Donnerstag, 21. Februar 2019
Tumaren und Naroks Gruppen warteten am Morgen auf die Waisen und schlossen sich ihnen beim Luzernenheu an. Auch Suguta und Kainuk, sonst mit Mutara unterwegs, waren mit von der Partie, wie auch Kasigau, der war bisher in Makiretis Herde war, die sich aber auf die anderen Gruppen verteilt zu haben scheint. Olsekki hatte seinen Spaß mit einem Heuballen; anstatt zu fressen, warf er ihn in die Luft und spielte Fußball damit, als er wieder herunterkam. Karisa leistete einem jungen wilden Bullen an der Tränke Gesellschaft und unterhielt sich mit ihm. Er schien eine Weile zu überlegen, ob er mit ihm mitgehen sollte, aber am Ende kam er doch zu seinen Waisenfreunden zurück. Bestimmt wollte er nicht noch einmal so lange ohne seine Milch bleiben, wie damals, als er ein paar Monate in der Wildnis verbracht hatte und schließlich von den Ex-Waisen zurückgebracht worden war. Die beiden Freunde Enkikwe und Sapalan gingen auch noch einmal an der Tränke vorbei, um genug Wasser zu saufen, bevor es zum Grasen hinaus in den Busch ging.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Turkwel blieb über Nacht im Gehege und wurde am Morgen wieder an ihren Kratzern am Bein behandelt, zusammen mit Enkikwe. Die Ex-Waisen Tumaren, Melia, Kasigau, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi, Kenze, Orwa, Bomani, Narok, Kanjoro und Murka kamen zum Krankenbesuch vorbei. Sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und munterten Turkwel auf. Mundusi bewunderte Kenze und wünschte sich vermutlich, auch so groß zu sein, damit Maramoja ihn nicht ärgern konnte! Bei der Mittagsfütterung gingen nur ein paar der Ex-Waisen baden. Kamok erspähte eine Gans, die sie ein wenig herumscheuchte. Karisa und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, aber die Gans flatterte in die Mitte des Wasserlochs, und dort war es den Elefanten zu kalt. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, bevor Sapalan am Abend an der Spitze der ersten Gruppe zurück nach Hause kam.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.02.2019
Donnerstag, 7. Februar 2019
Ex-Waise Tomboi besuchte am Morgen die Stallungen und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Als sie zum Grasen aufbrachen, ging er wieder seiner Wege. Am Nachmittag kam er dann zurück und hatte als Verstärkung Taita, Narok, Murka, Kanjoro, Kasigau und Bomani mitgebracht. Sie grasten zusammen mit den Kleinen und begleiteten sie am Abend zurück zur Auswilderungsstation.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019
Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Die Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019
Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

