Donnerstag, 6. Juni 2019
Als die Waisen am Morgen in den Wald aufbrachen, konnten sich Quanza und Lima Lima nicht einigen, wer auf Alamaya aufpassen sollte. Lima Lima versuchte immer wieder, ihn von Quanza weg zu locken, aber diese war damit gar nicht einverstanden und schubste sie weg. So ging das eine ganze Weile, bis schließlich Sonje und Murera herbeikamen und die beiden Streithähne trennten. Quanza verzog sich und machte den Rest des Tages ihr eigenes Ding.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.06.2019
Sonntag, 2. Juni 2019
Die Waisen verspäteten sich heute bei der Mittagsfütterung. Die Keeper, die sie begleitet hatten, berichteten, dass sie auf eine wilde Herde getroffen waren, die ihnen den Weg versperrt hatten! Mwashoti und Alamaya wollten unbedingt mit ihren wilden Artgenossen spielen, und Lima Lima brauchte eine ganze Weile, bevor sie sich losgerissen hatte. Murera und Sonje dagegen machten sich nichts aus den wilden Elefanten, obwohl die Bullen durchaus an ihnen interessiert gewesen waren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2019
Freitag, 31. Mai 2019
Am Morgen gab es Verspätung beim Aufbruch in den Wald, weil etliche wilde Herden vor dem Tor zur Auswilderungsstation herumlungerten. Den Keepern waren es ein bisschen zu viele Elefanten da draußen, und so wollten sie noch warten, bevor sie das Tor für die Waisen öffneten. Ziwa und Faraja kollerten und beschwerten sich, weil sie hinaus und ihre wilden Freunde kennenlernen wollten, aber als die Keeper schließlich einwilligten und ihnen aufmachten, bereute es Faraja bald: Die wilden Elefanten waren nicht gerade freundlich zu ihm und er wurde herumgeschubst, sodass er bald zur Waisenherde zurück kam, dorthin, wo die Keeper zusammen mit Murera und Sonje warteten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.05.2019
Mittwoch, 29. Mai 2019
Murera war am Morgen offenbar schlecht gelaunt und schubste alle weg, die den Pellets um sie herum zu nahe kamen. Sie verscheuchte Zongoloni von ihren Pellets, die dabei auf Mwashoti fiel, der daraufhin beinahe in der Tränke landete! Sonje schien sehr erstaunt über Mureras schlechte Laune zu sein. Mwashoti gab allerdings nicht auf und wollte sie hinaus in den Wald begleiten. Murera blieb stehen und kollerte ihm einladend zu, und er konnte sich glücklich ihr anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019
Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.

