Dienstag, 4. Mai 2021
Als die Waisen sich am Morgen in den Wald aufmachten, taten sich Bondeni, Kindani, Kinyei und Olorien zusammen und gingen zielstrebig in eine andere Richtung als der Rest der Herde. Die anderen folgten Maisha und Roho, aber Maisha schien nichts dagegen zu haben, dass die Baby-Gruppe sich selbstständig machte. Kinyei war wieder einmal ihre Anführerin, und die Keeper behielten sie gut im Auge, damit sie sich nicht zu weit entfernten. Nach einer Weile gingen ihnen Mukkoka und Larro hinterher – offenbar wollten sie nach ihnen sehen. Larro ist eine sehr fürsorgliche junge Kuh, und Mukkoka ein sehr freundlicher kleiner Bulle, und so wurden die beiden von den Babys willkommen geheißen und grasten mit ihnen zusammen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.05.2021
Montag, 3. Mai 2021
Mitten in der Nacht fiel in der Auswilderungsstation der Strom aus. Die Waisen haben sich daran gewöhnt, dass nachts immer ein paar kleine Lichter an sind, und wurden daher in ihren Gehegen unruhig. Die Keeper kamen aus ihrem Nachtquartier und gingen herum, um ihre Schützlinge wieder zu beruhigen. Sogar die Auswilderer tauchten auf! Möglicherweise hatten sie ihre Freunde tröten hören und wollten nachschauen, was los war. Zongoloni vergewissert sich, dass es Enkesha gutging, und Faraja plauderte kurz mit Quanza. Danach verschwanden sie wieder im Wald, denn sie hatten gesehen, dass die Keeper da waren und sich um die Waisen kümmerten. Nach einer Weile hatten sich alle an die Dunkelheit gewöhnt, zuerst Enkesha und Luggard, und danach auch die anderen, sodass der Rest der Nacht ruhig verlief.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.05.2021
Montag, 3. Mai 2021
Auf dem Weg zu den Weidegründen ging heute Musiara voraus, bis er an einen umgefallenen Baum kam. Dort hielt er an und begann, sich genüsslich den Bauch zu schuffeln. Nach einer Weile kam Malima von hinten und schob ihn beiseite, weil sie sich selbst an dem Stamm kratzen wollte. Später gesellte sich Ex-Waise Kalama die Waisen. Sie humpelte ein wenig; die Keeper nahmen sie genauer unter die Lupe, stellten aber fest, dass sie sich offenbar nur einen Zeh an einem Stein angeschlagen hatte. Kalama kam mit zum Mittagsschlammbad und verabschiedete sich danach wieder, um ihre Freunde zu suchen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.05.2021
Montag, 3. Mai 2021
Am Baobab-Wasserloch staunten alle, als Ndii, statt sich im Schlammloch zu wälzen, in der Tränke baden ging. Sie stieg hinein und legte sich hin, um sich schön hin und her zu rollen! Araba und Pika Pika standen daneben und schauten ihr etwas ungläubig zu. Mbegu tat sich mit Emoli zusammen, und die beiden spielten und staubten sich in einer kleinen Erdkuhle ein. Als sie fertig waren, tummelte sich auch noch Rorogoi dort, bevor sie ihren Freunden hinaus zum Grasen folgte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.05.2021
Sonntag, 2. Mai 2021
Am Morgen kam eine wilde Herde mit zwei kleinen Babys zum Wasserloch an den Stallungen. Einer der Keeper wollte sie fotografieren, doch als er sich ihnen näherte, erschraken die wilden Elefanten, die vermutlich Menschen nicht gewohnt sind. Sie rannten davon, sodass nur eine große Staubwolke zurückblieb! Dabei kamen ihnen allerdings ihre beiden Kälber abhanden, und Sonje und Quanza ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen und gingen sofort zu ihnen. Den winzigen Elefanten war das aber nicht geheuer, und sie trompeteten los und riefen nach ihren Müttern – die natürlich prompt zurückkamen. Eine der beiden aufgebrachten Kühe machte sich sofort daran, Sonje weg zu scheuchen, die gerade noch ins Gebüsch entkommen konnte. Quanza merkte schnell, dass sie sich auch besser zurückziehen sollte und verschwand auch in den Büschen, bevor die andere Mutter sie eingeholt hatte. Die Keeper suchten ihre Schützlinge und trösteten sie, und nach einer Weile hatten sie sich wieder beruhigt und konnten sich dem Grasen im Wald widmen.

