Samstag, 5. Oktober 2019
Musiara ist meistens ein umgänglicher und freundlicher Junge. Er tut sein bestes, dass es allen um ihn herum gut geht. Heute staubte er sich gerade auf einem Erdhaufen ein, als Kiasa dazukam und mitmachen wollte. Sie begann, den Erdhaufen herunter zu rutschen, und als Larro die beiden sah, beschloss auch sie mitzumachen. Sie krabbelte auf Kiasa und Musiara herum, und die drei hatten viel Spaß zusammen. Draußen im Wald ist Musiara normalerweise unabhängig und grast gern abseits der anderen. Er schließt sich seinen Freunden nur an, wenn ihm danach ist und wenn er in Spiellaune ist.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.10.2019
Mittwoch, 2. Oktober 2019
In der Nacht gab es großes Geschrei und Gejammer, weil einige der Babys in neue Gehege umziehen mussten. Es nützt aber alles nichts, denn sie müssen sich auch an Veränderungen gewöhnen, wenn sie einmal in der Wildnis leben werden. Sattao, Musiara, Larro und Kiasa bekamen neue Gehege. Larro zog in den Stall ein, in dem bisher Kiasa wohnte, denn sie braucht noch einen geschlossenen Stall in der Nacht. Kiasa, Musiara und Sattao zogen in offenere Gehege um, da sie jetzt schon älter sind und sich langsam an mehr Freiheit gewöhnen sollen. Larro schien sich zunächst mit ihrem neuen Zuhause angefreundet zu haben, aber in der Nacht bellte sie herum und versuchte, das Eingangstor hoch zu klettern, um in ihren alten Stall zu kommen. Auch Musiara schien sich erst einmal wohl zu fühlen, aber später rüttelte er an seinem Tor und wollte zurück in seinen Stall neben seinem besten Freund Luggard. Am schlimmsten war es aber für Kiasa – sie begann sofort, sich zu beschweren, als sie in ihrem neuen Gehege ankam. Sie jammerte die ganze Nacht, stieß gegen das Tor und kletterte daran herum, sodass die Keeper kaum ein Auge zu machen konnten! Am nächsten Morgen döste sie draußen im Wald die meiste Zeit, weil sie nach der ganzen Unruhe in der Nacht kaum geschlafen hatte und sehr müde war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.09.2019
Montag, 30. September 2019
Mukkoka ist inzwischen ein neugieriger kleiner Bulle, der immer seine Umgebung absucht und beschnuppert und horcht. Heute Morgen flog eine Stelze direkt an ihm vorbei, sodass er sich erschrocken umdrehte. Er stellte die Ohren auf und drohte dem Vogel, der ihn aber einfach ignorierte. Das schien ihn noch mehr zu ärgern, und er trompetete den Vogel laut an. Der ganze Tumult erregte die Aufmerksamkeit der anderen Waisen, und Sattao, Kiasa, Maktao, Tamiyoi und Enkesha kamen angerannt, um zu sehen, was los war. Die Stelze kümmerte sich nicht um die Elefanten und flog auf einen Baum in der Nähe. Jetzt, als Mukkoka den Vogel aus den Augen verloren hatte, beruhigte er sich wieder und schloss sich den anderen an. Am Nachmittag traf er auf dem Weg zum Schlammloch auf eine große Schildkröte und fing an, erschrocken herumzurennen. Musiara eilte herbei und beruhigte ihn wieder, sodass sie alle dem Schlammbad widmen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.09.2019
Freitag, 27. September 2019
Es ist rührend zu sehen, wie die keinen Waisenelefanten füreinander da sind, obwohl sie noch so jung sind. Sie achten zum Beispiel immer darauf, dass irgendjemand Luggard Gesellschaft leistet, und immer einmal ist es jemand anderes, der mit ihm unterwegs ist. Heute Morgen begleitete Enkesha ihn hinaus in den Wald, Sattao schloss sich ihm vor dem Mittagsschlammbad an, und Musiara war den ganzen Nachmittag mit ihm zusammen. Manchmal zieht es Luggard allerdings auch vor, für sich allein zu grasen, etwas abseits der anderen. Maktao und Musiara waren heute beim Schlammbad nach der Mittagsfütterung in Spiellaune. Sie verwickelten sich gegenseitig in kleine Ringkämpfe und Kräftemessen, und das dauerte die gesamte Zeit am Wasserloch an.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.09.2019
Donnerstag, 26. September 2019
Beim Mittagsschlammbad schien Mukkoka in Spiellaune zu sein. Er spielte mit Musiara, aber sonst durfte niemand mitspielen, denn er scheuchte alle anderen weg! Auch Dololo hätte gern mitgespielt, aber nach einer Weile gab er auf, als Mukkoka nicht aufhörte, ihn weg zu schubsen. Als eine Warzenschweindame auftauchte, sahen Ziwadi und Mukkoka sie zuerst, und als sie zum Wasserloch kam, jagte Mukkoka auf sie los und scheuchte sie in Ziwadis Richtung. Ziwadi rannte ihr um das Wasserloch herum hinterher, zurück zu Mukkoka. Das arme Warzenschwein wusste nicht wohin und am Ende entkam es, indem es sich unter dem Absperrband hindurch duckte und ins Gebüsch rannte.

