Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.07.2019

Montag, 15. Juli 2019
Am Vorabend überredete Ziwa seinen Kumpel Ngasha, über Nacht draußen in der Wildnis zu bleiben. Er versucht in letzter Zeit häufig, mit ein paar wilden Freunden durchzubrennen, aber bisher hat es noch nie so richtig geklappt. Faraja wollte er auch überzeugen, aber seit dieser einmal mit wilden Bullen mitgegangen war, die ihn dann im Wald allein ließen, ist er gar nicht mehr so unabhängig. Die beiden Tag ohne seine geliebte Milch haben ihn abgeschreckt, und er ist in letzter Zeit sehr anhänglich. Ziwa und Ngasha dagegen ließen am Abend die Milch aus; als die Keeper aber am nächsten Morgen frische Milch zubereiteten, tauchte Ziwa draußen am Zaun auf, und auch Ngasha ließ nicht lange auf sich warten – sie waren sehr darauf bedacht, nicht noch mehr Milch zu verpassen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.07.2019

Sonntag, 14. Juli 2019
Die großen Jungs Faraja, Ngasha und Ziwa gerieten sich am Morgen gleich in die Wolle, weil die Laderampe, an der sie sich alle kratzen wollten, nicht groß genug war! Während sie miteinander rauften, kam ein Buschbock vorbei gerannt, und streifte offenbar Faraja leicht, der sich daraufhin wunderte, was das gewesen sein könnte. Damit waren die Rangeleien beendet, und es konnte in Richtung der Quellen losgehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.07.2019

Samstag, 13. Juli 2019
Faraja und Ziwa liefen früh am Morgen gleich wieder in den Wald, ohne Luzernenheupellets zu fressen – sie blieben nur, um ihre Flaschen auszutrinken! Ziwa hatte am Tag zuvor leckeres Grün gefunden und wollte es offenbar Faraja zeigen. Ngasha überlegte, ob er ihnen hinterher laufen sollte, genehmigte sich dann aber doch erst noch ein paar Pellets. Murera warnte Jasiri laut kollernd, Mwashoti nicht zu ärgern, der seine eigenen Pellets futterte. Sie hat immer ein wachsames Auge auf ihren Liebling Mwashoti. Als es hinaus in den Busch ging, übernahmen Zongoloni, Quanza und Lima Lima das Kommando und brachten die Herde zu den Kenze-Hügeln, wo es jede Menge Vegetation zu fressen gibt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.07.2019

Montag, 8. Juli 2019
Zongoloni und Jasiri drängelten sich am Morgen bei der Milchfütterung vor, und Lima Lima und Quanza schienen sich schon Sorgen zu machen, dass sie nichts mehr ab bekommen würden. Quanza rannte zu dem Keeper, der ihre Flasche bereit hielt und schlang ihre Milch herunter; aber noch bevor sie die Flasche komplett geleert hatte, ließ sie sie fallen und rannte zu den Luzernenheupellets weiter. Murera und Ziwa hielten sich dort nicht lange auf, sondern gingen die Trampelpfade der wilden Elefanten entlang in Richtung der Berge. Shukuru wollte Ziwa folgen, aber Faraja und Ngasha überzeugten sie, ihn gehen zu lassen – er läuft manchmal sehr schnell, wenn er seine wilden Freunde sucht und kümmert sich nicht darum, ob die anderen hinterher kommen. Es ist aber gut, dass er nach ihnen sucht, denn so kann er viel von ihnen lernen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.07.2019

Mittwoch, 3. Juli 2019
Ngasha ging am Vormittag mit einigen seiner Freunde davon, nachdem er wilde Elefanten gewittert hatte. So blieben nur Sonje und Murera übrig, die sich um Mwashoti und Alamaya kümmerten. Am Staubhaufen trafen sich dann alle wieder, als es Zeit für die Mittagsfütterung war. Ngasha und Ziwa tauchten wie aus dem Nichts aus und verlangten nach ihrer Milch. Nachdem sie sie getrunken hatten, hatte Ziwa es eilig, wieder in Richtung der Chyulu-Berge aufzubrechen, und auch Ngasha und Faraja kamen mit. Die Leitkühe und Lima Lima, Shukuru, Zongoloni und Quanza blieben zusammen mit den kleineren Jungs den Nachmittag über bei den Keepern. Am Abend gingen Mwashoti und Shukuru voraus, als es zurück nach Hause ging. Sonje und Murera kamen ganz am Ende und sahen sehr müde aus.