Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.05.2019

Freitag, 17. Mai 2019
Nach der Mittagsfütterung machten sich Ziwa, Ngasha und Faraja davon, um ihre wilden Freunde zu suchen. Ngasha kam gegen 15 Uhr zur Waisenherde zurück, aber Ziwa und Faraja hatten offenbar einen wilden Bullen am Rande der Chyulu-Berge gefunden, mit dem sie etwas mehr Zeit verbrachten. Sie tauchten schließlich wieder auf, als es am Abend Zeit war, zur Auswilderungsstation zurückzukehren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.05.2019

Donnerstag, 16. Mai 2019
Einige der Waisen konnten am Morgen gar nicht schnell genug in den Wald hinaus kommen und kümmerten sich nicht einmal um die Luzernenheupellets. Shukuru und Lima Lima dagegen futterten genüsslich und wollten gar nicht los, sodass sie schließlich angeschoben werden mussten, damit sie Sonje und Ziwa folgten. Die Affen machten schreiende Geräusche in den Bäumen, und Ziwa und Faraja schlugen lieber eine andere Richtung ein. Murera und Mwashoti schienen sich auch einschüchtern zu lassen – sie kamen zu den Keepern zurück und liefen hinter ihnen her. Als sie weit genug von den Affen weg waren, entspannten sich die Waisen wieder und gingen ihrem Tagewerk nach: grasen und mittags im Matsch wälzen und ihre Milch leeren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.05.2019

Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019

Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.05.2019

Montag, 13. Mai 2019
Am Morgen tauchten wieder wilde Bullen an den Stallungen auf. Sie schienen sich besonders für Sonje und Zongoloni zu interessieren, aber Jasiri und Ngasha waren darüber gar nicht glücklich. Sie trompeteten und wollten die Bullen von den Mädchen wegschieben. Diese kümmerten sich aber nicht darum. Schließlich bekamen die Jungs noch Unterstützung von Alamaya und Shukuru, und irgendwann hatten sie die Bullen tatsächlich verscheucht! Am Abend trafen die Waisen auf dem Heimweg auf eine Herde Büffel, die ihnen im Weg stand. Alamaya kollerte und wedelte wild mit den Ohren, als er sich ihnen entgegen stellte, und mit Quanza an seiner Seite ließen sich die Büffel schließlich überzeugen, Platz zu machen. Alamaya, der früher ein eher ängstlicher Junge war, hat sich sehr entwickelt!