Mittwoch, 14. Februar 2018
Mwashoti, Murera und Sonje begrüßten sich am Morgen herzlich, als sie herauskamen. Die beiden Leitkühe wollten wissen, wie Mwashoti geschlafen hatte, und er erzählte ihnen von seiner entspannten Nacht. Lima Lima und Quanza übernahmen die Führung im Wald und gingen mit den Waisen die Hügel hinauf. Zur Schlammbadzeit gingen Quanza und Faraja direkt ins Wasser, da es recht heiß war. Farajas und Jasiris helle Haut macht ihnen bei solchem Wetter zu schaffen, und sie legten sich eine schützende Matschschicht zu. Alamaya und Zongoloni wollten auch ins Wasserloch, und sie mussten sich drängeln, weil die älteren Mädchen so viel Platz wegnahmen. Alamaya schaffte es kaum, sich dazwischen zu quetschen; Sonje musste dazu kommen und für Ruhe und Frieden sorgen, damit kein Streit im Wasserloch ausbrach!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 11.02.2018
Sonntag, 11. Februar 2018
Sonje kommt den Berg herunter
Alamaya futtert
Jasiri geht über den Fahrweg
Quanza beeilt sich
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.02.2018
Sonntag, 11. Februar 2018
Murera kam am Abend mit Verspätung aus dem Wald zurück. Sie sah müde aus und überlegte wohl, ob sie nicht lieber bei ihren wilden Freunden bleiben sollte. Schließlich kam sie aber doch zu den Stallungen und trank ihre Milch. Sonje hatte inzwischen alle Luzernenheupellets gefressen, und Murera war entrüstet und schubste sie ordentlich. Jasiri und Zongoloni wunderten sich, denn es kommt nicht häufig vor, dass die zwei älteren Mädchen nicht einer Meinung sind. Auch Mwashoti fragte sich, warum seine beiden Adoptivmamas sich stritten.
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2018
Unsere Besucher sind immer wieder beeindruckt davon, daß die Keeper wirklich alle ihre Schützlinge unterscheiden können. Aber sie verbringen nun mal auch Tag und Nacht mit ihnen und kennen sie daher in- und auswendig. Und damit meinen wir nicht nur die kleinen und großen körperlichen Unterschiede, sondern die charakterliche Vielfalt in der Herde! Die Keeper sagen immer, es sei genauso wie bei ihren zweibeinigen Kindern, alle sind verschieden. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.02.2018
Samstag, 10. Februar 2018
Es war wieder ein heißer Tag, und die Albinos Jasiri und Faraja merkten es besonders. Immerhin haben sie in Umani Springs überall Schatten und es gibt immer genug Wasser, sodass sie nicht zu sehr darunter leiden. Die anderen genießen das warme Wetter und rollten sich zur Abkühlung im Matsch herum. Die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti zeigten, wie gut sie schwimmen können. Am Ende kamen alle zufrieden wieder heraus und waren mit einer ordentlichen Schlammschicht zum Schutz vor der Sonne bedeckt.

