Mittwoch, 31. März 2021
Als die Waisen am Morgen im Wald ankamen, fingen sie gleich an zu spielen und verwickelten sich in kleine Ringkämpfe. Mukkoka und Naboishu fingen an, und dann rangelten auch Naleku mit Roho, Kinyei mit Bondeni und schließlich auch Maisha und Maktao sowie Nabulu und Kiombo miteinander. Kiombo und Maktao sind als die größeren Jungs gute Sparringspartner für die älteren Mädchen Nabulu und Maisha, und so spielen sie gern einmal miteinander. Maisha und Nabulu machen es den Jungs allerdings schwer, denn natürlich wollen sie sich als Mini-Leitkühe natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen! So hatte Maktao am Ende keine Chance gegen Maisha und musste klein beigeben. Maktao und Kiombo scheinen sich aber nichts daraus zu machen, wenn sie immer gegen die Mädchen verlieren; sie respektieren sie weiterhin und spielen einfach danach noch unter sich weiter.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.03.2021
Dienstag, 30. März 2021
Am Morgen nieselte es durchgehend, und etliche der Waisen wollten gar nicht aus ihren Abteilen kommen. Maisha, Nabulu und einige andere, die normalerweise morgens eilig herausgerannt kommen, standen unter ihren Dächern und rüherten sich nicht. Die Keeper warteten eine Weile, bis sie sich schließlich doch durchgerungen hatten, und die kleinen Bondeni, Kinyei und Kindani behielten ihre Decken um, damit sie gut gewärmt waren. Maisha suchte ein Plätzchen zum Grasen aus, das so nah wie möglich an den Stallungen lag, damit sie nicht allzu weit durch den nassen Wald laufen mussten, und die Elefanten grasten dicht beieinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Die kleinen Babys verkrochen sich unter den Bäuchen der älteren Mädchen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.03.2021
Sonntag, 21. März 2021
In der Nacht hatte es ordentlich geregnet, und am Morgen war es zwar schon warm, aber alles war noch ziemlich feucht und matschig. Daher wollten Rama, Larro, Mukkoka, Maktao, Kinyei, Bondeni und Kindani nicht so recht aus ihren Ställen und Gehegen kommen und kollerten den Keepern protestierend zu. Als sie sahen, wie Nabulu, Kiasa und Naboishu ohne irgendwelche Anstalten zu machen herausgerannt kamen, konnten Larro und Mukkoka es nicht glauben und trompeteten laut los! Als auch die anderen so langsam herauskamen, ließen sich die zögerlichen kleinen Elefanten schließlich auch überzeugen und folgten ihnen hinaus in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 15.03.2021
Montag, 15. März 2021
Bevor die Waisen heute Morgen in den Wald gingen, sagten sie noch Nashorn Maxwell Guten Morgen. Naleku, Roho und Bondeni waren als erste an seinem Tor und tätschelten ihm mit ihren Rüsseln. Bald kamen auch noch Maisha, Nabulu und Kiasa dazu.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.03.2021
Sonntag, 14. März 2021
Die Waisenherde besteht aus ganz unterschiedlichen Charakteren. Während Maktao und Mukkoka sehr freundliche junge Bullen sind, balgen Kiombo und Naboishu viel mehr herum und sind auch weniger an den jüngeren Waisen interessiert. Maktao war schon immer ein umgänglicher kleiner Elefant, und er verbringt immer noch viel Zeit mit den Babys und passt auf, dass niemand sie ärgert. In letzter Zeit hat er sich auch angewöhnt, hinter der Herde her zu gehen und so sicherzustellen, dass sie nicht in Gefahr ist. In der Wildnis sieht man das häufig bei erwachsenen Bullen, die eine Herde in einiger Entfernung begleiten und über sie wachen. Mukkoka hat noch immer eine besondere Beziehung zu Naleku, und die beiden grasen häufig nicht weit voneinander weg. Mukkoka sieht man auch nie dabei, wie er irgendwelche anderen Waisen ärgert; er macht meist sein eigenes Ding. Heute graste er am Nachmittag zufrieden mit Rama, und die beiden schienen ihre gegenseitige Gesellschaft sehr zu genießen. Auch Naleku schloss sich ihnen gelegentlich an. Ansonsten grast sie auch gern mit allen anderen zusammen. Heute war sie vor allem mit Nabulu, Kiasa und Larro unterwegs, bevor sie wieder zu Mukkoka und Rama zurück ging. Olorien und Naboishu schließlich sind die beiden vorlautesten der Herde – sie trompeten und kollern häufig laut los, ohne ersichtlichen Grund! Naboishu hat von den Keepern schon den Spitznamen „Schreihals“ bekommen, weil er laut los schreit, wenn er seine Milch haben will. Manchmal versetzt das den anderen einen ordentlichen Schrecken!

