieden aus und gingen schlie\u00dflich zur\u00fcck zum Grasen.<br \/>\nEs blieb hei\u00df, aber das schien niemanden zu st\u00f6ren, denn sie grasten alle flei\u00dfig. Am Abend ging es dann zur\u00fcck zu den Stallungen. Dort kam eine gro\u00dfe Gruppe Ex-Waisen zu Besuch, darunter Wendis Gruppe, Galana mit Gawa und auch Makireti und ihre Kollegen. Auch Kilaguni und Chaimu waren dabei. Die zwei kleinen Babys wuselten herum und spielten fr\u00f6hlich. Gawa versuchte, auch mit den Keepern zu spielen. Offenbar lernen sie gerade ihre R\u00fcssel zu benutzen &#8211; sie spielen mit St\u00f6ckchen und hauen damit auf den Felsen herum. Auch eine Gruppe wilder Elefanten tauchte auf und schloss sich den Ex-Waisen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/38201773528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Narok kratzt sich an den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein friedlicher Morgen, als die Waisen aus den Gehegen kamen, zum Luzernenheu gingen und sich dort mit den Ex-Waisen und wilden Elefanten unterhielten. Wendi, Galana, Yatta und ihre Babys waren auch dabei, und Gawa spielte wieder fr\u00f6hlich mit den Keepern. Sie war sehr aktiv und wuselte \u00fcberall herum. Schlie\u00dflich ging sie mit Boromoko spielen. Garzi rangelte mit Kilabasi und Orwa mit Ishanga. Gawa, der verspielteste Elefant des Tages, versuchte dann, auf Chyulu zu klettern, die sich gerade auf dem Boden herumrollte. Die Waisen brachen irgendwann zu den Weidegr\u00fcnden auf. Dort grasten die meisten von ihnen ausgiebig; Olsekki legte eine Pause ein, um sich den Hintern zu kratzen. Es war sehr hei\u00df und trocken und die Waisen hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, genug zu futtern, bevor es zum Mittagsschlammbad ging.<br \/>\nIm Schlammloch spielten sie nicht so ausf\u00fchrlich wie erwartet. Sie soffen Wasser und machten sich dann wieder in den Busch auf, um weiter zu grasen. Sie konzentrierten sich darauf, sich satt zu fressen und spielten den Nachmittag \u00fcber kaum. Shukuru war allerdings wieder sehr aktiv und futterte auch ordentlich. Gegen Abend gingen sie zur\u00fcck zu ihrer Milch an den Stallungen. Dort war die gleiche Gruppe wie am Morgen &#8211; Wendi, Galana und Yatta mit ihren Z\u00f6glingen, und noch ein paar weitere wilde Bullen. Sie soffen Wasser und gingen dann wieder in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/38201773916-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga rangelt mit Ishanga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Februar 2017<\/strong><br \/>\nBald nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, bekamen sie Besuch von Olare und ihrer Gruppe. An der Wassertr\u00e4nke soffen zehn wilde Elefanten, w\u00e4hrend die Waisen sich \u00fcber das Luzernenheu hermachten. Als sie fertig waren, begleiteten Olare und ihre Kollegen sie noch bis in den Busch. Es war frisch, und den Vormittag \u00fcber grasten sie ruhig, ohne dass etwas besonderes passierte. Olares Herde tauchte zum Mittagsschlammbad wieder auf, dieses Mal aber nur zu siebt. Kitirua, Murka und Naisula hatten sich offenbar f\u00fcr eine Weile abgesetzt und waren mit einer anderen Gruppe unterwegs. Boromoko und Sokotei leisteten Chemi Chemi Gesellschaft beim Saufen, und bald schlossen sich die anderen Waisen ihnen an. Garzi forderte Kalama heraus, hatte aber keine Chance und musste sich ergeben. Lemoyian plauderte kurz mit Tumaren, als die beiden vom gleichen Busch fra\u00dfen.<br \/>\nAm Nachmittag machten die Wolken der Sonne Platz. Bomani und Teleki schlichen sich davon und die Keeper fanden sie erst kurz vor 17 Uhr wieder, als die beiden in Richtung Imenti unterwegs waren. Am Abend kamen fast 30 wilde Elefanten an der Tr\u00e4nke an den Stallungen vorbei; sie verschwanden wieder, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/38201774350-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olare schreitet heran<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen trafen die Waisen an den Stallungen auf Mutaras und Olares Gruppen. Shukuru rangelte kurz mit Turkwel, bevor sie sich dem Luzernenheu zuwandte. In den Weidegr\u00fcnden unterbrach sie dann das Grasen, um sich ein Staubbad zu g\u00f6nnen. Enkikwe schloss sich beim Grasen mit Siangiki zusammen und Roi mit Naseku. Gegen 11 Uhr gab Shukuru den Weg zum Schlammbad vor, wo Half Trunk und einer seiner Freunde die Waisen besuchten. Olsekki war mutig genug, zur Tr\u00e4nke zu gehen, und mit den beiden wilden Elefanten zu saufen. Die anderen Waisen gingen sich lieber im Matsch w\u00e4lzen, bevor sie sich sp\u00e4ter Olsekki beim Saufen anschlossen. Oltayoni und Kamok staubten sich eine Weile mit der roten Erde ein. Am Nachmittag brannte die Sonne, und die Waisen mussten eine Pause einlegen, um sich im Schatten zu verstecken. Als es wieder etwas k\u00fchler wurde, grasten sie weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3820177484-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru spielt mit Turkwel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war alles ruhig, und keine weiteren Elefanten tauchten beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck der Waisen auf. Bald nachdem sie genug gefressen hatten, f\u00fchrte Shukuru den Weg zu den Weidegr\u00fcnden an. Orwa und Barsilinga hatten ein Kr\u00e4ftemessen, das eine ganze Weile dauerte, bis Barsilinga schlie\u00dflich aufgab &#8211; Orwa war einfach zu stark f\u00fcr ihn. Ihr Ringkampf lockte Lemoyian an, der sich mit Sokotei duellierte, aber das Match endete unentschieden. Nachdem er gegen Orwa verloren hatte, versuchte sich Barsilinga an Bongo, musste aber wieder eine Niederlage einstecken. Oltaiyoni graste zusammen mit Kauro.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4lzten sich alle Waisen ausgiebig im Wasserloch. Enkikwe nahm den falschen Einstieg in den Matsch und blieb beinahe stecken! Er versuchte verbissen, wieder frei zu kommen, und schaffte es am Ende auch. Boromoko versuchte, auf Roi zu klettern, als sie noch im Wasser waren, wurde aber von Narok daran gehindert. Nach dem Schlammbad legte sich Narok hin und wollte etwas spielen &#8211; sie hatte aber nicht viel davon, denn Lemoyian kam dazu und begann, auf sie zu klettern. Narok beschloss, das Spiel zu beenden, und ging stattdessen zum Staubbad, wo sie Gesellschaft von Garzi und dann auch Lemoyian bekam. Am Nachmittag war es hei\u00df, und die Waisen verbrachten die meiste Zeit unter den B\u00e4umen, um sich von der Hitze zu erholen. Sie grasten erst weiter, als sie sich im offenen Feld wieder wohler f\u00fchlten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201742433-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru f\u00fchrt die Waisen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen besuchten Olares Gruppe und ein paar weitere Ex-Waisen die Kleinen an den Stallungen. Kibo hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Orwa, w\u00e4hrend Boromoko sich kratzte. Olare und ihre Kollegen verabschiedeten sich dann, nachdem das Luzernenheu aufgefuttert war. Sp\u00e4ter kamen sie aber wieder, als die Waisen gerade im Kanziku-Gebiet waren. Orwa forderte Kalama, Kibo und Chemi Chemi heraus. Die Sonne brannte unerbittlich, und Oltaiyoni nahm sich eine Auszeit, um sich unter einem Baum auszuruhen.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad kamen drei wilde Bullen zu Besuch. Bongo badete in der N\u00e4he eines der wilden Elefanten und machte nach, was er von ihm lernte. Nach dem Schlammbad staubten sich die Waisen noch kurz ein, bevor sie wieder grasen gingen. Sp\u00e4ter am Tag tauchten die \u00e4lteren Ex-Waisen an den Stallungen auf und soffen Wasser. Die zwei Winzlinge Wiva und Gawa waren in Spiellaune und flitzten begeistert auf dem Gel\u00e4nde hin und her. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kam noch eine wilde Herde, bestehend aus sieben Elefanten, zum Saufen vorbei. Sie hatten ein etwa einj\u00e4hriges Kalb dabei, und nachdem sie genug gesoffen hatten, gingen sie wieder in den Busch zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201742925-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni entspannt sich im Schatten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Februar 2017<\/strong><br \/>\nOlare und ihre Freunde scheinen die lange Zeit, in der sie nicht da waren, wieder gut machen zu wollen &#8211; sie waren am Morgen wieder da, noch bevor die Waisen herauskamen. Als es soweit war, schlossen sie sich ihren j\u00fcngeren Artgenossen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an, das sie offenbar vermisst hatten, als sie weg waren. Als sie fertig waren, machten sich Olare und ihre Gruppe wieder auf den Weg, w\u00e4hrend die Waisen zum Kanziku gingen, um dort zu grasen. Kithaka und Lemoyian rangelten eine ganze Weile und fra\u00dfen dann weiter.<br \/>\nBeim Schlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von einem einzelnen wilden Bullen, der sich das Wasser aus der Tr\u00e4nke und das Schlammloch friedlich mit ihnen teilte. Vuria verwickelte Barsilinga in einen Ringkampf, der aber schnell wieder vorbei war. Orwa, der nur selten badet, machte heute ausgiebig mit. Naseku rollte sich nach dem Baden auf dem Boden herum, w\u00e4hrend sich Barsilinga Garzi vornahm und mit ihm rangelte. Am Nachmittag war es weiter hei\u00df, und die Waisen suchten den Schatten der B\u00e4ume auf. Sie grasten erst weiter, als die Temperaturen wieder etwas gefallen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3920174332-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Februar 2017<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen, noch vor Sonnenaufgang, meldeten sich die Ex-Waisen, zusammen mit einigen wilden Elefanten, unter dem Kommando von Yatta an den Stallungen. Die Waisen kamen heraus und mischten sich unter ihre \u00e4lteren Artgenossen, als sie zum Luzernenheu gingen. Es ging nicht ganz ger\u00e4uschlos zu, denn die Ex-Waisen wollten das ganze Heu f\u00fcr sich selbst. Die Kleinen blieben nicht lange dort, sondern gingen nach einem kurzen Aufenthalt beim Luzernenheu lieber gleich in den Busch. Dort war es deutlich ruhiger, und sie konnten sich ganz aufs Grasen konzentrieren. Olsekki rollte sich ein wenig auf dem Boden herum, und Kithaka ruhte sich unter einem Baum aus, als die Temperaturen anstiegen.<br \/>\nKurz vor dem Mittagsschlammbad bekamen die Waisen Gesellschaft von Olares Gruppe, und beim Schlammloch kamen auch die \u00e4lteren Ex-Waisen dazu. Es war einiges los, als vier Warzenschweine versuchten, zum Wasserloch zu kommen. Bomani hatte sie ersp\u00e4ht und rannte auf sie los. Sie gaben aber nicht nach, und erst als Lemoyian, Narok und Sokotei kamen, um Bomani zu unterst\u00fctzen, beschlossen die Warzenschweine, um ihr Leben zu rennen. Kurz darauf tauchten zehn wilde Bullen auf, von denen einer einen Ast im Mund hatte. Am Nachmittag machten die Waisen es sich am Kanziku gem\u00fctlich, und am Abend kamen 15 wilde Elefanten zum Saufen zur Tr\u00e4nke an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3920174426-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olares Gruppe kommt am Morgen an den Stallungen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Februar 2017<\/strong><br \/>\nChaimu und Kilaguni leisteten den Waisen am Morgen Gesellschaft beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck. Nachdem sie sich satt gefressen hatten, machten sich die beiden Ex-Waisen wieder auf den Weg, w\u00e4hrend die Waisen zum Kanziku-Gebiet gingen, um dort zu grasen. Es war heute k\u00fchl, und die Waisen waren froh dar\u00fcber, denn so mussten sie sich nicht im Schatten der B\u00e4ume verstecken, w\u00e4hrend sie fra\u00dfen. Olsekki unterbrach das Fressen, um sich etwas auf dem Boden herumzurollen, und schloss sich dann Sirimon und Naseku beim Staubbaden an. Beim Mittagsschlammbad war es noch immer k\u00fchl, und niemand traute sich zum Baden ins Wasser. Boromoko und Olsekki nuckelten an ihren R\u00fcsseln, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Lemoyian verwickelte Barsilinga in ein leichtes Kr\u00e4ftemessen. Dann rangelte Boromoko mit Olsekki, verlor aber.<br \/>\nAm Nachmittag graste Sirimon zusammen mit Sokotei, und Kauro mit Oltaiyoni. Sokotei beteiligte sich dann an Shukurus Staubbad. Abends schauten die ehemaligen Waisen Yatta, Mulika, Nasalot, Galana, Lenana, Kenze, Lualeni, Meibai, Orok, Makena, Ololoo, Ishanga, die Babys Gawa und Wiva, Yetu und Mwende, sowie vier wilde Bullen an den Stallungen vorbei. Sie soffen Wasser, und machten sich danach wieder auf, um kurz vor Einbruch der Dunkelheit in unbekannte Richtung zu verschwinden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201744523-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu und Kilaguni besuchen die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Februar 2017<\/strong><br \/>\nMutaras Gruppe, zu der noch Suguta, Sities, Turkwel, Kainuk und Kanjoro geh\u00f6ren, tauchte am Morgen an den Stallungen auf. Sie hatten noch den Ex-Waisen Rapsu, den wilden Waisen und zwei weitere wilde Elefanten bei sich und schlossen sich den Kleinen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Nachdem sie gefressen hatten, gingen Mutara und ihre Kollegen wieder in den Busch zur\u00fcck, und Rapsu und der wilde Waisenelefant folgten den j\u00fcngeren Waisen. Letzterer hielt beim Grasen etwas Abstand von den Keepern, w\u00e4hrend Rapsu sich unter die Kleinen mischte.<br \/>\nBeim Schlammloch schien der wilde Waise sehr nerv\u00f6s zu sein und versuchte, jeden zu verscheuchen, der sich in der N\u00e4he bewegte. Nach dem Schlammbad gingen die Waisen staubbaden, au\u00dfer Kithaka und Barsilinga, die sich stattdessen ein Kr\u00e4ftemessen genehmigten. Am Nachmittag grasten sie dann am Kalovoto. Die \u00e4lteren Ex-Waisen verbrachten heute viel Zeit an den Stallungen und kamen am Abend noch einmal zur\u00fcck; dieses Mal fehlten aber Galana mit ihrem Baby Gawa und ein paar andere.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201744754-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria und Ex-Waise Rapsu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Februar 2017<\/strong><br \/>\n15 wilde Bullen soffen an der Tr\u00e4nke der Stallungen, als die Waisen am Morgen herauskamen. Bald tauchten auch die Ex-Waisen auf und schlossen sich gleich den Kleinen bei der Luzernenheuf\u00fctterung an. Gawa spielte kurz mit Sities, und Wiva versuchte, mit Bomani zu rangeln. Kibo verwickelte Ololoo in ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Kandecha mit Meibai spielte. Beim Grasen im Busch forderte Vuria Kibo zum Ringkampf heraus, das er aber bald verlor. Orwa trat gegen Kalama an und erreichte immerhin ein Unentschieden. Sp\u00e4ter rangelte er noch mit Barsilinga, und das Spiel endete ebenfalls unentschieden.<br \/>\nZur Mittagszeit waren die Temperaturen ertr\u00e4glich, und nur Shukuru, Bongo und Siangiki planschten spektakul\u00e4r im Matsch. Auf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden nahmen die Waisen noch ein Staubbad, und Garzi und Kithaka starteten ein Kr\u00e4ftemessen, das endete, als Kithaka sich ergab. Am Nachmittag graste Boromoko zusammen mit Lemoyian und Naseku mit Sokotei. Kamok fand einen sch\u00f6nen Felsen, an dem sie sich den Bauch kratzen konnte. Olsekki schwelgte in Erinnerungen an die guten alten Zeiten, in denen er ausgelassen im Waisenhaus spielte &#8211; er rupfte einen Busch aus und trat ihn herum, sodass er in alle Richtungen flog. Kauro legte eine Pause beim Fressen ein und nahm noch ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/3920174528-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kibo rangelt mit Ololoo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Februar 2017<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen wurden die Stallungen von Ex-Waisen und wilden Elefanten geradezu \u00fcberflutet &#8211; insgesamt 70 von ihnen waren da! Die Waisen kamen heraus und schlossen sich ihren \u00e4lteren Artgenossen beim Luzernenheu an. Shukuru war gut gelaunt und unterbrach das Fressen, um sich ein wenig auf dem Boden herumzurollen. Drau\u00dfen im Busch machten sich Lemoyian und Bomani \u00fcber den gleichen Busch her, und Boromoko und Sokotei genehmigten sich ein lockeres Kr\u00e4ftemessen.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad waren schon sieben wilde Bullen da, die aber kurz nach der Ankunft der Waisen wieder aufbrachen. Es herrschten durchschnittliche Temperaturen, und der Himmel war teilweise bedeckt. So w\u00e4lzten sich zwar die Waisen, aber nur Shukuru, Boromoko, Bongo, Narok und Siangiki machten sich die M\u00fche, ordentlich und ausf\u00fchrlich im Matsch unterzutauchen. Dann nahmen sie noch ein Staubbad, bevor sie wieder grasen gingen. Kamok war die letzte, die sich noch in der roten Erde tummelte, w\u00e4hrend die Anderen schon alle gegangen waren. Nachmittags hielten Bongo und Barsilinga einen Ringkampf ab, bei dem Barsilinga schlie\u00dflich aufgab. Irgendwann klarte der Himmel auf, sodass die Sonne schien und Shukuru und Garzi unter einem Baum darauf warteten, dass es sich wieder etwas abk\u00fchlte. Der Rest der Herde machte es ihnen nach, und sie grasten weiter, als die Temperaturen ein wenig fielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201751252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru in Spiellaune<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kam die Parade der Elefanten, die zum Saufen vorbei kamen, nur langsam in Gang, und zwar mit Tomboi. Als die Waisen mit dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, kamen immer mehr Elefanten an. Zuerst waren es die Ex-Waisen, dann wilde Artgenossen, und gegen 7:30 Uhr waren 100 von ihnen versammelt! Wiva plauderte mit Bongo, aber offenbar \u00e4rgerte sich Bongo \u00fcber irgendetwas, denn er schob Wiva pl\u00f6tzlich weg. Boromoko rangelte ein wenig mit Tusuja, bis Tusuja sich ergab. Mittags bekamen die Waisen Besuch von Ex-Waisenbulle Taita und zehn wilden Freunden. Es war k\u00fchl, und nachdem die Waisen mit den wilden Bullen zusammen Wasser gesoffen hatten, kehrten sie wieder zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcck. Boromoko forderte Garzi zum Ringkampf heraus, verlor aber gegen ihn. Am Nachmittag machten die Wolken wieder der Sonne Platz, und die Waisen grasten in aller Ruhe und ohne besondere Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201751714-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tusuja spielt mit Boromoko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen kamen heute p\u00fcnktlich an, gerade als die Waisen aus den Gehegen kamen. Alle zusammen machten sie sich \u00fcber das Luzernenheu her. Gawa war verspielt und neckte die Waisen, indem sie auf dem ganzen Gel\u00e4nde umherrannte. Sie spielte mit Shukuru, Tusuja, Narok und Olsekki. Ihre gute Laune war aber zu Ende, als sie auf Barsilinga traf. Er ging nicht gerade zartf\u00fchlend mit ihr um und schubste sie kr\u00e4ftig, sodass sie zu ihrer Mama zur\u00fccklief. Orwa hatte ein tolles Spiel mit Ololoo &#8211; die beiden lieferten sich einen freundschaftlichen Ringkampf. Sp\u00e4ter ging Wiva hinter Orwa vorbei, was ihn zu nerven schien, denn er trat nach hinten aus; gl\u00fccklicherweise traf er Wiva dabei nicht. Dann verwickelte er Barsilinga in ein Kr\u00e4ftemessen, das unentschieden ausging. Naseku tat sich zum Grasen mit Sirimon zusammen und Laragai mit Olsekki.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad schloss sich ein einzelner wilder Bulle den Waisen an, der friedlich mit ihnen zusammen Wasser soff und dann auch im Schlamm badete, bevor er wieder ging. Nach dem Bad ging Shukuru zu einem nahegelegenen Baum und schuffelte sich das Hinterteil daran, w\u00e4hrend ihre Freunde sich einem Staubbad widmeten. Nachmittags gingen sie zum Grasen zum oberen Kalovoto. Shukuru und Sirimon nahmen sich eine Auszeit unter einem Baum, bevor sie weiter grasten, genauso wie Olsekki und Siangiki.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201754655-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Loijuk<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute waren sieben wilde Bullen gerade beim Saufen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Diese konnten das Luzernenheu einmal ohne St\u00f6rungen von au\u00dfen genie\u00dfen. Drau\u00dfen im Busch verwickelte Boromoko Sirimon in einen Ringkampf, der aber nicht lange dauerte, denn Olsekki ging dazwischen und schob die beiden Jungs auseinander. Sp\u00e4ter graste Olsekki zusammen mit Oltaiyoni und Shukuru mit Naseku. Kurz bevor die Waisen beim Schlammloch ankamen, tummelte sich ein einzelner B\u00fcffel darin. Als er aber sah, wie die Elefanten sich n\u00e4herten, machte er sich davon. Heute war es hei\u00df, und so gingen die Waisen ausf\u00fchrlich baden, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Madiba schloss sich ihnen kurz an, verabschiedete sich aber nach dem Schlammbad bald wieder. Am Nachmittag machten Garzi, Shukuru, Lemoyian und Laragai eine Pause und entspannten sich eine Weile unter einem Baum. Kauro schloss sich zum Grasen mit Kamok und Olsekki mit Bomani zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201755547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen fr\u00fchst\u00fccken Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Februar 2017<\/strong><br \/>\n25 wilde Elefanten warteten heute Morgen geduldig auf das Wasser, nachdem sie vor Sonnenaufgang an den Stallungen angekommen waren. Das Wasser in den Tr\u00e4nken war \u00fcber Nacht von anderen wilden Elefanten komplett geleert worden. Als frisches Wasser eingelassen wurde, stillten sie freudig ihren Durst. Die Waisen kamen um 6 Uhr aus den Gehegen und bekamen Gesellschaft von allen j\u00fcngeren Ex-Waisen: Olares Gruppe, Makiretis Gruppe, Mutaras Gruppe und Chaimus Gruppe. Die ganze Herde futterte friedlich das Heu, und kurz darauf schlossen sich ihnen auch Madiba und Buchuma an. In den Weidegr\u00fcnden hielt Lemoyian an einem Baum an, um sich daran zu kratzen, w\u00e4hrend Narok futterte und sich dabei an einen Felsen lehnte.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammloch kam Oltaiyoni an einem gr\u00fcnen Busch vorbei, von dem sie einen Zweig abbrach, um unterwegs daran zu knabbern. Die Temperaturen waren ertr\u00e4glich, und nur Shukuru, Siangiki, Boromoko, Kamok, Tusuja, Garzi, Teleki und Naseku badeten flei\u00dfig. Madiba und Buchuma lie\u00dfen sich auch am Wasserloch blicken und machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie genug gesoffen und gebadet hatten. Am Abend kamen die \u00e4lteren Ex-Waisen, angef\u00fchrt von Yatta, an der Tr\u00e4nke bei den Stallungen vorbei und brachen wieder auf, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201755813-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Chaimu und Madiba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein friedlicher Morgen, als die Waisen ihre Gehege verlie\u00dfen und sich ohne St\u00f6rungen durch andere Elefanten dem Luzernenheu widmen konnten. Nach einer halben Stunde war es aber mit der Ruhe vorbei, denn die Ex-Waisen tauchten auf und \u00fcbernahmen das Kommando. Die Kleinen zeigten Respekt vor ihren \u00e4lteren Artgenossen und zogen sich langsam zur\u00fcck. Bongo ging zur Tr\u00e4nke, wo er sich einem wilden Bullen anschloss, der gerade seinen Durst l\u00f6schte. Es war k\u00fchl, und die Waisen machten es sich zum Grasen im Kanziku-Gebiet bequem. Kauro kam an einem Felsen vorbei, der sich hervorragend eignete, um sich das Hinterteil daran zu kratzen. Seine Freunde grasten unterdessen flei\u00dfig.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad waren nur vier wilde Bullen zu Besuch. Sie soffen eintr\u00e4chtig mit den Waisen und nahmen auch ein Schlammbad mit ihnen. Sokotei streckte den R\u00fcssel nach einem der Bullen aus und \u00fcberlegte wohl, wie lange es noch dauern w\u00fcrde, bis er auch so gro\u00df werden w\u00fcrde. Als er genug nachgedacht hatte, ging er zu Naseku und kratzte sich am gleichen Baum wie sie. Olsekki rangelte kurz mit Oltayoni, aber die beiden h\u00f6rten schnell auf, als sie einen gro\u00dfen Bullen n\u00e4herkommen sahen. Am Nachmittag gingen die Waisen zum Grasen zum oberen Kalovoto. Dort futterten sie den Rest des Tages in Ruhe, ohne dass etwas Bemerkenswertes passierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/39201763849-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo s\u00e4uft zusammen mit einem wilden Bullen<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-februar-2017\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Februar 2017 Shukuru, Narok und Enkikwe begannen den neuen Monat mit einer Kratzeinheit an den Felsen. Kurz darauf schlossen sich Mutaras Gruppe und ein paar \u00e4ltere Ex-Waisen den J\u00fcngeren an. Boromoko plauderte ein wenig mit Sities, w\u00e4hrend sich Narok und Laragai um Wiva k\u00fcmmerten. Eine Stunde sp\u00e4ter brachen die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-februar-2017\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIthumba Februar 2017\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":8699,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,40,1],"tags":[],"class_list":["post-8698","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ithumb","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8698"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8700,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8698\/revisions\/8700"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}