Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: April 2020

Die Nursery in Nairobi ist zwar immer noch für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Arbeit geht natürlich weiter, so wie an allen Standorten unseres Auswilderungsprogrammes. Jetzt, da der Tagesablauf nicht mehr von der öffentlichen Besucherstunde um 11 Uhr diktiert wird, haben die Waisen auch einmal andere Freßplätze im Park erkundet. Gegen 11 Uhr rennen sie trotzdem zur Suhle und wälzen sich in den aufgeschütteten Erdhaufen. Der April war weitestgehend grau, bewölkt und durchsetzt mit heftigen Regenschauern, so daß die Waisen nicht besonders viel gebadet haben. Stattdessen haben sie sich lieber in der roten Erde gewälzt. „Die Waisen im April“ weiterlesen

Luggard und Enkesha ziehen nach Umani Springs um

Der 31. Mai 2020 war ein besonderer Tag beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia. An diesem Tag sollte Waisenelefant Luggard – von allen auch Löwenherz genannt – und seine Freundin Enkesha aus dem Waisenhaus in Nairobi zur Auswilderungsstation in Umani Springs umziehen. Solche Umzüge sind immer ein großer Moment, ganz besonders für diese beiden tapferen Elefantenkinder.
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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.01.2020

Freitag, 31. Januar 2020
Quanza und Shukuru gingen heute voran, während Murera sich im Gebüsch versteckt hatte, wo sie fleißig futterte. Die anderen versuchten, sie dazu zu bewegen mitzukommen, aber sie wirkte recht unwillig. Die Keeper riefen sie etliche Male, bevor sie schließlich mit viel Grün im Mund herauskam und langsam der Herde folgte. Unterwegs konnten die Keeper das Trompeten der wilden Elefanten hören, und sie vermuteten, dass Murera deshalb so zögerlich gewesen war. Sie sorgte dann dafür, dass die Waisen eine andere Richtung einschlugen, weg von den wilden Elefanten, mit denen sie heute wohl nichts zu tun haben wollte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.01.2020

Donnerstag, 30. Januar 2020
Die Waisen hatten heute keine Lust zum baden. Sonje ging nur zur Tränke und soff etwas frisches Wasser. Lima Lima folgte ihr und ging danach zur Salzlecke. Dort waren die Mineralien vom Regen weg geschwemmt worden, aber im Boden hatte sich noch etwas gelöst, sodass sie doch noch etwas davon abbekamen.