Samstag, 8. Juni 2019
Nelion, Mashariki und Mudanda genehmigten sich am Morgen ein Staubbad in der roten Erde und warfen große Staubhaufen in der Luft herum, sodass alles von Staubwolken eingenebelt wurde. Tagwa, Emoli und Sagala folgten dann den Keepern hinaus zum Grasen. Es ging zur Nordseite des Mazinga-Bergs, wo es dann auch die Mittagsmilch gab, da es zu kühl zum Baden war. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, starteten Lasayen und Mbegu ein verbissenes Kräftemessen und standen dabei im Mittelpunkt von Mbegus sechsköpfiger Gruppe.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.05.2019
Sonntag, 26. Mai 2019
Tundani und Mudanda spielten heute draußen im Busch, und Tunani versuchte, auf Mudandas Rücken zu klettern. Mudanda schaffte es schließlich, ihn abzuschütteln, und machte sich bereit, es mit ihm aufzunehmen. Da kam Nelion dazu, stellte sich zwischen die beiden und sorgte so wieder für Ruhe und Ordnung.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.05.2019
Dienstag, 7. Mai 2019
Nelion führte am Morgen die Herde an, gefolgt von Ndotto, aber nach ein paar Schritten machte Nelion kehrt und ließ Mashariki und Mudanda nach vorne. Die Waisen grasten den Vormittag über schön und gingen zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch. Sie soffen Wasser aus der Tränkte, badeten allerdings nicht. Am Nachmittag ging es zur Südseite des Mazinga-Bergs, wo Murit eine Pause einlegte, um sich auf dem Boden herumzurollen, während Panda sich an einem Felsen kratzte.
Besuch in Kenia – Teil 4: Voi
Die letzte Station der Vorstandsreise 2019 war die Auswilderungsstation in Voi, wo derzeit 32 Waisen leben.
Kenia ist die Matriarchin der Voi-Waisen. Unterstützt wird sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe von Mbegu, die sich schon in der Nursery um alle Neuankömmlinge hingebungsvoll gekümmert hat. Auch in Voi übernimmt sie gerne die Verantwortung für alle Waisen, die neu in die Auswilderungsstation kommen, um ihnen die Eingewöhnung zu erleichtern.
Zur Voi-Herde gehören auch die Nursery-Freunde Ndotto, Ngilai, Lasayen und Murit. Auch wenn diese vier Jungs gerne ihre Kräfte miteinander messen, hat sich eines seit ihrer Nursery-Zeit nicht verändert: Sie gehören zu den freundlichsten kleinen Bullen der Herde, die immer für einen Spaß zu haben sind und die ihre menschliche Keeper-Familie lieben.
Es gibt aber auch ein paar freche Exemplare, wie z. B. Ndoria. Dieser Frechdachs ist leicht zu erkennen, da sie keine Schwanzhaare mehr hat. Und an diesem Umstand ist sie selbst Schuld. Um ihre Elefantenfreunde zu ärgern, beißt Ndoria ihnen gerne mal in den Schwanz. Auf Dauer haben sich diese das aber nicht gefallen lassen und angefangen zurück zu beißen, mit der Konsequenz, dass Ndoria ihre Schwanzhaare eingebüßt hat.
Hier nun ein paar Eindrücke aus Voi:

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.04.2019
Dienstag, 30. April 2019
Die Waisen spielten am Morgen nach der Milch und dem Luzernenheufrühstück nicht besonders lange. Es gab lediglich ein allgemeines Kratzen, als Mudanda sich Ndoria näherte, die den Kratzfelsen schon eine ganze Weile unter Beschlag genommen hatte. Ndoria überlegte noch ein wenig, ob sie Mudanda heranlassen sollte, aber machte schließlich doch Platz. Nachdem Mudanda fertig war, kam Naipoki an die Reihe, während Nelion inzwischen einen kleineren Felsen gefunden hatte, weil er sich nicht hinten anstellen wollte. Schließlich folgten die Waisen Mbirikani und Mashariki hinaus zur Ostseite des Mazinga-Bergs.

