Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.11.2018

Sonntag, 25. November 2018
Lemoyian und Enkikwe bekamen am Morgen wie üblich ihre Behandlung, bevor sie sich der Herde anschlossen. Lemoyian graste zusammen mit Galla, und die beiden unterhielten sich kollernd, während Garzi auf eigene Faust graste. Als die Waisen an einer kleinen Regenwasserpfütze vorbeikamen, wusch sich Lemoyian seine Wunden mit etwas Wasser ab. Bei der Mittagsfütterung wollte Enkikwe mehr Milch haben, nachdem er seinen Anteil geleert hatte. Da es immer noch kühl war, wollte niemand baden gehen, und alle machten sich wieder auf zum Grasen. Auch wilde Elefanten oder Ex-Waisen tauchten nicht auf.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.11.2018

Samstag, 24. November 2018
Es war ein kalter Morgen, und als die Sonne aufging, regnete es. Weit und breit waren keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten zu sehen, und so konnten die Waisen in aller Ruhe Luzernenheu futtern und danach grasen. Bald begann es wieder zu nieseln, und Wanjala rannte aufgeregt umher. Namalok machte sich lang, um an die Blätter hoch oben in den Bäumen heranzukommen, und auch Sapalan war aktiv und graste zufrieden. Ihre Mittagsmilch bekamen die Waisen heute an den Stallungen, weil es auf dem Weg zum Schlammloch sehr matschig war. Sapalan und Enkikwe machten an der Tränke halt, bevor sie zu ihrer Milchflasche kamen. Am Nachmittag waren alle zufrieden, obwohl es immer noch nieselte; insgesamt kamen heute 22mm Niederschlag zusammen. Turkwel ist noch immer mit Mutaras Gruppe unterwegs.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.11.2018

Freitag, 23. November 2018
Enkikwe, Turkwel, Sapalan und Lemoyian bekamen am Morgen wieder ihr Luzernenheu während ihrer üblichen Behandlung, während die anderen hinaus gingen, wo Mutaras Gruppe schon auf sie wartete. Turkwel freute sich sehr, Mutara, Sities, Kainuk, Kanjoro, Suguta und Kasigau zu sehen, und sie teilten sich das Luzernenheu mit den Waisen, bevor sie alle zusammen hinaus in den Busch gingen. Dort konzentrierten sich alle aufs Futtern; Kamok streckte sich, um leckere Blätter zu erwischen, Galla bewarf sich während dem Grasen mit etwas Staub, Mundusi und Sapalan grasten zusammen, und auch Frechdachs Kithaka fraß fleißig. Zur Schlammbadzeit war es kühl, und niemand wollte ins Wasser. Nach ihrer Milch gingen die Waisen sofort wieder hinaus in den Busch. Olsekki und Siangiki waren wie immer unzertrennlich und grasten zusammen. Auch Barsilinga, der sich offenbar bei Mutaras Gruppe wohlfühlt, war sehr aktiv. Turkwel ging später mit Mutara und ihren Kollegen davon. Dies ist die Gruppe, mit der sie früher immer unterwegs gewesen war – vielleicht waren sie gekommen, um zu sehen, ob sie sich ihnen wieder anschließen kann, nachdem sie ihre Operation am Schwanz überstanden hat. Die Keeper bemühten sich, sie wieder zur Waisenherde zurück zu lotsen, aber sie blieb hartnäckig ließ sich nicht davon abbringen, mit Mutara mitzugehen.