Dienstag, 27. August 2019
Luggard und Musiara kamen am Morgen aus ihren benachbarten Ställen und liefen auf verschiedenen Wegen um die Gehege herum, und trafen sich dann wieder, als es hinaus in den Wald ging. Dort begann Sattao, mit Musiara zu rangeln, und bald rannten die beiden aufgeregt auf und ab! Mukkoka rennt auch gerne herum und wollte mitmachen, doch er übertrieb es ein wenig und trompetete so laut, dass seine Freunde sich erschreckten. Sie liefen davon und schlossen sich den anderen beim Grasen an. Mukkoka landete bei Dololo, der zufrieden Grün fraß und wollte ihn zu einem Ringkampf überreden, doch Dololo wollte nicht so recht. Er weiß, dass Mukkoka manchmal ruppig werden kann, und so ging er lieber zu den älteren Mädchen, die fleißig grasten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.08.2019
Donnerstag, 22. August 2019
Ziwadi gewöhnt sich mehr und mehr ein und lernt die anderen Waisen und ihre Gewohnheiten immer besser kennen. Sie kommt gut mit Maktao und Musiara zurecht, hat aber noch so ihre Probleme mit manchen anderen, wie Kiasa und Larro. Diese beiden können freche kleine Mädchen sein, und manchmal schubsen sie Ziwadi weg, wenn sie mit ihnen spielen will. Bei Maktao und Musiara ist sie besser aufgehoben, und heute Morgen grasten die drei schön gemeinsam.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.08.2019
Mittwoch, 21. August 2019
Am Morgen stahlen Maktao und Musiara allen die Show; sie rangelten lange miteinander, und ab und zu legten sie eine Pause ein, um Verstecken zu spielen und wieder Kraft zu tanken für den nächsten Ringkampf. Sie kümmerten sich gar nicht weiter um die anderen Waisen, auch nicht Ziwadi, die zum ersten Mal Interesse zeigte, mit Maktao zu spielen. Als es Zeit für die Milchfütterung wurde, gingen die beiden zusammen hinunter. Luggard kam langsam hinterher, während Larro, Mukkoka und Enkesha von den Keepern noch zurückgehalten wurden, damit sie ganz am Ende gefüttert werden können – Mukkoka und Larro machen manchmal Ärger bei der Fütterung! Larro konnte es kaum erwarten und freute sich wie ein Schneekönig, als sie endlich ihre Flasche trinken konnte; die anderen waren alle schon fertig, sodass sie einsehen musste, dass nichts mehr da war und nichts von irgendwem stehlen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.08.2019
Sonntag, 18. August 2019
Luggard schien am Morgen Lust zu haben, mit seinem besten Freund Musiara zu spielen. Sie rangelten fröhlich miteinander, während sie in den Wald hinaus gingen – dabei waren sie allerdings deutlich langsamer als die anderen. Und so blieben sie bald allein zurück, und als sie sich umschauten und das merkten, begannen sie, den anderen hinterher zu rennen – in Luggards Fall mit kleinen Pausen, um sich zwischendurch ein wenig auszuruhen. Schließlich hatten sie Sattao eingeholt, der friedlich von einem Busch fraß, und an dieser Stelle spielten sie einfach weiter. Das erregte natürlich Sattaos Aufmerksamkeit, und er wollte auch mitmachen. Sie rangelten eine Weile zu dritt miteinander, bis schließlich Luggard sich zurückzog; er hat nicht ganz so viel Kondition und weiß, dass Sattao manchmal ganz schön ruppig werden kann. So ließ er Musiara und Sattao weiterspielen. Wenig später schienen die beiden aber auch geschafft von der Anstrengung und hatten wohl Hunger bekommen, sodass sie auseinander gingen und sich ans Grasen machten, bis Mini-Leitkuh Tamiyoi mit Assistentin Kiasa kam und sie mitnahmen, dorthin, wo alle auf die 9-Uhr-Fütterung warteten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.08.2019
Freitag, 9. August 2019
Heute war zunächst alles ruhig, als die Waisen hinaus in den Busch gingen, und als sie draußen waren, grasten sie alle friedlich zusammen. Sogar die Raufbolde wie Sattao, Maktao, Dololo, Musiara und Mukkoka waren ganz brav, und andere wie Tamiyoi, Kiasa, Kiombo, Larro, Nabulu und Maisha, die gerne weiter hinaus in den Wald gehen wollen, ließen sich jede Menge Zeit und grasten in aller Ruhe. Plötzlich kam allerdings Unruhe auf, als zwei kämpfende Warzenschweine aus den Büschen gepoltert kamen. Damit hatten die Elefanten gar nicht gerechnet, und sie trompeteten und rannten in alle Richtungen auseinander! Die arme Ziwadi war so verwirrt, dass sie in die entgegengesetzte Richtung lief wie die Keeper, sodass diese hinter ihr her rannten und sie riefen. Schließlich hatten sie sie eingeholt und nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder beruhigt, sodass sie wieder zur Herde zurückgebracht werden konnte. Ziwadi ist ein friedliebendes Mädchen, das nicht gerne herumgeschubst wird; daher ist sie häufig auf eigene Faust unterwegs und bleibt am liebsten in der Nähe der Keeper.

