Dienstag, 5. November 2019
Am Nachmittag brachte Sonje die Waisen zurück zu den Hügeln; sie schien genau zu wissen, wo sie hin wollte. Als sie oben angekommen waren, hob sie den Rüssel und schnupperte, und die Keeper hatten sich noch nicht einmal auf die Felsen gesetzt, da kam ein großer wilder Bulle aus dem Wald und ging geradewegs auf Sonje und Shukuru zu. Shukuru beeilte sich, zu den Keepern zurückzukommen und dem wilden Elefanten aus dem Weg zu gehen. Er schloss sich Sonje an, und die Keeper sahen noch einen zweiten und fragen sich, ob wohl Sonjes Verehrer Osama dabei war. Es waren aber Bullen, die sie zuvor noch nicht gesehen hatten. Sie sahen sehr stattlich aus, aber Sonje ließ sie bald stehen und kam zu den Keepern zurück, als es Zeit für den Heimweg wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.11.2019
Montag, 4. November 2019
Lima Lima brachte die Waisen heute bis oben auf die Hügel hinauf, wo es viel frisches Gras zu futtern gibt. Shukuru fand auch ein paar leckere Zweige an den Bäumen. Alamaya half ihr dabei, sie herunter zu holen, sodass sie sie gemeinsam fressen konnten. Es ist schön zu sehen, dass sich die beiden gut vertragen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.11.2019
Sonntag, 3. November 2019
Als die Waisen am Abend mit ihren Keepern zurück zur Auswilderungsstation kamen, hatte Ziwa sich davon geschlichen, ohne sich zu verabschieden! Die Keeper merkten es erst, als alle in ihre Gehege gingen. Er war wohl zurück in den Wald gegangen und hatte Jasiri, Ngasha und Faraja bei der Herde gelassen. Als dann die anderen ihre Milchflaschen geleert hatten und die Gehege für die Nacht geschlossen wurden, tauchte Ziwa draußen auf und schlich am Eingangstor herum. Dann ging er aber wieder weg und marschierte einmal um das ganze Gelände herum. Er schaute zu seinen Freunden herein und schien sehr zufrieden, dass er draußen war!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2019
Samstag, 2. November 2019
Mwashoti und Alamaya wollten heute Shukuru begleiten, aber diese traut den beiden Raufbolden nicht so recht über den Weg. Vor allem Alamaya glaubt sie scheinbar nicht, dass er sich im Zaum halten kann und sie nicht herumschubst. Also ignorierte sie die beiden und ging ihrer eigenen Wege.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2019
Samstag, 2. November 2019
Ziwa war am Morgen der erste, der zur Milchfütterung kam. Er war am Abend zuvor nicht mit nach Hause gekommen, aber früh am Morgen konnte man die Jungs draußen kollern hören. Als die Keeper die morgendliche Milch zubereiteten, wartete Ziwa schon ungeduldig am Haupttor. Als er fertig war, ging er zu Jasiri, Ngasha und Faraja, um mit ihnen zusammen wieder aufzubrechen. Jasiri kam allerdings nach einer Weile wieder zurück und blieb bei den anderen; er hatte heute offenbar keine Lust auf die langen Wanderungen durch den Wald mit den Jungs.

