Samstag, 13. März 2021
Rama scheint das Schlammbad sehr zu mögen; am liebsten badet er schnell, bevor die älteren Waisen ankommen und ihre Milch fertig getrunken haben. Nach der Mittagsmilch rannte er heute schnell zum Schlammloch und bespritzte sich ausgiebig Bauch und Rücken, bevor er sich noch kurz herumwälzte. Als Nabulu und Kiasa ihre Flaschen geleert hatten, kam er schon heraus und ging zum Erdhaufen, wo sich schon Bondeni und Kindani fröhlich tummelten. Als er auch mit dem Staubbad fertig war, schloss er sich Ziwadi an, und die beiden machten sich in aller Ruhe zusammen über das frisch geschnittene Grünfutter her.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.03.2021
Freitag, 12. März 2021
Für die jungen Bullen ist es wichtig, zu lernen, wie man mit anderen Ringkämpfe austrägt, denn wenn sie erwachsen sind und in der Wildnis leben, werden sie das immer wieder tun müssen. Der kleine Roho macht diesbezüglich einige Fortschritte und lässt sich jetzt auch mit Naboishu und Mukkoka zum Kräftemessen ein. Es ist auch gut, wenn er etwas unabhängiger von den älteren Mädchen wird. Als die Waisen heute Morgen im Wald ankamen, starteten Roho, Mukkoka und Naboishu ihre kleinen Rangeleien und spielten Verstecken. Nach einer ganzen Weile, als die anderen schließlich anfingen zu grasen, hatten offenbar nur noch Mukkoka und Naboishu Lust weiter zu spielen, und sie verwickelten sich in ein langes Kräftemessen. Dann wollte auch Roho wieder mitmachen, und man konnte Mukkoka dabei beobachten, wie er als Schiedsrichter fungierte – wenn Naboishu etwas zu ruppig wurde, ging er dazwischen, und kurz darauf konnte es weitergehen. Am Ende wurden die Spiele von Nabulu beendet, die Mukkoka und Naboishu von Roho weg scheuchte. Die beiden Jungs waren nicht gerade begeistert, aber sie verdrückten sich und machten sich ans Grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.03.2021
Donnerstag, 11. März 2021
Wenn ein schon etwas älterer Waise gerettet wird, dauert es meistens eine Weile, bis sich die älteren Mädchen an ihn gewöhnt haben, denn sie können ihn nicht so gut bemuttern wie die kleinen Babys. Mit Rama kommen vor allem Kiasa, Nabulu, Kiombo, Olorien und sogar Roho noch nicht so gut zurecht und gehen daher manchmal etwas ruppig mit ihm um. Er macht sich aber nicht viel daraus und ist trotzdem ein freundlicher junger Bulle, der auch schon andere Freunde unter den Waisen gefunden hat. Heute hatten es vor allem Kiasa und Nabulu auf ihn abgesehen und schubsten ihn immer wieder herum. Maisha kümmert sich meistens nicht besonders um die älteren Jungs, und so kam sie ihm nicht zu Hilfe, aber dafür schaltete sich Maktao ein und versuchte, ihn zu verteidigen. Er wurde aber ebenfalls von Nabulu weg gescheucht. Schließlich machten die Keeper dem Treiben ein Ende und schickten Kiasa und Nabulu weg, damit sie verstanden, dass sie frech gewesen waren. Rama hat schon gelernt, dass er sich von manchen besser fernhalten sollte und ist lieber zusammen mit Ziwadi, Kinyei, Bondeni und Kindani unterwegs. Vor allem Ziwadi grast gern mit ihm zusammen, und die kleinen schließen sich dann häufig ihnen an.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.03.2021
Freitag, 5. März 2021
Als die Waisen sich für die Milch um 11 Uhr bereitmachten, führten sich Kiasa, Nabulu, Mukkoka und Larro wie ungezogene Teenager auf – gerade so, als ob sie das erste Mal zur Milchfütterung gingen! Sie schubsten sich und die anderen in der Gegend herum, und die Keeper schoben sie schließlich ganz nach hinten, damit erst einmal die anderen in Ruhe zu ihrer Milch gehen und sie trinken konnten. Als sie dann zu ihren Flaschen unterwegs waren, rannten sie um die Wette, und alles wurde noch chaotischer! Während Nabulu trank, machte Kiasa immer wieder eine Pause, um Nabulu von der Seite zu schubsen und zu versuchen, an ihre Flasche heran zu kommen. Nabulu wurde es schließlich zuviel, und sie schubste Kiasa heftig weg. Ihr Keeper lockte sie mit der Flasche auf die andere Seite, damit alle ungestört zuende trinken konnten. Als sie alles leer getrunken hatten, gingen Kiasa, Nabulu, Mukkoka und Larro wieder zurück in den Wald und waren brav, als ob nichts gewesen wäre.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.03.2021
Dienstag, 2. März 2021
Kiasa und Nabulu sind, im Gegensatz zu den meisten anderen, oft darauf erpicht, tiefer in den Wald hinein zu gehen. So war es auch heute Morgen – während die anderen unter den wachsamen Augen von Mini-Leitkuh Maisha spielten, machten diese beiden sich ins Dickicht davon. Die Keeper holten sie allerdings erst einmal wieder zurück, um den anderen Zeit zu geben, ihnen zu folgen. Naboishu und Kindani rollten sich auf dem Boden herum, und Maisha, Larro und Roho bewarfen sich mit Erde und wärmten sich beim staubbaden auf. So grasten Kiasa und Nabulu erst einmal in der Nähe der anderen, und auch Kinyei schloss sich ihnen an. Als dann alle fleißig am Grasen waren, stahlen sich Kiasa und Nabulu wieder ein wenig davon, und auch Ziwadi und Olorien machten Anstalten, ihnen zu folgen. Einer der Keeper ging mit und behielt sie im Auge. Als es dann auf die Mittagsfütterung zuging, sammelten die Keeper sie alle zusammen, damit sie zu ihren Milchflaschen gehen konnten. Am Nachmittag wollte dann niemand mehr woanders hin, und die ganze Herde graste zufrieden zusammen.

