Die Rettung von Rokka

 

Rokkas Rettung kann man fast schon als Hollywood-reife Geschichte bezeichnen! Sie begann am Abend des 26. Juli 2021, als zwei Piloten des Sheldrick Wildlife Trust (SWT), Roan Carr-Hartley und sein Kollege Hamish, auf einem Routine-Flug entlang des Tiva-Flusses an einem bekannten Wasserloch ein einzelnes kleines Elefantenkalb sichteten. Es war noch viel zu jung – höchstens sieben Monate alt – um allein unterwegs zu sein, und es machte einen sehr verängstigten Eindruck.

Die Piloten flogen die Gegend im Umkreis von 15 Kilometern ab und suchten nach anderen Elefanten. Manchmal sind kleine Kälber nur ein wenig vom Weg ihrer Familie abgekommen, und sie können einfach wieder zu ihr zurück gebracht werden. Diesmal war aber weit und breit kein einziger Elefant zu sehen – dieses kleine Baby war ganz offensichtlich verwaist!

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Die Rettung von Suguroi

 

Suguroi wurde dank gleich drei glücklicher Zufälle gerettet! Zunächst einmal war es die spontane Entscheidung einer Gruppe von Besuchern, die am 23. September einen Rundflug über Laikipia machten, die geplante Flugroute über der El Karama Ranch zu ändern. Bei dem Abstecher über einem trockenen Flussbett erspähten sie plötzlich den Kadavar einer Elefantenkuh.

Zufälligerweise handelte es sich bei dem Piloten der Maschine um niemanden anderen als Andy Payne, der zuvor lange Zeit Aufklärungsflüge für den Sheldrick Wildlife Trust (SWT) gemacht hatte. Dank seiner Erfahrung erkannte er sofort, dass die Sache verdächtig roch! Er flog noch einmal zurück, und beim zweiten Überflug wurde ein Elefantenkalb ausgemacht – tief im Gestrüpp versteckt, wo nur ein gutes Auge es entdecken konnte!

Andy gab die Position des Kalbs an Mike Nicholson, den Besitzer der El Karama Ranch, sowie an den Kenya Wildlife Service (KWS) durch, woraufhin beim SWT sofort eine Rettungsaktion gestartet wurde. Zunächst musste aber noch geklärt werden, wie groß das verwaiste Kalb genau war, denn ab einem bestimmten Gewicht würde es nicht mehr in ein Flugzeug, das in größerer Höhe in Richtung Norden fliegen musste, passen.


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In Ithumba erblickt Naserians erstes Baby das Licht der Welt

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Vor 17 Jahren versuchte ein kleines verwaistes Elefantenkalb verzweifelt, Anschluss an eine Herde zu finden, wurde dabei aber immer wieder abgewiesen. Einmal folgte sie einer Gruppe entlang des Flusses Uaso Nyiro, doch einer der wilden Elefanten hatte etwas dagegen und schubste sie schließlich sogar ins Wasser. Das kleine Mädchen musste sich als das einsamste Elefantenbaby der Welt fühlen – was ihrer Mutter zugestoßen war, konnte nie aufgeklärt werden, und die kleine Naserian war damals wohl mindestens eine Woche ganz allein in der Wildnis unterwegs, bevor sie gerettet wurde.
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Kinnas zweites Baby Kaia ist auf der Welt!

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Vor ziemlich genau 22 Jahren wurde eine Elefantenwaise aus einer schier hoffnungslosen Situation gerettet: Es war ein kleines weibliches Kalb, das in einem Wasserloch im Meru-Nationalpark steckengeblieben war und nicht mehr herauskam. Stundenlang hing sie im dicken Matsch fest, während die Sonne unbarmherzig auf sie brannte. Eines ihrer Ohren trug so starke Verbrennungen davon, dass die Oberseite bei der Ankunft im Waisenhaus abbröckelte!


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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2021

Montag, 31. Mai 2021
Sonje scheint sich Kiombo annehmen zu wollen; die beiden sind inzwischen viel zusammen unterwegs, und Sonje versucht, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen. Das gefällt allerdings Mwashoti, der bisher meist im Mittelpunkt von Sonjes Interesse stand, gar nicht! Heute versuchte er immer wieder, Kiombo weg zu scheuchen, wann immer er die beiden miteinander sah. Sonje kollerte ihn einige Male streng an, aber Mwashoti ging nur kurz zur Seite und kam dann wieder zurück, um Kiombo wieder das Leben schwer zu machen. Schließlich wurde es ihr zu bunt, und sie verpasste Mwashoti eine kleine Kopfnuss. Danach ließ er Kiombo in Ruhe, stellte sich aber zum Grasen demonstrativ abseits der Herde auf. Er erinnerte die Keeper an ein beleidigtes kleines Kind! Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, war Sonje nicht davon abzubringen, mit in Kiombos Gehege zu gehen. Erst nach einer ganzen Weile waren dann alle in ihren eigenen Abteilen und konnten es sich auf ihrem frischen Heu gemütlich machen.