Sonntag, 28. Oktober 2018
Sapalan beim Schlammbad
Karisa geht voran
Enkikwe staubbadet
Blog über Elefantenwaise Karisa
Sonntag, 28. Oktober 2018
Sapalan beim Schlammbad
Karisa geht voran
Enkikwe staubbadet
Sonntag, 28. Oktober 2018
Die Ausreißergruppe machte sich am Morgen auf in den Busch; sie ist jetzt auf vier Elefanten geschrumpft, denn Laragai brachte heute die kleineren Waisen zum Kone-Gebiet, wo sie den Vormittag über grasten. Mit der Zeit wurde es ziemlich heiß, und Enkikwe und Kamok futterten im Schatten eines schönen Baumes. Die anderen versteckten sich unter einem anderen Baum. Nur der unabhängige Sapalan machte sich nichts aus der Hitze und graste in der Sonne weiter. Mittags gingen die Waisen nach ihrer Milchfütterung direkt zur Tränke, um Wasser zu saufen – außer Sapalan, der lieber ein Schlammbad nahm. So hatte er das ganze Schlammloch für sich und musste sich nicht mit den anderen drängeln, was er gar nicht mag. Als er dann zur Tränke ging, war es wieder ausgezeichnetes Timing, denn seine Freunde waren dort auch schon fertig, und er hatte auch da seine Ruhe! Am Nachmittag machten sich die Waisen dann westlich des Ithumba-Bergs breit, wo sich ihnen kurz zwei wilde Bullen anschlossen. Wanjala und Karisa winkten ihnen mit den Rüsseln, aber die Bullen ignorierten sie und verschwanden im Gebüsch.
Samstag, 27. Oktober 2018
Die Waisen waten durchs Schlammloch
Karisa kommt zur Milchflasche gerannt
Barsilinga
Samstag, 27. Oktober 2018
Es war wieder ein ruhiger Morgen, nachdem es in der Nacht wieder geregnet hatte. Laragai gab den Weg hinaus in den Busch vor und steuerte mit ihrer Rebellengruppe in Richtung Süden, während die milchabhängigen Waisen nach Norden gingen. Bald überlegte es sich die Nachwuchs-Leitkuh aber anders und ließ die Jungs Kithaka, Garzi, Lemoyian und Barsilinga weiter gehen, während sie sich selbst den Waisen anschloss. Dupotto tat sich beim Grasen mit dem gemächlichen Sapalan zusammen, während Kauro, Kamok, Karisa und Naseku mit dem Wasser spielten, das sich auf den Felsen gesammelt hatte. Sie löschten ihren Durst damit und spritzten sich den Rest hinter die Ohren.
Dienstag, 23. Oktober 2018
Am Morgen war es kühl, und der einzige Besucher an den Stallungen war Ex-Waise Buchuma. Er schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Nach einer halben Stunde tauchten sechs wilde Elefanten mit zwei Kälbern auf. Die beiden kleinen Elefanten wollten auch etwas von den Luzernenheupellets haben, aber Tusuja und Mundusi versuchten, sie davon fern zu halten. Mundusi schubste sogar eines der beiden über den Haufen, was aber seiner Schwester gar nicht gefiel. Sie kam angerannt, um ihren kleinen Bruder zu rächen, und Mundusi trat eilig die Flucht an. Als die Waisen draußen im Busch grasten, fing es an, ein wenig zu regnen. Das aktivierte den Spieltrieb in ihnen, und Naseku, Namalok, Oltaiyoni, Maramoja, Rapa, Ukame, Pare, Karisa und Siangiki rollten sich vor Freude auf dem Boden herum. Als der Schauer vorbei war, hörten sie auf und machten sich wieder ans Grasen. Zur Schlammbadzeit war es immer noch kühl, und nach ihrer Milch schlossen sich die Waisen an der Tränke Ex-Waise Taita an, der ein paar Minuten vorher angekommen war. Gegen Abend kam Mutaras Herde, die seit fast 10 Tagen nicht mehr da gewesen war, zu den Stallungen und sah sehr durstig aus. Mutara, Suguta, Sities, Chaimu, Kainuk, Kasigau und Kanjoro soffen ordentlich Wasser und ruhten sich dann noch ein wenig an den Stallungen aus; sie sahen sehr froh aus, einmal wieder zu Hause zu sein.