Montag, 22. Juli 2019
Lima Lima ist ein großartiges Mädchen und eine ausgezeichnete Vertretungs-Leitkuh. Sie versteht sich sehr gut mit den Keepern, aber auch mit den eigentlichen Matriarchinnen Murera und Sonje. Die beiden haben kein Problem damit, ihr die Führungsrolle zu überlassen, denn sie wissen, dass Lima Lima sehr umsichtig ist und gut aufpasst, dass niemand in Gefahr gerät. Auch die anderen respektieren sie – nur die älteren Jungs hören manchmal nicht auf sie und wollen ihre eigenen Wege gehen. Trotzdem sorgt sie sich immer gut um alle.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.07.2019
Sonntag, 21. Juli 2019
Shukuru und Faraja vertrugen sich heute ausgezeichnet, sodass die Keeper sich fast schon wunderten. Normalerweise grast Shukuru lieber für sich allein! Faraja läuft allerdings viel weiter als Shukuru, sodass diese bald wieder zurückkam und eine Weile im Schatten der Bäume ausruhte, wo die Keeper sich ihrem Mittagessen widmeten. Am Abend verabschiedeten sich dann Faraja und Ziwa wieder und verbrachten die Nacht draußen im Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.07.2019
Freitag, 19. Juli 2019
Einige der Waisen in Umani Springs sind langsam bereit auszuwildern. Vor allem Ziwa scheint sich langsam von seinen beiden Leitkühen abnabeln zu wollen, und er sieht wohl Ngasha als seinen Mitverschwörer an. Nach den morgendlichen Flaschen, tauschen die beiden vorsichtiges Kollern aus, sodass die Keeper nicht zu viel mitbekommen, und dann führt Ziwa seinen Freund Ngasha hinaus hin den Wald. Die Keeper sind unglaublich stolz, dass Ziwa, der lange gesundheitlich angeschlagen war, sich jetzt so gut macht. Sie werden ihn ganz sicher vermissen, wenn er vollständig ausgewildert ist, aber gleichzeitig freuen sie sich riesig, dass er es mit ihrer Hilfe geschafft hat!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.07.2019
Donnerstag, 18. Juli 2019
Manche der Waisen werden langsam unabhängiger. Ngasha und Ziwa kamen gestern nach zwei Nächten draußen in der Wildnis zurück, aber hauptsächlich, um ihre Milch abzuholen. Ngasha wollte gleich wieder in den Wald aufbrechen, überlegte es sich aber noch einmal anders und blieb dann doch bei Mwashoti und Alamaya. Auch Jasiri konnte sich nicht so recht entscheiden, und er setzte sich mit Shukuru ein Stück ab, um am Vormittag mit ihr zu grasen; nach einer Weile kam Shukuru allerdings allein zurück! Jasiri ist allerdings ein eher nervöser Junge und ist nicht gern nachts allein draußen im Wald. Wenn überhaupt, dann bleibt er im Gebüsch in der Nähe der Stallungen. Murera und Sonje bleiben Mwashoti und Alamaya treu, und auch wegen ihrer Verletzungen halten sie sich weiterhin bei ihrer menschlichen Familie.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.07.2019
Mittwoch, 17. Juli 2019
In der Nacht soffen wilde Elefanten aus der Tränke und kollerten laut, um sich mit den Waisen in den Gehegen zu verständigen. Einer der Bullen kam direkt zum Tor und schnüffelte, und Sonje und Murera reagierten auf sein Kollern. Am Morgen warteten die Bullen immer noch draußen, und als die Keeper die Luzernenheupellets verteilten, kamen sie heran und mischten sich unter die Waisen. Diese beeilten sich, die Pellets aufzusammeln, aber die Bullen, die die Pellets nicht kennen, interessierten sich nicht dafür. Sie scharten sich um Sonje, während Murera und Shukuru sich von ihnen fernhielten.

