Donnerstag, 3. September 2020
Früh am Morgen ließen sich die auswildernden Nachteulen wieder einmal sehen. Ziwa, Faraja, Jasiri, Zongoloni, Alamaya und Ngasha, kommen in letzter Zeit sehr unregelmäßig und meistens auch nur recht kurz zu Besuch. Shukuru und Enkesha schauten sich die ausgelassenen Begrüßungszeremonien aus einiger Entfernung an – sie hatten wohl eher Lust auf etwas Ruhe. Dementsprechend beeilten sie sich auch, ein ruhiges Plätzchen zum Grasen zu finden, bevor Ziwa das Kommando übernehmen und die Herde auf große Wanderschaft führen würde!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.09.2020
Mittwoch, 2. September 2020
Alamaya graste heute zusammen mit den Waisen, während der Rest der Nachteulen-Gruppe sich nicht blicken ließ. Sie tauchen jetzt immer seltener auf, und wenn, dann scheinen Ziwa und Zongoloni die treibenden Kräfte zu sein. Alamaya fraß heute jede Menge von den Akazien, die während der Trockenzeit eine gute Nahrungsquelle für die Elefanten sind.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.09.2020
Dienstag, 1. September 2020
Nach der Mittagsfütterung wollten die Waisen ihren Durst löschen und gingen zum Wasserloch, das gerade mit einem Schlauch aufgefüllt wurde. Luggard hielt an, nahm sich den Schlauch und begann, sich direkt an dem Wasser zu bedienen, das herauskam. Das startete ein Tauziehen, denn alle wollten jetzt den Schlauch haben! Am Ende setzte sich Mwashoti durch; er ist jetzt schon ein großer Junge und ließ seine Kräfte spielen, um sich den Schlauch zu sichern. Murera ließ den Schlauch links liegen und ging stattdessen direkt zum Wasserloch, gefolgt von Enkesha. Luggard schaute ihnen beim Saufen zu, und als Enkesha fertig war, nahm sie Mwashoti mit, und die beiden verdrückten sich in die Büsche, wo sie weiter grasten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2020
Montag, 31. August 2020
Sonje und Murera führten die Waisen mittags nach der Fütterung zum Schlammloch, wo sich alle abkühlten. Shukuru war heute besonders aktiv beim Baden. Sie planschte und wälzte sich nach allen Regeln der Kunst herum. Es ist wunderbar zu sehen, wie gut es ihr wieder geht!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.08.2020
Montag, 31. August 2020
Die Keeper freuten sich, als am Morgen Zongoloni, Ziwa, Ngasha, Alamaya, Faraja und Jasiri zu Besuch kamen, die sie jetzt ein paar Tage lang schon nicht mehr gesehen hatten! Sie kamen aus dem dichten Wald, aus einer Richtung, in der sie die Keeper zuvor noch nie gesehen hatten. Sie blieben aber nicht allzu lange und waren vor der Mittagsfütterung schon wieder ihrer eigenen Wege gegangen. Am Abend wartete dann Alamaya vor den Stallungen auf die Waisen, als diese nach Hause kamen. Alle soffen noch einmal Wasser aus der Tränke, und während die Waisen es sich in ihren Gehegen gemütlich machten, tauchten die anderen Auswilderer auf und holten Alamaya ab. Sie verschwanden wieder im Wald, und die Keeper sahen nur noch ihre grauen Rücken und wedelnden Schwänze durch die Büsche hindurch.

