Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.12.2020

Dienstag, 29. Dezember 2020
Heute war es heiß, und Mwashoti und Lima Lima versteckten sich im Schatten unter einem kleinen Baum. Murera kam mit Luggard hinterher und beschloss, dass der Schatten gut für Luggard geeignet war, um sich darunter auszuruhen, und dass die anderen beiden sich doch bitte eine andere Stelle suchen sollten. Sie zogen also wieder los und kamen dabei an einem kleinen Wasserloch vorbei, das beim letzten Regen entstanden war. Dort wollten sie sich etwas abkühlen, konnten sich aber wohl nicht einigen, wer zuerst hinein durfte. So begann eine kleine Rangelei, die mit einigem Getröte verbunden war, was wiederum die Aufmerksamkeit von Murera erregte. Sie kam herbei, um nach dem Rechten zu sehen, konnte sich aber vergewissern, dass Lima Lima und Mwashoti es nicht allzu ernst meinten. So ging sie zurück, um Luggard zu holen, und als sie mit ihm zurückkam, waren Lima Lima und Mwashoti fertig, sodass sie sich mit ihm noch schön im Matsch wälzen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.12.2020

Montag, 28. Dezember 2020
Die Nachteulen tauchten früh vor Sonnenaufgang auf und warteten vor dem Tor der Auswilderungsstation auf das morgendliche Luzernenheu. Als die Keeper etwas davon heraus brachten, waren Lima Lima und Mwashoti offenbar nicht davon überzeugt, dass es für alle reichen würde; sie schlichen sich zurück zum Vorratsraum und schnappten sich jeweils einen Ballen. Mit denen kamen sie dann mit wedelndem Schwanz heraus gerannt! Die Keeper schimpften mit ihnen, aber sie ließen ihre Beute nicht fallen. Als Ziwa und Faraja die Aktion mitbekamen, wollten sie sich das Heu nicht entgehen lassen und jagten Lima Lima und Mwashoti die Ballen trompetend ab. Sie hatten aber nicht lange etwas davon, denn schon kamen Jasiri und Ngasha dazu und scheuchten die anderen beiden Jungs weg, um selbst zu futtern. Die anderen Waisen schauten gespannt zu, was noch alles passieren würde, und den Keeper blieb nichts anderes übrig als den frechen Bullen ihr Heu zu lassen und mit der Waisenherde zum Grasen in den Wald zu gehen. Nach dem aufregenden Morgen verbrachten die Waisen dann einen entspannten Tag in den Chyulu-Bergen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.12.2020

Sonntag, 27. Dezember 2020
Als Sonje heute sah, wie Ziwa und Mwashoti in Luggards Nähe herum lungerten, näherte sie sich den beiden, um sie gut im Auge zu behalten. Shukuru war auch in der Nähe, aber sie war ganz darauf konzentriert, die Rinde einer Akazie zu fressen, die wertvolle Nährstoffe für Elefanten enthält. Die raufenden Jungs hielten sich aber zum Glück fern von dem kleinen Luggard, und so musste Sonje nicht eingreifen. Mwashoti eilte dann Quanza zu Hilfe, als diese von ein paar Krokodilen erschreckt wurde, die vor ihr ins Wasser flüchten wollten; er kam laut trompetend angerannt, bereit es mit allem aufzunehmen, was Quanza bedrohen könnte!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.12.2020

Sonntag, 20. Dezember 2020
Am Abend auf dem Heimweg gab es einige Aufregung, als die Waisen an frischem Elefantendung vorbei kamen. Sie schienen es etwas unheimlich zu finden, dass wilde Elefanten in der Nähe sein könnten, und so liefen einige aufgeregt los: Murera und Lima Lima schnappten sich Luggard und eilten zur Umani Springs Lodge, wo sie sich sicher fühlten, Sonje, Mwashoti, Quanza und Enkesha versteckten sich an den Wasserquellen und Shukuru ging zurück in die Richtung, aus der die Herde gerade gekommen war. Die Keeper sind solche Situationen allerdings schon gewöhnt, und sie teilten sich schnell in drei Gruppen auf, um ihre Schützlinge wieder einzusammeln. Sonje und ihre Gruppe waren als erste zurück an den Stallungen, und bald darauf kamen auch Lima Lima und Murera mit Luggard und Shukuru.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.12.2020

Sonntag, 13. Dezember 2020
Ähnlich wie Jasiri, der in letzter Zeit immer wieder versucht, die Waisenkühe zu besteigen, probiert auch Mwashoti immer wieder auf Enkesha zu klettern. Wenn die Keeper das mitbekommen, schimpfen sie sofort mit ihm und schicken ihn weg. Er scheint es sich langsam zu Herzen zu nehmen, denn inzwischen verdrückt er sich dann immer und macht den Eindruck, als ob ihm bewusst ist, dass er frech war.