Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.11.2018

Montag, 26. November 2018
Die Waisen interessierten sich heute kaum für die Luzernenheupellets. Als Ziwa und Shukuru als letzte herauskamen, machten sie sich direkt auf den Weg in den Wald, als ob sie es kaum erwarten konnten, leckere Blätter von den Bäumen zu fressen. Nur Mwashoti und Quanza kamen kurz zurück, um noch ein paar Pellets aufzusammeln – sie wollten ihre Leckereien auch nicht gerade den Affen überlassen! Im Wald hörten die Keeper lautes Geschrei von den Waisen und gingen, um nachzusehen, was los war. Die älteren Jungs rangelten miteinander, und Ngasha, der einen Ringkampf mit Faraja austrug, hatte laut aufgeschrien, weil er von Jasiri gegen einen Baum gedrängt worden war!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.11.2018

Donnerstag, 22. November 2018
Am Morgen, als die Keeper gerade die Waisen fütterten, begann es zu regnen. Die meisten Elefanten wollten daraufhin nicht herauskommen, nur Murera und Sonje gingen zum Tor. Mwashoti kollerte ihnen zu, und Sonje ging zu ihm, um ihn zu überzeugen mitzukommen. Er und Alamaya wollten aber nicht losgehen, bis es nicht aufgehört hatte zu regnen. Als es dann soweit war, sammelten Lima Lima, Ziwa und Zongoloni die kleinen Jungs ein und brachen mit ihnen in Richtung der Umani-Hügel auf. Auf dem Weg trafen sie auf einige Buschböcke und Büffel, und Ziwa und Ngasha vertrieben sie, sodass auch Sonje und Murera entspannt weiterlaufen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.11.2018

Dienstag, 20. November 2018
Murera und Sonje witterten am Morgen wilde Elefanten, als sie auf dem Weg zu den Chyulu-Bergen waren, und Mwashoti untersuchte ein wenig Dung von ihnen, den er gefunden hatte. Hoch oben in den Bäumen sprangen die Paviane herum und lärmten, sodass die Waisen lieber wieder kehrt machten. Ziwa und Ngasha gaben den Weg zu den Quellen vor, wo es frisches Wasser zu saufen gibt, und danach ging es zu den Umani-Hügeln, wo leckere Akazien zu finden sind. Als es Zeit für die Milchfütterung war, kamen Shukuru, gefolgt von Alamaya, Mwashoti und Zongoloni als erste zu ihren Flaschen gerannt. Shukuru ging danach zum Wasserloch und bespritzte sich ein wenig mit Wasser, bevor sie sich schließlich ein Staubbad genehmigte.