Dienstag, 6. Februar 2018
Sechs wilde Bullen, darunter Half Trunk soffen am Morgen Wasser an den Tränken der Auswilderungsstation. Es kommen jetzt wieder mehr wilde Elefanten zum Saufen vorbei, was darauf schließen lässt, dass die Wasserlöcher in der Gegend austrocknen. Olares, Makiretis und Naroks Gruppen hatten die Nacht vor den Stallungen verbracht und schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Galla, der immer gern Ringkampftricks lernt, nahm etwas Nachhilfe bei Chemi Chemi. Als die Waisen aufgebrochen waren, kam eine große Gruppe von 17 Wildhunden zum Saufen. Laragai und ihre Kollegen gingen mit Naroks Gruppe mit, kamen aber später am Abend zurück zu den Stallungen. Der unabhängige Sapalan graste den größten Teil des Tages abseits von den andern. Beim Schlammloch nahmen alle Waisen ausführlich am Bad teil und kühlten sich ab. Abends kamen noch einmal 25 wilde Elefanten zum Saufen vorbei.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 04.02.2018
Sonntag, 4. Februar 2018
Naserian, Baby Siku und Sunyei
Galla spielt mit Tusuja
Namalok trinkt seine Milch
Kamok geht voran
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.02.2018
Sonntag, 4. Februar 2018
Seit einer ganzen Weile ist es jetzt schon recht kühl am Morgen, was ungewöhnlich ist – normalerweise ist es im Februar immer sehr heiß, und die Sonne scheint von früh bis spät. Sunyei, Siku, Naserian, Lenana, Chyulu, Naroks Gruppe und Olares Gruppe besuchten die Waisen am Morgen. Baby Siku spielte mit Siangiki, Laragai und Maramoja, aber als sie zu Kauro kam, hatte sie keinen Erfolg. Kauro hält sich nicht gern mit Spielen auf und schob sie weg. Da ihm die Rüsselspitze mit den Fingern daran fehlt, nachdem sie ihm von Raubtieren abgebissen wurde, muss er sich mehr bemühen als seine Freunde, wenn es ums Fressen geht, und so konzentrierte er sich ganz auf sein Luzernenheu. Tusuja und Galla, die seit ein paar Tagen um die Rolle als dominanter Bulle der Herde rangeln, starteten wieder einen Ringkampf, der aber von Orwa unterbrochen wurde. Nach dem Frühstück brachte Kamok ihre Waisenherde zum Kone-Gebiet während Laragai und ihre Gruppe sich den Ex-Waisen anschlossen. Ukame wollte auch mit ihnen mitgehen, überlegte es sich dann aber noch einmal anders. Wahrscheinlich war ihr klar geworden, dass sie dann keine Milch bekommen würde, was ihr gar nicht gefiel! Im Busch kratzte sich Galla ausführlich an einem Felsen, während Roi und Oltaiyoni in einigem Abstand diskutierten. Die beiden sind zusammen mit Kamok im Dezember 2016 nach Ithumba gekommen, und fühlen sich schon ziemlich erwachsen. Zur Mittagsfütterung kam Dupotto mit der ersten Gruppe und Maramoja mit der zweiten. Es blieb kühl, und so soffen die Waisen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, nur etwas Wasser und gingen dann gleich wieder grasen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.02.2018
Freitag, 2. Februar 2018
Kurz nachdem die Waisen Luzernenheu gefrühstückt hatten, bekamen sie Gesellschaft von Laragai und ihrer Gruppe, sowie Makireti, Kilabasi, Kasigau und Chaimu. Barsilinga humpelte ein wenig; vermutlich hatte er sich bei dem Zusammentreffen mit den Löwen am Vortag den Vorderfuß verstaucht. Der Angriff der Löwen wird der Gruppe noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben, und sie wissen jetzt, wie gefährlich Löwen sein können, vor allem für jüngere Elefanten. Enkikwe hatte sich ihnen möglicherweise entgegengestellt, denn er ist bekannt dafür, dass er nicht wegrennt, sondern gleich die Ohren aufstellt, wenn jemand nahe an ihm vorbei geht. Laragai dagegen, die immer aufmerksam ist, zieht sich lieber schnell zurück, wenn sie etwas verdächtiges hört, selbst wenn sie es noch gar nicht sehen kann.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 01.02.2018
Donnerstag, 1. Februar 2018
Suguta, Kalama und Barsilinga
Der arme Enkikwe nach dem Löwenangriff
Rapsu und Makena kümmern sich um Enkikwe
Enkikwe nach der Behandlung
Makena bei den Waisen

