Mittwoch, 6. März 2019
Die Waisen wälzten sich mittags genüsslich im Matschloch, um sich mit einer Schlammschicht zu versehen, die sie vor der Sonne und den Insekten schützt. Danach folgten sie Shukuru zum Staubbad, wo sie sich ausführlich mit roter Erde abtrockneten. Murera wartete, bis alle fertig waren mit baden, bevor sie selbst hinein ging. Während sie noch schlammbadete, gingen die anderen schon zurück in den Schatten der Bäume, und die Keeper nahmen ihr Mittagessen ein. Shukuru zog auf eigene Faust los, um sich zu kratzen. Als die Keeper mit ihrem Mittagessen fertig waren, riefen sie Shukuru, und sie ging mit ihnen zu den anderen zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.03.2019
Dienstag, 5. März 2019
Heute bekamen die Waisen wieder Besuch von wilden Elefanten, aber die Herde war sehr freundlich. Sie plauderten schön mit den Waisen und ließen sich auch von den Keepern nicht stören, die sich in einiger Entfernung aufhielten. Mwashoti stellte sich bei allen Herdenmitgliedern vor, und bald machten es ihm die anderen nach. Als sie alle zusammen in den Chyulu-Bergen graseten, tauchten ein paar Büffel auf. Sie waren überrascht, auf Elefanten zu treffen, und gingen schnell in eine andere Richtung davon. Am Abend folgten die Waisen dann Mwashoti, Alamaya und Shukuru zurück zur Auswilderungsstation. Sie sahen müde aus, und Lima Lima hatte die Augen schon halb zu, als sie endlich schlafen gehen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.03.2019
Montag, 4. März 2019
Am Wasserloch landeten heute die Kraniche mit ihrem Nachwuchs, um dort nach Grashüpfern zu suchen. Quanza und Ngasha wollten sie nicht in der Nähe haben und versuchten, sie zu verscheuchen. Jedesmal, wenn sie ihnen nahe genug kamen, flogen die Vögel kurz auf, sodass die Elefanten ins Leere liefen. Ngasha und Faraja schafften es irgendwie, den Vögeln zu folgen, aber Ziwa und Sonje trompeteten nur herum, ohne dass sie viel ausrichten konnten. Es wurde ein heißer Tag, und vor allem den Albinos machte die Hitze zu schaffen, sodass sie nach Möglichkeiten zum abkühlen suchten. Jasiri und seine Freunde machten sich an der Wasserleitung zu schaffen, aber die Keeper brachten sie wieder davon ab und gingen mit ihnen zum Wasserloch. Dort genossen sie schließlich ein Schlammbad, bevor sie sich einstaubten und danach wieder zu den Stallungen zurück gingen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.03.2019
Sonntag, 3. März 2019
Die Waisen trompeteten am Morgen laut, trampelten in den Büschen herum und traten nach allem, was ihnen in den Weg kam. Sogar Sonje und Murera mit ihren kaputten Beinen waren kaum zu bändigen, als es in Richtung der Wasserquellen ging. In den Hügeln behielten die Keeper ihre Schützlinge aus einiger Entfernung im Auge, als sie eine wilde Elefantenherde sahen, die auf die Waisen zusteuerte. Sie riefen sie schnell zusammen, aber Sonje und Zongoloni wollten lieber ihren wilden Artgenossen Hallo sagen. Jasiri folgte ihnen, aber er verstieß gegen die Höflichkeitsregeln, als er die wilden Bullen am Bauch berüsselte. Sie scheuchten ihn davon, und er kam eilig zurück zu den Keepern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2019
Freitag, 1. März 2019
Die Elefanten waren am Morgen gut gelaunt, als sie herauskamen. Sie folgten Lima Lima hinaus in den Wald, bis die Jungs in ihre eigene Richtung aufbrachen. Mwashoti und Shukuru gingen am Ende der Herde, und Murera kollerte laut, um Mwashoti zu sich zu rufen. Auch Sonje kollerte ihm zu, und er konnte sich nicht so recht entscheiden, zu wem er nun gehen sollte. Also blieb er einfach zwischen seinen beiden Adoptivmamas stehen und genoss die Aufmerksamkeit von beiden Seiten!

