Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.03.2019

Sonntag, 17. März 2019
Murera folgte den anderen zum mittäglichen Schlammbad, und als Sonje sie ankommen sah, machte sie etwas Platz; sie weiß, dass Murera manchmal etwas mehr Platz braucht, weil sie sich mit ihrem beschädigten Bein nicht so gut bewegen kann. Murera bespritzte sich erst ein wenig und setzte sich dann ins Wasser, wo sie bald Gesellschaft von Mwashoti bekam. Shukuru schaute den beiden vom Rand aus zu.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.03.2019

Freitag, 15. März 2019
Zongoloni rannte am Morgen direkt zu der Stelle, an der die Waisen immer die Luzernenheupellets bekommen, aber die Keeper hatten noch keine dorthin gebracht. Also futterte sie ein paar Reste vom Vortag, die noch dort lagen, bis ein Keeper mit der Schubkarre voller frischer Pellets kam. In letzter Zeit sind viele wilde Elefanten aus den umliegenden Dörfern zurück in die Chyulu-Berge getrieben worden, sodass es gerade sehr viele Elefanten im Wald gibt. Die Waisen trafen heute sechs riesige Bullen; sie sind unberechenbar, sodass die Keeper genug Abstand hielten. Ziwa ging zu einem von ihnen, der seinen Rüssel auf Ziwas Rücken ablegte. Er wollte dann mit dem Bullen spielen, aber dieser drehte sich um und schubste ihn, sodass Ziwa lieber wieder zurück zu den Waisen rannte und sich von Murera trösten ließ.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Als Murera und Faraja zur Milchfütterung kamen, hatten sie es nicht besonders eilig. Faraja wartete sogar auf Murera, sodass sie gemeinsam ankamen. Murera wollte dann aber gar keine Milch, sondern ging lieber gleich zum Wasserloch, wo die anderen schon badeten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Shukuru war am Morgen als erste draußen, und ging auf dem Weg in den Wald voraus. Alamaya kam dicht dahinter, und offenbar ging Shukuru ihm zu langsam, sodass er begann, sie von hinten zu schieben. Anstatt aber schneller zu laufen, ging Shukuru einfach zur Seite, damit er passieren konnte. Das tat er allerdings nicht, sondern wartete auf Lima Lima, die die beiden überholte und die Waisen dann zu den Umani-Hügeln brachte. Dort fanden sie eine große Akazie, die von den wilden Elefanten umgestoßen worden war und von der sie leckere Rinde fressen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.03.2019

Dienstag, 12. März 2019
Shukuru hielt sich heute von den anderen Waisen fern und wollte die ganze Zeit bei den Keepern bleiben. Kaum hatte sie sie aus den Augen verloren, beeilte sie sich, wieder zurück zu kommen. Sie legte nicht einmal Wert auf die Gesellschaft von Sonje, die eine ihrer besten Freunde ist. Draußen im Wald kam sie an etwas Dung von wilden Elefanten vorbei. Sie untersuchte ihn, wie es Elefanten häufig tun, um herauszufinden, welche Pflanzen sie fressen können. Danach ließ sie ihn wieder fallen. Als Alamaya den Dung fand, schnüffelte er daran herum, aber interessierte sich nicht weiter dafür.