Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.03.2020

Dienstag, 31. März 2020
Als die Waisen heute durch den Wald liefen, kam Murera an einem Graben vorbei, in dem sie zu spielen anfing. Sie rollte sich herum, staubte sich ein und schuffelte sich den Bauch am Boden. Sie hatte viel Spaß – bis es daran ging, wieder aufzustehen! Da der Graben etwas eng war, steckte sie ein wenig fest und hatte einige Mühe, wieder hoch zu kommen. Sie begann, laut zu trompeten, und die Keeper kamen ihr zu Hilfe. Alle zusammen schoben sie kräftig und schafften es, ihr wieder auf die Beine zu helfen. Sie war sehr erleichtert und tobte aufgeregt trötend durch die Büsche. Die Keeper gaben acht, dass sich nicht noch einer ihrer Schützlinge in den engen Graben verirrte! Ngasha wollte es am Nachmittag Murera nachmachen, und er rollte sich auf dem Boden herum, schuffelte sich und bedeckte sich ordentlich mit Staub. Er hatte aber ein besseres Plätzchen erwischt, und als er fertig war, stand er auf und kam zu den anderen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.03.2020

Donnerstag, 26. März 2020
Am Nachmittag war es sehr heiß, und Murera und Lima Lima führten die Waisen zum Wasserloch, wo sie ein langes und erfrischendes Schlammbad nahmen. Den halben Nachmittag verbrachten sie mit Baden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.03.2020

Samstag, 14. März 2020
Murera hörte heute Gekoller und hielt inne, um herauszufinden, wer sie da rief. Als sie sich umschaute, tauchte Alamaya auf. Er rannte zu ihr und umrüsselte sie, indem er ihr seinen Rüssel auf die Brust legte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2020

Freitag, 13. März 2020
Lima Lima hat eine ganz neue Angewohnheit entwickelt: wenn es zur Fütterung um 11 Uhr geht, rennt sie vorneweg, hält dann an und wartet auf die anderen. Wenn sie ankommen, begrüßt sie alle einzeln mit erhobenen Rüssel, wie die Gastgeberin der nun folgenden Fütterung! Heute wartete, bis Sonje angekommen war und kümmerte sich dann schnell um ihre eigene Flasche. Murera kam etwas später an und ließ ihre Flasche links liegen. Sie scheint im Wald genug Futter zu finden, um satt zu werden; manchmal kommt sie gar nicht zur Fütterung, dann wieder interessiert sie ihre Flasche gar nicht. Ngasha tauchte zu spät für die Flaschen auf, als schon alle geleert waren. Also ging er zum Wasserloch weiter, wo er sich mit etwas Schlamm bewarf, bevor er sich Ziwa anschloss, der auf Zongoloni wartete.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2020

Sonntag, 8. März 2020
Die Waisen grasten am Vormittag geruhsam vor sich hin, als Sonje hörte, wie Alamaya kollerte und nach ihr zu rufen schien. Sie rannte zu ihm, und Alamaya stellte die Ohren auf, als ob ihn etwas erschreckt hatte. Sonje tätschelte ihn mit dem Rüssel, um ihn zu beruhigen, und auch Shukuru schien sich zu fragen, wovor er sich erschreckt haben könnte. Sonjes Gegenwart schien auf jeden Fall zu helfen. Auch Murera hatte die ganze Unruhe mitbekommen, und als sie zu den beiden gehen wollte, traf sie auf Jasiri und Faraja, die am Waldrand standen und warteten, dass es zum Staubbad gehen würde. Der Rest der Herde folgte Lima Lima in Richtung der Chyulu-Berge, wo am Nachmittag weiter gegrast wurde.