Samstag, 10. November 2018
Am Morgen war es ruhig, und nur Mutaras Gruppe besuchte die Waisen. Als die Tore geöffnet wurden, gingen Mutara und ihre Kolleginnen hinein, um nach Resten zu suchen. Kainuk fand einen hübschen Ast, den sie mit hinaus nahm, um daran zu knabbern. Oltaiyoni wollte etwas davon abhaben, aber Kainuk ignorierte sie. Beim Grasen im Kone-Gebiet trafen die Waisen auf Orwa und Bomani. Beim Mittagsschlammbad kamen 30 wilde Bullen zu Besuch, darunter One Tusk, der seit einigen Monaten nicht mehr gesehen worden war.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 03.11.2018
Samstag, 3. November 2018
Orok
Bomani
Die Ex-Waisen an der Auswilderungsstation
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.10.2018
Mittwoch, 31. Oktober 2018
Die älteren Ex-Waisen, angeführt von Yatta, schlossen sich den Waisen am Morgen bei den Luzernenheupellets an. Der kleine Frechdachs Nusu legte sich mit Pare und Rapa an und wollte sie von den Pellets verscheuchen. Die zwei Jungs trauten sich nicht so recht, sich zu wehren, weil Mama Nasalot in der Nähe war und sie Sorge hatten, von ihr bestraft zu werden. So gingen sie lieber davon und nahmen sich wohl vor, es Nusu heimzuzahlen, wenn sie ihm einmal ohne seine Mutter und Kindermädchen über den Weg laufen sollten. Draußen im Busch tauchten auch Chemi Chemi, der sich fast vollständig von dem Angriff der Löwen erholt hat, Murka, Orwa, Bomani, Kibo und Narok auf. Die Sonne brannte, und so brauchten die Waisen am Mittag nicht lange überzeugt werden, um direkt ins Schlammloch zu gehen. Am Nachmittag blieb es heiß, und sie stellten sich im Schatten der Bäume unter, bis es sich wieder ein wenig abkühlte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2018
Montag, 29. Oktober 2018
Die Waisen trafen am Morgen vor den Gehegen auf Kenze, Orwa, Bomani und Narok, die vor Sonnenaufgang angekommen waren. Wanjala und Ukame wollten sich einen Haufen Pellets mit Kenze teilen, der aber davon nicht allzu begeistert war; er fand, dass der Haufen nicht groß genug für drei war! Wanjala wollte aber nicht aufgaben und wurde schließlich von Kenze beiseite geschubst. Kurz darauf gingen Ex-Waisen und Waisen gemeinsam hinaus in den Busch. Wanjala war immer noch neugierig und stellte sich zum Grasen zu Kenze; offenbar wollte er wissen, wie das Leben in der Wildnis so ist. Kenze war aber immer noch nicht kooperativer und ging schließlich davon. Auf dem Weg zur Mittagsfütterung lieferten sich Ukame und Esampu ein spannendes Rennen zum Ziel – den wartenden Keepern mit den Milchflaschen. Als Ukame ahnte, dass Esampu schneller sein würde, schubste sie sie von hinten. Esampu gab ihrer älteren Artgenossin nach, ließ sie passieren und folgte ihr langsam. Einzelgänger Sapalan schloss sich einem wilden Bullen an der Tränke an und ging später seiner Gruppe hinterher. Auf dem Heimweg am Abend sah er etwas müde aus und ging noch langsamer als sonst. Yatta kam am Abend mit ihren Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei. Es fehlten nur Bongo und Teleki, die sich zurzeit Nasalots Gruppe angeschlossen haben.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.10.2018
Freitag, 19. Oktober 2018
In der Nacht regnete es ein wenig, und am Morgen war es ziemlich kühl und sehr ruhig. Nur Orwa, Narok und Bomani kamen zu den Stallungen. Pare und Kithaka kratzten sich den Hals an einer Mauer, Orwa und Narok löschten ihren Durst, gefolgt von den Waisen, und schließlich ging es hinaus in den Busch. Turkwel und Oltaiyoni grasten zusammen etwas abseits der anderen, und wegen der Kälte waren alle wenig aktiv. Auch mittags beim Schlammloch wollte niemand baden, und es ging schnell wieder zurück zum Grasen. Roi und Narok soffen etwas Regenwasser am Wegesrand und überzeugten Ukame und Mteto mitzumachen. Die anderen spielten währenddessen in den Pfützen, bevor es zurück zur Milch an den Stallungen ging. Am Abend kamen drei wilde Bullen zum Saufen. Es sieht so aus, als ob die Regenzeit nun beginnen würde.

