Dienstag, 23. Oktober 2018
Sonje und Quanza vertieften sich heute in ein Ringelreihen; Quanza schnappte sich Sonjes Schwanz, und Sonje tat dasselbe mit Quanza, und so drehten sie sich an der Laderampe der Stallungen im Kreis. Die anderen wollten nicht warten, bis die beiden ihre Spielchen beendet hatten, und brachen schon einmal in den Wald auf. Dort waren die Jungs auf Raufereien aus. Ngasha ging dabei rückwärts von Ziwa weg und übersah ein Hindernis hinter sich; als Ziwa ihn weiterschob, stolperte er darüber und fiel hin. Jasiri kam allerdings herbei und half Ngasha, sich zu rächen. Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, hoben Zongoloni, Jasiri und Mwashoti ihre Milchflaschen mit Leichtigkeit auf und hatten sie in zwei Minuten leer getrunken; die Keeper brauchten nur noch die leeren Flaschen wegräumen!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 18.10.2018
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Alamaya kratzt sich
Ngasha geht voran
Shukuru kratzt sich
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2018
Die ersten Regentropfen läuteten diesen Monat das Ende der Trockenzeit und den Beginn der kurzen Regenzeit ein, die für gewöhnlich im November beginnt. Nashorn Maxwell war daher besonders aktiv, und seine gute Laune steckte auch die Elefantenwaisen an. Wir konnten ein paar Mal beobachten, wie von der einen Seite des Zauns Max und von der anderen Seite Elefanten wie Luggard, Maisha oder Jotto Faxen machten. Die Elefanten rannten am Zaun auf und ab und Maxwell rannte mit und drehte sich vor Aufregung um sich selbst. Die drei Elefanten hatten aber offensichtlich hinterlistige Pläne! Immer wenn Maxwell mit einem von ihnen abgelenkt war, bediente sich ein anderer an den Resten von Maxwells Luzernepellets! Ambo findet Freßgier ganz und gar nicht lustig und jagt jeden davon, der sich über Maxwells Reste hermacht! „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.10.2018
Freitag, 12. Oktober 2018
Sonje hinkte am Morgen etwas mehr als sonst; ihr steifes Bein schien ihr heute besonders zu schaffen zu machen. Normalerweise ist sie am Morgen sehr verspielt und kratzt sich ausgiebig an den Wänden, aber heute war sie sehr verhalten. Nach dem ersten Marsch durch den Wald aber schien sich das Bein aufgewärmt zu haben, denn zum Mittagsschlammbad kam sie fröhlich angerannt und war wieder ganz die alte. Manchmal dauert es bei ihr – genauso wie bei Murera – eine Weile, bis das Bein mit der Verletzung, die es vor ihrer Rettung erlitten hatte, fit genug ist. Jasiri kam mit Ziwa etwas verspätet zur Milchfütterung, und Ziwa machte großes Spektakel, weil er offenbar dachte, er hätte seine Milch verpasst. Er war aber sehr froh, dass er seinen Anteil noch bekam. Nachdem sie getrunken hatten, gingen Faraja und Ngasha zu ihrem üblichen Ringkampf über. Sie ließen sogar das Schlammbad aus und gingen direkt zum Staubbad. Shukuru kam später dazu, aber sie wartete erst noch ab, bis die ruppigen Jungs fertig waren, damit sie sich ungestört einstauben konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.10.2018
Dienstag, 9. Oktober 2018
Fröhliche Elefanten machten sich am Morgen auf den Weg in den Wald. Murera, Sonje und Lima Lima beratschlagten kollernd, wohin es gehen sollte. Ngasha und Ziwa wollten nicht warten und gingen schon einmal in Richtung der Umani-Hügel los, bevor die Kühe sich entschieden hatten. Später tauchten Büffel dort auf, wo Sonje sich gerade im Schatten ausruhte; Faraja versuchte, sie zum Umkehren zu bewegen, aber sie wollten den schönen Schatten nicht so einfach aufgeben. Schließlich gingen die Waisen an eine andere Stelle, wo sie und die Keeper sicher vor Büffeln waren. Sie kamen in die Nähe des Wasserlochs, und Alamaya und Lima Lima machten einen kleinen Abstecher dorthin, um sich abzukühlen. Bald folgten ihnen auch Mwashoti und ihre anderen Freunde.

