Sonntag, 16. Dezember 2018
Kuishi und Jotto spielen selten miteinander, denn Kuishi kann recht ruppig werden. Jotto, genau wie die anderen eher sanftmütigen Elefanten, rangeln daher nicht gerne mit ihr. Heute Morgen allerdings forderte Jotto sie heraus. Die beiden spielten eine Weile schön miteinander, bis Tagwa dazukam und den Ringkampf unterbrach.
Waisenblogs-Bilder Nursery, 15.12.2018
Samstag, 15. Dezember 2018
Kiasa futtert Gras
Mapia pflückt Grün zum fressen
Kuishi rennt zur Milchfütterung um 11 Uhr
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.12.2018
Freitag, 14. Dezember 2018
Nach der Milchfütterung um 9 Uhr gingen die Babys zurück in den Wald, um weiter zu grasen. Ein paar von ihnen wollten sich aber lieber einstauben, allen voran Enkesha und Musiara. Sie begannen, den Boden etwas aufzulockern, und als Tagwa das sah, beschloss sie hinüber zu gehen und ihnen zu helfen. Sie ist jetzt die Anführerin, also schob sie Enkesha zur Seite, damit sie mit ihren größeren Stoßzähnen ordentlich die Erde vorbereiten konnte. Auch Ambo und Tamiyoi machten schließlich mit, und Musiara lag schon auf dem Boden und fing an, mit der aufgelockerten Erde zu spielen. Nicht weit entfernt lagen ein paar Warzenschweine in einem Versteck und schliefen. Bei der ganzen Unruhe dachten sie, ein Raubtier wäre hinter ihnen her, und kamen eines nach dem anderen schnell aus ihrem Loch im Boden. Musiara erschreckte sich so sehr, dass er bellend aufsprang, und Malima kam von dem Gebüsch, an dem sie gerade graste, herbei, um ihm zu helfen. Jotto, Mapia und Kuishi schlossen sich ihr an, und gemeinsam verscheuchten sie die Warzenschweine ins Gebüsch. Tagwa und ihre Freunde konnten jetzt auch die Bodenlöcher zum spielen benutzen, und so waren bald alle damit beschäftigt, sich mit Erde einzustauben.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.12.2018
Samstag, 8. Dezember 2018
Am Morgen war es sehr kühl und regnerisch, sodass die kleinen Elefanten Dololo und Mukkoka, genau wie das Nashornbaby Maarifa, in ihren Ställen bleiben mussten; sie sind noch nicht kräftig genug für ein solches ungemütliches Wetter. Die anderen Waisen machten sich aber auf in den Wald und hatten ihren Spaß dabei, sich im Matsch und den kleinen Wasserläufen herumzurollen. Tagwa, Sagala und Kuishi eröffneten das große Schlammbaden, und die anderen machten bald mit. Die Jungs, Jotto, Mapia, Ambo, Emoli, Sattao, Musiara und sogar Maktao, kletterten ausgiebig aufeinander herum und rollten sich auf dem Boden. Es war sehr amüsant anzusehen, wie der kleine Maktao versuchte, auf Tagwa zu klettern; er kam nicht hinauf, sondern rutschte immer wieder ihren Rücken herunter. Als er sah, wie Musiara es auch versuchte, verpasste er ihm eine Kopfnuss – vermutlich dachte er, Musiara hätte ihn heruntergeschubst! Die beiden rangelten ein paar Minuten miteinander, bis Tamiyoi dazukam und die Gemüter wieder beruhigte, indem sie Musiara wegschickte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.12.2018
Mittwoch, 5. Dezember 2018
Die Abwesenheit von Sana Sana, Ndiwa und Malkia ist spürbar im Waisenhaus. Die Waisen gehen nicht mehr so weit in den Wald hinein wie zuvor, sondern bleiben eher in der Nähe der Keeper, denn Tagwa und Kuishi sind nicht so für weitere Spaziergänge zu haben. Jotto und Mapia, die vorher ein wenig im Schatten von Malkia, Sana Sana und Ndiwa standen, scheinen etwas aufzublühen und vertragen sich gut mit Tagwa und Kuishi. Draußen im Wald spielte heute Jotto mit Tagwa und Mapia mit Kuishi. Offenbar gefällt es ihnen, nicht mehr von den älteren Mädchen gesagt zu bekommen, was sie zu tun haben! Auch Tagwa sieht sehr zufrieden aus und kümmert sich sehr gut um die ganze Herde. Als ihre älteren Artgenossen noch da waren, haben sie ihr häufig nicht so viel Freiraum gelassen, und sie zog sich dann immer zurück. Sie ist ein sehr friedliebendes Mädchen, das keine Rangeleien mag; wenn sie jemand ärgert, geht sie normalerweise einfach davon, anstatt einen Streit vom Zaun zu brechen.

