Samstag, 20. Oktober 2018
Sonjes Verehrer Osama stattete heute den Waisen einen Überraschungsbesuch ab. Der große wilde Bulle war aber heute sehr freundlich und auch gegenüber den Keepern gar nicht aggressiv. Er ging langsam am Gebüsch entlang und suchte nach Sonje. Als er sie gefunden hatte, kollerte er so laut, dass alle stehenblieben und sich nach ihm umschauten! Murera war gerade in der Nähe von Sonje, aber sie zog sich zurück, weil sie dem Bullen nicht zu nahe kommen wollte. Als die Waisen dann am Abend wieder nach Hause zurückgekehrt waren, standen etliche wilde Elefanten, darunter viele Bullen, hinter dem Zaun herum und schauten herein. Auch Osama war mit hoch erhobenem Rüssel dabei.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2018
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Die Waisen staubbadeten am Morgen, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Die Jungs waren sehr aktiv und kletterten auf ihren Freunden herum. Shukuru ließen sie zum Glück in Frieden, aber zu viert krabbelten sie auf Sonje, die am Boden lag und das alles sehr lustig fand. Murera, Mwashoti und Shukuru hielten sich lieber von den verspielten jungen Bullen fern. Lima Lima kümmerte sich um Alamaya, der von Faraja umgeschubst worden war. Auch Zongoloni wollte sehen, was los war. Das hatte Alamaya sich aber selbst zuzuschreiben, denn er war frech zu seinen älteren Kollegen gewesen. Manchmal ist er etwas leichtsinnig ihnen gegenüber, weil er gewohnt ist, dass Zongoloni und Quanza gutmütiger beim Spielen sind. Heute erteilte Faraja ihm allerdings eine Lektion!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2018
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Die Waisen wurden am Morgen von Regenschauern überrascht, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Lima Lima und Sonje kamen als erste heraus, gefolgt von Alamaya, und alle gingen nur zögerlich hinaus, statt wie sonst zu rennen. Shukuru futterte ihren privaten Vorrat an Pellets, während Sonje und Quanza sich mit den Rüsseln begrüßten. Murera kratzte sich das Hinterteil an der Laderampe, und Mwashoti stand neben ihr, wo er sicher vor den raufenden Jungs war. Bei dem Wetter waren die Waisen später nicht in Schlammbadstimmung. Shukuru ging nur zum Staubbad und soff danach etwas Wasser am Wasserloch. Dann ging es zurück in den Wald, wo sie alle weiter grasten, bis die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2018
Die ersten Regentropfen läuteten diesen Monat das Ende der Trockenzeit und den Beginn der kurzen Regenzeit ein, die für gewöhnlich im November beginnt. Nashorn Maxwell war daher besonders aktiv, und seine gute Laune steckte auch die Elefantenwaisen an. Wir konnten ein paar Mal beobachten, wie von der einen Seite des Zauns Max und von der anderen Seite Elefanten wie Luggard, Maisha oder Jotto Faxen machten. Die Elefanten rannten am Zaun auf und ab und Maxwell rannte mit und drehte sich vor Aufregung um sich selbst. Die drei Elefanten hatten aber offensichtlich hinterlistige Pläne! Immer wenn Maxwell mit einem von ihnen abgelenkt war, bediente sich ein anderer an den Resten von Maxwells Luzernepellets! Ambo findet Freßgier ganz und gar nicht lustig und jagt jeden davon, der sich über Maxwells Reste hermacht! „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 15.10.2018
Montag, 15. Oktober 2018
Die Waisen saufen Wasser
Staubbad
Sonje und Murera

