{"id":8701,"date":"2017-04-07T17:17:45","date_gmt":"2017-04-07T16:17:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=8701"},"modified":"2017-04-09T15:56:08","modified_gmt":"2017-04-09T14:56:08","slug":"voi-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2017\/","title":{"rendered":"Voi Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, als die abh\u00e4ngigen Waisen aus ihren Gehegen kamen und ihre Milchflaschen leerten, bevor sie sich dem Luzernenheu- und Zusatzfutterfr\u00fchst\u00fcck widmeten. Danach folgten sie Mbirikani und Mashariki zu den Weidegr\u00fcnden. Die beiden f\u00fchrten die anderen zur Ostseite des Mazinga-Bergs, wo sie das \u00fcppige gr\u00fcne Gras genossen. Ajali, der ordentlich futtert, kam nicht so schnell hinterher, da er ganz damit besch\u00e4ftigt war, sich Gras in den Mund zu stopfen. Arruba beschloss, bei ihm zu bleiben, und so grasten sie zusammen, w\u00e4hrend sie langsam dem Rest der Gruppe den Berg hinauf folgten.<br \/>\nSiria konnte man heute Emilys Herde anf\u00fchren sehen. Sie hatten auch einen gro\u00dfen Bullen dabei, der es auf Mweya abgesehen hatte. Alle anderen wilden Bullen, die sonst mit ihnen unterwegs sind, fehlten heute, ebenso wie Laikipia, Lolokwe und Morani. So grasten sich die Ex-Waisen langsam zur Mzima Springs-Mombasa-Wasserpipeline voran.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201713120-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba wartet auf Ajali<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEin neuer Tag brach an, und die ersten Besucher an den Stallungen waren die Ex-Waisen aus Emilys Herde, in Begleitung des gleichen gro\u00dfen Bullen wie gestern. Sie kamen um 6 Uhr an und versammelten sich zum Saufen an der Tr\u00e4nke. Sie blieben 20 Minuten an den Stallungen, brachen aber wieder auf, ehe die Kleinen aus ihren Gehegen kamen.<br \/>\nKenias abh\u00e4ngige Gruppe kam dann aus ihren Nachtquartieren, trank die Milch und genoss das Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrach. Arruba fand unterwegs einen sehr gr\u00fcnen Busch und hielt an, um davon zu fressen. Als sie bemerkte, dass sie allein zur\u00fcckgeblieben war, rannte sie los, um ihre Freunde wieder einzuholen. Ihre beste Freundin Suswa hatte sich schon ans Ende der Herde zur\u00fcckfallen lassen, um auf sie zu warten.<br \/>\nHeute war Tundani etwas unh\u00f6flich und versuchte, Ajali vom Rest der Gruppe zu vertreiben. Die Keeper mussten eingreifen und Tundani ermahnen, damit sich Ajali den anderen wieder anschlie\u00dfen konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020176422-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani steht Ajali im Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen war gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen aus ihren Gehegen und leerten eilig ihre Milchflaschen. Danach gingen sie zum Zusatzfutter und staubten sich noch kurz ein, ehe sie Lentili und Naipoki zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Sie grasten eine Stunde lang in einer Reihe am Fu\u00df des Mazinga-Bergs. Ein gro\u00dfer wilder Bulle ging dicht an ihnen vorbei, und Tundani streckte ihm den R\u00fcssel entgegen, um ihn zur Gruppe einzuladen. Der Bulle schnupperte kurz an den Waisen, ehe er weiter zum Voi-Fluss ging.<br \/>\nUm 10 Uhr besuchte eine riesige B\u00fcffelherde das Wasserloch der Elefanten und soff beinahe das komplette Wasser aus. F\u00fcr die Waisen war dann nur noch sehr wenig \u00fcbrig. Tundani forderte Ajali zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, und die beiden hatten eine wunderbare Rangelei. Am Nachmittag kam eine wilde Elefantenherde zum Wasserloch, nachdem die Waisen schon wieder aufgebrochen waren. Da das Wasser aber noch nicht nachgef\u00fcllt worden war, bekamen sie nicht viel zu saufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201765345-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani freundet sich mit einem wilden Bullen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDie abh\u00e4ngigen Waisen kamen heraus, um den neuen Tag zu beginnen. Sie folgten dem \u00fcblichen morgendlichen Tagesablauf, ehe sie unter dem Kommando von Rorogoi und Ishaq-B zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Nguvu ging gleich hinter den beiden M\u00e4dchen, gefolgt vom Rest der Herde. Nachdem sie n\u00f6rdlich der Stallungen zu grasen begonnen hatten, kam der gleiche wilde Elefant wie gestern bei ihnen vorbei und schloss sich ihnen beim Grasen an. Heute nahm sich der Bulle etwas mehr Zeit, um mit den Waisen zu grasen, ehe er zur Wasserpipeline aufbrach.<br \/>\nSp\u00e4ter sahen wir auch Emilys Herde aus der Entfernung. Der wilde Bulle war immer noch da und hatte sich mit Mweya gepaart.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201773158-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der wilde Bulle von gestern bei den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEin wunderbarer Morgen brach an, und die abh\u00e4ngigen Waisen schlangen ihre morgendliche Milch hinunter, ehe sie an den Stallungen Verstecken spielten. Mashariki und Naipoki f\u00fchrten dann die Gruppe zu den Weidegr\u00fcnden. Die Waisen grasten ruhig bei leichtem Regen und hatten es nicht eilig, zum Wasserloch zu kommen, denn sie genossen das feuchte Gras sehr. Ihre Milch bekamen sie auf der Westseite des Mazinga-Bergs, und erst gegen 15:20 Uhr gingen sie zum mittleren Wasserloch, um zu saufen.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag grasten Suswa und Embu eine halbe Stunde etwas abseits der anderen Waisen. Sie schlossen sich dann der Gruppe wieder an, die sich auf den Heimweg zu den Stallungen vorbereitete.<br \/>\nEx-Waisenkudu Mukuki, das inzwischen wild lebt, graste am Abend am Fu\u00df des Mazinga-Bergs. Er ist ordentlich gewachsen und hat wundersch\u00f6ne gro\u00dfe H\u00f6rner.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201773812-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa und Embu grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen konzentrierten sich wie immer auf ihr Fr\u00fchst\u00fcck. Sie hatten dann die \u00fcblichen Spielchen an den Stallungen, ehe sie zum Grasen aufbrachen. Dort wurden sie von dem wilden Elefantenbullen begr\u00fc\u00dft, der Kenias Gruppe jetzt schon h\u00e4ufiger besucht hat. Er graste mit ihnen zusammen und ging mit ihnen halb den Berg hinauf, bis zur Nordseite des Bergs. Nachdem er wieder aufgebrochen war, liefen Rombo und Dabassa am Fu\u00df des Bergs entlang, bemerkten die Waisen aber nicht. Dann ging es zum Saufen zum mittleren Wasserloch, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend nieselte es leicht, und Emilys Herde graste unterhalb des Bergs, wo es etwas flacher ist. Inca spielte mit Emma und kletterte auf ihr herum. Er f\u00e4ngt schon langsam an, sich wie ein kleiner Bulle zu benehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201711139-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sweet Sally und Safi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein toller Morgen, an dem die Waisen fr\u00f6hlich an den Stallungen spielten, nachdem sie ihre Milch getrunken und Erg\u00e4nzungsfutter gefressen hatten. Sie gingen dann in den Busch hinaus, bei leichtem Nieselregen, der den Gro\u00dfteil des Tages anhielt. Nelion und Mbirikani brachten die Herde halb den Berg hinauf, bevor sie gegen Mittag wieder zum Fu\u00df des Bergs herunter kamen, um ihre Milch zu trinken. Kenia graste auf Tuchf\u00fchlung mit ihrem Adoptivbaby Araba, denn Ndii schien heute sehr an der Kleinen interessiert zu sein. Kenia holte ihren Liebling ab, w\u00e4hrend Ndii sich murmelnd dar\u00fcber beschwerte, dass sie keine Chance bekam, sich mit Araba zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201713028-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Thoma und Thor<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen verlief gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen leerten ihre Milch, ehe sie ein wenig Zusatzfutter und Luzernenheu fra\u00dfen. Kaum war das Fr\u00fchst\u00fcck beendet, tauchte Mweya auf und schloss sich ihnen beim Wassersaufen an der Tr\u00e4nke an. Die anderen Mitglieder von Emilys Herde kamen kurz darauf an, doch Kenia, Kihari, Ndii und Naipoki sammelten ihre Waisen zusammen und brachen auf, w\u00e4hrend die Ex-Waisen noch Wasser soffen. In den Weidegr\u00fcnden sahen wir einen L\u00f6wen, der gerade auf der Jagd war. Er ging aber langsam davon, als er die Keeper n\u00e4herkommen sah. Es wurde sofort eine andere Richtung eingeschlagen, um einem m\u00f6glichen Zusammentreffen mit dem L\u00f6wen aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201714023-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya besucht die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Tagesbeginn; die Waisen konzentrierten sich auf ihr \u00fcbliches Fr\u00fchst\u00fcck, bevor sie Naipoki und Lentili zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Sie grasten sehr sch\u00f6n, ehe sie umkehrten und den Weg zum mittleren Wasserloch einschlugen. Dort hatten sie viel Spa\u00df dabei, im Schlamm zu spielen.<br \/>\nEmilys Herde kam zur Tr\u00e4nke an den Stallungen. Dabei waren auch Rombo und Wasessa, die fr\u00fcher zu Lesanjus Herde geh\u00f6rten. Mzima, Kivuko und Tassia tauchten f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter auch auf und soffen Wasser, ehe sie sich Emilys Herde auf dem Weg zur\u00fcck zum Grasen anschlossen. Eve nahm sich etwas Zeit, ihre kleinen Sto\u00dfz\u00e4hnchen an dem Felsen neben der Tr\u00e4nke zu sch\u00e4rfen. Emma nuckelte unterdessen bei ihrer Mama Emily.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120172634-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen kamen die Waisen wieder aus ihren Gehegen und genossen als erstes ihre Milch. Sie fra\u00dfen dann das Zusatzfutter, bevor sie eine Weile auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen spielten. Kihari und Naipoki gaben dann die Richtung f\u00fcr den Tag vor, und die Waisenherde graste auf halber H\u00f6he am Mazinga-Berg. Emilys Herde kam auf ihrem Weg zum mittleren Wasserloch an den Waisen vorbei. Als Ajali die Ex-Waisen sah, ging er zu ihnen hinunter und schloss sich ihnen kurz an. Er wurde von Inca herzlich willkommen gehei\u00dfen, der Ajali besonders gern zu haben scheint. Icholta und ein wilder Bulle warteten geduldig darauf, dass Inca mit Ajali fertig wurde, um ihn wieder mitzunehmen; ihre Gruppe war bereits zum Wasserloch aufgebrochen, um Wasser zu saufen und ein Schlammbad zu nehmen.<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter kamen auch die Waisen f\u00fcr ihre Milchf\u00fctterung zum Schlammloch, aber erst, nachdem Emilys Herde schone wieder verschwunden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201721413-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Inca geht Ajali begr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen war gut, und die abh\u00e4ngigen Waisen konzentrierten sich auf ihre \u00fcbliche Milchf\u00fctterung und das Zusatzfutter, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Mbirikani, Rorogoi und Bada f\u00fchrten die Gruppe den Mazinga-Berg hinauf, w\u00e4hrend Ishaq-B lieber zu den tiefergelegenen Stellen n\u00f6rdlich des Bergs wollte. Suswa, Arruba und Nguvu grasten ein paar Minuten gemeinsam abseits von den anderen Waisen, bevor sie alle zur Mittagsf\u00fctterung aufbrachen. Die Waisen kamen am mittleren Wasserloch an und genossen dort ihre Milch und erfrischendes Wasser. Es wollte aber niemand am Schlammbad teilnehmen, da es bew\u00f6lkt und k\u00fchl war. Am Nachmittag verwickelten sich Tundani und Bada gegenseitig in ein spektakul\u00e4res Kr\u00e4ftemessen, das einige Minuten andauerte. Dann schlossen sie sich den anderen Waisen auf dem Heimweg zu den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120172282-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani und Bada beim Ringkampf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein perfekter Tagesbeginn, als die Waisen sich ihre morgendlichen Milchflaschen und das Fr\u00fchst\u00fcck schmecken lie\u00dfen. Sie spielten herrlich Verstecken, bevor sie schlie\u00dflich Lentili und Arruba zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter kamen Icholta und Inca ohne den Rest von Emilys Herde an den Stallungen an. Sie soffen etwas Wasser und blieben eine halbe Stunde auf dem Gel\u00e4nde, ehe sie zur Mzima-Mombasa-Wasserpipeline aufbrachen, wo vermutlich ihre Kollegen grasten.<br \/>\nKenia und Ndii \u00fcbernahmen heute die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen, und Kenia blieb w\u00e4hrend des Tages immer in der N\u00e4he ihres Adoptivbabys Araba.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201723252-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut, und als erstes kam Lolokwe an; er schloss sich den Waisenelefanten beim Saufen an der Tr\u00e4nke an, nachdem die Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck beendet waren. Lolokwe war sehr froh, bei den Waisen zu sein, die ihn mit ihren kleinen R\u00fcsseln \u00fcberall ber\u00fchrten und ihn wie ihren K\u00f6nig behandelten. Panda kratzte sich ausf\u00fchrlich an einem Felsen nahe dem Wasserloch, bevor sie sich dem Rest der Herde beim Aufbruch zu den Weidegr\u00fcnden anschloss. Lolokwe ging ein St\u00fcck mit ihnen, bevor er sich verabschiedete und sich in Richtung des Flugfelds aufmachte. Die Waisen grasten sich bis zum mittleren Wasserloch voran, wo sie gegen Mittag ankamen. Dort hatten sie ein paar tolle Spiele im Schlammloch. Den Rest des Tages blieben sie dann zum Grasen in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201723739-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe ist zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen war es warm, als die Waisen ihre Milchflaschen leerten und sich dann \u00fcber das Erg\u00e4nzungsfutter hermachten. Danach spielten sie noch ein wenig an den Stallungen. Arruba und Suswa gingen heute voraus, und im Park grasten sie in einer Reihe, bis sie zum mittleren Wasserloch aufbrachen. In F\u00fcnfergruppen kamen sie dort zur Milchf\u00fctterung und dem anschlie\u00dfenden Schlammbad. Sie hatten heute viel Spa\u00df im Matsch, und Mashariki, Mudanda, Embu und Mbirikani lieferten sich einen spannenden Bade-Wettbewerb. Insgesamt verbrachten die Waisen heute mehr Zeit als \u00fcblich am Wasserloch, ehe sie f\u00fcr den Rest des Tages wieder grasen gingen. Kenia genoss eine Kratzeinheit an einem Baumstamm, bei der sich ihr erst Mashariki und dann Naipoki anschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201764155-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani macht es sich im Schlammbad gem\u00fctlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tagesbeginn, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen aus ihren Gehegen gerannt, sobald sich am Morgen die Tore \u00f6ffneten. Sie hatten es eilig, ihre Milchflaschen zu leeren. Dann genossen sie ein paar wundervolle Staubb\u00e4der an den Stallungen, ehe sie Bada zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Bada hatte vor, die anderen Waisen zum Grasen auf den Mazinga-Berg zu bringen, traf aber auf einigen Widerstand von Naipoki und Kihari, die ihn \u00fcberholten und die Waisenherde zur Nordseite des Bergs f\u00fchrten. Hier setzten sich Suswa und Rorogoi von den anderen Waisen ab, und Rorogoi streckte ihren R\u00fcssel aus, um etwas leckeres gr\u00fcnes Gras direkt aus Suswas Mund zu stehlen.<br \/>\nDie Waisen besuchten heute das mittlere Wasserloch, wo sie ein kurzes Bad nahmen, bevor sie sich zum gro\u00dfen Wasserloch vorangrasten. Danach gingen sie zu den Stallungen zur\u00fcck und kamen dort bei Einbruch der Dunkelheit an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201764522-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada \u00fcbernimmt die F\u00fchrung beim Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen kamen voller Energie aus ihren Gehegen. Sie schlangen ihre Milch hinunter und verspeisten das Zusatzfutter. Nachdem sie ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatten, nahmen sie ein herrliches Staubbad und kratzten sich an ein paar Felsen.<br \/>\nSweet Sally, Safi und Mweya kamen ohne die anderen Mitglieder von Emilys Herde an und soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke. Arruba verwickelte Safi in eine Rangelei. Kenia und Ndii wurden neidisch, weil die beiden so sch\u00f6n spielten, und brachen zu den Weidegr\u00fcnden auf. Die Ex-Waisen blieben an den Stallungen zur\u00fcck, und 20 Minuten sp\u00e4ter brachen Sweet Sally, Safi und Mweya wieder auf.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kamen sechs wilde Elefantenherden zum Saufen am Wasserloch der Waisen vorbei. Sie leerten beinahe das gesamte frische Wasser und lie\u00dfen nur Matsch zur\u00fcck. Die abh\u00e4ngigen Waisen vergn\u00fcgten sich mit Seraa und einem wilden Bullen, die nach den Waisen beim Schlammloch angekommen waren. Die beiden nahmen noch ein kurzes Bad und machten sich dann zur Voi-Flussbiegung auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201771017-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Safi und Bada spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann gut; die abh\u00e4ngigen Waisen genossen ihre Milchflaschen und danach das \u00fcbliche Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie zum Grasen in den Busch aufbrachen. Sie futterten in einer gro\u00dfen Gruppe an den flacheren Stellen westlich und n\u00f6rdlich des Bergs, bevor sie zur Mittagsmilch und dem Schlammbad zum mittleren Wasserloch kamen. Am Nachmittag setzten sich Suswa, Arruba, Embu und Ndoria von den anderen ab und bildeten ihre eigene kleine Herde. Erst nach zwei Stunden schlossen sie sich der Gruppe wieder an.<br \/>\nUm 15:30 Uhr verlie\u00df Ajali die Waisenherde und freundete sich mit einer gro\u00dfen wilden Elefantenherde an. Eine der wilden K\u00fche hatte sehr lange d\u00fcnne Sto\u00dfz\u00e4hne, die bis zum Boden reichten. Zuerst hatte Ajali sich ihnen nur vorsichtig gen\u00e4hert, doch er wurde von einem jungen Bullen seines Alters herzlich begr\u00fc\u00dft. Die beiden grasten den Rest des Tages zusammen, und auch am Abend, als es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, hatte Ajali es nicht eilig, sich von der wilden Herde zu verabschieden. Nelion und den Keepern gelang es mit vereinten Kr\u00e4ften, ihn von der wilden Gruppe zur\u00fcckzuholen. Es ist noch zu fr\u00fch f\u00fcr ihn, die Waisenherde zu verlassen, denn die wilde Herde k\u00f6nnte ihn bald zur\u00fccklassen, und dann w\u00e4re er wieder auf sich allein gestellt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201771523-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys ruht sich im Schatten eines Baumes aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Februar 2017<\/strong><br \/>\nHeute Morgen widmeten sich die Waisen ein paar Versteckspielen an den Stallungen, ehe sie sich zu den Weidegr\u00fcnden aufmachten. Ihr Aufbruch in den Busch wurde beschleunigt, als er wilder Bulle ankam, der h\u00e4ufig mit Siria unterwegs ist. Er kam heute aber allein zum Saufen zu den Stallungen. Kenia, Ndii und Naipoki bef\u00fcrchteten wohl, dass Emilys Herde nicht weit sein w\u00fcrde und hatten es eilig aufzubrechen. Den Bullen \u00fcberraschte der pl\u00f6tzliche Abmarsch der Waisen, doch er lie\u00df sich nicht davon abbringen, in Ruhe seinen Durst zu l\u00f6schen, ehe er wieder in den Busch aufbrach. Er traf dann beim Grasen nicht noch einmal auf die Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201771949-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sirias wilder Freund besucht die Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, und abh\u00e4ngigen Waisen konzentrierten sich auf ihr \u00fcbliches Fr\u00fchst\u00fcck an den Stallungen, bevor sie Kihari und Lentili zu den Weidegr\u00fcnden folgten. Dort grasten sie friedlich in einer Reihe, und Kenia behielt stets ihr Adoptivbaby Araba im Auge. Mittags besuchten sie das Wasserloch und nahmen ein kurzes Bad, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nNdoria durfte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren. Kurz nachdem sie ihre abendlichen Milchflaschen geleert hatten, kamen einige Mitglieder aus Emilys Herde mit Lesanjus Gruppe zu Besuch. Thoma, Thor, Ndara und Seraa waren heute dabei, und Lesanju hatte ein Auge auf Thor geworfen, als ob sie ihn entf\u00fchren wollte. Sie bekam aber keine Gelegenheit dazu, denn Ndara bewachte den kleinen Racker sehr gut. Tassia und Taveta hatten ein tolles Kr\u00e4ftemessen, ehe sie den anderen Ex-Waisen zur\u00fcck in den Park folgten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201773555-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nguvu grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen war es hell und warm, als die Waisen bei den ersten Sonnenstrahlen aus ihren Gehegen kamen. Ishaq-B und Suswa gingen den anderen voran zu den Weidegr\u00fcnden. Sie kamen mittags zum mittleren Wasserloch und genossen nach ihrer Milchf\u00fctterung zahlreiche Schlammbadspiele.<br \/>\nThoma, Thor und Lolokwe besuchten am Nachmittag die Stallungen, um ihren Durst an der Tr\u00e4nke zu l\u00f6schen. Lesanju und Wasessa kamen kurz darauf auch zum Saufen vorbei. Lesanju hat sich offenbar in den kleinen Thor verguckt und scheint sich bei dieser kleinen Ex-Waisen-Gruppe wohler zu f\u00fchlen als in Emilys gro\u00dfer Elefantenherde. Nach 20 Minuten brachen sie alle zusammen wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201774027-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, und die abh\u00e4ngigen Waisen spielten fr\u00f6hlich auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, nachdem das Fr\u00fchst\u00fcck beendet war. Tundani, Bada und Nelion \u00fcbernahmen heute das Kommando, und ihr Ziel war die Westseite des Mazinga-Bergs. Es gab ein paar leichte Regenschauer, und ihre Mittagsmilch bekamen die Waisen am Fu\u00df des Bergs, bevor sie am Nachmittag genau dort weitergrasten, wo sie auch vormittags schon gewesen waren.<br \/>\nNach einiger Zeit konnte man Mzima und einen wilden Elefantenbullen am Fu\u00df des Bergs grasen sehen. Als Kenia sie bemerkte, kam sie den Berg herunter, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Als sie aber schlie\u00dflich dort war, wo sie sie gesehen hatte, waren sie schon weitergezogen. Die beiden grasten den ganzen Nachmittag zusammen und wurden auch sp\u00e4ter gesehen, wie sie zusammen zur Nordseite des Mazinga-Bergs gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120177512-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzimas wilder Freund<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Februar 2017<\/strong><br \/>\nAm Morgen brachen die Waisen wie \u00fcblich nach der morgendlichen Milch und dem Fr\u00fchst\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden auf.<br \/>\nAm fr\u00fchen Nachmittag erhielten wir eine Meldung vom Kaluku-Hauptquartier \u00fcber ein verwaistes Elefantenkalb am Salt Lick Wildlife Sanctuary. Das Bullkalb war ungef\u00e4hr zwei Wochen alt und war in den Abwassertank der Lodge gefallen und nicht mehr herausgekommen. Die Mitarbeiter des Camps h\u00f6rten die Schreie des Babys gegen 9 Uhr, doch niemand wusste, wann das Kalb hineingefallen war. Es wurde ein Rettungsteam zusammengestellt, das das Kalb um 13:30 Uhr rettete. Es suchte verzweifelt nach Gesellschaft und lief den Keepern und ihrem Fahrzeug hinterher. Der Waise wurde sp\u00e4ter nach Nairobi geflogen und zum Waisenhaus gebracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120178433-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das gerettete Kalb sucht die N\u00e4he der Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Tagesbeginn, als die abh\u00e4ngigen Waisen ihre Milchflaschen leerten und zum Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcbergingen, bevor sie schlie\u00dflich zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Heute hielten sie sich in flacherem Gel\u00e4nde auf, und Arruba und Suswa grasten eine Weile zu zweit, ehe sie sich ihren Freunden auf dem Weg zum mittleren Wasserloch anschlossen.<br \/>\nAm Abend brachte die mobile Tierarzteinheit aus Tsavo einen kleinen verwaisten B\u00fcffel zu den Stallungen. Er hatte Durchfall und wurde behandelt, bevor er in einen Stall gebracht wurde. Jamuhuri und Ngulia waren begeistert von dem neuen Baby und spielten von der anderen Seite des Zauns aus mit ihm. Jamuhuri, der ja auch ein B\u00fcffel ist, verstand sich besonders gut mit seinem Artgenossen. Sie blieben bei dem Baby, sodass die Keeper ihnen Luzernheu zum Fressen bringen mussten. Leider starb das B\u00fcffelbaby sp\u00e4ter in der Nacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201782056-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngulia und Tawi bewundern das B\u00fcffelbaby<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Februar 2017<\/strong><br \/>\nEs war wieder ein herrlicher Start in den Tag, und die Waisen gingen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und den morgendlichen Spielen an den Stallungen zum Grasen in den Busch. Mashariki und Nguvu waren so auf das Fressen fokussiert, dass sie von den anderen zur\u00fcckgelassen wurden. Als sie es gemerkt hatten, kamen sie wild angerannt. Ajali und Rorogoi, die am hinteren Ende der Waisenkolonne gingen, blieben stehen und drehten sich um, um sie wieder in der Gruppe zu begr\u00fc\u00dfen. Sp\u00e4ter kratzten sich Panda, Ndii und Embu gleichzeitig an einem Baumstamm; am Ende schuffelten sie ihre Hintern gegeneinander anstatt am Baum.<br \/>\nDas mittlere Wasserloch der Waisen war frisch ausgebaggert, und so genossen sie es sehr, auf den Erdhaufen am Ufer des Wasserlochs zu spielen. Lentili staubte sich mit gro\u00dfen Erdbrocken ein. Bada legte sich hin, um in der Erde zu spielen, was Mudanda sehr gefiel, sodass sie sich ihm anschloss. Naipoki rutschte von den Erdhaufen hinunter und fiel wie ein Sandsack ins Wasser, und der Rest der Gruppe fand das sehr spa\u00dfig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201782418-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDie Waisenelefanten tranken am Morgen fr\u00f6hlich ihre Milch aus, fra\u00dfen das Erg\u00e4nzungsfutter und gingen dann weit nach Norden, um dort zu grasen. Eine Stunde nach ihrem Aufbruch kam Taveta den Mazinga-Berg herunter und l\u00f6schte seinen Durst an der Tr\u00e4nke an den Stallungen. 20 Minuten sp\u00e4ter kamen auch Emily, Eve, Emma, Mweya, Wasessa, Edie, Eden und ein wilder Elefantenbulle hinzu. Sie entspannten sich ein wenig an den Stallungen, und Emily ruhte ihren Kopf auf einem gro\u00dfen Felsen aus.<br \/>\nAls die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten, kamen Thoma und Thor mit Lesanjus Herde zum Saufen zu den Stallungen. Bada, Arruba, Suswa, Panda und Rorogoi sagten dem kleinen Thor Hallo. Mbirikani wurde von Thors kleinem R\u00fcssel gekitzelt. Thoma und Thor kehrten dann zum Rest der Ex-Waisen zur\u00fcck, die am Mazinga-Berg grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120178416-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B und Bada beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen war perfekt, und die abh\u00e4ngigen Waisen konzentrierten sich auf ihre Milchf\u00fctterung und das Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Ishaq-B \u00fcbernahm heute die F\u00fchrung \u00fcber die Waisen, und Kenia graste immer in der N\u00e4he ihres Adoptivbabys Araba. Sp\u00e4ter wollte Naipoki mit den Waisen den Mazinga-Berg hinauf gehen, traf damit aber auf Widerstand bei den anderen, die damit zufrieden waren, am Fu\u00df des Berges zu fressen, und einfach dort blieben.<br \/>\nDrei Stunden sp\u00e4ter kam Laikipia an den Waisen vorbeigelaufen, als er allein auf dem Weg zur Wasserpipeline war. Ndoria und Bada lie\u00dfen sich anspornen und wollten ihm folgen. Sie konnten ihn aber nicht einholen, und so gaben sie schlie\u00dflich auf und kehrten zu ihren Kollegen zur\u00fcck. Kurz darauf kam auch Rombo vorbei und folgte Laikipia. Er begr\u00fc\u00dfte die Waisen aber nicht erst, denn er hatte vor, seinen \u00e4lteren Artgenossen einzuholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201783337-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki will beim Grasen die Richtung vorgeben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Februar 2017<\/strong><br \/>\nBei Tagesanbruch war es sch\u00f6n, und die Elefantenwaisen kamen aus den Gehegen, um beim ersten Tageslicht zu den Weidegr\u00fcnden aufzubrechen. Sie grasten in einer Reihe und besuchten mittags das mittlere Wasserloch, wo sie viel Spa\u00df beim Spielen im Schlammloch hatten. Ishaq-B und Bada hatten einen Staubbad-Wettbewerb in den Erdhaufen am Rand des Wasserlochs. Rorogoi rannte sp\u00e4ter ins Wasserloch und spritzte dabei das Wasser mit den F\u00fc\u00dfen herum, um sich damit selbst zur Schlammbadk\u00f6nigin des Tages zu kr\u00f6nen.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren, kamen Taveta und Tassia zu Besuch. Sie soffen Wasser aus der Tr\u00e4nke und hatten auch einen wilden Bullen dabei. Die Waisen begr\u00fc\u00dften sie mit tiefem Kollern. Die drei brachen eine halbe Stunde sp\u00e4ter wieder auf und gingen zur\u00fcck in den Park.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120178533-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia beim Grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Februar 2017<\/strong><br \/>\nDer Morgen war wieder sch\u00f6n, und die abh\u00e4ngigen Waisen leerten ihre Milchflaschen und fra\u00dfen das Zusatzfutter, ehe sie sich ein paar wundervolle Spiele an den Stallungen g\u00f6nnten. Anschlie\u00dfend gingen sie unter der Leitung von Kihari und Naipoki in den Busch. Kenia nahm bald ihr geliebtes Adoptivbaby Araba unter ihre Fittiche, nachdem sie bemerkt hatte, dass Ndii ein Auge auf sie geworfen hatte. Die Waisen besuchten sp\u00e4ter das mittlere Wasserloch und genossen dort ein Schlammbad und ein paar Spiele in der Erde. Sogar Ajali und Nguvu, die sonst nicht ins Wasser gehen, badeten heute mit.<br \/>\nAm Morgen wurde ein weibliches B\u00fcffel-Baby gerettet, das etwa eine Woche alt war. Die Waise war im Schlamm steckengeblieben und von seiner Herde zur\u00fcckgelassen worden. Sie wurde zu den Stallungen gebracht, wo sie herzlich von Jamuhuri begr\u00fc\u00dft wurde. Das winzige Waisenb\u00fcffelchen versuchte, an Jamuhuri zu nuckeln, die dagegen gar nichts einzuwenden hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201785515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tawi<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2017\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. 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