{"id":975,"date":"2009-07-12T14:00:26","date_gmt":"2009-07-12T13:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=975"},"modified":"2009-07-12T14:00:26","modified_gmt":"2009-07-12T13:00:26","slug":"chaimus-rettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/chaimus-rettung\/","title":{"rendered":"Chaimu&acute;s Rettung"},"content":{"rendered":"<p>Am 4. Juni wurde schon wieder ein Elefantenbaby gerettet, dieses Mal in der N\u00e4he des Kampi ya Kanzi an den H\u00e4ngender Chyulu-Berge. Damit haben wir jetzt 19 Elefantenwaisen in der Nairobi-Nursery! Der Manager der Campi ya Kanzi Lodge hatte bereits mehrere Tage nach dem K\u00e4lbchen gesucht, nachdem er Ger\u00fcchte \u00fcber ein umherirrendes Elefantenbaby geh\u00f6rt hatte. Zwei Tage sp\u00e4ter wurde das etwa einj\u00e4hrige Baby gefunden und von den Angestellten der Lodge eingefangen.<br \/><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/IMG_0745-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"IMG_0745 2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/IMG_0745-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"139\"\/><\/a><\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Die Nairobi-Nursery war bereits benachrichtigt und so brachte man es zur Flugzeug-Landebahn und wartete auf die Ankunft des Rettungsteams. Man kann nicht mit Gewissheit sagen, ob es sich um ein Opfer von Wilderei oder ein Opfer der D\u00fcrre handelt, denn beide ersch\u00fcttern derzeit die Region. Es war jedoch offensichtlich, dass es mehr als 22 km von der Stelle gelaufen war, wo es erstmals gesehen wurde &#8211; durch ein Terrain, in dem es kein Wasser gab!<br \/><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/IMG_0995.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"IMG_0995\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/IMG_0995_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"139\"\/><\/a><\/p>\n<p>Der kleine Elefant kam nachmittags in der Nursery an, ausgehungert und von blutigem Durchfall geplagt. Es wurde sofort eine Antibiotikum-Behandlung eingeleitet und die \u00fcblichen Blutgerinnungsmittel verabreicht. Er hatte eine wahnsinnige Angst vor Menschen und Gott sei Dank noch gen\u00fcgend Kraftreserven. Viele der Waisen, die aus Chyulu und Amboseli zu uns kamen, zeigten bei ihrer Ankunft in der Nursery tiefe Abscheu und Angst vor Menschen &#8211; das zeigt nur zu deutlich, wie die Elefanten in ihrer Heimat behandelt werden. Sie haben f\u00fcr lange Zeit viele Schikanen durchmachen m\u00fcssen von einem Menschenschlag, der den Dickh\u00e4utern nicht wohlgesonnen ist. Wir nannten dieses Baby <b>Chaimu<\/b>, das Suahili-Wort f\u00fcr Lava-Asche, denn die Chyulu-Berge entstanden erst in der Neuzeit durch vulkanische Aktivit\u00e4t. Sie sind mit Nebelwald bedeckt, der leider mehr und mehr illegal abgeholzt wird. Der Ascheboden dieser Berge filtert das Wasser aus Regen und Nebel und flie\u00dft dann unterirdisch zur\u00fcck in Fl\u00fcsse oder Quellen. Eine dieser Quellen ist Mzima, die die Stadt Mombasa mit Wasser versorgt. Eine andere hei\u00dft Umami &#8211; und sie ist die einzige Grundwasserquelle f\u00fcr die Wildtiere im Chyulu Hills Nationalpark. Der Trust hat inzwischen Land au\u00dferhalb des Nationalparks gepachtet, um den Kibwezi-Wald mit seiner Flora und Fauna zu sch\u00fctzen. Gleichzeitig wird auch die Bev\u00f6lkerung vor Ort unterst\u00fctzt und informiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/Chiamu-IMG_5334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Chiamu IMG_5334\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/Chiamu-IMG_5334_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Chaimu<\/b> hatte sich schnell in der Nursery eingelebt. Allerdings gaben uns seine Augen bald Grund zur Sorge. Auf einem schien er nichts zu sehen, und im anderen entdeckten wir einen omin\u00f6sen milchig-wei\u00dfen Punkt. Mit der Hilfe von Dr. Swendermann hat sich der Zustand beider Augen inzwischen stark gebessert, und wir glauben, dass er dank der Behandlung bald wieder ganz normal sehen kann. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/Chaimu-IMG_9574.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px\" border=\"0\" alt=\"Chaimu IMG_9574\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/07\/Chaimu-IMG_9574_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\"\/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/chaimus-rettung\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 4. Juni wurde schon wieder ein Elefantenbaby gerettet, dieses Mal in der N\u00e4he des Kampi ya Kanzi an den H\u00e4ngender Chyulu-Berge. Damit haben wir jetzt 19 Elefantenwaisen in der Nairobi-Nursery! 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