Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.04.2019

Donnerstag, 18. April 2019
Nachdem alle 20 milchabhängigen Waisen am Mittag ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Wasserloch. Embu nahm ein kurzes Bad und sicherte sich dann den besten Platz beim Staubbad. Bada fand es sehr interessant, wie sie sich herumrollte, und machte auch mit. Auch Tundani wollte sich anschließen, wurde aber von Nelion aufgehalten, der ihn zum Ringkampf herausfordern wollte. Tundani lehnte aber ab, weil er lieber mit Embu und Bada staubbaden wollte, sodass Nelion sich stattdessen Kihari aussuchte. Ishaq-B begann einen Ringkampf mit Ndotto, der aber von Ndii beendet wurde, die ein wachsames Auge auf Ndotto hat. Mudanda versuchte, Ndotto auf den Rücken zu klettern, aber er rannte vor ihr davon. Als schließlich eine Giraffe zum Wasserloch kam, um zu saufen, machten sich die Waisen wieder auf zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.04.2019

Donnerstag, 11. April 2019
Kihari sicherte sich am Morgen einen guten Platz zum Kratzen, den sie Mudanda überließ, als sie fertig war. Auch Lentili und Godoma drängelten sich an einem Felsen neben dem Erdhaufen, um sich zu kratzen, aber Lentili überließ Godoma bald den Kratzfelsen. Mbegu und Godoma führten dann die Herde auf dem Weg hinaus in den Park an. Mbirikani tauchte 20 Minuten vor den Waisen am Baobab-Wasserloch auf und sagte kurz einer wilden Herde Hallo. Als die Waisen angekommen waren und ihre Milch getrunken hatten, schlossen sie sich Mbirikani, die immer noch da war, an der Tränke an. Ein junger wilder Bulle kam auch noch dazu, und später, als die Waisen wieder zum Grasen aufbrachen, tauchte noch eine große wilde Kuh auf, die vermutlich die Mutter des Teenagers war.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 06.04.2019

Samstag, 6. April 2019
Am Baobab-Wasserloch trafen die Waisen heute auf eine große wilde Herde. Naipoki, Mashariki und Mudanda versuchten, eines der Kälber weg zu locken, hatten aber keinen Erfolg. Sie fürchteten sich vor einem großen Bullen mit riesigen Stoßzähnen, der in der Nähe stand und sie beobachtete. Sogar den anderen wilden Elefanten war er nicht ganz geheuer – nur Tundani traute sich näher an ihn heran!

Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2019

 

Es war unsäglich heiß in der Nursery und wir rechneten jeden Tag mit dem Regen. Die Vegetation wurde täglich trockener und die Waisen müssen jetzt weiter laufen, um genug Futter zu finden. Unsere Kleinsten, Larro und Neuankömmling Kiombo folgten Malima und Sagala auf Schritt und Tritt, und die Beiden entwickelten regelrechte Muttergefühle und waren sehr fürsorglich. Weil sie schon um einiges älter sind, konnten sie an die höher liegenden Äste und Zweige reichen und zogen sie für die Kleineren herunter. Malima ist zwar jetzt freundlicher zu den jüngsten Waisen, aber sie ist immer noch sehr frech und hört auch nicht immer auf die Keeper – genau wie ihr Freund Kuishi. Die beiden feisten Jungkühe werden wohl gegen Ende des Monats nach Tsavo umziehen. Es ist an der Zeit, daß sie von den älteren Elefanten unter deren Fittiche genommen werden und ein paar Manieren lernen. Kuishi versucht bei der Mittagsfütterung immer, die um die Schubkarre verschüttete Milch aufzusaugen und mag es überhaupt nicht, wenn jemand anderes es ihr nachmacht. Zur Fütterung fängt sie auch gerne mal eine Rauferei an, genauso wie wie Kiasa, die kein Stück ruhiger geworden ist. Als Kuishi eines Tages keine verschüttete Milch vorfand, schmiß sie aus Frust alle leeren Flaschen herum! „Die Waisen im April“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.03.2019

Freitag, 29. März 2019
Nach einem kurzen Mittagsschlammbad am Baobab-Wasserloch grasten die Waisen in Pärchen weiter. Kenia und Araba gingen zusammen in die eine Richtung, Nelion und Mudanda in die andere. Lasayen war kurz mit Tahri unterwegs, bevor diese losrannte, um bei Ndii weiter zu grasen. Lasayen tat sich daraufhin mit Mbegu, Lentili und Ndotto zusammen. Ndoria dagegen war auf eigene Faust unterwegs.