Dienstag, 21. April 2020
Heute wurde in den Ebenen der Chyulu-Berge gegrast, wo es viel leckere Vegetation gibt. Murera legte sich auf den Boden, um ein wenig mit den anderen zu spielen. Hinterher hatte sie allerdings Mühe, wieder aufzustehen. Sie rollte ein paarmal hin und her und nach einigen Versuchen schaffte sie es schließlich und war erleichtert, wieder auf den Beinen zu sein. Dann musste noch Mwashoti aufstehen, aber inmitten all seiner Freunde hatte er nicht genug Platz! Schließlich bellte er laut auf, und einige der anderen halfen ihm, wieder hoch zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2020
Dienstag, 14. April 2020
Lima Lima ging am Morgen erst einmal zur Tränke, um frisches Wasser zu saufen. Ziwa und seine unabhängigen Freunde begleiteten die Waisenherde am Morgen. Ziwa und Ngasha liefen zusammen, während Murera den Rest der Waisen begleitete. Alamaya und Quanza gingen gemütlich im Schatten der Bäume, und die anderen grasten fleißig, als ein altbekannter wilder Bulle auftauchte. Die Keeper haben ihn Ndugu genannt, was in Suaheli „Bruder“ bedeutet. Er ist sehr freundlich und unterstützt sogar hin und wieder die Keeper dabei, im Wald auf ihre Schützlinge aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.04.2020
Samstag, 11. April 2020
Shukuru hatte sich heute offenbar vorgenommen, Murera überall hin zu folgen. Egal wohin die Leitkuh auch ging – zu den Hängen der Hügel, wo es viel Grün zu fressen gibt oder irgendwo anders – Shukuru blieb ihr den ganzen Tag auf den Fersen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.04.2020
Freitag, 10. April 2020
Osama kam am Morgen wieder zu Besuch, als die Waisen gerade aus ihren Gehegen kamen. Die Keeper staunten, dass er sich so nahe an die Stallungen heran traute; er war einmal deutlich unsicherer und aggressiver gewesen und hatte nur Sonje an sich heran gelassen. Heute ließ er sich von den Keepern gar nicht mehr beirren, wie auch schon vor ein paar Tagen. Die Waisen begrüßten ihn freundlich, vor allem die vier unabhängigen unter ihnen, die ihre Nächte draußen im Wald verbringen. Sonje und Murera interessierten sich kaum für ihn, und so plauderte er hauptsächlich mit den anderen. Alamaya wollte offenbar zeigen, wie mutig er ist; er ging zu Osama und versuchte, ihn zu einem kleinen Ringkampf zu bewegen. Die Keeper konnten es kaum glauben, aber der riesige Bulle war sehr nachsichtig mit dem vergleichsweise winzigen Alamaya! Osama blieb den größten Teil des Tages bei der Herde, bis es Zeit war, nach Hause zurückzukehren. Als es soweit war, ließ er die Waisen ohne zu murren gehen und spazierte zufrieden zurück in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2020
Dienstag, 7. April 2020
Murera kam am Morgen aus ihrem Gehege gelaufen und machte sich zielstrebig auf in den Wald. Sie schien von den Chyulu-Hügeln geträumt zu haben, denn sie ließ sich nicht einmal Zeit, darüber nachzudenken, wohin es gehen sollte, wie sonst immer. Die Herde folgte ihr aber ohne sich zu beschweren.

