Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.05.2021

Sonntag, 30. Mai 2021
Am Morgen wartete Mutaras Gruppe vor den Stallungen auf die Waisen, zusammen mit einem wilden Bullen, der sonst immer Yattas Herde begleitet. Vielleicht sind die älteren Ex-Waisen auch in der Gegend! Der Bulle schloss sich dem Luzernenheufrühstück an. Naseku futterte zusammen mit Garzi und plauderte mit ihm; vielleicht will sie wissen, wie das Leben in der Wildnis so ist, denn sie ist in der Gruppe der älteren Waisen, die vielleicht auch bald auswildern werden. Später versuchte sie, den wilden Bullen zu necken, indem sie vor ihm herum rannte und so tat, als wollte sie ihn herausfordern. Ihm war aber klar, dass dieses kleine Mädchen nur spielen wollte, und er ließ sich nicht beirren.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.05.2021

Sonntag, 30. Mai 2021
Die Waisenherde hat sich inzwischen an die neue Situation ohne die umgezogenen Mädchen gewöhnt. Mukkoka und Naleku sind immer noch gute Freunde; sie sind gern zusammen unterwegs und gehen auch einmal etwas weiter hinaus in den Busch. Nach der 9-Uhr-Fütterung schien sich Mukkoka schon einmal bereit zu machen und nur auf seine jüngere Freundin Naleku zu warten. Diese war allerdings noch mit den anderen beschäftigt, und so kollerte er einmal kurz, als ob er sie rufen wollte – woraufhin sie sofort zurück kollerte und zu ihm rannte! Auch Roho, der gleich neben ihr gestanden hatte, rannte hinterher, aber die Keeper, die bemerkt hatten, dass sich die beiden aus dem Staub machen wollten, brachten sie schnell wieder zurück, damit sie nicht zu weit weg liefen. Beim Grasen behielten die drei dann die Keeper gut im Auge, um die Gelegenheit nicht zu verpassen, sich davon zu schleichen. Als die Keeper alle mit den anderen Waisen beschäftigt waren, schafften sie es dann tatsächlich. Zum Glück gingen sie nicht allzu weit, sodass die Keeper sie schnell wiedergefunden hatten. Auch Rama versucht immer wieder, sich weg zu schleichen, vor allem bei den Milchfütterungen, wenn die Keeper abgelenkt sind. Als die Waisen heute nachmittag zur Fütterung gingen, schlug er eine andere Richtung ein, und auch die Keeper konnten ihn nicht überzeugen, zum Wasserloch zu gehen, wo es die Milch gab! Schließlich ließen sie ihn gehen, wohin er wollte, und einer der Keeper begleitete ihn und brachte ihn nach einer Weile langsam zurück zum Wasserloch, wo er noch seine Flasche bekam.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.05.2021

Sonntag, 30. Mai 2021
Die Freundschaft zwischen Roho und Esoit entwickelt sich weiter, und die beiden spielten den ganzen Tag immer wieder miteinander. Irgendwann kam auch Naboishu dazu, der mitspielen wollte, aber Esoit war ihm gegenüber sehr zurückhaltend. Mit einem so viel größeren Elefanten traut er sich noch nicht zu rangeln – ansonsten lebt er sich aber sehr gut ein!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.05.2021

Samstag, 29. Mai 2021
Am Morgen war Murera schon wieder in Alarmbereitschaft, denn Zongoloni war schon wieder da und beäugte Kiasa. Nach der Milch und dem Luzernenheufrühstück wollte sie Zongoloni weg schicken, aber diese ließ sich nicht so leicht einschüchtern. Die beiden rangelten fast eine Viertelstunde miteinander, aber es sah so aus als könnte Murera schließlich nicht mehr ganz mithalten. Also rief sie Sonje, Lima Lima und Quanza zu Hilfe, was Zongoloni dann doch veranlasste, die Flucht anzutreten. Im Laufe des Tages gaben die Waisenkühe dann besonders acht auf Enkesha: wann immer Zongoloni auftauchte, trompetete Enkesha laut los, sodass die älteren Mädchen sofort Bescheid wussten! Das funktionierte, und Zongoloni bekam keine Gelegenheit mehr, Kiasa zu entführen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.05.2021

Samstag, 29. Mai 2021
Am Wasserloch waren heute fünf wilde Elefantenherden, auf die die Waisen trafen! Tamiyoi und Sagala liefen herum, um zu sehen, ob die wilden Elefanten kleine Kälber dabei hatten, mit denen sie spielen konnten. Nach einer Weile brachen sie aber alle wieder auf, nur zwei Bullen blieben zurück, die aber sehr freundlich zu den Waisen waren. Sie schauten Mbegu und Ndotto bei einem Kräftemessen zu und starteten selbst einen Ringkampf, um ihren jüngeren Artgenossen zu zeigen, wie das wirklich geht!