Montag, 21. September 2020
Manchmal kommt ein einzelner wilder Elefant an der Auswilderungsstation vorbei. Heute tauchte eine junge Kuh ohne Stoßzähne auf, als die Keeper gerade dabei waren, das Luzernenheu für die Waisen vorzubereiten. Sie staunten über die Besucherin, die erst aus einiger Entfernung zuschaute und sich dann langsam näherte. Die meisten wilden Elefanten wissen nicht so recht, was sie davon halten sollen, dass Menschen und Elefanten zusammen herumlaufen, aber dieses Mädchen schien vor allem neugierig zu sein. Sie wartete ein wenig, bis die Keeper den Waisen ihr Luzernenheu gebracht hatten, und bediente sich dann ebenfalls daran. Die Keeper gaben ihr gerne etwas ab; Faraja und Jasiri, die am Morgen zu Besuch gekommen waren, waren allerdings anderer Meinung! Sie stellten sich der jungen Kuh entgegen und wedelten mit den Ohren, um größer auszusehen und sie zu beeindrucken. Sie bekam es wohl ein wenig mit der Angst zu tun und zog sich wieder in den Wald zurück. Sie war allerdings offenbar in der Nähe geblieben, denn kaum hatten die Waisen sich auf den Weg in Richtung der Kenze-Hügel gemacht, kam sie wieder zurück und ließ sich das Luzernenheu in Ruhe schmecken.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.09.2020
Donnerstag, 17. September 2020
Im Kibwezi-Wald war Morgen das Trompeten von wilden Elefanten zu hören, und als die Keeper in deren Nähe kamen, sahen sie, dass die auswildernden Waisen bei der Gruppe dabei waren. Zongoloni, Ziwa, Alamaya, Jasiri, Faraja und Ngasha hatten offenbar die wilde Herde begleitet. Nach der Mittagsfütterung tauchten sie dann auch am Schlammloch auf und brachten zwei der wilden Bullen mit. Diese waren sehr freundlich, hielten aber trotzdem Abstand zu den Keepern. Sie soffen etwas Wasser und schienen zu überlegen, ob sie sich den Waisen beim Schlammbad anschließen sollten. Dann überlegten sie es sich aber anders und gingen zurück in den Wald zu ihrer Herde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.09.2020
Montag, 14. September 2020
Ziwa und seine auswildernden Kollegen ließen sich heute kurz beim Schlammbad blicken, blieben aber nicht lange. Sie sagten jedem Hallo und machten sich dann gleich wieder auf den Weg. Enkesha, die gerne in Zongolonis Gesellschaft ist, wollte ihnen hinterhergehen, überlegte es sich dann aber anders. Vermutlich ist sie noch zu klein, um mit den großen Jungs wie Jasiri mithalten zu können. Sie kam zu den Keepern zurück, suchte sich ein hübsches Wasserloch, wo sie ihren Durst stillen konnte und schloss sich dann wieder den anderen Waisen an.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.09.2020
Donnerstag, 10. September 2020
Nach der Mittagsfütterung tauchten Zongoloni, Ngasha, Jasiri und Faraja aus den Büschen auf, die wohl den Waisen gefolgt waren. Quanza war die erste, die sie sah, und kollerte freudig. Die Keeper bekamen erst einmal einen Schrecken, weil sie nicht wussten, was Quanza zum Kollern veranlasst hatte, aber dann sahen sie, dass sie in Richtung der Büsche ging, um ihren auswildernden Freunden Hallo zu sagen. Gegen Abend bekamen die Waisen dann aber auch noch Besuch von wilden Elefanten, die sich ihnen am Schlammloch anschlossen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2020
Dienstag, 8. September 2020
Morgens beim Luzernenheu begannen Alamaya und Mwashoti eine Rangelei, und Shukuru, die gerne ihre Ruhe hat und den übermütigen Jungs aus dem Weg geht, suchte sich im Wald ein ruhiges Plätzchen zum Grasen. Mwashoti und Alamaya machten noch eine ganze Weile weiter und versuchten sich gegenseitig zu beeindrucken, indem sie ihre Rüssel hoch hielten und ihre Stoßzähne präsentierten! Gegen Mittag folgte Alamaya dann Jasiri ud Faraja in den Wald; er geht kaum noch mit zur Mittagsfütterung, und so halten die Keeper für ihn auch keine Milchflasche mehr bereit.

