Donnerstag, 22. November 2018
Kamok und Tusuja fraßen am Morgen fleißig Luzernenheu, und auch Lemoyian, Turkwel und Enkikwe schlossen sich ihnen an, nachdem ihre Wunden behandelt worden waren. Lemoyian bewarf seine Verletzungen noch mit Heu. Draußen im Busch streckten sich Barsilinga, Turkwel und Ukame, um an das beste Grün heranzukommen, und Karisa bewarf sich mit Staubhäufchen. Auch Enkikwe war mit von der Partie und futterte geschäftig. Roi tat sich am Nachmittag mit Tusuja zusammen, und die beiden berüsselten sich, während Oltaiyoni auf eigene Faust loszog, um zu grasen. Karisa gab am Abend den Weg zurück nach Hause vor.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.11.2018
Dienstag, 20. November 2018
Es war ein kalter Morgen, nachdem es in der Nacht geregnet hatte. Alles blieb ruhig, und keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten kamen zu Besuch. Nur Bomani tauchte nach einer Weile auf und ging dann mit den Waisen zum Grasen. Roi kratzte sich den Hals an der Laderampe, und Barsilinga, Kithaka, Laragai und Garzi futterten fleißig Luzernenheu. Kamok und Galla streckten sich, um an die grünen Blätter der Bäume heranzukommen, und von unten konnte man das Flugzeug des DSWT Patrouille fliegen sehen. Bomani blieb den ganzen Tag dabei und brachte die Waisen zum Mittagsschlammbad. Enkikwe kam langsam hinter den anderen her gelaufen, und Oltaiyoni spielte auf dem Weg mit Olsekki. Es war bewölkt, und so spielten nur wenige der Elefanten im Wasser. Dupotto war die aktivste; sie alberte herum und stocherte mit ihren Stoßzähnen im Bodern herum.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 19.11.2018
Montag, 19. November 2018
Die Waisen trafen am Morgen auf die Ex-Waisen aus Mutaras, Olares und Naroks Gruppen. Kithaka und Bomani plauderten mit einem freundlichen wilden Bullen an der Tränke, und auch Kilaguni schloss sich der Unterhaltung an. Naisula tätschelte und beschnüffelte bei der Luzernenheufütterung Kanjoro, und Galla tat das gleiche bei Namalok. Karisa rangelte ein wenig mit Mundusi, und auch Ex-Waise Zurura tauchte auf, bevor es zu den Weidegründen ging. Enkikwe graste zusammen mit Kamok, und auch die anderen suchten fleißig nach Grün. Nach ihrer Mittagsmilch sprangen die Waisen ins Schlammloch, wobei Naseku und Tusuja die verspieltesten Elefanten waren; sie rangelten und kletterten im Wasser aufeinander herum. Karisa kratzte sich an einem Baumstumpf, als die anderen schon wieder zum Grasen zurückgingen. Galla und Namalok verbrachten den größten Teil des Nachmittags mit Ringkämpfen, und Siangiki und Rapa staubten sich ausführlich ein.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.11.2018
Donnerstag, 15. November 2018
Es war ein geschäftiger Morgen, denn Ex-Waisen Nasalot, Galana und Lualeni waren mit ihren Babys da, und die kleine Lulu rannte wild in der Gegend herum. Die Waisen kamen zur Luzernenheufütterung heraus, und Lualeni nahm ein Häufchen Pellets mit, um es ungestört fressen zu können; Lulu war sehr interessiert daran, zu lernen, wie man die Pellets frisst. Auch Galana und Gawa bedienten sich reichlich daran. Der wilde Bulle, der am Montag an seiner Pfeilwunde behandelt worden war, tauchte ebenfalls auf, um zu saufen. Ihm ist offenbar bewusst, dass es in der Nähe der Auswilderungsstationen sicher ist, und er erholt sich gut. Die Wunden von Enkikwe, Turkwel und Lemoyian wurden wieder mit grüner Tonerde behandelt, und dann brachen die Waisen in den Busch auf. Dort machte sich Pare über einen dichten grünen Busch her. Olares Gruppe schloss sich den Waisen an, und Murka kümmerte sich ausgiebig um ihre jüngeren Freunde. An den Stallungen wurde derweil ein kleines wildes Baby aus der Tränke gerettet! Das etwa zwei Monate alte Baby war mit seiner Mutter zum Saufen gekommen; dabei war es in die Tränke geklettert und kam nicht wieder heraus. Die Mutter wurde ein wenig aggressiv, als die Keeper versuchten zu helfen, aber mit Hilfe des LKWs wurde sie in Schach gehalten, bis das Kleine wieder draußen war. Ex-Waise Suguta kam angerannt, als sie das kleine Kalb laut schreien hörte und beruhigte es, bis es wieder draußen war und zu seiner Mutter zurück rennen konnte, die in der Nähe stand.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.11.2018
Mittwoch, 14. November 2018
Die Waisen gingen am Mittag direkt ins Schlammloch, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten, und spielten dort. Mundusi kam an einer anderen Stelle heraus als üblich und hatte ganz schön zu kämpfen, das steile Ufer herauf zu klettern. Enkikwe kam als letzter heraus und war sehr vorsichtig, damit er sich nicht verletzte. Danach blieb es heiß, und die Waisen verkrochen sich im Schatten. Sapalan war recht aktiv und graste fleißig, was sehr erfreulich ist. Auch die anderen grasten, und Galla suchte sich die leckersten Blätter von den hohen Bäumen aus. Am Abend ging Siangiki der Herde voraus, als es nach Hause zur Milch ging. Sie waren alle gut gelaunt und schwangen ihre Rüssel und Köpfe hin und her, als sie zur Auswilderungsstation zurückkamen.

