Voi Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als alle Waisen gutgelaunt aus ihren jeweiligen Gehegen kamen und sich auf einen neuen Tag im Busch freuten. Die jüngeren, milchabhängigen Waisen rannten, um schnell ihre morgendliche Milchflasche zu leeren, während Lesanjus Gruppe älterer Waisen etwas Luzernenheu fraß. Die beiden Neuankömmlinge Bada und Sorka bekamen ihre Milch in ihrem Stall, ehe sie sich für das Zusatzfutter aus Luzernenheu und Kopra den Anderen anschlossen. Mbirikani war heute gierig und wollte ihr Luzernenheubündel nicht mit Sorka teilen; sie blockierte ihr einfach den Weg dorthin. Sorka ging stattdessen zu Sinya, die ihre Gesellschaft zu schätzen wusste. Bada bekam sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe von Lesanju und Lempaute. Beide standen neben ihm und legten ihre Rüssel liebevoll auf seinen Rücken, während sie mit ihm kommunizierten.
Den Tag verbrachten sie auf dem Mazinga-Berg und genossen auch das Mittagschlammbad. Es war heute sehr heiß.

Mbirikani bei den Stallungen

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Nairobi Nursery Oktober 2014

Mittwoch, 1. Oktober 2014
Der kleine Ndotto entwickelt langsam einen sehr verspielten Charakter. Draußen im Busch verbrachte er heute viel Zeit damit, neben Ashaka in der Erde herumzurollen. Er schob sich immer gegen Ashakas Bauch und warf Staub auf sie, während sie versuchte, die Mittagssonne zu genießen. Es war so niedlich anzuschauen, weil Ndotto noch so winzig ist. Er wird auch immer frecher und eifert seinem großen Vorbild Kithaka nach. Er schubst auch schon andere Elefanten und während der Fütterzeiten sogar die Keeper. Ndotto hat die gefährliche Zeit des Zahnens noch nicht hinter sich, doch sein Zahnfleisch ist geschwollen und es wird bald losgehen.

Ndotto mit den anderen unterwegs

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Die Rettung von Sirimon

Die dritte Oktoberwoche war eine sehr anstrengende beim David Sheldrick Wildlife Trust. Kurz nach der Rettung von Wass und seinen beiden Babystraußenfreunden am 15. Oktober, erhielten wir am 16. Oktober die Meldung über einen Babyelefanten im Gebiet des Mount Kenya. Das Baby war ungefähr ein Jahr alt und wurde gesehen, wie es in den Feldern der Marania Farm umherwanderte, in des Nähe des Mount Kenya Elefantenkorridors.

 


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Die Rettung und der Verlust von Sorka

Am 3. September 2014 wurde ein verwaistes Elefantenkalb von Gästen des Satao-Camps auf einer Pirschfahrt gesehen. Sie bemerkten das Kalb, als sie vom Camp aufbrachen, und als sie zurückkamen, stellten sie fest, dass es noch immer da war und informierten den KWS und den DSWT. Nick Trent, der Chef-Pilot des DSWT erhielt den Bericht und beauftragte das DSWT-Antiwilderei-Team, das zufällig in der Gegend war.

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Die Rettung von Enkikwe

Eine junge, etwa 20-jährige Elefantenkuh wurde am 22. September gesehen und schien gesund, während sie mit ihren zwei Kälbern im Mara-Nord-Schutzgebiet nahe Enkikwei spielte. Das ältere ihrer beiden Kälber war ungefähr 7 Jahre alt, während das jüngere ein zehn bis elf Monate altes Bullkalb war. Am 23. September wurde plötzlich dieselbe Mutter tot aufgefunden, ohne sichtbare Verletzungen. Das war ein Schock, sowohl für das Management des Schutzgebietes, ebenso wie für das mobile Mara-Tierarzt-Team des DSWT, das hinzugerufen wurde. Es gab Anzeichen von akuter Magen-Darm-Entzündung und es ist bis heute ein Rätsel, was sie so schnell getötet haben könnte. Sie muss etwas Giftiges gefressen haben. Sie wurde wenige Meter vom Musiara-Eingang der Maasai Mara entfernt gefunden, nahe des Maasai-Dorfs Enkikwei, wo sie den Tag zuvor gesehen worden war.

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