Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.06.2019

Samstag, 22. Juni 2019
Ein großer wilder Bulle besuchte heute die Herde und schien sehr interessiert an Murera zu sein. Er beschnüfelte sie mit seinem Rüssel und wollte sich an sie schmiegen. Murera war allerdings gar nicht begeistert und zog sich immer wieder vor ihm zurück. Schließlich begann sie sogar wegzulaufen, und die Keeper machten sich schon Sorgen, weil sie über das schroffe Lava-Gestein rennen musste; sie schien sich aber gut zu behaupten. Irgendwann gab der Bulle schließlich auf, und Murera sammelte ihre Schützlinge zusammen, damit sie in der Nähe der Keeper blieben. Offenbar war sie besorgt, dass ihr Verehrer zurückkommen könnte. Sie ließ Mwashoti keinen Schritt von ihr weggehen; die älteren Jungs wie Faraja und Ziwa machten sich nichts daraus und liefen ihrem Artgenossen in den Wald hinterher.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.06.2019

Mittwoch, 19. Juni 2019
Als die Waisen heute ihre mittägliche Milch tranken, bekamen sie Besuch von ein paar wilden Elefanten. Ngasha kam mit einem wilden Freund am Wasserloch an, der sich im Gebüsch versteckt hielt, während die Waisen gefüttert wurden. Er hatte große Stoßzähne und war nicht besonders scheu – kaum hatten die Waisen fertig getrunken, kam er herüber zu Ngasha und Ziwa. Murera und Quanza gefiel das gar nicht, und sie gingen nervös zurück in den Wald, und auch die Keeper hielten Abstand zu dem Bullen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.06.2019

Montag, 17. Juni 2019
Jasiri erwischte heute versehentlich Alamaya an seinem Schwanzstummel, und dieser trötete so laut auf, dass Murera und Sonje herbei gesprintet kamen. Die Keeper wollten sich schon Sorgen machen, aber dann sahen sie, dass die beiden Kühe Alamaya trösteten und alles in Ordung war. Danach scheuchten sie Jasiri weg und passten auf, dass er Alamaya nicht wieder zu nahe kam.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.06.2019

Donnerstag, 13. Juni 2019
Die Waisen besuchten heute ein neues Gebiet zum Grasen, zu dem sie von Faraja und Ziwa geführt wurden – die beiden stromern gern in unbekannten Gegenden herum und suchen ihre wilden Artgenossen. Murera und Sonje schienen etwas verwirrt zu sein von der unbekannten Gegend und trompeteten herum, sodass die Keeper zu ihnen gingen und sie beruhigten. Es ist wichtig, dass die Waisen lernen, sich gut in der Umgebung auszukennen, damit sie viele verschiedene Orte zum Grasen finden, wenn sie einmal ausgewildert sind.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.06.2019

Dienstag, 11. Juni 2019
Die Waisen waren am Morgen prächtig gelaunt, und Shukuru war als erste draußen, wo es die Luzernenheupellets gab. Lima Lima und Zongoloni wollten dann auf dem Weg in den Wald das Kommando übernehmen, aber Sonje und die Keeper überholten sie und begleiteten Shukuru, die ganz vorne lief. Als die Waisen an den Quellen vorbeikamen trompeteten Murera und Sonje und jagten auf die Krokodile los, die am Ufer lagen – sie wollten ihre Herde beschützen! Die Krokodile ließen sich schließlich beeindrucken und traten die Flucht an.