Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.03.2019

Montag, 11. März 2019
Die wilden Bullen, die die Waisen besuchen, gewöhnen sich immer mehr an sie. Lima Lima ist immer die erste, die sie begrüßt, und manchmal gefällt es ihnen so gut bei den Waisen, dass sie gar nicht so schnell wieder gehen wollen. Heute wurde Ngasha wohl etwas eifersüchtig auf einen von ihnen und ging zu ihm, um ihn zu schubsen. Er hatte allerdings nicht daran gedacht, dass er viel größer und stäker als er war, und wurde prompt zurück in den Wald gescheucht. Ziwa hörte ihn um Hilfe schreien, und zusammen mit Faraja rannte er zu ihm. Als sie ihn unter einem Baum, unter dem er sich versteckte, gefunden hatten, beruhigten sie ihn wieder, aber wussten auch nicht so recht, was sie tun sollten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.03.2019

Sonntag, 10. März 2019
Alamaya war heute in Spiellaune und begann einen Ringkampf mit Mwashoti, den die beiden sehr genossen. Zongoloni stellte sich schließlich zwischen die beiden; offenbar sorgte sie sich um Mwashotis Bein, und war der Meinung, dass Alamaya lieber mit den anderen Jungs rangeln sollte. Mwashoti ging zu Murera und Sonje – er ist ein braver Junge, wohingegen Alamaya manchmal mit jedem Elefanten, der ihm über den Weg läuft, eine Rangelei anfängt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.03.2019

Samstag, 9. März 2019
In letzter Zeit kommen immer häufiger wilde Elefanten zu Besuch. Letzte Nacht hörte Mwashoti sie am Wasserloch saufen und trompetete laut los, um es die anderen Waisen wissen zu lassen. Ziwa antwortete, indem er noch lauter trompetete, und die Keeper wachten auf und kamen aus ihrem Zelt um nachzusehen. Sie sahen, wie die wilden Elefanten wieder im Wald verschwanden, nachdem sie die Tränke geleert hatten; auch ein paar winzige Babys waren dabei! Am Morgen gingen die Waisen dann unter dem Kommando von Lima Lima und Quanza den Pfad entlang, den ihre wilden Freunde immer benutzen. Sie trafen aber niemanden, obwohl jede Menge Dung zu finden war.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2019

Freitag, 8. März 2019
Ngasha und Faraja begannen heute im Wald zu spielen, was allerdings zu einer ernsthaften Rangelei um den besten Platz am Wasserloch ausartete. Schließlich wurde Ngasha von Faraja nieder gerungen und schrie um Hilfe, sodass die Keeper ihm wieder auf halfen. Sonje holte ihn ab und nahm ihn mit zu der Stelle, wo sie mit Mwashoti, Alamaya und Zongoloni friedlich graste. Dort beruhigte sich alles wieder, und Ngasha verbrachte den Rest des Tages zufrieden mit ihnen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.03.2019

Donnerstag, 7. März 2019
Als die Waisen am frühen Morgen in den Büschen grasten, schloss sich ihnen ein wilder Bulle an, der sehr freundlich war. Er blieb fast den ganzen Vormittag bei ihnen. Als es Zeit für die Mittagsfütterung war, verabschiedeten sich die Waisen von ihm, aber er kam wieder zurück, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Er schien sich gar nicht vor den Keepern zu fürchten und kam sogar zum Fahrzeug, um an den leeren Milchflaschen zu schnuppern. Die Keeper dachten, er wollte vielleicht kosten, aber sicherheitshalber hielten sie trotzdem Abstand von ihm. Lima Lima wollte ihn überzeugen, mit hinüber zu der Stelle zu kommen, wo die Keeper und Shukuru sich ausruhten, aber er spürte, dass er ihnen nicht ganz geheuer war. So hielt er schließlich brav Abstand, um niemanden einzuschüchtern.