Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.06.2019

Mittwoch, 12. Juni 2019
Lentili führte die Waisen am Morgen hinaus zum Grasen, wurde aber bald überholt von Nguvu, Embu und Mudanda. Sie grasten am Fuß des Mazinga-Bergs und löschten ihren Durst mit Wasser aus den Höhlen im Berg, anstatt zum Wasserloch zu gehen. Zur Milchfütterung kamen sie zu Westseite des Bergs, und danach entspannten sich Kenia, Panda, Ishaq-B, Lasayen, Murit und Ndotto unter einer Akazie. Am Nachmittagschloss sich Murit eine Weile einem wilden Bullen an, der nur ein paar Meter entfernt von der Waisenherde graste. Panda und Kihari grasten zu zweit etwas abseits der anderen, bis es schließlich wieder zurück zur Auswilderungsstation ging.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.06.2019

Dienstag, 11. Juni 2019
Die jüngeren Waisen tranken am Baobab-Wasserloch schnell ihre Milch aus und folgten dann Kenia und ihren Freunden, die sich einer wilden Herde beim Saufen angeschlossen hatte. Die wilden Elefanten wollten schon in Panik aufbrechen, als sie sahen, wie die kleinen Elefanten angerannt kamen, aber nachdem sie gemerkt hatten, dass sie ihnen nur Gesellschaft leisten wollten, waren sie beruhigt. Der kleine Emoli freundete sich schnell mit der Herde an, aber Murit und Ndotto brachten ihn zur Waisenherde zurück. Später am Nachmittag schloss sich dann Nelion einer kleinen wilden Familie an. Er spielte eine Weile mit einem wilden Kollegen, bevor auch er wieder zu den Waisen zurückkam und Murit herausforderte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.06.2019

Freitag, 7. Juni 2019
Nach der Ankunft von Emoli, Tagwa und Sagala sind Ndotto und Ngilai in ein anderes Gehege gezogen, damit die drei Neulinge die Nacht zusammen mit Mbegu, Godoma, Murit und Tahri verbringen können. Lasayen scheint sich sehr mit Emoli angefreundet zu haben. Heute konnte man sehen, wie er ihn mit dem Rüssel tätschelte und streichelte, bevor er sich wieder ans Grasen machte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.06.2019

Dienstag, 4. Juni 2019
Waisen und Keeper warteten heute gespannt auf die Neuankömmlinge aus Nairobi. Nach der morgendlichen Fütterung hingen sie eine ganze Weile an der Auswilderungsstation herum, bevor sie schließlich in der Nähe anfingen zu grasen. Kurz vor der Ankunft von Tagwa, Sagala und Emoli brachten die Keeper die milchabhängigen Waisen zur Milchfütterung zurück zu den Stallungen. Nachdem der Umzugs-LKW angekommen war und Emoli, Tagwa und Sagala ausgestiegen waren, bekamen sie erst einmal etwas Milch, bevor Mbegus Gruppe zu ihnen stieß und sie begrüßte. Ndotto versuchte gleich, etwas von Emolis Milch zu stehlen, und dieser rannte davon, weil er nicht wusste, was all diese Elefanten von ihm wollten! Mbegu hielt sich etwas zurück, damit die anderen die Neulinge kennenlernen konnten. Als sie angefangen hatten, sich über die Luzernenheupellets her zu machen, näherte sich Kenia mit ihren Kollegen. Ngilai versuchte, Tagwa auf den Rücken zu klettern, wurde aber von den Keepern abgehalten. Arruba und Embu waren ziemlich aufgeregt und sprangen erst einmal ins Wasserloch. Am Nachmittag besuchte die ganze Herde das Baobab-Wasserloch, und einige von ihnen nahmen ein Schlammbad. Eine wilde Herde kam dazu, hielt aber Abstand, als sie die Keeper sah; diese hielten sich daraufhin zurück, damit die wilden Elefanten zum Saufen kommen konnten. Emoli, Tagwa und Sagala hielten sich dicht bei den Keepern. Es war bewölkt, und so mussten sich die drei Neulinge nicht gleich mit dem heißen Wetter, das typisch ist für Tsavo, anfreunden. Dies ist einer der Gründe, warum die Umzüge normalerweise nach der Regenzeit stattfinden.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 03.06.2019

Montag, 3. Juni 2019
Am Morgen kamen Ngilai, Ndotto und Godoma im Eiltempo zu ihren Milchflaschen gerannt und tranken sie in Sekundenschnelle leer. Nach dem Luzernenheufrühstück rollten sich Kenia und Embu genüsslich auf den Haufen roter Erde herum und legten sich Seite an Seite hin. Kenias Adoptivkind Araba genhemigte sich unterdessen eine Kratzeinheit an der Mauer. Murit nutzte die Gelegenheit, um sie zu einem kleinen Ringkampf herauszufordern. Panda kratzte sich an einem großen Felsen und bekam bald Gesellschaft von ihren Freunden, die auch mitmachen wollten. Beim Grasen im Busch spielten Ngilai und Ndotto in einer Senke nördlich des Mazinga-Bergs. Murit kam dazu und piekste Ngilai mit seinen kleinen Stoßzähnen in den Hintern, sodass das Spiel der beiden unterbrochen wurde.