Mittwoch, 1. April 2015
Murera kam heute Morgen energiegeladen aus ihrem Gehege und griff jeden Baum in der Umgebung an. Dann brach sie ein paar Äste ab und bedeckte ihren Kopf damit. Sonje war entspannter und graste friedlich neben ihr, während sie ein Auge auf Zongoloni hatte. Zongoloni blieb immer in der Nähe von Sonje und machte auch im Busch regelmäßig trompetende Geräusche, um sicherzugehen, dass Sonje sie nicht zurücklässt.
Ngasha hatte sich im Gebüsch verlaufen und die anderen Waisen aus den Augen verloren. Er kam in einem trockenen Gebiet ohne viel leckeres Grün heraus. Die Keeper bemerkten, dass er sich verlaufen hatte und riefen seinen Namen. Als er das hörte, antwortete er sofort und kam geradewegs aus dem Gebüsch zu den Keepern und ihren Flaschen, dicht gefolgt von Zongoloni. Die ging direkt zu ihrer Fütterstelle und hob elegant ihre Flasche auf. Die gierige Lima Lima musste warten, bis ein Keeper frei war, um sie zu füttern.
Nach der Milchfütterung gingen die Waisen wieder ins Gebüsch und suchten nach Wasser, das vom Regen der letzten Nacht übrig geblieben war. Es war ein kühler Tag und die Waisen waren nicht daran interessiert, im Wasserloch zu baden. Stattdessen suchten sie stehendes Regenwasser im Gebüsch.

Murera bedeckt ihren Kopf mit Zweigen



