Mittwoch, 9. September 2020
Ngasha wollte sich am Morgen wohl der Herde anschließen und kam zur Auswilderungsstation. Dort musste er aber feststellen, dass die Waisen schon aufgebrochen waren! Er hob den Rüssel in die Luft, um sie zu wittern, und hatte sie bald eingeholt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2020
Dienstag, 8. September 2020
Morgens beim Luzernenheu begannen Alamaya und Mwashoti eine Rangelei, und Shukuru, die gerne ihre Ruhe hat und den übermütigen Jungs aus dem Weg geht, suchte sich im Wald ein ruhiges Plätzchen zum Grasen. Mwashoti und Alamaya machten noch eine ganze Weile weiter und versuchten sich gegenseitig zu beeindrucken, indem sie ihre Rüssel hoch hielten und ihre Stoßzähne präsentierten! Gegen Mittag folgte Alamaya dann Jasiri ud Faraja in den Wald; er geht kaum noch mit zur Mittagsfütterung, und so halten die Keeper für ihn auch keine Milchflasche mehr bereit.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.09.2020
Sonntag, 6. September 2020
Sonje und Murera kümmern sich weiterhin vorbildlich um Luggard. Er hat ordentlich Respekt vor Alamaya, der inzwischen ganz schön groß ist, und bleibt daher immer in der Nähe der Leitkühe, falls Alamaya etwas zu ausgelassen spielen will. Am Nachmittag tat sich Murera zum Grasen mit Luggard zusammen, während Sonje sich um Enkesha kümmerte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.09.2020
Samstag, 5. September 2020
Als die Waisen an den Quellen vorbei kamen, ließ sich Quanza etwas mehr Zeit, um ihren Durst mit dem frischen Quellwasser zu löschen. Die anderen gingen schon einmal weiter. Sie wissen, dass Quanza ein zurückhaltender und ruhiger Elefant ist, und sie häufig auf eigene Faust im Wald grast. Die Keeper geben aber acht, dass immer einer oder zwei von ihnen in ihrer Nähe sind.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.09.2020
Freitag, 4. September 2020
Ngasha kam am Morgen zu den Stallungen, und Sonje freute sich ausgesprochen, ihn wiederzusehen. Er ging zu ihr, und die beiden begrüßten sich überschwenglich mit umschlungenen Rüsseln. Die anderen Ausreißer tauchten auch bald auf, und es gab wieder ausgelassene Begrüßungen, genau wie am Vortag. Faraja hatte es heute wohl auf Lima Lima abgesehen und versuchte immer wieder, auf sie zu klettern. Lima Lima ließ sich das aber nicht bieten und ging ihm immer wieder aus dem Weg. Faraja ließ sich aber so leicht nicht davon abbringen, und so mussten Shukuru und Sonje noch dazu kommen, um ihn davon zu überzeugen, Lima Lima in Ruhe zu lassen. Er trompetete ein paarmal laut und machte sich dann wieder auf in den Wald, um wieder zu seinen wilden Freunden zurückzukehren.

