Sonntag, 21. Oktober 2018
Die Ex-Waisen Rapsu und Zurura entspannten sich am Morgen vor den Stallungen, zusammen mit 30 wilden Bullen. Kurz darauf kamen Yatta, Wendi, Nasalot, Sunyei, Mulika, Lualeni, Galana und Kinna mit ihrem Nachwuchs und Begleitern an, sodass alle neun Babys der Ex-Waisen in Ithumba da waren! Der kleine Rabauke Nusu krabbelte auf Wiva herum, während Yoyo kurz mit Esampu spielte. Nach einer halben Stunde machten sich die Waisen hinaus zum Grasen auf und ließen die Ex-Waisen und wilden Elefanten an den Stallungen zurück. Bis 8 Uhr hatten sich dort um die 150 Elefanten angesammelt! Draußen im Busch kratzte sich Garzi erst einmal an einem Felsen, an dem er gerade vorbei kam. Zum Schlammbad kamen wieder Dad und weitere 20 wilde Bullen, sodass die Waisen sich nur kurz ins Wasserloch trauten. Auf dem Weg zurück zu den Weidegründen starteten Karisa und Namalok ein Kräftemessen, das eine ganze Weile dauerte. Roi, Kauro und Kamok schlichen sich davon und gingen mit einer Gruppe wilder Elefanten mit, die auf dem Weg zu den Stallungen waren, um dort zu saufen. Einmal dort, warteten die drei Waisen zusammen mit den Ex-Waisen, bis ihre Freunde am Abend zurückkamen. Es herrschte reges Treiben, und während des Tages hatten all die Elefanten insgesamt 40000 Liter Wasser gesoffen!
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Bis die Regenzeit richtig angefangen und die Vegetation wieder ergrünt ist, müssen die Waisen zusehen, dass sie tagsüber genug Futter finden, um nicht zu hungrig nach Hause zu kommen. Siangiki graste heute zusammen mit Galla, und Karisa mit Tusuja. Zwei wilde Bullen begleiteten die Waisen eine Weile; sie waren aber ein wenig unentspannt, als Galla und Tusuja ihnen Hallo sagen wollten. Sie drohten ihnen, und Galla und Tusuja zogen sich lieber respektvoll zurück. Als die großen Bullen wieder davon gingen, schauten sie ihnen mit erhobenen Rüsseln hinterher und hofften wohl, sie ein anderes Mal bei besserer Laune wiederzusehen. Kurz darauf tauchten Nasalot mit Baby Nusu, Loijuk und Olare auf. Olare, die bis vor kurzem ihre eigene kleine Gruppe angeführt hatte, hat sich offenbar einen neuen Job als Kindermädchen von Nusu zugelegt. Zum Schlammbad kam auch der wilde Bulle, der „Dad“ genannt wird und wohl der Vater einiger Babys von Ex-Waisen ist, zusammen mit 28 Kollegen zu Besuch. Am Nachmittag ruhten sich Rapa und Galla eine Weile unter einem Baum aus und starteten dann einen kleinen Ringkampf. Nasalots kleine Gruppe ging noch einmal mit 20 wilden Elefanten an den Stallungen vorbei, um dort Wasser zu saufen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.10.2018
Dienstag, 9. Oktober 2018
Bomani, Orwa, Narok, Kandecha und Kibo kamen heute zum Luzernenheufrühstück. Zehn wilde Elefanten soffen Wasser, darunter eine Mutter mit zwei Kälbern. Die Waisen machten sich dann zum Grasen in einer Gegend breit, die Hyänen-Hügel genannt wird. Esampu versuchte den ganzen Vormittag, mit ihren Stoßzähnen Bäumen zu entrinden. Ihre Stoßzähne sind aber noch ein wenig zu kurz, und so musste sie sich darauf verlegen, etwas besser erreichbares zu fressen. Namalok, der in letzter Zeit sehr aktiv ist, wollte Pare zu einem Kräftemessen überreden, aber dieser lehnte ab. Daraufhin versuchte Namalok es bei Karisa, der auch mit ihm rangelte; allerdings kam Turkwel vorbei und trennte die beiden Jungs. Beim Mittagsschlammbad waren zwölf wilde Bullen zu Besuch, die wie üblich eine Seite des Schlammlochs bevölkerten, während die Waisen sich auf der anderen Seite tummelten. Am Nachmittag grasten die Waisen am Kanziku und bekamen Gesellschaft von Mutaras Gruppe.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.10.2018
Montag, 8. Oktober 2018
Beim Mittagsschlammbad war es heiß, und am Wasserloch gab es seltenen Besuch: insgesamt 17 Wildhunde ruhten sich unter einem Baum aus und ließen sich auch von den anwesenden Elefanten und Menschen nicht stören! Auch die wilden Bullen kamen in Rekordstärke; 42 von ihnen waren da und mussten in mehreren Runden zum Baden und zur Tränke kommen, weil nicht alle gleichzeitig hin passten! Die Waisen badeten in einer Ecke des Schlammlochs, während die Wildhunde eine andere benutzten und die wilden Elefanten sich in der Mitte suhlten. Namalok hatte seinen Spaß, als er auf Pare herumkletterte, während Karisa auf Mteto krabbelte. Olsekki und Enkikwe versuchten, einen Wildhund zu verscheuchen, der ihnen zu nahe kam, aber gaben bald auf, als der Wildhund nicht zurückweichen wollte und sie nur anschaute.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.10.2018
Samstag, 6. Oktober 2018
Kithaka und Oltaiyoni hatten beim Luzernenheufrühstück eine kleine Meinungsverschiedenheit, und Kithaka schubste Oltaiyoni weg, sodass sie nicht bei ihm futterte. Nachdem sie gesättigt waren, nahm Laragai Barsilinga zur Tränke mit, an der noch zwei wilde Bullen Wasser soffen. Draußen im Busch begannen Galla und Karisa ein Kräftemessen, hatten aber schnell wieder genug davon. Kurz darauf schlossen sich Naisula, Kitirua, Kibo, Murka, Kalama und Tumaren den Waisen an. Garzi und Naisula begrüßten sich mit verschlungenen Rüsseln, gingen aber bald in einen kleinen Ringkampf über. Auf dem Weg zur Milchfütterung rannten Naseku und Wanjala um die Wetter. Naseku hatte den Rüssel vorn, und beim Wettlauf zwischen Karisa und Mundusi gewann wieder einmal Mundusi. Die Waisen badeten ausgiebig, und Kauro hatte Pech, dass er von Kitirua im Wasser herumgeschubst wurde. Die Keeper riefen ihr laut zu, damit sie aufhörte, Kauro zu ärgern. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, und am Abend kam Laragais Ausreißergruppe schon vor 17 Uhr zu den Stallungen zurück; sie durften aber erst ins Gehege, als auch die anderen da waren.

