Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.07.2019

Donnerstag, 11. Juli 2019
Die milchabhängigen Waisen folgten ihren älteren Freunden zum Luzernenheu, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Ndii kam zurück und schleckte die verschüttete Milch von der Mauer. Mudanda und Kihari staubten sich fleißig mit roter Erde ein, und Rorogoi kratzte sich genüsslich am Felsen. Mashariki und Lentili warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Ngilai spielte mit den zuletzt angekommenen Waisen und brachte Emoli ein paar Ringkampftechniken bei. Sagala wurde eifersüchtig und wollte Emoli für sich haben; die beiden Jungs ließen sich aber nicht beeindrucken und ignorierten sie.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.07.2019

Dienstag, 9. Juli 2019
Mudanda blieb heute beim Aufbruch am Baobab-Wasserloch zurück, aber anstatt in Panik zu geraten, ging sie der Waisenherde ganz ruhig hinterher. Sie blieb sogar ab und zu stehen und graste noch ein wenig, bis sie ihre Freunde wieder eingeholt hatte. Tagwa, Sagala und Emoli führten dann die Waisenherde am Abend auf dem Heimweg an.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.07.2019

Montag, 1. Juli 2019
Mudanda und Bada spielten am Morgen auf den roten Erdhaufen. Sie warfen Rüsselvoll Erde in die Luft, und ein Pavian, der in der Nähe saß, schaute ihnen staunend zu. Mbegu führte dann die Waisen hinaus zu den Weidegründen, mit Emoli, Tagwa und Sagala an ihrer Seite, die offenbar jetzt auch Teil ihrer kleinen Herde von bisher sechs Mitgliedern geworden sind.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.06.2019

Dienstag, 18. Juni 2019
Ndoria, die langsam unabhängiger wird, schlug am Morgen eine andere Richtung ein als die restlichen Waisen. Später schloss sie sich ihnen wieder an, als sie an der Nordseite des Mazinga-Bergs grasten, und folgte ihnen zum Baobab-Wasserloch. Dort soff eine wilde Herde an der Tränke, und die Waisen hielten sich gar nicht mit Baden auf, sondern gingen gleich ihren Artgenossen Hallo sagen. Mudanda und Kenia forderten einen wilden Altersgenossen zu einem freundschaftlichen Ringkampf heraus, während Arruba versuchte, ein Kalb von der Herde weg zu locken. Eine seiner Schwestern war darüber aber gar nicht erfreut und sorgte dafür, dass die Familie wieder aufbrach. Daraufhin blieb den Waisen nichts anderes übrig, als weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.06.2019

Mittwoch, 12. Juni 2019
Lentili führte die Waisen am Morgen hinaus zum Grasen, wurde aber bald überholt von Nguvu, Embu und Mudanda. Sie grasten am Fuß des Mazinga-Bergs und löschten ihren Durst mit Wasser aus den Höhlen im Berg, anstatt zum Wasserloch zu gehen. Zur Milchfütterung kamen sie zu Westseite des Bergs, und danach entspannten sich Kenia, Panda, Ishaq-B, Lasayen, Murit und Ndotto unter einer Akazie. Am Nachmittagschloss sich Murit eine Weile einem wilden Bullen an, der nur ein paar Meter entfernt von der Waisenherde graste. Panda und Kihari grasten zu zweit etwas abseits der anderen, bis es schließlich wieder zurück zur Auswilderungsstation ging.