Mittwoch, 29. Januar 2020
Mwashoti ist in letzter Zeit recht eifersüchtig auf jeden geworden, der Sonje und Murera zu nahe kommt. Er findet, nur er verdient die Aufmerksamkeit seiner beiden Adoptivmütter. Genauso war es mit Ziwa, bevor Mwashoti in Umani Springs ankam! Als Murera und Mwashoti gerade in den Wald aufbrechen wollten, hörten sie es im Gebüsch rascheln, und als sie nachschauten, kam ihnen Ziwa entgegen. Er wurde begeistert von den anderen empfangen, die offenbar ihn und die anderen drei auswildernden Waisen sehr vermissen! Sie kamen nach und nach alle dazu und gingen dann zusammen mit den Waisen hinaus zum Grasen, Sonje voran, gefolgt von Jasiri.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.01.2020
Dienstag, 28. Januar 2020
Nach der Milchfütterung am Morgen gingen die Waisen zu den Luzernenheupellets weiter. Lima Lima hatte wohl nicht mitbekommen, dass die Keeper schon Pellets verteilt hatten, denn sie ging zum Lager und versuchte, dort welche zu stehlen. Ein Keeper musste ihr hinterher rennen und sie hinaus zu den anderen schicken, die schon fleißig futterten. Als sie dort ankam, war schon nicht mehr viel übrig; Lima Lima ging zu Alamaya, der noch ein Häufchen bei sich liegen hatte, aber er schickte sie weg und wollte sein leckeres Frühstück nicht mit ihr teilen. Quanza und Murera führten dann die Herde zu den Umani-Hügeln, wo sie sich die saftigen Zweige der Bäume schmecken ließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.01.2020
Montag, 27. Januar 2020
Die Waisen waren am Morgen gut ausgeschlafen und voller Energie, als sie Luzernenheupellets futtern gingen. Da tauchten die vier Nachteulen Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha auf, die so langsam zu Ex-Waisen werden, und wollten alle Pellets für sich haben – sie ließen die jüngeren Waisen kaum an die Leckerbissen heran! Murera schaute sich das ganze eine Weile von der Seite an, bevor sie sich der Sache annahm. Sie ging zu den vieren hin, und als die Jungs sie kommen sahen, rannten sie weg, weil sie nicht bestraft werden wollten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.01.2020
Sonntag, 26. Januar 2020
Draußen bei Grasen bekam Alamaya heute einen Schrecken, als er eine Hyäne sah. Vermutlich erinnerte er sich daran, wie er vor seiner Rettung von Hyänen angegriffen worden war, die ihn schwer verletzten und ihm den Schwanz abbissen. Er rannte nicht weg, aber schrie laut um Hilfe. Sonje und Murera kamen schnell herbei und schafften es, ihn wieder zu beruhigen und ihm zu versichern, dass keine Gefahr bestand. Die Waisen gingen dann woanders hin, um zu grasen, denn Alamaya war die Gegend, in der er Hyänen vermutete, nicht geheuer.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2020
Samstag, 25. Januar 2020
Als es aufgehört hatte zu regnen, begann Alamaya, sich einige Zweige von den Bäumen abzubrechen. Shukuru entspannte sich unter einem Baum. Da es ziemlich feucht und der Boden rutschig war, hatten Sonje und Murera einige Mühe beim Laufen. Dafür konnten sie in einem schönen Schlammloch baden, das sich bei dem nächtlichen Regen gebildet hatte. Sonje erschrak, als in ihrer Nähe ein großer Baum umfiel, und sie rannte eilig zurück zu den Keepern. Faraja fand das sehr interessant und schaute sich den umgefallenen Baum genauer an – vielleicht würde sich ja etwas leckeres zu fressen daran finden!

