Montag, 26. Juni 2017
Bei dem kühlen und wolkigen Wetter entschieden die Waisen, sich mit ein paar Spielen aufzuwärmen. Ndotto versuchte, alle Waisen zum Mitmachen zu bewegen, doch schließlich begnügte er sich mit Mbegu. Murit spielte auch mit und war verspielt und sah glücklich aus. Es ist schwer zu glauben, dass er vor ein paar Jahren noch so matt und langsam war und mit niemandem spielen wollte. Nun hat er kleine Stoßzähne und wird jeden Tag kräftiger. Er forderte Lasayen heraus, doch dieser wollte nicht lange spielen, denn Kauro kam dazu und vor dessen Größe hatte er Angst. Murit aber wandte sich Kauro zu und rangelt lange mit ihm. Murit ist gut, denn er versteht die unterschiedlichen Stärken seiner Gegner. Heute blieben diejenigen, die sonst gerne von der Herde entfernt herumwandern, wie Ndii und Mundusi, in der Nähe der Gruppe. Malkia bewachte die kleinen Babys vor der grummeligen Mteto und erlaubte ihr so nicht, an Musiara, Sattao und Luggard heranzutreten, die miteinander spielten.
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Sonntag, 25. Juni 2017
Faraja am Wasserloch
Murera und Mwashoti gehen nach dem Salzlecken davon
Die Waisen genießen das Salz
Waisenblog-Beitrag
Sonntag, 25. Juni 2017
Keiner der Waisen wollte heute ins Wasserloch gehen, da es sehr kühl war. Nach der Milchfütterung tat sich Ziwa mit Faraja und Ngasha zusammen, und die drei machten sich auf in den Wald und ließen die anderen bei Murera und Sonje zurück. Sie waren schon ein ganzes Stück weg, als Murera ihnen zukollerte, damit sie ihr zu dem felsigen Teil des Kibwezi-Walds folgen würden. Als Mwashoti sie kollern hörte, wollte er schnell zu ihr laufen, aber Alamaya stellte sich ihm ganz frech in den Weg!
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Sonntag, 25. Juni 2017
Arruba spielt unten im Wasser, während Ndoria von oben zuschaut
Pasaka (links vorne) am Baum
Schulkinder zu Besuch
Waisenblog-Beitrag
Sonntag, 25. Juni 2017
Bei den morgendlichen Spielen nach der Milchfütterung konnte Mashariki beim Kräftemessen mit Arruba ihre Position ausnutzen, denn sie stand sie oben auf einem Absatz. Als die Waisen zum Grasen aufbrachen, gingen sie den halben Weg die Südseite des Mazinga-Bergs hinauf und futterten dann den Vormittag über dort. Mittags genossen sie ihr Schlammbad am Wasserloch, bevor sie am Nachmittag weiter grasten. Gegen Abend standen sich Nelion und Tundani in einem Ringkampf gegenüber, der sehr ernst aussah. Als Pasaka die beiden sah, rannte er besorgt davon, und die Keeper mussten ihn zurückrufen und ihn wieder beruhigen. Sie versicherten ihm, dass alles in Ordnung war, und er schloss sich wieder dem Rest der Herde an, die noch ein wenig graste, bevor es zurück zu den Stallungen ging.

